dtv Schreibwerkstatt
 
Der Anfang

Selbst ausdenken
2. September 2009

TippsWenn es sich um eine Erzählung oder einen Roman handelt, beginne die Erzählung (in der Vergangenheitsform natürlich) mit dem Zauberwort als. Und dann, im folgenden Satz, beschreibe etwas Seltsames, etwas, das mit der normalen Situation, die der Leser erwartet, nichts zu tun hat. Ein Beispiel? Kein Problem.

»Als es mir endlich gelungen war, die Dose mit den Bohnen zu öffnen, waren gar keine Bohnen darin, sondern ein Blatt Papier mit seltsamen Buchstaben und Schriftzeichen.«

Das macht Lust, weiterzulesen! Wer weiß, was auf diesem Papier geschrieben stand?

AusdenkenJetzt bist du dran: Überlege dir einen spannenden Anfang für deine Geschichte.
»Als …«

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258 Antworten zu “Der Anfang”

  1. Janine sagt:

    Ich werde mir Mühe geben,ach ja wir schreiben nächste Woche eine Deutscharbeit,die Arbeit hat etwas mit Geeschichten schreiben zu tun da hat uns unsere Deutschlehererin uns diese Seite vorgeschlagen.:D

  2. staefanie brunner sagt:

    also ja ich werde die Geschichte mal überarbeiten oder eine neue Anfangen. Danke für die bewertung 😉

    tschüss =)

    • Georg Maag sagt:

      Gut, Staefanie. Ueberarbeiten ist immer ein bisschen langweilig, aber man muss es machen, wenn man besser werden will! Und, glaube mir, man wird besser.
      Wenn selbst Hemingway viele Stunden lang seine Buecher korrigierte, dann muessen wir es wohl oder uebel auch …
      🙂
      Ciao
      Georg

  3. Selina sagt:

    Ich kann ja eigentlich nicht so gut Geschichten schreiben aber ich denke das du oder sie mir helfen können 🙂 das freut mich sehr, ich versuche auch wirklich die Idee von ihnen umsetzen.

    • Georg Maag sagt:

      Ok, dafuer bin ich ja hier: um euch zu helfen! („Du“ ist kein Problem, ok?)
      Spiel vorher mit deinen Gedanken, siehe, wohin sie dich bringen. Manchmal kommen verrueckt gute Sachen aus dieser ersten Phase!
      Ciao
      Georg

  4. Selina sagt:

    Danke !
    Für die Hilfe ich versuch sie umzusetzen 🙂

  5. Janine sagt:

    Das Geheimnis von Sara

    Ich lag im nassen Gras und dachte nach was wohl passiert sein könnte,Regentropfen ließen sich auf meinem Körper nieder.
    Mir war ungewähnlich kalt,und ich konnte mich an nichts erinnern!
    Mutterseelenallein und keiner hilft mir nach einer Zeit sah ich wie eine schwarze Kreatur an mir vorbei schwebte.
    Ich hatte Angst,und das einzige was ich noch wusste,war mein Name,ich heiße Sara Katharina Lea Brown.
    Und dann passierte es…

    • Georg Maag sagt:

      Janine,
      gute Idee fuer einen Anfang: seltsame Atmosphaere, man weiss nicht, wo man ist und was passiert… gut!
      Regentropfen „lassen sich nicht auf dem Koerper nieder“. Sie fallen vom Himmel, tropfen auf uns nieder, schlagen uns ins Gesicht oder in die Augen usw.
      Im Satz, der mit „Mutterseelenallein“ beginnt hast du ein bisschen Woertersalat gemacht. Da versteht man nicht viel, und du muesstest dir den ganzen Abschnitt noch einmal vorknuepfen und besser zu Papier (oder ins Forum) bringen. Das gehoert leider zum Schreiben: man muss ewig alles korrigieren -( Es ist wie mit dem Bett: man muss es jeden morgen machen…
      Der Rest ist gut. Also, nimm dir Mut und korrigiere den Anfang so, dass alle Leser sofort verstehen und vom Inhalt „mitgerissen“ werden koennen, ok?
      Ciao
      Georg

  6. Anne sagt:

    Ich hatte ihn schon von weiten gesehen! Sein Gesicht war von einer Kapuze verdeckt, so dass ich nur erkennen konnte, dass er muskulös war. Schnell rannte ich die dunkle Straße entlang. Kein Mensch kam mir entgegen, nur ein reudiger Hund suchte in einen umgefallenen Mülleimer nach Essensresten. Ich musste hier weg! Ich mussteeinfach! Tränen rannen an meinen Gesicht entlang! Der salzige Geschmack brannte mir im Mund! Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen, einfach nur rennen, rennen, rennen!!! Und bloß nicht stehen bleiben! Meine Beine waren Eisklumpen. Ich merkte, wie der Junge immer näher kam. Und dann packte er mich! Er hielt mich fest! Schreoen! Jetzt schrei schon! Ich wollte, aber ich konnte nicht! Mein Mund war zu! Unfähig sich zu bewegen!

    • Georg Maag sagt:

      Ja Anne, das ist eine sehr packende Geschichte, die mit einer kleinen Ueberarbeitung sher gut werden kann.
      Was mir dabei sofort aufgefallen war, ist, dass du den Beginn eigentlich gar nicht stilistisch und inhaltlich zu deinen Gunsten ausgenutzt hast.
      Wenn du einleitend die Situation beschreibst: wo du bist, oder warum du da bist, warum du allein auf dieser Strasse gehst… Dann waere das Auftauchen des Mannes mit Kapuze noch spannender.
      Eine Passage: Tränen rannen an meinen Gesicht entlang! hat mich nicht ueberzeugt. Traenen „laufen“ oder „rinnen“ ueber das Gesicht (oder die Wangen), nicht „am Gesicht entlang“.
      Sonst sehr gut.
      Ciao
      Georg

  7. Stefanie Brunner sagt:

    Eiskalt
    Regentropfen flossen mein Fenster hinunter.Alles war still in meinem düsteren Zimmer.Wie jeden Abend saß ich allein hier und schaute aus dem Fenster.Da,da war er wieder,dieser Mäx.Ich hatte ihn in der High-School schon oft gesehen.Er war ziemlich beliebt an unserer Schule.Kein Wunder mit seinen breiten Muskeln und seinen süßen Wuschelhaaren.Zu gerne würde ich in seiner Gang sein.Aber ich weis das ich da nie hinkommen würde. Ich merkte das mir meine Augen zufielen.Langsam schlenderte ich zu meinen Bett. Am nächsten Morgen schien die Sonne, ein Glück dan konnte ich gleich meine neue Hose anziehen.An der Schultür wartete meine beste Freundin Lisa auf mich. Sie rannte wie eine wild gewordene Vogelscheuche auf mich zu „Cindia,Cindia, ich habe es geschaaaaaft.“ Verwirrt schaute ich ihr ihns Gesicht:“was geschaft?“ stotterte ich.“ich bin dabei,in der Gang von Mäx.“ Mein Gesicht wurde blass vor erschrecken.

    • Georg Maag sagt:

      Stefanie,
      du hast deinen Beginn nun etwas erweitert und verbessert, und effektiv kommt nun mehr Schwung hinein.
      Das ist der gute Teil meines Kommentars 🙂
      Doch der schlechte folgt sogleich:
      Ich habe dir eine sehr lange und detaillierte Antwort auf die erste Version der Geschichte geschrieben. Der Loewenanteil meiner Kritik wies darauf hin, dass du Max nicht gut genug beschrieben hast. Und dann habe ich mich sehr sngestrengt, dir Ideen zu geben, mit welchen Mitteln du Max „zum Leben bringen kannst“.
      Das fing mit den „breiten Muskeln“ an.
      Du solltest dir mein Post von frueher (es ist wenig unterhalb) noch einmal sehr genau durchlesen und dann versuchen, auch nur ein bisschen an der Figur von Max zu arbeiten.
      Damit wuerde die Geschichte sicher sehr viel besser werden.
      Ok?
      Georg

  8. Selina sagt:

    Die schlimme Erfahrung !

    Als Jonas sich gerade wieder einmal mit seiner Mutter gestritten hatte war er sehr verärgert.Er und seine Mutter hatten nicht gerade das beste Verhältnis miteinander gehabt.Manchmal saß Jonas in seinem Zimmer ganz alleine und schaute in die Luft.Als er am nächsten Morgen wieder in die Schule ging,riefen alle zu mir: „Schaut mal da ist der Loser wo nichts kann!“ Jeden auf meiner Schule hasste mich,ich war nie so richtig beliebt gewesen.Meine Mutter machte gerade eine schwere Scheidung durch,weil Papa eine andere gefunden hatte.Mama sagt immer zu mir wenn ich sie frage: „Mama,was ist eigentlich mit dir und Papa?“ Dadrauf sagte meine Mutter nur: „Ach Schatz,das ist was ganz schwieriges mit mir und deinen Papa“.

    • Georg Maag sagt:

      Ciao Selina,
      wirklich nicht schlecht, deine Geschichte. Du nimmst auch ein schwieriges Thema auf, das gar nicht einfach zu behandeln ist, hast dabei aber gute Ansaetze und gute Ideen.
      Du musst aber jedes Mal, wenn die Situation in deiner Geschichte von einer Figur auf eine andere springt, wenn also der Blickpunkt sich aendert, eine neue Zeile einlegen. So zum Beispiel vor: „Als er am nächsten Morgen“ und noch eine neue Zeile vor: „Jeden auf meiner Schule hasste mich“ (Da hiesse es uebrigens „jeder“, nicht „jeden“).
      Noch etwas: Nach jedem Punkt oder Komma oder Fragezeichen usw. musst du ein Leerzeichen einsetzen.
      Aber, wie gesagt, die Idee ist sehr gut.
      Ciao
      Georg

  9. Stefanie Brunner sagt:

    Danke für deine Bewertung.Ich werde versuchen einen neuen Anfang zu schreiben.

    lg von steffi

  10. Christina Dorsch sagt:

    Hilfe!Nein!Ich kann nicht mehr!Ich will hier weg!Einfach mein Pferd schnappen und weg, egal wohin!Ich hasse sie, ich hasse sie, ich hasse sie!Ihr wollt wissen wen ich hasse und wer ich bin?Also, mein Name ict Catha und bin 17 Jahre alt und wohne in Uschertsgrün bei meinen Eltern und meiner kleinen Schwester.Ich hasse Hannah!Sie ist so eingebildet! und denkt sie kann reiten, dabei kann sie es ja gar nicht!

