Wenn es sich um eine Erzählung oder einen Roman handelt, beginne die Erzählung (in der Vergangenheitsform natürlich) mit dem Zauberwort als. Und dann, im folgenden Satz, beschreibe etwas Seltsames, etwas, das mit der normalen Situation, die der Leser erwartet, nichts zu tun hat. Ein Beispiel? Kein Problem.
»Als es mir endlich gelungen war, die Dose mit den Bohnen zu öffnen, waren gar keine Bohnen darin, sondern ein Blatt Papier mit seltsamen Buchstaben und Schriftzeichen.«
Das macht Lust, weiterzulesen! Wer weiß, was auf diesem Papier geschrieben stand?
Jetzt bist du dran: Überlege dir einen spannenden Anfang für deine Geschichte.
»Als …«
“Kann ich mich dahin setzen?”, grunzte ein Junge und deutete auf einen Platz neben mir. “Ich zuckte nur mit den Schultern und er setzte sich schwungvoll hin. Ich musterte ihn so unauffällig wie möglich: Er hatte so einen Tim-Bendzko-Style. Locken und braunblonde Haare. Grüne Augen… So schlecht sah er jetzt nicht aus.
Aber jetzt werde ich erstmal mich beschreiben, damit ihr ein Bild von mir bekommt. Um mich vorzustellen: Ich bin Mia, 13 Jahre alt, gehe in die 7. Klasse, habe blonde Haare und braune Augen. Und heute sollte mein erster Schultag sein.
Ich bin total aufgeregt und trinke deswegen schon die ganze Zeit Kaffee, das beruhigt meine Nerven. Die Bahn bleibt mit einem Ruck stehen und ich schütte ausversehen meinen Kaffee über das weiße T-Shirt des Jungen neben mir. “Sag mal spinnst du?”, schreit er mich an. “Sorry, das wollte ich nicht, die Bahn, Ruck und das war nicht meine Absicht!”, stammelte ich zusammen und wunderte mich was ich da überhaupt redete. Sonst war ich immer die schlagfertigste, aber auch ungeschickteste von allen gewesen. Aber heute war ich nur eines: Total unsicher.
“Ach vergiss es einfach!”, sagte er jetzt und stellte sich lieber hin. Na toll, kaum 2 Tage in der neuen Stadt und keine Sekunde in meiner neuen Schule und schon habe ich mindestens einen der mich nicht leiden kann. Meisterleistung Mia!
Nach dem endlosen Suchen des Klassenraumes sah ich zum ersten Mal meine neue Klasse. Aber bevor ich mich auch schon umgucken konnte stellte sich eine dickliche Frau neben mich: “Ruhe Kinder! Ich möchte euch jemand neues vorstellen, aber lassen wir sie am besten selbst über sich reden.”
Ich ließ meinen Blick über die Klasse schweifen und kriegte einen Schock: Der Junge aus der Bahn! Meine Knie schlotterten jetzt noch mehr.
Plötzlich hörte ich eine zittrige Stimme, meine eigene: “Hallo, ich heiße Mia. Am Wochenende bin ich neu aus Frankfurt hierher gezogen. Ich bin 14 Jahre alt und habe eine große Schwester die mich manchmal echt ziemlich nervt.”
ER blickte finster und er muss bei dem Versuch ,den Kaffefleck verschwinden zu lassen, gescheitert sein. Der Fleck war jetzt noch größer, dafür aber heller.
Er flüsterte etwas dem Jungen auf der anderen Bank zu und er begann unhaltlos zu kichern. Ich wurde knallrot wie eine Tomate und jetzt fingen auch ein paar Mädchen an noch heftiger zu tuscheln als gewöhnlich.
Die Lehrerin versuchte mich aus dieser peinlichen Lage herauszuholen: “Na ja dann Mia, setz dich doch bitte zu Carlos.”
