dtv Schreibwerkstatt
 
Der Anfang

Selbst ausdenken
2. September 2009

TippsWenn es sich um eine Erzählung oder einen Roman handelt, beginne die Erzählung (in der Vergangenheitsform natürlich) mit dem Zauberwort als. Und dann, im folgenden Satz, beschreibe etwas Seltsames, etwas, das mit der normalen Situation, die der Leser erwartet, nichts zu tun hat. Ein Beispiel? Kein Problem.

»Als es mir endlich gelungen war, die Dose mit den Bohnen zu öffnen, waren gar keine Bohnen darin, sondern ein Blatt Papier mit seltsamen Buchstaben und Schriftzeichen.«

Das macht Lust, weiterzulesen! Wer weiß, was auf diesem Papier geschrieben stand?

AusdenkenJetzt bist du dran: Überlege dir einen spannenden Anfang für deine Geschichte.
»Als …«







129 Antworten zu “Der Anfang”

  1. Luzia sagt:

    Es war kalt. Zu kalt für ein Mädchen von acht Jahren. Aber ich wurde gerettet. Von einer frau. Einer tollen Frau. Ihr Name ist Luca. Ohne sie wäre ich tot.
    Aber ich war ihr gegenüber undankbar.

    • Georg Maag sagt:

      Schoener Beginn, Luzia, da steckt Spannung dahinter. Man bekommt Lust, mehr zu Lesen, um zu verstehen, was eigentlich passiert ist.
      Fein gemacht, danke.
      Ciao
      Georg

  2. Katharina sagt:

    Als Clarissa letzten Samstag aufwachte bemrkte sie,das ihre kleine schwester. Die erst sieben jahre alt war.Nicht da war.Der kleine warme körper von Lucy fehlte ihr so das sie in der ganzen Wohnung suchte, aber sie fand Lucy nicht.Sie sah sogar unter dem Bett der Eltern nach,aber da war sie auch nicht.Auf einmal roch sie etwas.Clarissa stand auf und ging in die Küche woher der geruch kamm.Ihre Mutter stand am Herd und kochte.Ich fragte sie,wo Lucy sei,doch sie antwotete”Lucy wer ist den das?”.sie sah mich verwundert an.”Na,meine kleine Schwester” da sah sie mich so an als würde ich sagen “luft hollen nicht vergesen”.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Katharina, die Idee ist recht gut, und hat den Stoff fuer eine Geschichte.
      Was aber gar nicht klappen will, ist deine Rechtschreibung. Da hast du wirklich sehr viele Probleme!
      Ich weiss nun nicht, wie alt du bist und welche Klasse du besuchst. Aber was sicher ist: du musst versuchen, viel zu lesen und viel zu schreiben und dabei die Rechschreibung zu lernen. Ohne sie geht es nicht. Hast du vielleicht jemanden (Bruder, Schwester, Mutter, Freundin) die dir dabei helfen koennte?
      Lieben Gruss
      Ciao
      Georg

  3. It-Girl sagt:

    Als ich eines Sonntagmorgens aufwachte, stuzte ich. Etwas war anders als sonst. Aber was ? Nach einer scheinbaren endlosen Grübelei fiel mir auf, was es war. Die Stille. Es war zu still. Ich hörte keinen Muchs, bis auf das Ticken der Uhr.
    Und das war für meine chaotische Familie sehr außergewöhnlich, dass alle so leise waren.
    “Mum!Dad!Sissi!Jon??? Wo seid ihr?”,rief ich durch die ganze Wohnung. Schließlich fand ich sie im Wohnzimmer. Alle saßen dort mit einer steinernden Miene.
    Ab diesem Morgen sollte alles anders werden.

    • Georg Maag sagt:

      Toller Anfang, da ist der Leser sofort gefangen und will wissen, was passiert ist!
      Richtig gutes Beispiel fuer einen gelungenen Anfang. ;-)
      Ciao
      Georg

  4. Lori sagt:

    Als es Nacht wurde senkte sich der Kopf Oliver’s auf die Brust. Der Vollmond war langsam zu sehen. Die Beine Oliver’s wurden länger, seine Kleidung passte nicht mehr und sprang entzwei, als dunkelgraue Haare überall auf seinem Körper zu sprießen begannen. Sein Gesicht wurde schmal und seine Augen wurden zu schmalen Schlitzen. Plötzlich wusste Oliver das seine Familie eine Werwolf Familie war, er selber verwandelte sich ja gerade in einen Wolf.