    Ich würde mich über die Rückmelde freuen!

    • Georg Maag sagt:

      Christina,
      danke fuer den Anfang.
      Die Idde ist nicht schlecht, und du verlierst keine Zeit, den Leser direkt und fast brutal in eine Situation zu versetzen. Das wird haeufig auch von grossen Autoren benutzt.
      Was zu allererst zu sagen waere (Das gilt fuer alle, die schreiben!): Nach einem Komma, einem Punkt, Doppelpunkt, Fragezeichen usw. muss man eine Leerzeichen (Leertaste) setzen. Sonst wird der Text schwer leslich und man muss manche Saetze wiederholt lesen, um etwas zu verstehen.
      Ausserdem ist es wichtig, wenn man in seinem Text oefter eine „neue Zeile“ einbaut, und zwar jedes Mal, wenn es im Text einen Situationswechsel gibt oder wenn man eine gedankliche Pause benoetigt. Das hilft, den Text fluessig zu lesen.
      Als Beispiel ueberarbeite ich deinen Anfang:

      Hilfe! Nein!
      Ich kann nicht mehr!
      Ich will hier weg! Einfach mein Pferd schnappen und weg, egal wohin!
      Ich hasse sie, ich hasse sie, ich hasse sie!
      Wollt ihr wissen wen ich hasse und wer ich bin?

      So wird es sofort fluessiger zu lesen, nicht wahr?
      Ciao
      Georg

  11. Stefanie Brunner sagt:

    Eiskalt
    Regentropfen flossen mein Fenster hinunter.Alles war still in meinem düsteren Zimmer.Wie jeden Abend saß ich allein hier und schaute aus dem Fenster.Da,da war er wieder,dieser Mäx.Ich hatte ihn in der High-School schon oft gesehen.Er war ziemlich beliebt an unserer Schule.Kein Wunder mit seinen breiten Muskeln und seinen süßen Wuschelhaaren.Zu gerne würde ich in seiner Gang sein.Aber ich weis das ich da nie hinkommen würde…

    Ich würde mich über deine beuerteilung freuen 😀

    • Georg Maag sagt:

      Stefanie,
      sehr guter Anfang, kurz aber trotzdem interessant, laesst den Leser irgendwie aufhorchen oder nach mehr schmachten…
      Kurzer Anfang, kurze Kritik (aber das weisst du ja bereits, dass immer eine Kritik kommt!):
      Muskeln sind nicht „breit“. Sein Brustkorb kann breit sein, sein Kinn, aber viel mehr nicht. Vielleicht waere es besser, sein Auesseres allein durch „Breite“ und Wuschelhaare zu definieren. Da gaebe es doch sicherlich andere Aspekte an einem Jungen, die dich interessieren, dich oder deinen Blick anziehen, Lust erwecken, ihn naeher kennen zu lernen!?
      Wie er sich bewegt. Wie er geht. Wie er eine bestimmte Sportart meistert. Wie seine Augen sind, oder sein Blick. Wie er sich anzieht. Wie er lacht. Wie seine Haende sind, oder seine Arme. Was er fuer seltsame Gewohnheiten haben, die dich interessieren. Wie wenige Freunde er zu haben scheint. Wie schlecht seine Noten sind. Wie einfach er etwas zu schaffen scheint, was dir nie gelingt. Wie sehr dein Herz klopft, wenn er dich ansieht. Wie unsicher du dich fuehlst, wenn er dich ansieht.
      Und noch vieles mehr.
      Wenn man seine Hauptfigur schildert, muss man sich diese Beschreibung sehr sehr gut ueberlegen. Das ist das Nadeloehr eines Autoren, da muss man durch. Wenn es geling, geht man als Sieger aus der Geschichte hervor.
      Ok? Ich hoffe, ich habe es einigermassen gut erklaert.
      Ciao
      Georg

  12. Sebastian sagt:

    Als sich plötzlich der Wald lichtete und ich das erste mal seit Tagen den blauen Himmel sah, hätte ich platzen könne vor Freude und Erleichterung. Er war wirklich schön. So blau und ganz ohne Wolken! Herrlich! Da fiel mir noch etwas auf: Ein Haus. Vielleicht war dort jemand der mir etwas zu essen und ein Bett zum Schlafen geben könnte. Ich trat näher und klopfte an die Haustür. Nichts passierte. Niemand öffnete. Nichts.
    Ich klopfte ein zweites mal. Als dann immer noch nichts passierte hätte mich fst der Mut verlassen, doch irgendetwas veranlasste mich hierzubleiben. Ich lehnte mich in den Türrahmen und da passierte es! Die Tür glitt einfach auf. Erschreckt wich ich zurück. Aber als ich dahinter weder den Hausherren noch Drakula oder sonst wen sah und mir klar wurde, dass die Tür gar nicht verschlossen gewesen war trat ich hinein in die Finsterniss des Hauses. Denn hier schien es keine Fenster zu geben oder jemand hatte sie alle verrammelt.
    Die Dielen knarrten. Oder es war mein Magen. Denn ich hatte seit meiner Abreise vor drei Tagen nichts mehr gegessen und das Trinken war mir heute morgen auch ausgegangen. Gegen Mittag hatte ich meinen Durst nur an einem Bach gestillt.
    Hier musste doch irgendwo die Küche oder die Speisekammer sein. Denn dort fand ich bestimmt zu Essen. Ich betrat den nächstgelegenen Raum. Das hier war sicher nicht die Küche! Kleidungsstücke und Kisten waren durcheinandergeworfen. Jemand musste etwas gesucht haben oder das Haus in großer Eile verlassen haben. Schließlich entschied ich mich für letzteres, da es logischer war. Im nächsten Raum fand ich die Küche. Auch hier war es nicht besonders ordentlich: Der Tisch war umgeworfen, Geschirr stand oder lag überall herum und der Boden war übersät mit Essensresten. Da fiel mein Blick endlich auf eine Dose die am Herd stand. Vermutlich hatte der, der hier wohl gehaust hatte vor seinem raschen Aufbruch noch etwas essen wollen und hatte es dann doch nicht mehr geschafft. Das Halbbarkeitsdatum war noch nicht abgelaufen, doch was sich in der Dose befand konnte ich nicht ergründen. Das Ettiket fehlte. Aber das war mir jetzt egal. Ich hatte Hunger!
    Wie sollte ich aber nun die Dose aufbekommen? Doch ich musste nicht lange suchen: In einer Ecke fand ich einen recht vollständigen, fast überfüllten Werkzeugkasten. Ich probierte einige Werkzeuge aus bis ich meinte etwas brauchbares zu haben- und das war gar nicht so einfach bei so einem vollen Werkzeugkasten-.

    Als es mir endlich gelungen war, die Dose mit den Bohnen zu öffnen, waren gar keine Bohnen darin, sondern ein Blatt Papier mit seltsamen Buchstaben und Schriftzeichen. Die ersten Buchstaben waren “帮助!”. Was könnte das wohl heißen? ich überlegte nicht lange, dann hatte ich eine wage Idee: Es musste Chinesisch oder Japanisch sein. Aber wer sollte mir schon einen chienesischen oder japanischen Brief schreiben? Ich hatte keine Brieffeunde in Japan oder China.
    Ich steckte den Brief ein. So hungrig wie ich war, lief ich wieter. In dem Haus würde ich nichts mehr zu Essen finden, das wusste ich.
    Am Abend kam ich zu einer Wirtschaft. Dort übernachtete ich. Am Morgen rief ich mir ein Taxi und fuhr nach Hause. So ein Abenteuer war doch nichts für mich! Zu Hause angekommen, setzte mich nun vor den Bildschirm und öffnete meinen Browser. “www.derübersetzer.de”, tippte ich eifrig.
    Es erschien eine Seite mit der Überschrift “Der Übersetzer” und ich entdeckte an der linken Seite ein Eingabefeld für das zu übersetzende, das ich sofort ausfüllte. Jetzt musste ich ja erst mal diesen seltsamen Brief übersetzen.
    Nach dem ich diese merkwürdigen Symbole in das Eingabefeld am Seitenrand eingegeben hate, erschien als Antwort die englische Übersetzung: “HELP!”.
    Von wem konnte denn dieser Hilferuf kommen? Und wieso ich? Ich spreche doch noch nicht einmal Chinesich. Weiter!
    “23. 路北京” stand da auf dem Zettel. Schnell hatte ich es übersetzt. Dort stand: “23.Road Peking”
    Was hatte das zu bedeuten???

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Sebastian, mit dem kleinen Einschub „laueft“ deine Geschichte nun wirklich „rund“. Das hat sicher gut getan, bravissimo!
      Danke fuer die Muehe, aber es hat sich gelohnt.
      Hast du eine Ahnung, wie es weitergeht? 😉
      Ciao
      Georg

      • Sebastian sagt:

        Ja, denke schon.
        Erstmal denke ich, dass ich in der Geschichte den ganzen Brief- der nicht mehr so lang ist, denn der Absender hatte ja nicht viel Zeit. Und dann fahre ich wohl nach Peking und suche die 23. Straße. Wer weiß was mich da erwartet?