Das war das Schlimmste was sie mir hätte antun können!! Ausgerechnet neben dem, ich flüsterte leise: “Kann ich mich nicht woanders hinsetzen?” Ganz ruhig antwortete sie: “Nein. Da du ein sehr ruhiges und ordentliches Mädchen zu sein scheinst wird es ihm deine Gesellschaft gut tun.”
Auch er protestierte heftig, es ließ sich aber nicht mit Frau Läute reden. Widerwillig schob er seinen Rucksack von dem freien Stuhl neben ihm und ich setzte mich hin. Das sollte der schrecklichste Tag in meinem Leben werden.
Ciao,
Clara
Guter Beginn, zackig geschrieben und ohne Fehler im Aufbau.
(Geschichten zu Klassenkameraden scheinen stark “in” zu sein in diesem Forum!
Gut gemacht!
Ciao
Georg
Danke
Als Robert Duvall das Raumschiff verließ und die drei Treppenstufen hinunter auf den unbekannten Planeten ging, beschlich ihn sofort das Gefühl beobachtet zu werden. Sein Herz klopfte vor Aufregung;
Die Wissenschaftler der Raumstation in Texas haben ihm doch gesagt, dass auf diesem Planet kein Leben war?!
Sie wollten von ihm lediglich, dass er Gesteinsproben von KXW R2, so wurde der Planet in Wissenschaftskreisen genannt, mitbringt. Es war Robert Duvells erster Flug ins All gewesen, viele Monate Training lagen hinter ihm. Er war fit wie ein Turnschuh, aber auf das, was in den nächsten Stunden auf ihn zukommen würde, war er in keinerlei Weise vorbereitet. Er blickte um sich, das Gefühl von jemand verfolgt zu werden verstärkte sich mit jedem Schritt, den er von seinem Raumschiff wegging.
Hallo Jasmina, und vielen Dank fuer diesen Beginn.
Er hat mir gut gefallen, da ist sofort Spannung da und man moechte am liebsten weiterlesen.
Gut gemacht, prima!
Ciao
Georg
“Lari jetzt warte doch mal auf mich!” meine Bestefreundin Larissa und ich waren gerade auf den weg zu einem Cafê, als mein Handy zu klingel began.Es war eine SMS von meiner Mum. Und sie liess mir das Blut in den Adern gefrieren.
Ein netter Beginn, auch wenn du es dir etwas einfach gemacht hast. Denn das, was wirklich passiert, was die Spannung ausmacht, was “das Blut in den Adern gefrieren laesst”, gar nicht gesagt wird.
Wer weiss, was die Mutter am Telefon zu sagen hatte?!
Guter Trick!
Ciao
Georg
In einem kleinen abgelegenen Bauernhof im Dorf Nancy, dort spielt sich unsere Geschichte ab, wohnte eine Familie. Die Mutter Marie, der Vater Charles, und ihre vier Töchter: Emilia, die von allen Mia genannt wurde, aber wenn sie etwas ´verbrochen´ hatte nannte ihre Mutter sie Emilia, und dann waren da noch Hannah, Lara und Alexandra, von allen Alex gerufen. Eigentlich lebte diese Familie glücklich, bis zu jenem Tag: Der Vater wurde schwer krank und lag im Sterben. Jeden Tag kamen die Schwestern zu ihm um jede Minute zu nutzen um mit ihrem Vater zu reden. Doch plötzlich kam der Augenblick als es Zeit war Abschied von einander zu nehmen. Die Medikamente hatten versagt und der Vater sah es nun an der Zeit sich zu verabschieden: “Zum Abschied möchte ich euch ein Andenken von mir geben. Zuerst du, meine Frau.” Sie ging zu ihm hin. Er erzählte weiter:” Ich möchte dir meine wertvolle Truhe mit ein paar Erinnerungen an unsere gemeinsamen Urlaube.” “Danke, ” hauchte sie schweren Herzens. “Nun kommen wir zu dir meine kleine Mia”, flüsterte er. Seine Kleine gehorchte und kam zu ihm.” Dir möchte ich dir diese Kette geben. Halte sie in Ehren.” “Das werde ich,” hauchte sie bekümmert. Er fuhr fort:” Und ihr drei ihr bekommt auch solche Ketten.” Plötzlich ächzte er:” Ich bekomme keine Luft.” Er schnappte nach Luft, aber es half nichts, die Krankheit begann ihre schlimmste Phase. Alexandra, Mia, Lara und Hanna riefen:” Papi!” Sie wehrten sich mit all ihrer Kraft gegen ihre Mutter, aber es half nichts. Ihre Mutter schob sie hinaus.