    • Georg Maag sagt:

      Ziemlich gruselig, dieser Anfang. Ich moechte jedenfalls Oliver nicht nachts im Park begegnen!
      Gute Idee.
      Du musst dich nur daran gewoehnen, was du geschrieben hast noch einmal gut zu kontrollieren, da passieren dir doch ein paar Fluechtigkeitsfehler! (Plötzlich wusste Oliver das seine Familie eine Werwolf Familie war). Hast du den Fehler selbst gefunden? Gut!
      Ciao,
      Georg

  5. sara seibt sagt:

    Als ich eines Morgens aufwachte, wollte ich nicht wahr haben, dass wieder Schule war. Ich dachte nur eine Sekunde daran und schon wurde ich schon ferstimmt.Kaum war ich angezogen, da hörte ich nur ein leises Piepsen unter meinem Bett. Mit ofenen Händen griff ich unter mein Bett und tastete den Boden ab. Plötzlich spürte ich ein Gerät in meiner Hand, es war geformt wie ein Quarder und es fühlte sich an, als würde es wie wild vibrieren.Ich zog es zu mir und schaute mir es genauer an. Es war so eine Art Aufnahmegerät. Auf dem Bildschirm stand:,,höre es dir nur an wenn keiner zuhört”! Plötzlich hörte ich meine Mutter laut rufen:,,komm sara wir müssen los”! Ich zuckte zusammen und steckte es blitzsnell in meine Schultasche, stand auf,ging zur Tür und schloß sie anschliesend hinter mir.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Sara, die Idee unter deinem Anfang ist nicht schlecht, wirklich.
      Leider hast du es sehr sehr hastig geschrieben, es sind viele Fehler darin, und das verstimmt einen Leser immer sehr, denn man verliert sofort die Lust am Weiterlesen.
      Was ich generell als Tipp gebe: Jedes Mal, wenn in einer Geschichte oder in einem Buch ein Absatz kommt, dann muss man eine neue Zeile setzen. Dadurch wird der Absatz sichtbar, und er Leser weiss, nun kommt eine neue Situation – oder in einem Dialog spricht die andere Person. Ohne neue Zeilen wird das Lesen sehr muehsam.
      Achte bitte darauf, dass du nicht so viele Schreibfehler machst, ok? Dann nimm dir doch einfach die Zeit und kontrolliere, dass dir keine Fehler entwischt sind. Fehler entwischen einem zwar immer (dafuer sind sie bekannt, besser gesagt: beruechtigt), aber wenigstens haelt es sich in Grenzen.
      Wenn du z.B. Zweifel hast, wie ein Wort richtig geschrieben wird, dann waere ein Woerterbuch wirklich eine tolle Hilfe. Da siehst du ja selbst, ob du es richtig erwischt hast. Und ausserdem lernt man immer dazu!
      Ciao
      Georg

  6. Luzia sagt:

    Als ich eines Morgens aufwachte, war irgendwie etwas anders als sonst: Ich hörte meine Familie nicht wie sonst in der Küche lärmen. Außerdem schneite es draußen wie verrückt.
    Ich ging zum Schlafzimmer meiner Eltern, aber niemand lag darin. Doch auf dem Bett lag ein Bogen von Mamas Briefpapier.

    • Georg Maag sagt:

      Guter Beginn, Luzia, hat mich sofort gepackt. Prima! Es waere interessant zu wissen, was in dem Brief stand! :-)
      Ciao
      Georg

  7. Bastie 11 sagt:

    Ich find die Tipps cool und ich werde damit
    bestimmt eine tolle Geschichte machen !!!!!!!!!!!

    Danke für die Tipps
    Bey bey

    • Georg Maag sagt:

      Danke, Bastie, freut mich wirklich!
      Wenn dann die Geschichte fertig ist, kannst du sie ja hier posten und wir lesen sie alle.
      Ciao
      Georg

  8. Jasmin sagt:

    Louisiana ist schön, wunderschön! Zumindest für mich! Schon seit meinem vierten Lebensjahr reise ich mit meiner Mutter um die ganze Welt! Ich war in Spanien, in der Mongolei, in Chian, in Russland, in Frankreich, schon so gut wie überall!!! Doch zum ersten Mal würde ich länger als drei Monate irgendwo bleiben. Meine Mutter, die nur zwölf Jahre älter war als ich, hatte mir nie verraten, warum wir immer von einem Land zum nächsten zogen. Doch ich vermute, dass es sich dabei um den jugendlichen Übermut handelte, als sie mit sechszehn Jahren von Deutschland abhaute. In Frankreich hatte sie Tanguy und Thomas aufgegabelt, die sich aus einen mir geheimen Grund, aus Saint-Tropez fortschleichen wollten. Seitdem waren die zwei meine Art Familie. Doch auch sie würden mit meiner Mutter und mir in Louisiana bleiben. Schon Monate vorher hatten wir amerikanisch gelernt, was Tanguy und Thomas am schwersten gefallen war, da sie in französisch nie ein h sprachen. Auch von den beiden hatte ich französisch beigebracht bekommen. Ich hatte Tanguy deutsch beigebracht und konnte sogar ein bisschen russisch sprechen.