        • Georg Maag sagt:

          Sebastian: am Anfang muss dir wohl etwas aus der Tastatur gerutscht sein – ich verstehe nicht alles.
          Zum zweiten Teil: Genau! Wer weiss, was in Peking auf dich wartet!!!
          🙂
          Ciao
          Georg

  13. Sebastian sagt:

    Als sich plötzlich der Wald lichtete und ich das erste mal seit Tagen den blauen Himmel sah, hätte ich platzen könne vor Freude und Erleichterung. Er war wirklich schön. So blau und ganz ohne Wolken! Herrlich! Da fiel mir noch etwas auf: Ein Haus. Vielleicht war dort jemand der mir etwas zu essen und ein Bett zum Schlafen geben könnte. Ich trat näher und klopfte an die Haustür. Nichts passierte. Niemand öffnete. Nichts.
    Ich klopfte ein zweites mal. Als dann immer noch nichts passierte hätte mich fst der Mut verlassen, doch irgendetwas veranlasste mich hierzubleiben. Ich lehnte mich in den Türrahmen und da passierte es! Die Tür glitt einfach auf. Erschreckt wich ich zurück. Aber als ich dahinter weder den Hausherren noch Drakula oder sonst wen sah und mir klar wurde das die Tür gar nicht verschlossen gewesen war trat ich hinein in die Finsterniss des Hauses. Denn hier schien es keine Fenster zu geben oder jemand hatte sie alle verrammelt.
    Die Dielen knarrten. Oder es war mein Magen. Denn ich hatte seit meiner Abreise vor drei Tagen nichts mehr gegessen und das Trinken war mir heute morgen auch ausgegangen. Gegen Mittag hatte ich meinen Durst nur an einem Bach gestillt.
    Hier musste doch irgendwo die Küche oder die Speisekammer sein. Denn dort fand ich bestimmt zu Essen. Ich betrat den nächstgelegenen Raum. Das hier war sicher nicht die Küche! Kleidungsstücke und Kisten waren durcheinandergeworfen. Jemand musste etwas gesucht haben oder das Haus in großer Eile verlassen haben. Schließlich entschied ich mich für letzteres, da es logischer war. Im nächsten Raum fand ich die Küche. Auch hier war es nicht besonders ordentlich: Der Tisch war umgeworfen, Geschirr stand oder lag überall herum und der Boden war übersät mit Essensresten. Da fiel mein Blick endlich auf eine Dose die am Herd stand. Vermutlich hatte der, der hier wohl gehaust hatte vor seinem raschen Aufbruch noch etwas essen wollen und hatte es dann doch nicht mehr geschafft. Das Halbbarkeitsdatum war noch nicht abgelaufen, doch was sich in der Dose befand konnte ich nicht ergründen. Das Ettiket fehlte. Aber das war mir jetzt egal. Ich hatte Hunger!
    Wie sollte ich aber nun die Dose aufbekommen? Doch ich musste nicht lange suchen: In einer Ecke fand ich einen recht vollständigen, fast überfüllten Werkzeugkasten. Ich probierte einige Werkzeuge aus bis ich meinte etwas brauchbares zu haben- und das war gar nicht so einfach bei so einem vollen Werkzeugkasten-.

    Als es mir endlich gelungen war, die Dose mit den Bohnen zu öffnen, waren gar keine Bohnen darin, sondern ein Blatt Papier mit seltsamen Buchstaben und Schriftzeichen. Die ersten Buchstaben waren “帮助!”. Was könnte das wohl heißen? ich überlegte nicht lange, dann hatte ich eine wage Idee: Es musste Chinesisch oder Japanisch sein. Aber wer sollte mir schon einen chienesischen oder japanischen Brief schreiben? Ich hatte keine Brieffeunde in Japan oder China. Ich setzte mich nun vor den Bildschirm und öffnete meinen Browser. “www.derübersetzer.de”, tippte ich eifrig.
    Es erschien eine Seite mit der Überschrift “Der Übersetzer” und ich entdeckte an der linken Seite ein Eingabefeld für das zu übersetzende, das ich sofort ausfüllte. Jetzt musste ich ja erst mal diesen seltsamen Brief übersetzen.
    Nach dem ich diese merkwürdigen Symbole in das Eingabefeld am Seitenrand eingegeben hate, erschien als Antwort die englische Übersetzung: “HELP!”.
    Von wem konnte denn dieser Hilferuf kommen? Und wieso ich? Ich spreche doch noch nicht einmal Chinesich. Weiter!
    “23. 路北京” stand da auf dem Zettel. Schnell hatte ich es übersetzt. Dort stand: “23.Road Peking”
    Was hatte das zu bedeuten???

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Sebastian, nun hat dein Beginn ein Vorspiel erhalten, und dadurch ist er absolut verbessert worden! Gute Idee, wirklich. Hat mir sehr gefallen.
      Ein kleiner Tipp: Da du ja den alten Beginn hinter den neuen gesetzt hast, musst du beim alten darauf achten, dass sich alles an die neue Situation anpasst. So fehlt in dieser Version ein Detail, naemlich, ob du dich an den PC zu Hause setzt (dann muesstest du aber eine Zeile einsetzen, wo du kurz sagst, dass du irgendwie bis nach Hause gekommen bist) oder aber ob du in dem verlassen Haus einen Pc findest.
      Klar?
      Sonst gefaellt mir alles sehr. Pass ein bisschen auf die Rechtschreibung auf: Wenn du die Konjunktion „dass“ benutzt, musst du sie mit doppel-S schreiben und vorher ein Komma setzten. Auch Schachtelsaetze muessen zwischen zwei Kommata gesetzt werden. Ein Beispiel:
      Aber als ich dahinter weder den Hausherren noch Drakula oder sonst wen sah und mir klar wurde, dass die Tür gar nicht verschlossen gewesen war, trat ich hinein in die Finsternis des Hauses.
      Klar?
      Ok, es war schoen, dass du dich angestrengt und die Geschichte ausgebaut hast, und es hat sich durchaus gelohnt!
      Ciao
      Georg

  14. Sebastian sagt:

    Als es mir endlich gelungen war, die Dose mit den Bohnen zu öffnen, waren gar keine Bohnen darin, sondern ein Blatt Papier mit seltsamen Buchstaben und Schriftzeichen. Die ersten Buchstaben waren “帮助!”. Was könnte das wohl heißen? ich überlegte nicht lange, dann hatte ich eine wage Idee: Es musste Chinesisch oder Japanisch sein. Aber wer sollte mir schon einen chienesischen oder japanischen Brief schreiben? Ich hatte keine Brieffeunde in China oder Japan. Ich fuhr schnell meinen Rechner hoch, doch er blieb stehen. Das Problem hatte ich oft gehabt, doch heute schaffte ich es nicht. Ich drückte den Reset-Knopf, doch nichts passierte. Also zog ich den Stecker raus und dann wieder rein. Eigendlich wäre so das Problem nicht behoben, aber danach fuhr er einwandfrei hoch. Erleichtert setzte ich mich nun vor den Bildschirm und öffnete meinen Browser. “www.derübersetzer.de”, tippte ich eifrig.
    Es erschien eine Seite mit der Überschrift “Der Übersetzer” und ich entdeckte an der linken Seite ein Eingabefeld für das zu übersetzende, das ich sofort ausfüllte. Jetzt musste ich ja erst mal diesen seltsamen Brief übersetzen.
    Nach dem ich diese merkwürdigen Symbole in das Eingabefeld am Seitenrand eingegeben hate, erschien als Antwort die englische Übersetzung: “HELP!”.
    Von wem konnte denn dieser Hilferuf kommen? Und wieso ich? Ich spreche doch noch nicht einmal Chinesich. Weiter!
    “23. 路北京” stand da auf dem Zettel. Schnell hatte ich es übersetzt. Dort stand: “23.Road Peking”
    Was hatte das zu bedeuten???

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Sebastian, nun hast du fleissig an deinem Anfang gearbeitet, und ich finde, es liest sich jetzt schon viel besser und fluessiger. Gute Arbeit, danke!
      Trotzdem habe ich „natuerlich“ wieder zwei kleine Tipps fuer Verbesserungen (sonst waere ich ja kein Autor mit Schreibwerkstatt!):
      1) Du hast in dieser Fassung eine neue Passage eingebaut, wo der Rechner erst nicht funktioniert und dann doch endlich das tut, was er tun soll. Im Grunde ist das fuer deine Geschichte relativ nebensaechlich. Es verlaengert den Beginn um zwei oder drei Zeilen, baut aber keine zusaetzliche Spannung auf. Versuche, den Anfang noch einmal zu lesen und ueberspringe einfach das Problem mit dem Rechner, und du wirst sehen, es wird fluessiger, es liest sich besser. Der wahren Geschichte fehlt nichts, wenn die Zeilen wegfallen, richtig?
      2) Wenn du schon ins Detail gehen willst (an und fuer sich sind Details das taegliche Brot eines Schrifstellers, ich habe nichts gegen Details, wenn sie sich einfuegen), dann wuerde ich an deiner Stelle ganz scharf nachdenken, wie ich den wirklichen Beginn der Geschichte besser schreibe. Du beginnst sofort mit dem Oeffnen der Dose (Ok, das war im Grunde ja meine Vorgabe, aber man kann damit spielen, sie verlaengern, verbessern, ausarbeiten usw), waehrend vielleicht eine etwas laengere Beschreibung der Situation, in der du die Dose findest/oeffnest, interessant waere (bist du allein zuhause? Warum? Kommen deine Eltern aus irgend einem Grund nicht nach hause und du entschliest dich, selbst etwas zu kochen? Bist du allein in einem unbekannten Haus und willst dir etwas kochen?)
      Es muss nicht unbedingt lang sein, aber eine gut ausgedachte Anfangssituation koennte dem ganzen Beginn Gewuerz geben.
      So, das war aber dann auch so ziemlich alles.
      Klar?
      Hoffe, ja!
      Ciao
      Georg