Ciao,
Clara
Guter Beginn, Clara, gut gemacht, so etwa wie ein Maerchen aus alten Zeiten.
Einzige Kritik – wie so oft – liegt darin, dass du nicht genug neue Zeilen eingesetzt hast. Das wuerde dem Leser das Lesen vereinfachen!
Sonst gut!
Ciao
Georg
ICH HABE DIE GESCHICHTE VON JASMINB GELESEN NICHTS GEGEN DICH JASMIN ABER MIR GEFÄLLT DIE GESCHCHTE GAR NICHT !!!
;(
WO SOLL ICH DENN EINE PASSENDE GESCHICHTE FINDEN???
SIE ICH FÜR DEN AUFSATZ MOREGN SCHREIBEN SOLL!!!!!
;( ;( ;(
ICH SCHREIBE MORGEN EINEN AUFSATZ ICH WÜRDE MICH FREUEN WENN ICH DIE GANZE GESCHICHTE WISSEN WÜRDE !!!!!
:*
UND DASWEGEN FREU ICH MICH DAS JASMIN DIE GESCHTE GECHRIEBN HAT DANKE
DANKE JASMIN
Ich dachte daran was vor einigen Jahren geschah:
Mein Vater starb und nun kamen mir wieder die Tränen hoch.
Er hatte mir etwas gesagt. Weil er es mir gesagt hatte, musste er sterben. Ich wollte das nicht. Doch er musste gehen!
Hallo Meike,
da hast du eine gute Idee fuer einen Anfang, aber es ist ein kompliziertes Thema, und du musst es besser ueberarbeiten, damit es dem Leser gefaellt. So ist es zu knapp und ohne Details. Aber, wie gesagt, die Idee ist gut.
Ciao
Georg
Lachend rannte Sophia über die Wiese mit Lucas an der Hand, glücklich sahen sie damals auf dem Foto aus. Doch das war die Vergangenheit. “Die Gegenwart sah anders aus”, dachte sie und legte das Foto in den Karton. Ein letztes Mal sah sie sich in ihrem Zimmer um als die genervte Stimme ihres Stiefvaters ertönte: “Sophia, hör endlich auf wie eine Statue dazusitzen und hilf mir die Kartons runterzutragen. Du kannst dich doch auch mal nützlich machen, du machst nie etwas!” “Wer macht denn immer den Abwasch, wer putzt die Fenster, wer kocht, wer macht die ganze Arbeit?! Ich!”, rief sie wütend und stand mit einem Satz auf. “Und ich will hier auch nicht weg! Du manipulierst meine Mum, du hast dich einfach in mein Leben gedrängt und jetzt willst du mich hinunterschubsen um unser Geld an dich zu reißen, aber ich hab dich durchschaut! Mich kriegst du nicht klein!”, rief sie, nahm ihre Tasche und rannte weg. Zumindestens versuchte sie das, aber er hielt sie fest: “Das was du hier erzählst ist völliger Quatsch! Ich bin einfach nur interessiert und du wirst die Klappe halten, verstanden? Ich kann das noch mal mit dir machen!” Drohend sah er ihr in ihre meeresblauen Augen, aber sie zischte nur leise: “Lass mich los, lass mich los oder ich schreie!”