    Meine größte Überwindung bestand daran, zur Schule zu gehen. In den anderen Ländern herrschte keine Schulpflicht, in Amerika eigentlich auch nicht und doch hatte meine Mutter mich auf einer High School angemeldet. Seitdem ich sechs war, hatte Tanguy mich in allen möglichen unterrichtet. Ich war sogar auf den neuesten Stand in der Politik, was mich von den meisten anderen Jugendlichen abhob. Währnd der Reisen war ich nie in Kontakt mit Kindern gekommen, von daher fehlten mir dieses Gefühl sofort.

    Doch es gab noch was: Meinen ersten Ausstausch! Da eine Schülerin ihren Ausstauschpartner doch nicht wollte, sprang ich liebend gerne ein! Problem: Das war vor drei Monaten gewesen, als wir eigentlich schon nach Louisiana gezogen sein sollten. Der Austausch dauerte nämlich ein Jahr Amerika, ein Jahr Frankreich. Manchmal konnten die Franzosen auch zwei Jahre in Amerika bleiben. Meiner hatte sich für zwei Jahre Amerika entschieden. Zwei Jahre mit einen Franzosen, französisch kein Problem, englisch, großes Problem. Ich konnte es sprechen, doch mit der Grammatik happerte es.

    Und doch: der Ausstauschpartner kam….und ich wollte ihn nicht! Er war unverschämt, feminin und großkotzig. Ja, andere Worte fand ich nicht, um meine Mutter davon zu überzeugen, ihn wieder anch Frankreich zurück zu schicken.

    • Georg Maag sagt:

      Jasmin,
      danke fuer die Geschichte.
      Es ist nicht einfach, dir zu antworten. Streckenweise ist sie gut und zuegig geschrieben, in anderen Passagen hast du dich irgendwie ein wenig verheddert. Zum Beispiel der vorletzte Abschnitt ueber die Dauer des Austauschs ist im Grunde fuer das Thema, das du behandelst, viel zu lang und man versteht nicht genau, was du eigentlich sagen willst.
      Und dann ist die Geschichte ja auch nicht zu Ende.
      Ich wuerde dir vorschlagen, mit Geduld noch einmal alles sorgfaeltig zu ueberarbeiten. Was zu lang ist, kannst du eliminieren. Wo man nicht alles genau versteht, kannst du den Abschnitt neu schreiben und sicher sehr kurz halten (Wenn man als Autor in Passagen zu lang wird, ist es immer ein Problem. Da schimpfen dann die Lektoren mit uns!).
      Und dann schreibst du ein passendes Ende zur Geschichte. Das fehlt ja noch vollstaendig.
      Aber danach koennte es eine interessante Geschichte werden, garantiert.
      Also, gut Mut!
      Ciao
      Georg

  9. Janine sagt:

    Ja klar wir haben schon sehr viel geübt,und ich werde auch weiter hin noch viel üben!
    Janine

    • Georg Maag sagt:

      Das freut mich! Uebung macht bekanntlich den Meister! Hauptsache, man amuesiert sich auch beim Ueben. ;-)
      Ciao
      Georg

Hier kannst du deine Idee veröffentlichen

X
Mit anderen teilen:
  • Print
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Webnews.de
 
 

Schreibaufgaben

Fragen (1)
 
 
 
 
Tipps (4)

Das Buch


Hier findest du alle Informationen
zum Titel

 

Der Autor

Hier findest du alle Informationen
zum Autor

 

Die Illustratorin

Hier findest du alle Informationen
über die Illustratorin

 

Die Schreibwerkstatt

Hier findest du alle Informationen
über die Schreibwerkstatt

 

Für Eltern und Lehrer


 

Veranstaltungen

Hier findest du alle Informationen
über Veranstaltungen zum Titel

 


Archiv
März 10 (1)
 
 
 
 
 
 

RSS abonnieren
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem RSS-Feed!