  15. Hendrik sagt:

    Als ich mit Linus meinem Hund, auf den Fußballplatz kam
    sah ich Paul,Tommy und Robin meine Freunde.Doch
    plötzlich gingen die drei auf mich los!Linus versuchte
    mich zu verteidigen aber sie hörten nicht auf mich zu
    verprügeln bis Linus Paul in den PO gebissen hatte.
    Robin und Tommy erschraken fürchterlich.Ich und Linus
    rannten so schnell wie wir konnten über den Fußballplatz.
    Doch auf einmal blieb Linus wie angewurzelt stehen.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Hendrik, nun ist die Geschichte schon etwas gereift und in der zweiten Fassung, bravo! Aber ich bitte dich, auch an die Kommata zu denken, damit stehst du offensichtlich auf dem Kriegsfuss! 🙂
      Ein Satz ohne Kommata ist schwer verstaendlich! Frage doch deinen Lehrer / deine Lehrerin, wie die Regeln sind, das ist gar nicht so kompliziert und hilft dir sehr.
      Was mich am Anfang nicht ganz ueberzeugt, ist, dass die zwei Freunde erschrecken, waehrend der Kerl, dem der Hund in den Hintern beisst, nicht erwaehnt wird. Dabei haette er doch logischerweise die staerkste Reaktion von allen drei, ist es doch sein Hintern der jetzt weh tut!
      Sonst ist es schon besser.
      Ciao
      Georg

  16. anna sagt:

    Als ich an einem Morgen aufschtand war alles anders den mein Hund lag nicht in seiner lieblingsecke sondern an der Tür. Dann ging ich mit ihm spaziren. Keine Vögel waren da , keine Kinder die schrieen gar keiner war da. Aber wieso? Ich wollte der Sache auf die Schpur gehn doch das schafte ich nicht.Jetzt wuste ich warum es waren Sommerferien. Die Vögel waren auf einer anderen Wiese.Am nachmitag war es wieder normal die Vögel waren da die Kinder schrin und mein Hund lag in seiner lieblinsecke.
    ENDE

    • Georg Maag sagt:

      Anna, du hast da eine richtig nette Idee gehabt. Was dir leider da boese Streiche spielt, ist deine Rechtschreibung (Damit andere die Geschichte ueberhaupt verstehen koenne, habe ich 3 oder 4 Fehler schon verbessert; dann aber: „stehen“, nicht „schtehen“, Substantive sind immer gross geschrieben usw.). Da musst du sicher mit etwas Geduld Rechtschreibung bueffeln, da fuehr kein Weg dran vorbei! Sorry!
      Sonst, wie gesagt, die Grundidee gefaellt mir sehr gut, bravissima.
      Ciao
      Georg

  17. Hendrik sagt:

    Als ich Hendrik heute mit Linus (ein Hund)auf den
    Fußballplatz kam sah ich Paul,Tommy und Robin meine Freunde.Doch plötzlich gingen die drei auf mich los.

    • Georg Maag sagt:

      Hendrik,
      zunaechst ein wichtiger Trick: Benuetze nie Klammern, um in einer Geschichte etwas zu erklaeren. Das funktioniert nicht. Auch soll man Erklaerungen wie „ich Hendrik“ absolut vermeiden. Du haettest ganz einfach so schreiben koennen: „Als ich mit meinem Hund Linus auf den Fussballplatz kam…“ So funktioniert es sicher besser, richtig?

  18. Leon sagt:

    Am Sammstag und Sonntag wurden wir von Erwachsenen vervolgt

  19. Leon sagt:

    Als ich in die Schule ging hat ein Vogel Michelle angegrifen.

    • Georg Maag sagt:

      Leon, du schreibst ja fleissig Anfaenge, aber irgendwie sind sie immer sehr, sehr kurz und nie gut ueberdacht. Bei so wenigen Worten ist es immer schwierig fuer mich, dir da irgendwie weiter zu helfen.
      Du musst dich da schon ein bisschen mehr anstrengen, ok?
      So, nun leg‘ dich ins Zeug und erfinde einen richtig guten Anfang!
      Ciao
      Georg

  20. Max sagt:

    Als ich endlich die Tür auf hatte, sah ich einen Schatten.

    • Georg Maag sagt:

      Ja Max, hier hast du dich aber nicht sonderlich angestrengt! Ok, ein Schatten kann eventuell auch dem Leser Angst einjagen, aber er muss dazu in einer gut ueberdachten Situation auftauchen, nicht einfach so in einem einzigen und sehr kurzen Satz. Da musst du vorher ein bisschen nachdenken und die Situation gut aufbauen: Wer ist „ich“ (kurze Beschreibung), in welcher Situation ich die Tuere oeffne, warum sie nicht aufgeht, und zuletzt, was ich sehe/nicht sehen, und das muss jetzt Angst machen.
      Hoffe, ich habe es einigermassen klar ausgedrueckt!
      Ciao
      Georg

  21. Franz sagt:

    Als ich eines Tages Fernsehn kuckte konte ich nix sehen.

    • Georg Maag sagt:

      Franz, danke fuer den Beginn, aber er ist wirklich zu kurz und ueberhaupt nicht erklaert. So ist es einfach zu wenig, um einen Leser zu interessieren.
      Vielleicht arbeitest du noch einmal mit Zeit und Lust daran, ich bin sicher, er kann besser werden.
      Pass bitte auf, wie du schreibst (konte anstatt konnte, nix anstatt nichts). Das vermeidet ein Schrifsteller wie die Pest!
      😉
      Ciao
      Georg

  22. Cäcilia sagt:

    Als ich in den Keller ging überfiel mich ein Monster.Es brüllte mich an:“Lass mich in Ruhe!“

    • Georg Maag sagt:

      Caecilia, damit ein Anfang (oder auch eine Passage in einer Geschichte, es gilt immer) spannend wird, genuegt es nicht, wenn man ein Monster „Monster“ nennt. Dann weiss zwar der Leser, dass nun ein Monster erscheint, aber… wie sieht es aus? Warum ist es ein Monster? Wodurch macht es dem Protagonisten eigentlich Angst?
      Um Angst oder Spannung zu bewirken, muss man am besten dem Leser genug Details geben, dass er versteht, wie gefaehrlich die Situation ist.
      Dieser Trick ist im Grund nicht so schwierig zu erlernen. In meinem Buch gebe ich viele Beispiele, wie man Spannung erzeugt, aber es sind drei oder vier ganze Seiten, die kann ich jetzt hier nicht alle wiederholen.
      Noch etwas: Wenn du in den Keller gehst und von einem Monster „angegriffen“ wirst, dann ist es unwahrscheinlich, dass das Monster „Lass mich in Ruhe“ bruellt! Es ist eher der Fall, dass du vor Angst schreiend und wie ein Blitz wieder nach oben rennst! Und was auch immer, deine Reaktion musst du beschreiben, ok?
      Ciao
      Georg

  23. anna sagt:

    Als ich an einen Morgen aufstand war alles anders, denn mein Hund lag nicht in seiner Lieblingsecke sondern an der Tür.

    • Georg Maag sagt:

      Anna, danke fuer den Beginn.
      Ich verstehe zwar, was dir im Kopf schwebte, aber dafuer hast du nicht genug an dem Anfang gearbeitet.
      Ich sage es so: allein die Tatsache, dass der Hund woanders liegt, macht noch keinen „ganz aussergewoehnlichen Tag“, jedenfalls ist er fuer den Leser schwer nachvollziehbar. Dann haettest du etwas mehr ueber den Hund schreiben muessen und erklaeren, dass er nie, aber auch wirklich nie seinen Platz wechselt. Und nacher beginnt die Geschichte so, wie du sie schreibst. Dann klappt es.
      Hoffe, das war klar.
      Ciao ciao
      Georg

  24. Sebastian sagt:

    Als es mir endlich gelungen war, die Dose mit den Bohnen zu öffnen, waren gar keine Bohnen darin, sondern ein Blatt Papier mit seltsamen Buchstaben und Schriftzeichen. Die ersten Buchstaben waren „帮助!“. Was könnte das wohl heißen? ich überlegte nicht lange, dann hatte ich eine wage Idee: Es musste Chinesisch sein. Aber wer sollte mir schon einen chienesischen Brief schreiben? Ich hatte keine Brieffeunde in China. Ich fuhr schnell meinen Rechner hoch und öffnete meinen Browser. „www.derübersetzer.de“, tippte ich eifrig.
    Es erschien eine Seite mit der Überschrift „Der Übersetzer“ und ich entdeckte an der linken Seite ein Eingabefeld für das zu übersetzende, das ich sofort ausfüllte, sonst war die Seite recht schlicht aufgebaut: Nur ein paar Links wie „Entstehung der Seite“, „Nutzung von „Der Übersetzer““ und „Home“ und natürlich einen langen, öden Text, den ich mir nicht weiter anschaute. Jetzt musste ich ja erst mal diesen seltsamen Brief übersetzen.
    Nach dem ich diese merkwürdigen Symbole in das Eingabefeld am Seitenrand eingegeben hate, erschien als Antwort die englische Übersetzung: „HELP!“.
    Von wem konnte denn dieser Hilferuf kommen? Und wieso ich? Ich spreche doch noch nicht einmal Chinesich. Weiter!
    „23. 路北京“ stand da auf dem Zettel. Schnell hatte ich es übersetzt. Dort stand: „23.Road Peking“
    Was hatte das zu bedeuten???