Hier sind gleich mehrere Ideen fuer eine spannende Geschichte.
Ein wichtiger erster Ratschlag: bitte bitte benuetze die neuen Zeilen, um aus einem einzigen lueckenlosen Text-Block eine lesbare Literatur zu machen. Mit neuen Zeilen gibst du dem Stueck Rhythmus, der Leser versteht: hier ist eine kleine Unterbrechung, hier aendert sich eine Szene, hier spricht jetzt die andere Person.
Ohne diesen Trick wird alles zum Eintopf. Ich denke, du verstehst, was ich damit meine…
Ciao
Georg
Es war kalt. Zu kalt für ein Mädchen von acht Jahren. Aber ich wurde gerettet. Von einer frau. Einer tollen Frau. Ihr Name ist Luca. Ohne sie wäre ich tot.
Aber ich war ihr gegenüber undankbar.
Schoener Beginn, Luzia, da steckt Spannung dahinter. Man bekommt Lust, mehr zu Lesen, um zu verstehen, was eigentlich passiert ist.
Fein gemacht, danke.
Ciao
Georg
Als Clarissa letzten Samstag aufwachte bemrkte sie,das ihre kleine schwester. Die erst sieben jahre alt war.Nicht da war.Der kleine warme körper von Lucy fehlte ihr so das sie in der ganzen Wohnung suchte, aber sie fand Lucy nicht.Sie sah sogar unter dem Bett der Eltern nach,aber da war sie auch nicht.Auf einmal roch sie etwas.Clarissa stand auf und ging in die Küche woher der geruch kamm.Ihre Mutter stand am Herd und kochte.Ich fragte sie,wo Lucy sei,doch sie antwotete”Lucy wer ist den das?”.sie sah mich verwundert an.”Na,meine kleine Schwester” da sah sie mich so an als würde ich sagen “luft hollen nicht vergesen”.
Ja, Katharina, die Idee ist recht gut, und hat den Stoff fuer eine Geschichte.
Was aber gar nicht klappen will, ist deine Rechtschreibung. Da hast du wirklich sehr viele Probleme!
Ich weiss nun nicht, wie alt du bist und welche Klasse du besuchst. Aber was sicher ist: du musst versuchen, viel zu lesen und viel zu schreiben und dabei die Rechschreibung zu lernen. Ohne sie geht es nicht. Hast du vielleicht jemanden (Bruder, Schwester, Mutter, Freundin) die dir dabei helfen koennte?
Lieben Gruss
Ciao
Georg
Als ich eines Sonntagmorgens aufwachte, stuzte ich. Etwas war anders als sonst. Aber was ? Nach einer scheinbaren endlosen Grübelei fiel mir auf, was es war. Die Stille. Es war zu still. Ich hörte keinen Muchs, bis auf das Ticken der Uhr.
Und das war für meine chaotische Familie sehr außergewöhnlich, dass alle so leise waren.
“Mum!Dad!Sissi!Jon??? Wo seid ihr?”,rief ich durch die ganze Wohnung. Schließlich fand ich sie im Wohnzimmer. Alle saßen dort mit einer steinernden Miene.
Ab diesem Morgen sollte alles anders werden.
Toller Anfang, da ist der Leser sofort gefangen und will wissen, was passiert ist!
Richtig gutes Beispiel fuer einen gelungenen Anfang.
Ciao
Georg
Als es Nacht wurde senkte sich der Kopf Oliver’s auf die Brust. Der Vollmond war langsam zu sehen. Die Beine Oliver’s wurden länger, seine Kleidung passte nicht mehr und sprang entzwei, als dunkelgraue Haare überall auf seinem Körper zu sprießen begannen. Sein Gesicht wurde schmal und seine Augen wurden zu schmalen Schlitzen. Plötzlich wusste Oliver das seine Familie eine Werwolf Familie war, er selber verwandelte sich ja gerade in einen Wolf.