    • Georg Maag sagt:

      Hallo Sebastian,
      danke fuer deinen Anfang. Das istuebrigens einer der Anfangssaetze aus meinem Buch, der mir immer am besten gefallen hat. Da liegt viel Interessantes dahinter versteckt und wartet nur darauf, „erfunden“ oder „zu Ende gedacht“ zu werden.
      Und du hast effektiv eine interessante Variation erfunden. Eigentlich gefaellt mir alles daran, ich habe nur eine klitzekleine Kritik: (wie immer ;-))
      Du verlierst dich ein bisschen in der Beschreibung des Uebersetzers. Natuerlich tut es nicht weh, kurz zu beschreiben,was und wie du es machen musst, das ist in Ordnung,. Aber nicht zu viele Details hineinschreiben, die effektiv nichts mit unserer Geschichte zu tun haben.
      Waehrend der Leser liest, will er in dieser Situation natuerlich schnell erfahren, was diese Schriftzeichen wirklich bedeuten, nicht, was auf der Web-Seite des Uebersetzers alles steht.
      Du koenntes evt nicht sofort die richtige Sprache finden und ein bisschen am PC arbeiten muessen, bis die Uebersetzung klappt. Das waere vielleicht interessanter.
      Aber es ist nur eine winzige Kritik, ok? Der Rest ist interessant und gut geschrieben.
      Ciao
      Georg

  25. Andrea Castioni sagt:

    Als ich am Samstagmorgen auf den Reiterhof fuhr sah ich, dass der Tierarzt dort ist. Ich dachte gleich an Kengala mein Pflegepony sie sollte nämlich demnächst ein Fohlen bekommen. Ich schlich leise in den Stall Hhhh! der Tierarzt ist bei Kengala. Ich fragte den Tierarzt was los ist. Der Tierarzt antwortete schwach: “ Das Fohlen liegt falsch und es kommt wahrscheinlich noch diese Woche also Morgen. Und übrigens Heute Abend bekommen wir noch sehr besondere Gäste sie kommen von Island also mach nicht so ein Maul, Ich weiss ja dass du traurig bist¨“. Am nächsten Morgen in die Schule ging konnte ich mich überhaupt nicht konzentrieren aber dann fiel mir wieder ein das wir ja auf dem Reiterhof jetzt noch neue Gäste haben, die kommen ja von Island wie Kengala. Endlich ist die Schule fertig ich fragte meine Freundinnen ob sie mit auf den Reiterhof kommen. Die kommen natürlich mit echte Kolleginnen lassen sich nicht im stich. Die neuen Gäste sind in Kengalas Box ich ging auch mal hinein Die Gäste erschraken und fragten:“ wir ja schon hinein schauen oder?“. Ich antwortete natürlich ja. Die Gäste stellten sich vor:“ Ich bin Tanja und ich bin Sebastian!“.“Hallo ich bin Annalena!“.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Andrea, nun hast du deine Idee etwas weitergesponnen, und ich muss sagen, du hast da ein paar gute Ansaetze fuer eine Geschichte.
      Was ich kritisieren muss, ist, dass du offensichtlich deine Geschichte sehr hastig „heruntergeschrieben“ hast, denn sie ist voller Schreibfehler; Saetze sind nicht ausgeschrieben, Woerter fehlen, Punkte und Kommata fehlen usw. Dann wird das Lesen sehr schwierig.
      Da muss man einfach als Schriftsteller durch: Korrektur! Korrektur! Korrektur! Lesen und wieder lesen, bis man mit allem zufrieden ist. Langweilig, ich weiss, aber absolut notwendig.
      Nie zu frueh sagen: Alles ist ok, weg damit, jetzt poste ich das Ding!
      Besser eine Nacht verstreichen lassen und sich dann die Geschichte noch einmal vornehmen, die Fehler korrigieren, Passagen verbessern, Woerter besser waehlen.
      Noch etwas: Pass gut auf, dass du die Zeiten nicht zu sehr durcheinander wirfst. Das erschwert dem Leser das Verstaendnis.
      Vielleicht hast du Lust, noch einmal an der Geschichte zu arbeiten?
      Ciao
      Georg

  26. Andrea Castioni sagt:

    Als ich am Samstagmorgen in den Pferdestall fuhr sah ich das der Tierarzt dort ist ich dachte gleich an Kengala mein Pflegepony. Leise schlich in den stall ich sah, dass der Tierarzt bei Kengala ist. Ich fragte ihn ob es schlimm ist? Der Tierarzt antwortete: „Ich weiss es nicht aber es könnte schlimm sein!…“

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Andrea, eine nette Idee. Aber du hast sie vielleicht etwas zu hastig „heruntergeschrieben“, ohne laenger darueber nachzudenken. Da haette etwas Spannung gepasst, eine Beschreibung dessen, was dem Pony passiert sein koennte und dessen, was dir durch den Kopf geht. Dann waere eine „richtige“ Geschichte daraus geworden. So aber hoert sie auf, als sie gerade begonnen hat: eine 4-Zeilen-Geschichte.
      Auch wurde ich dir raten, deine Post ein bisschen besser zu kontrollieren, damit nicht zu viele Tippfehler darin sind.
      Aber, wie gesagt, die Idee ist nett und koennte zu einer richtigen Geschichte werden, ja, sogar zu einem ganzen Buch!
      Ciao
      Georg

  27. Amelia Jane Bodner sagt:

    Als ich es endlich geschafft hatte, das neue Vogelhaus im Garten aufzuhängen, flog ein seltsamer Vogel an mir vorbei, und sah mich an, als ob ich etwas besonderes wäre.

    Ich habe mit Hilfe einer Deutschlehrerin eine Weihnachtsgeschichte geschrieben. Ich habe sie geschrieben und sie hat sie verbessert. Ich würde sie Ihnen gerne zeigen, nur weiss ich nicht genau wie.

    • Georg Maag sagt:

      Hallo, Amelie!
      Danke fuer den Anfang. Ich muss sagen: Die Idee mit dem seltsamen Vogel ist faszinierend (Ich liebe Tiere sehr und denke, sie sind voller Geheimnisse, die wir nicht sehen koennen, weil wir ihnen kaum Aufmerksamkeit schenken!)
      Nun, ein bisschen moechte ich den Beginn doch kritisieren. Zum Beispiel: wenn der Vogel an dir vorbeifliegt… wie kann er dich dann ansehen? Voegel fliegen meist sehr schnell, da haben wir keine Zeit, auf ihren Blick zu achten. Wenn der Vogel aber irgendwo in deiner Naehe (oder direkt auf dem Haeuschen) landet und dich ansieht, dann waere die Situation irgendwie glaubwuerdiger, findest du nicht?
      Noch etwas. Er sah mich an, als ob ich etwas besonderes wäre. Das ist eine gute Idee, aber nicht perfekt zu Ende gedacht. Zunaechst wuerde ich das Verb „ansehen“ in „mustern“ aendern, auch betrachten funktioniert besser. Dann liest man aus dieser Situation etwas anderes heraus, als das, was du schreibst. Ich denke, der Vogel ist etwas Besonderes, nicht du als Betrachterin.
      Du kannst ja deinen Beginn noch einmal ueberarbeiten und wieder hier als Antwort auf meine Kritik posten, das waere nett!

      Zu deiner Weihnachtsgeschichte.
      Klar, warum auch nicht. Ich habe eine neue Seite fuer ganze Geschichten eingerichtet. Da kannst du die Geschichte posten!
      Ok?
      ciao
      Georg

  28. Minary98 sagt:

    Als ich leise die Treppen zum Dachboden hinauflief, hörte ich plötzlich ein Poltern. Ich erstarrte in meiner Haltung und blieb ganz ruhig. Kurze Zeit später führte ich meinen Weg fort und dann war ich da: Auf dem geheimnissvollen Dachboden.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Minary, danke fuer die zwei Anfaenge. Dieser hier ist etwas ausfuehrlicher als der erste, und du hast ein paar Details eingebaut. Das ist an und fuer sich eine gute Idee, denn: Je mehr ihr schreibt, desto mehr Material habe ich fuer meine Hilfe und fuer Kritiken!
      Also: Der erste Satz ist prima. Er bringt den Leser direkt in eine spannende Situation. Auch der zweite folgt der Logik des ersten Satzes (abgesehen von dem Wort „ruhig“, denn es hat zwei verschiedene Definitionen: „still“, „ohne Gerauesch“ oder aber „ohne nervoes zu werden“, so in etwa wie „cool“. Hier waere es besser gewesen, einen Satz wie „ich vermied jede Bewegung“ zu schreiben, um dem Leser zu verstehen zu geben, dass du auf keinen Fall willst, dass jemand/die Person auf dem Dachboden auf dich aufmerksam wird. Dann aber haettest Du meines Erachtens nach dazusetzen muessen, dass kein weiteres Geraeusch von oben folgte – bevor du deine Erzaehlung weiterschreibst.
      Noch ein Tip: „Ich fuehrte meinen Weg fort“ klingt mehr nach einem Spaziergang als nach einem vorsichtigen Erklettern der Stufen, um ja keinen Laerm zu machen. „Ganz vorsichtig schlich ich die verbleibenden Stufen hinauf“, oder etwas Aehnliches.
      Das gibt mehr Spannung.
      Ich hoffe, das habe ich einigermassen klar erklaert!
      Ciao
      Georg

  29. Als ich allein zu Hause war fiel plötzlich Strom aus.
    Ich wollte meine Eltern anrufen. Da hörte ich den Klingelton vom Handy von meinem Vater.Dann sah ich das handy auf dem Wohnzimmertisch. Dann versuchte ich meine Mutter an zu rufen. Das Telefon gab kein einzigen Ton von sich.
    Jetzt waren auch noch die Leitungen tod. Plötzlich hörte ich ein poltern von oben.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Lily, nette Idee fuer einen Anfang. Da kann einiges passieren!
      Nicht ganz zufrieden bin ich mit deinem Deutsch. Du hast jede Menge Tippfehler in dem Post gelassen (ein paar habe ich korrigiert, um das Lesen zu vereinfachen). Es ist immer besser, das Geschriebene vor dem Absenden noch einmal zu lesen und zu korrigieren, ok?
      Zum Inhalt gibt es nicht viel zu kritisieren. Vielleicht ein bisschen zuviele „dann“ und zuviele Punkte. Normalerweise koennen viele Punkte (bei kurzen Saetzen) das Lesen beschleunigen, werden deshalb vom Autor dann eingesetzt, wenn er spannende Stellen schreibt. Aber hier in deinem Fall haetten zwei oder drei Kommas den Inhalt wohl etwas weniger holprig erscheinen lassen.
      Vielleicht wuerde auch eine ganz kurze Erklaerung gut tun, warum du allein zu hause warst, oder einen Beginn wie: „Als meine Eltern heute nachmittag die Wohnung verliessen, um Tante XY im Krankenhaus einen Besuch abzustatten, freute ich mich, bis zum spaeten Abend allein bleiben zu koennen. Aber die Freude war von kurzer Dauer.“
      So in etwa, das ist nur eine Idee von vielen, die Ausgangssituation zu beschreiben und gleichzeitig etwas Spannung aufkommen zu lassen. Da gibt es garantiert noch viel Bessere!
      Klar?
      Du kannst ja den Post noch einmal neu schreiben, wenn du Lust hast… Das waere toll.
      Ciao
      Georg

  30. Valerie Sosa sagt:

    Als ich aufgestanden bin, war ich geschockt… ich war in der Luft, ich war in einen Tornado als er zu ende war, bin ich ganz sanft auf den Boden gekommen.Ich gehe schon Stunden und komme immer wieder an der gleichen Stelle, wo ich angewurzelt stehen geblieben bin. Geschockt ja geschockt fiel ich um.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Valerie,
      danke fuer Deinen Anfang. Die Grundidee ist gut und koennte zu einer guten Geschichte werden, aber…
      Es gibt immer viele „aber“ bei einem Kritiker wie mir… 🙂
      Aber du musst dir deine Ideen gut ueberlegen, bevor du anfaengst zu schreiben. Zum Beispiel der Beginn: „Als ich aufgestanden bin, war ich geschockt“: Das ist nicht logisch! Wenn du in einem Tornado durch die Luft wirbelst, kannst du schlecht vorher aufgestanden sein, denn der Tornado musste logischerweise schon um dich in deinem Bett wirbeln; er haette dir laengst die Bettdecke weggerissen, das Kissen unter dem Kopf, das Bett waere durchs Zimmer gerutscht usw usw…
      So wie du es schreibst, kann es nicht passiert sein. Man „steigt“ nicht in einen Tornado ein, man wird von ihm weggerissen. Also kannst du nicht ganz ruhig aufstehen, bevor er dich erfasst.
      Es funktioniert ein bisschen besser, wenn du auf die Zeit, in der du die Geschichte schreibst, achten wuerdest: „Als ich heute morgen aufstehen wollte, passierte etwas ganz Ungewoehnliches: Ein Tornado tobte um mein Haus und hatte mein Zimmerfenster sperrangelweit aufgerissen. Alles in meinem Zimmer flatterte durch die Luft: Kleider, Fotographien, der Teppich; der Stuhl rutschte ueber den Boden, das Bett begann sich zu bewegen und wurde immer schneller, waehrend es in grossen Kreisen durch das Zimmer gezogen wurde und ich mich in Todesangst daran festklammerte…“
      So funktioniert es besser, findest du nicht?
      Ciao
      Georg

      • eguea sagt:

        als ich noch ganz klein war ging ich zu meiner oma soielen doch sie lag einfach nur da da fragte ich meine mutter ob wier sie schlafen lassen würden. sie sagte ganz bestimmt.
        doch erst später begriff ich das sie tot war:.

        • Georg Maag sagt:

          Eguea,
          das ist mehr als ein Anfang, das ist schon fast eine ganze Geschichte, und traurig ist sie auch noch… Trotzdem ist sie gut.
          Bitte versuche, etwas weniger Fehler beim Schreiben zu machen und Kommas zu setzen, ok?
          Ciao
          Georg

  31. Leon sagt:

    Als ich aufwachte fehlte etwas, ich wusste nicht was aber etwas hatte sich verändert. Es war nicht das Licht, es war so dunkel wie sonst, der Boden war es auch nicht, immer noch die gleiche Metallplatte. Jetzt hatte ich es, es war die Luft.

    • georg sagt:

      Gar nicht schlecht, dieser Anfang. Da kommt sofort Spannung auf. Vielleiht kannst du das, was mit der Luft nicht „stimmt„, irgendwie besser ausdruecken? Mit ein bisschen Arbeit und einer genaueren Beschreibung erweckst du wahrscheinlich mehr Interesse beim Leser.
      Aber das ist keine Kritik, nur ein Vorschlag zum Verbessern…
      Ciao
      Georg

      • Leon sagt:

        Als ich aufwachte fehlte etwas, ich wusste nicht was, aber etwas hatte sich verändert. Es war nicht das Licht, es war so düster wie sonst auch am Morgen, der Boden war es auch nicht, immer noch die gleiche Metallplatte die kühl unter meinem Rücken lag. Jetzt hatte ich es, es war der Geruch der Luft, ich konnte mich nicht erinnern wann ich das letzte mal so klare Luft grochen hatte. Eine Luft ohne all den Gestank der Stadt sondern mit Düften, die mir follkommen unbekannt waren…
        So besser oder habe ich nun zu viel beschrieben?

        • Georg Maag sagt:

          Ok, Leon, danke, dass du noch einmal an deiner Idee gearbeitet hast!
          Nun, ich finde, jetzt ist sie bereits sehr viel besser! 🙂
          Ein paar kleinere Vorschlaege zur Verbesserung habe ich noch, aber es sind wirklich Kleinigkeiten (Wenn ich schreibe, feile ich manchmal bis zu zehn Mal an verschiedenen Abschnitten, bis ich sicher bin, dass alles gut „rutscht“, dass der Leser nicht „haengenbleibt“!)
          – Die Metallplatte „lag“ nicht kuehl unter meinem Ruecken, eher schon lag ich auf einer kuehlen oder kalten Metallplatte… das ist logischer;
          – „Es war der Geruch der Luft„: das ist eine prima Idee von dir, aber ich wuerde das Entdecken mit einem weiteren Schritt beschreiben.
          Es war die Luft. Richtig, es war irgend etwas mit der Luft. Sie war anders als gewoehnlich, mir fehlte etwas…
          Jetzt hatte ich es: Sie besass keinen Geruch!

          So entdeckst du in logischen Schritten, dass die Luft nicht etwas „hat“, sondern dass ihr etwas „fehlt“. Und der Leser kann es nachvollziehen.
          Lustig: in einem meiner Romane auf Italienisch beschreibe ich einen Jungen, der auf eine Zeitreise geht und sich urploetzlich am selben Ort in einer kleinen Haeusergruppe auf einem Huegel befindet, aber im Jahre 1200. Und dann beschreibe ich auf fast einer Seite, wie der Junge staunend herausfindet, dass die Luft ganz anders ist als heute: klarer, dursichtiger, ohne einen Eigengeruch (-gestank), dass die Gerueche von allen Dingen viel klarer sind als heute.

          Bravissimo,
          ciao
          Georg

        • Leon sagt:

          Danke für die vielen Tips, Ich habe die Geschichte weitergeschrieben(auch wenn der Anfang sich nun schon mehrere male verändert hat) und mittlerweile ist schon eine kleine Geschichte in einer fremden Welt daraus geworden. Aber das waere zu lang um hierhin zu schreiben 🙂

        • Georg Maag sagt:

          Leon, wichtig ist, dass du Lust bekommen hast, etwas zu erfinden und zu schreiben. Das ist toll, denn mit unserer Phantasie befreien wir uns von unserer „normalen“ Welt und allen Problemen, die wir haben koennen, um in eine neue, voellig fremde aber dafuer wahnsinnig interessante Welt einzutauchen: unsere Erfindungsgabe…
          Viel Spass beim Schreiben,
          ciao
          Georg

  32. Georg Maag sagt:

    Nun, ich haette da selber eine kleine Idee zu diesem Forum (Ich sehe, dass es immer besser besucht wird, und auch dass die Qualitaet eurer Anfaenge immer besser wird!):

    Warum nehmt ihr euch nicht die Zeit und die Lust, meine Beitraege zu lesen um dann zu versuchen, eure Anfaenge entweder verbessert noch einmal zu schreiben und zu posten, oder aber um weiter an der Geschichte zu arbeiten, sie auszubauen oder zu bereichern?

    Was denkt ihr? Ist das eine gute Idee?
    Ciao ciao
    Georg

  33. Emily sagt:

    Als ich die Tür aufmachte, wusste ich gleich das mir unheil drote. Ich dachte nur ein Wort „Leon“ ! Überall schwebtent gebratende Schweine herrum, und die zwei TEURE Vasen von Mama schlugen gegeneinander.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Emily,
      die Idee fuer den Anfang deiner Geschichte finde ich wirklich gut. Da kann natuerlich Leon nur ein Zauberlehrling sein, oder ein boeser Magier!
      Eine Kritik habe ich dann schon, aber es geht hier nicht um die Idee (di ist, wie gesagt, sehr gut), sondern um die vielen Schreibfehler. Versuche immer, etwas, das du geschrieben hast, nacher noch einmal zu lesen, zu kontrollieren, zu verbesser. Das ist enorm wichtig, wenn man eine Geschichte schreibt oder gar Schriftsteller werden moechte. Substantive sind in der deutschen Sprache netterweise grossgeschrieben, und das nicht ohne Grund: man erkennt die Kerle an ihrem Grossbuchstaben am Anfang. Das hilft dem Leser beim Lesen, und deshalb auch beim Verstehen!
      Ciao
      Georg

  34. Florian sagt:

    Als ich eines Tages aufwachte, sah in meinem Zimmer alles anders aus.Ich fragte mich, was aus meiner Hose,meinem T-Shirt und meinen Socken geworden war.An ihrer Stelle fand ich Gummibärchen usw..Was sollte ich machen ? Was war passiert? Mein Zimmer war die Süßwarenabteilung vom Supermarkt ,nur hier gab es mehr. Mein Schulranzen war ein klebriger Kaugummiball.Ich drehte mich um und was sah ich? Ein….