Ziemlich gruselig, dieser Anfang. Ich moechte jedenfalls Oliver nicht nachts im Park begegnen!
Gute Idee.
Du musst dich nur daran gewoehnen, was du geschrieben hast noch einmal gut zu kontrollieren, da passieren dir doch ein paar Fluechtigkeitsfehler! (Plötzlich wusste Oliver das seine Familie eine Werwolf Familie war). Hast du den Fehler selbst gefunden? Gut!
Ciao,
Georg
Als ich eines Morgens aufwachte, wollte ich nicht wahr haben, dass wieder Schule war. Ich dachte nur eine Sekunde daran und schon wurde ich schon ferstimmt.Kaum war ich angezogen, da hörte ich nur ein leises Piepsen unter meinem Bett. Mit ofenen Händen griff ich unter mein Bett und tastete den Boden ab. Plötzlich spürte ich ein Gerät in meiner Hand, es war geformt wie ein Quarder und es fühlte sich an, als würde es wie wild vibrieren.Ich zog es zu mir und schaute mir es genauer an. Es war so eine Art Aufnahmegerät. Auf dem Bildschirm stand:,,höre es dir nur an wenn keiner zuhört”! Plötzlich hörte ich meine Mutter laut rufen:,,komm sara wir müssen los”! Ich zuckte zusammen und steckte es blitzsnell in meine Schultasche, stand auf,ging zur Tür und schloß sie anschliesend hinter mir.
Ja, Sara, die Idee unter deinem Anfang ist nicht schlecht, wirklich.
Leider hast du es sehr sehr hastig geschrieben, es sind viele Fehler darin, und das verstimmt einen Leser immer sehr, denn man verliert sofort die Lust am Weiterlesen.
Was ich generell als Tipp gebe: Jedes Mal, wenn in einer Geschichte oder in einem Buch ein Absatz kommt, dann muss man eine neue Zeile setzen. Dadurch wird der Absatz sichtbar, und er Leser weiss, nun kommt eine neue Situation – oder in einem Dialog spricht die andere Person. Ohne neue Zeilen wird das Lesen sehr muehsam.
Achte bitte darauf, dass du nicht so viele Schreibfehler machst, ok? Dann nimm dir doch einfach die Zeit und kontrolliere, dass dir keine Fehler entwischt sind. Fehler entwischen einem zwar immer (dafuer sind sie bekannt, besser gesagt: beruechtigt), aber wenigstens haelt es sich in Grenzen.
Wenn du z.B. Zweifel hast, wie ein Wort richtig geschrieben wird, dann waere ein Woerterbuch wirklich eine tolle Hilfe. Da siehst du ja selbst, ob du es richtig erwischt hast. Und ausserdem lernt man immer dazu!
Ciao
Georg
Als ich eines Morgens aufwachte, war irgendwie etwas anders als sonst: Ich hörte meine Familie nicht wie sonst in der Küche lärmen. Außerdem schneite es draußen wie verrückt.
Ich ging zum Schlafzimmer meiner Eltern, aber niemand lag darin. Doch auf dem Bett lag ein Bogen von Mamas Briefpapier.
Guter Beginn, Luzia, hat mich sofort gepackt. Prima! Es waere interessant zu wissen, was in dem Brief stand!
Ciao
Georg
Ich find die Tipps cool und ich werde damit
bestimmt eine tolle Geschichte machen !!!!!!!!!!!
Danke für die Tipps
Bey bey
Danke, Bastie, freut mich wirklich!
Wenn dann die Geschichte fertig ist, kannst du sie ja hier posten und wir lesen sie alle.