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Florian, die Idee, dass in deinem Zimmer alles anders aussieht, ist gut. Allerdings gefaellt mir die Loesung nicht unbedingt, zu was sich deine Sachen veraendert haben. Da muesstest du dir eventuell etwas mehr ausdenken und dabei im Blick behalten, wie du spaeter in der Geschichte diesen Wechsel irgendwie erklaeren kannst. Ausserdem: wenn dein Ranzen zu einem Kaugummi-Ball geworden ist… wie hast du ihn dann ueberhaupt erkennen koennen? Da muesstest du dir, denke ich, den Wechsel noch einmal vorknoepfen.
      Was mir beim Lesen des Anfangs sofort durch den Kopf gefahren ist: wie waere es, wenn alle deine Kleider und Sachen am Morgen einfach vier Nummern kleiner als gewoehnlich waeren? Das liesse dir doch mehr Loesungen als nur Kaugummi und Suessigkeiten, oder nicht?
      Ciao
      Georg

  35. Lea Sophie sagt:

    Als ich drei war, ist Mama mit mir zum ersten Mal mit dem Zug nach Rom gefahren. Seitdem fuhren wir jeden Sommer hin. In diesen Ferien durfte ich zum ersten Mal alleine fahren. Doch von der ersten Skunde an war bei dieser Zugfahrt nichts so, wie sonst immer gewesen ist …

    • Georg sagt:

      Ooops, Lea Sophie, dieser Post mit einem Anfang von dir war mir irgendwie entgangen, tut mir leid.
      Dafuer aber ist er sehr gut, denn in ganz wenigen Worten versetzt du den Leser in eine klare, packende Situation.
      Bravissima!
      Ciao
      Georg

  36. Lioba Lachnitt sagt:

    Als meine Freundin Laura und ich jeden Stand am Jahrmarkt auswendig kannten, wollten wir zurück zum Bahnhof. Aber wir fanden ihn nicht! Bald gelangten wir an ein großes Gebäude und Laura fragte: „Wollen wir da nicht mal fragen, oder so?“ Wir gingen hinein und fanden einen unfreundlichen Schuldirektor. Er saß hinter seinem Schreibtisch und schien nicht besonders erfreut, nach Schulschluss noch Kinder zu sehen. Also schnauzte er uns an: „Was wollt IHR hier?“ Der magere, graubraune Hund neben seinem Schreibtisch rappelte sich knurrend auf…

    Ich hab auch noch mal eine Frage. Ich habe schon früher gerne Bücher oder Geschichten geschrieben. Dürfte ich (13) die schon veröffentlichen? Wenn ja, wie? Sie haben doch auch Bücher veröffentlicht…

    • Georg sagt:

      Lioba,
      die Idee, die hinter deinem Anfang steckt, ist nicht schlecht. Es koennte ganz schoen spannend werden, wenn…
      Da gibt es ein wenn: du hast irgendwie alles hintereinander weggeschrieben, ohne dabei wirkliche Spannung zu erzeugen. Es ist eher ein Aneinanderreihen von Situationen: erst das, dann das, und dann das.
      Um Spannung zu erzeugen, genuegt oft, nur die allererste Situation gut in einen Anfang zu verzaubern.
      Ein kleiner Versuch: Als Laura und ich uns den Jahrmarkt lange genug angesehen hatten, beschlossen wir, zurueck zum Bahnhof zui gehen.
      „Hier muss es zum Bahnmhof gehen!“ sagte Laura.
      „Nein, es ist genau in die gegengesetzte Richtung!“ erwiderte ich.
      Nach einer kurzen Diskussion gab Laura klein bei und wir gingen los.
      Das Problem war… wir fanden den Bahnhof nicht.
      Auch nicht, nachdem wir zum Markt zurueckgekehrt waren und jetzt Lauras Vorsxchlag folgten. Weit und breit war keine Spur vom Bahnhof. Dafuer wurde es schnell dunkel und wir befanden uns irgendwo in einem ziemlich verlassenen Stadtviertel.
      „Und jetzt? as sollen wir machen?“ fragte ich Laura.

      Das war kein besonders guter Beginn, aber er hat den ersten Teil deiner Idee logisch ausgebaut und damit ein bisschen Spannung erzeugt.
      Ich hoffe, das Beispiel war klar genug.

      Zu deiner Frage: natuerlich kann man mit 13 veroeffentlichen, aber es geht da weniger ums Alter als um die Qualitaet von dem, was du geschrieben hast. Verleger wollen heute perfekte Manuskripte: gut geschrieben, ohne Fehler, mit einer tollen Geschichte und Protagonisten, die wirklich „leben“. Und selbst dann ist es nicht sicher, dass ein Buch angenommen wird! Es ist verflixt schwierig, das kann ich dir versichern, auch fuer Autoren wie mich, die schon mehrere Buecher auf dem Markt haben!
      Das heisst aber nicht, dass du es deshalb nicht versuchen solltest. Zunaechst einmal schreibe oft, weil schreiben auch eine Uebung ist. Sei sehr kritisch mit dir selbst. Und wenn du irgendwann wirklich eine tolle Geschichte geschrieben hast, die all deinen Freunden und auch Erwachsenen gefaellt, dann kannst du versuchen, sie einem Verleger anzubieten.
      Ok?
      ciao
      Georg

  37. Nora sagt:

    Als ich den Jungs aus der Zehnten beim Kartenspielen zusah, hatte ich noch keine Ahnung, was der grimmige Blick des Braunhaarigen bedeutete. Oder was dieses eigentich unbedeutende Ereignis nach sich ziehen würde. Mit diesen Jungen hatte es nämlich etwas Besonderesauf sich…

    • Georg sagt:

      Nora,
      das ist ein ziemlich guter Anfang, da gibt es nicht viel zu kritisieren.
      Trotzdem: es waere vielleicht besser, den „Braunhaarigen“ ein klein wenig zu beschreiben und vor allem zu sagen, wem er diesen Blick zugeworfen hat. Wenn du das nicht sagst, weiss der Leser nicht, ob er dich so angesehen hat oder einen Mitspieler!
      Klar? Ich hoffe ja.
      Ciao
      Georg

  38. Lennart sagt:

    Als der morgen anbrach, und die sonne auftauchte, ging mama mit papa einkaufen. Ich blieb mit meinen großen bruder allein. Er ist 14 jahre alt und schon 170 centimeter groß!!!
    Ich guckte „die geschichten vom verzauberten gnom“ im fehrnsehr als die tühr klingelte. Mein bruder machte sie auf. Ein alter mann mit vernarbten gesicht, langen haaren, kaputten kleidern und tiefen, schwarzen augen guckte mein bruder tief in sein gesicht.
    -Da seid ihr endlich, meine lieben. Ich hab euch lange gesucht.

    • Georg Maag sagt:

      Eine ganz nette Idee. Ich wuerde ein bisschen mehr an deinen Ideen arbeiten, zum Beispiel ist es fuer die Geschichte ueberhauot nicht wichtig, was du im Fersehen siehst, es genuegt, wenn du sagst, dass du gerade vor dem Fernseher sitzt.
      Auch, wie groß dein Bruder ist, gehoert eigentlich nicht zu den wichtigen Informationen der Geschichte. Solche Details helfen, wenn sie spaeter in einer Geschichte einen Zweck erfuellen (wenn der Bruder in einen Kampf verwickelt wird, dann war es wichtig, seine Groesse zu beschreiben).
      Noch einmal: die Großschreibung der Substantive ist etwas, das ich als Autor sehr liebe. Wenn alles klein geschrieben wird, fuehle ich mich beim Lesen nicht wohl
      😉
      Ciao
      Georg

  39. Mariza sagt:

    Als ich heute morgen aufstand wusste ich zuerst garnicht wo ich bin ich stand also auf und guckte mich um ,alles kam mir auf einmal so anders vor,so fremd und unvertraut mein kopf war schwer und meine glieder fühlten sich steif an ………..doch da hörte ich meine kleinen bruder schreien:“mach schnell du faule kuh,früüüüühstück“…….Der eine Albtraum endet,der nächste begint.:-)

    • Georg Maag sagt:

      Marzia,
      kein schlechter Beginn. Man hat fast den Eindruck, als muesse etwas passieren, alles deutet auf eine irreale Situation (z.B. einen Traum) hin, aber dann laesst dein Bruder mit seinem Gebruell alles wieder zur Alltaeglichkeit werden.
      Du haettest vielleicht deinen Zustand zu Beginn etwas ausbauen koennen, etwas mehr Spannung erzeugen koennen, aber es geht schon so ganz gut.
      Einen Punkt moechte ich (das gilt fuer viele von euch, nicht nur fuer Mariza) hinzufuegen: Wenn man schreibt, muss man auf verschiedene Punkte achten. Zum Beispiel muss man nach jedem Satzzeichen (Punkte, Doppelpunkte, Kommas usw) immer einen freien Abstand lassen. Das hilft dem Leser, schneller verstehen zu koennen. (Wenn ich,zum Beispiel,alles aneinanderschreibe wie hier,wird es schwieriger fuer das Auge,den Sinn zu verstehen).
      Noch eine Frage: Gibt es in Deutschland keine Großschreibung mehr? Ich bin immer der Meinung, dass man ein Substantiv besser groß als klein schreibt, denn das hilft der Verstaendlichkeit. Was denkt ihr?
      Ciao
      Georg

  40. Lennart sagt:

    Als ich an der finsternen höhle am strand ankam, war ich wie versteinert. Der mann, der mir die idee nach meinen lieblings buch in der höhle zu suchen, stand da.