Ciao
Georg
Louisiana ist schön, wunderschön! Zumindest für mich! Schon seit meinem vierten Lebensjahr reise ich mit meiner Mutter um die ganze Welt! Ich war in Spanien, in der Mongolei, in Chian, in Russland, in Frankreich, schon so gut wie überall!!! Doch zum ersten Mal würde ich länger als drei Monate irgendwo bleiben. Meine Mutter, die nur zwölf Jahre älter war als ich, hatte mir nie verraten, warum wir immer von einem Land zum nächsten zogen. Doch ich vermute, dass es sich dabei um den jugendlichen Übermut handelte, als sie mit sechszehn Jahren von Deutschland abhaute. In Frankreich hatte sie Tanguy und Thomas aufgegabelt, die sich aus einen mir geheimen Grund, aus Saint-Tropez fortschleichen wollten. Seitdem waren die zwei meine Art Familie. Doch auch sie würden mit meiner Mutter und mir in Louisiana bleiben. Schon Monate vorher hatten wir amerikanisch gelernt, was Tanguy und Thomas am schwersten gefallen war, da sie in französisch nie ein h sprachen. Auch von den beiden hatte ich französisch beigebracht bekommen. Ich hatte Tanguy deutsch beigebracht und konnte sogar ein bisschen russisch sprechen.
Meine größte Überwindung bestand daran, zur Schule zu gehen. In den anderen Ländern herrschte keine Schulpflicht, in Amerika eigentlich auch nicht und doch hatte meine Mutter mich auf einer High School angemeldet. Seitdem ich sechs war, hatte Tanguy mich in allen möglichen unterrichtet. Ich war sogar auf den neuesten Stand in der Politik, was mich von den meisten anderen Jugendlichen abhob. Währnd der Reisen war ich nie in Kontakt mit Kindern gekommen, von daher fehlten mir dieses Gefühl sofort.
Doch es gab noch was: Meinen ersten Ausstausch! Da eine Schülerin ihren Ausstauschpartner doch nicht wollte, sprang ich liebend gerne ein! Problem: Das war vor drei Monaten gewesen, als wir eigentlich schon nach Louisiana gezogen sein sollten. Der Austausch dauerte nämlich ein Jahr Amerika, ein Jahr Frankreich. Manchmal konnten die Franzosen auch zwei Jahre in Amerika bleiben. Meiner hatte sich für zwei Jahre Amerika entschieden. Zwei Jahre mit einen Franzosen, französisch kein Problem, englisch, großes Problem. Ich konnte es sprechen, doch mit der Grammatik happerte es.
Und doch: der Ausstauschpartner kam….und ich wollte ihn nicht! Er war unverschämt, feminin und großkotzig. Ja, andere Worte fand ich nicht, um meine Mutter davon zu überzeugen, ihn wieder anch Frankreich zurück zu schicken.
Jasmin,
danke fuer die Geschichte.
Es ist nicht einfach, dir zu antworten. Streckenweise ist sie gut und zuegig geschrieben, in anderen Passagen hast du dich irgendwie ein wenig verheddert. Zum Beispiel der vorletzte Abschnitt ueber die Dauer des Austauschs ist im Grunde fuer das Thema, das du behandelst, viel zu lang und man versteht nicht genau, was du eigentlich sagen willst.
Und dann ist die Geschichte ja auch nicht zu Ende.
Ich wuerde dir vorschlagen, mit Geduld noch einmal alles sorgfaeltig zu ueberarbeiten. Was zu lang ist, kannst du eliminieren. Wo man nicht alles genau versteht, kannst du den Abschnitt neu schreiben und sicher sehr kurz halten (Wenn man als Autor in Passagen zu lang wird, ist es immer ein Problem. Da schimpfen dann die Lektoren mit uns!).
Und dann schreibst du ein passendes Ende zur Geschichte. Das fehlt ja noch vollstaendig.
Aber danach koennte es eine interessante Geschichte werden, garantiert.
Also, gut Mut!
Ciao
Georg
Ja klar wir haben schon sehr viel geübt,und ich werde auch weiter hin noch viel üben!
Janine
Das freut mich! Uebung macht bekanntlich den Meister! Hauptsache, man amuesiert sich auch beim Ueben.
Ciao
Georg