    • Georg Maag sagt:

      Lennart,
      hmmm… Du hast da in der Eile ein paar Verben vergessen, aber man versteht gluecklicherweise, was Du im Kopf hattest!
      Gute Idee, auch wenn etwas zu knapp ausgeschrieben, das kann ja dann nicht sehr gut weitergehen.
      Oder es koennte auch gut weitergehen, je nachdem, was Du Dir fuer nachher ausgedacht hast.
      Nicht schlecht!
      Ciao
      Georg

  41. Sofie sagt:

    Als ich am Morgen zum reitstall fuhr, stand ein Pferd dort, zauberhaft gesattelt und dabei lag ein Zettel: Dies ist ein Pferd für dich.

    • georg sagt:

      Keine schlechte Idee, Sofie. Vielleicht etwas zu knapp und kurz, um wirklich gefesselt zu werden, aber es ist durchaus eine gute Idee zum Herumspielen und Herumbasteln.
      Wir Schriftsteller basteln wirklich oft und tagelang an einer einzigen Grundidee herum!
      Ciao
      Georg

  42. Jale sagt:

    Eines Tages als ich aufwachte, saß ich ganz wo anders als in meinem großen blauen Zimmer. Ich saß in einem riesigen Palast. Und es kam ein großer böse aussehender Mann. Und von jeder Seite kam ein gruseliger Mensch. Ich erschrak wie nie zu vor. Es war auch echt gruselig, denn das waren nicht nur Menschen wie bei Halloween sondern echt gruselige gesichter.Dann wurde es auch noch immer dunkler. Ich schrie so laut wie nie und dann….

    • georg sagt:

      Jale, der Anfang ist nicht schlecht, besser gesagt: die Idee, von der du ausgehst, ist gut. Nur genuegt es nicht, einen Antagonisten (dazu gibt es ein ganzes Kapitel im Buch… es sind, jurz gesagt, die Boesewichter der Geschichte) mit dem Adjektiv „gruselig“ zu versehen und schwuppdiwupp ist der Leser gefesselt. Um Spannung zu erzeugen, muss der Autor den Leser mit einer gut ausgedachtenSituation fesseln. Wenn jemand gruselig ist, dann waere es besser, ihn zu beschreiben anstatt ihn gruselig zu nennen. Aussderdem wuerde auch ein einziger Mann genuegen, um Spannung zu erzeugen. Wenn man ihn gut beschreibt, und dazu auch die Reaktion des Protagonisten (Hauptfigur), genuegt einer, da braucht man keine vier!
      Ich hoffe, das war relativ klar erklaert.
      Ciao
      Georg

  43. Ellen sagt:

    Als ich aufwachte befand ich mich in einem großen Himmelbett und ein Mann in einem Frack kam herrein.

    • georg sagt:

      Keine schlechte Idee zum Thema „als“. Da wird der Leser mit einem einzigen Satz direkt in eine seltsame Situation versetzt und man wundert sich: wie geht das jetzt weiter?
      Sehr gut!
      Ciao
      Georg

  44. Fabienne sagt:

    Als ich an einen Teich kam und nach den Fischen schauen wollte, sah ich plötzlich eine dicke Kröte.

    • georg sagt:

      Der Beginn von Fabienne ist nicht schlecht. Als kleine Kritik (ich bin ein Riesen-Kritiker, ihr muesst euch wohl oder uebel daran gewoehnen!) koennte man argumentieren, dass eine Kroete an einem Teich in ihrem Element ist. Kroeten leben bei Teichen. Also ist es nicht eine total unerwartete Situation, wenigstens nicht fuer den Leser.
      Klar?
      Ciao
      Georg

  45. georg sagt:

    Also, zuerst einmal ein herzliches „Hallo“ an alle, die in diesem Forum mitmachen!
    Ich kann kurz auf ein paar eurer Anfaenge zu sprechen kommen:
    Der Beginn von Mia gefaellt mir sehr. Da kommt schon in einem Satz eine ziemliche Ueberraschung auf den Leser zu. Ausserdem hat ein Autor mit einem solchen Anfang dann nicht nur eine, sondern mehrere Moeglichkeiten, die Geschichte zu entwickeln.
    Auch Annalisa hat einen Beginn ausgedacht, der dem Schrifsteller mehrere Tueren offenlaesst: es kann eine lustige Geschichte daraus werden, es kann spannend werden, eventuell sogar richtig gruselig! Das Wort „Hexenkostuem“ spricht eher fuer eine lustigere Version. Wenn sie dagegen vor den Spiegel getreten waere und geschildert haette, dass sie ploetzlich wie eine Hexe angezogen war, waere die Wahl einer Horrorstory glaubwuerdiger. Kostuem ist mehr nach einem Maskenball, oder einem Kostuemfest. Aber das soll keine Kritik sein!
    Auch Lenas Beginn ist gar nicht schlecht! Stell dir vor: rein zufaellig habe ich in meinem Buch genau so eine Situation als Beispiel ausgedacht und etwas laenger beschrieben! Was fuer ein Zufall!!!
    Auch der Beginn von Yvonne laesst alle Wege offen. Und das ist im Grunde ja fuer einen jungen Autoren schon eine gute Leistung.
    Ciao
    Georg

  46. Manon sagt:

    Ich habe kurz eine Frage: Wieso soll die Erzählung „natürlich“ in der Vergangenheit stehen? Ich kenne wunderbare Romane, die durchgängig im Präsens geschrieben sind.

    • Georg Maag sagt:

      Der Einwand ist richtig. Es gibt ohne Zweifel viele tolle Buecher, die in der Gegenwart geschrieben wurden. Das ist dann ein stilistischer Trick, und jedem Autoren ist es freigestellt, seine Geschichte in der von ihm als treffend betrachteten Zeit zu schreiben.
      Aber das hier ist dann doch eine Schreibwerkstatt fuer kleine und junge Autoren. So habe ich auch in meinem Buch die Tricks, die es zum Schreiben gibt, erst in logischen Schritten nach und nach erklaert.
      Sagen wir es einmal so: Wenn wir das Zauberwort „als“ am Anfang unserer Geschichte gebrauchen wollen, kommt gezwungenermasssen nur die Vergangenheit in Frage.
      Spaeter, wenn wir dann die Tricks in meinem Buch entdecken, ist es jedem freigestellt, sich die Zeit auszusuchen, die er will!
      Wenn ich ein Musikinstrument erlernen moechte, muss ich vorher erst einmal die Noten lesen koennen, richtig? Das heisst aber nicht, dass ich nach Wochen oder Monaten des Studierens nicht auch schwierigere Stuecke in Angriff nehmen kann.
      Ich hoffe, das war eine gute Antwort!
      Ciao
      Georg

    • Jale sagt:

      Manon
      ich glaube es ist egal ob wir die geschichte im präteritum oder im präsens schreiben. aber du hast auf jeden fall recht von Jale

  47. Mia sagt:

    Als ich das Bett gemacht hatte und meinen Lieblingsteddy wie immer unter die Decke schieben wollte, fing er auf einmal laut zu kichern an.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Mia, nun habe ich deinen Anfang erst heute entdeckt! Tut mir leid, ich bin nicht so gut im Internet…
      Nette, kleine aber deshalb trotzdem gute Idee fuer einen Anfang. Was danach passiert, musst du dir dann gut ueberlegen. Aber Moeglichkeiten, aus dem Anfang eine tolle Geschichte zu machen, gibt es mehr als genug!
      Ciao
      Georg

  48. Annalisa Stupperich sagt:

    Als ich einmal das Zaubern ausprobierte, da kribbelte mein Körper und plötzlich stand ich in einem Hexenkostüm im Wohnzimmer.

    • Georg sagt:

      Annalisa,
      diese Idee ist meines Erachtens die beste aller, die du hier geschrieben hast.
      Ich wuerde trotzdem etwas mehr Details in einer solchen Situation bringen: was du gerade machtest, was dann genau passiert ist und wie du dich gefuehlt hast.
      Das wuerde diesen Anfang viel spannender machen!
      Ciao
      Georg

  49. Annalisa Stupperich sagt:

    Als ich endlich zum ersten Mal auf den Ponyhof durfte, fand ich die Pferde nicht im Stall sondern in jeder Box eine kleine Katzenfamilie mit sieben kleinen Kätzchen.

  50. Lena sagt:

    Als ich von der Schule nach Hause kam, stand die Haustür sperrangelweit offen und keiner war da.

    • Yvonne sagt:

      oder so

      Als ich von der Schule nach Hause kam, wartete mein Hund Flocki auf mich und war ganz aufgeregt.

      • georg sagt:

        Nicht schlecht, nur zu kurz, um zu verstehen, ob der Anfang funktioniert oder nicht. Es kann funktionieren, muss aber nicht. Wenn der Leser den Hund durch eine kurze einleitende Beschreibung kennenlernt (man muss verstehen, dass er sonst nie so etwas tut), wuerde eine solche Reaktion verstaendlicher.
        Klar? Also, nichts wie weitermachen!
        Ciao
        Georg

    • Gwendoline sagt:

      Als ich den Regenschirm aufgespannt hatte um mich vor den unerwarteten Regenschauer zu schützen, hat es plötzlich smaragdgrüne Lutscher vom Himmel geregnet.

      • georg sagt:

        Zu Gwendoline: Du hast zwar den Tipp richtig verstanden, und die Idee mit den Lutschern, die vom Himmel fallen, ist auch nicht schlecht… aber (das Leben eines Schriftstellers ist voller „aber“) du wirst jetzt enorme Probleme haben, dem Leser beim Fortfuehren deiner Geschichte diese Lutscher zu erklaren!
        Ok, man muss in einer Geschichte nicht alles erklaeren, aber dafuer muss man die erfundenen Situationen sehr glaubhaft gestalten. Ueber dieses Thema habe ich in meinem Buch ein ganzes Kapitel geschrieben, denn die Glaubhaftigkeit ist enorm wichtig.
        Das heisst aber nicht, dass man aus diesem Beginn nicht eine tolle Geschichte machen kann. Nur… es wird etwas schwieriger werden als bei anderen Beginnen, das ist alles. Machbar ist es auf jeden Fall. Hast Du dazu eine Idee???
        Ciao
        Georg

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