dtv Schreibwerkstatt
 
Das Wenn-Spiel

Selbst ausdenken
6. Oktober 2009

TippDu kannst das »Wenn-Spiel« spielen, wann und wo du willst. Es funktioniert zu Hause, in der Straßenbahn, im Schwimmbad, im Wartezimmer des Zahnarztes, in der Schule…

Dazu erfindest du eine aussergewoehnliche Situation und beschreibst dann, was danach passiert. Die Anfangssituation kann eventuell auch total unlogisch sein, aber dann, wenn du weiterschreibst, musst du ziemlich logisch die Reaktionen der Hauptdarsteller beschreiben, sonst funktioniert der Trick nicht.

Hier ein Beispiel:

»Wenn eines Morgens sämtliche Uhren in meiner Wohnung nicht mehr funktionieren würden, dann …«

Selbst ausdenkenNa, was würde dann passieren? Jetzt bist du dran!

Be Sociable, Share!






123 Antworten zu “Das Wenn-Spiel”

  1. Neele sagt:

    Du hast Recht! Ich meinte eher die Meinung bezüglich der Klamotten und so…

  2. neele sagt:

    Wenn die Meinung der Anderen mich nicht interessieren würde, wäre ich glücklich.
    Wenn ich nicht krank gewesen wäre, hätte ich in die Schule gehen können.

    • Georg Maag sagt:

      Hier bin ich mit dem ersten Beispiel nicht sehr einverstanden. Wie kann man gluecklich sein, wenn man nicht an der Meinung anderer Leute interessiert ist? Das heisst doch, dass du lieber ganz allein auf einer Insel leben wuerdest, als in Gesellschaft anderer Menschen, Bekannter und Freunde. Und das kann ich nicht glauben. Vielleicht hast du einfach den falschen Ausdruck „gluecklich“ ausgewaehlt und wolltest in Wirklichkeit sagen: „Haette ich nicht soviele Probleme“ oder aehnliches?
      Ciao
      Georg

  3. Clara sagt:

    Wenn es das Auto nicht gegeben hätte, wäre er noch hier unter uns…

    (Frei erfunden!!)

    Ganz liebe Grüße,
    Clara 🙂

  4. Lillian sagt:

    Wenn ich ihr zugehört hätte, dann wäre es zu keinem Missverständnis gekommen.

  5. Clara sagt:

    Wenn meine Freunde zu der Geburtstagsfeier nicht so komisch draufgewesen wären, dann wären keine Tränen geflossen und ich nicht so stinksauer gewesen.

    • Georg Maag sagt:

      Clara, abgesehen davon, dass es „bei der Geburtstagsfeier“ heissen muesste, und nicht „zu der“, ist das Wenn-Spiel gut.
      Du scheinst generell schnell zu schreiben und schnell zu posten. Es waere vielleicht besser, wenn du dir angewoehnst, alles, was du schreibst, noch mindestens 2 oder 3 Mal gut zu lesen. Das ist fuer Autoren der wichtigste Moment, denn man muss kritisch sein und sich fragen: klappt das so, wie ich es geschrieben habe? Kommt der Leser mit? Habe ich keine Fehler gemacht? Wie kann ich diesen Satz besser schreiben?
      Usw usw.
      Ciao
      Georg

  6. Jasmina sagt:

    Ich kann es auch anders schreiben, aber dann finde ich es langweilig: Wenn ich nicht den Kochkurs besucht hätte, dann hätte ich nie den super Typen kennengelernt, der mir jetzt die besten Spagetti der Welt kocht….

    Ciao, Jasmina

    • Georg Maag sagt:

      Ja, ist schon viel besser so!
      Klar, wir haben immer mehrere Moeglichkeiten, eine Idee anzupacken und auf Papier zu bringen. Manche funktionieren besser, andere weniger. Aber das merken wir Autoren selbst, richtig?
      Lieben Gruss
      Georg

  7. Jasmina sagt:

    Wenn eines Morgens sämtliche Uhren in meiner Behausung nicht mehr funktionieren würden, dann würde ich zuallererst verschlafen. Als nächstes würde ich mich wundern, wer mir diesen Streich gespielt hätte, denn ich lebe ganz allein in einer kleinen Hütte. Im Lauf des Tages würden noch mehr merkwürdige Dinge passieren, sodass ich immer öfter vermutete,vielleicht doch nicht mehr ganz allein zu sein!?
    Aber wer ist der Unbekannte?

    • Georg Maag sagt:

      Jasmina, gefaellt mir sehr gut. Da ist genug Stoff in dieser Geschichte, um sie spaeter zu erweitern und zu einer tollen Erzaehlung auszubauen.
      Prima Idee
      ciao
      Georg

  8. Jasmina sagt:

    Wenn ich nicht so sicher gewesen wäre, dass ich niemals kochen könnte, hätte ich nie den Kochkurs besucht. Dann hätte ich auch nie den irren Typen kennengelernt, der mir jetzt immer die leckersten Spagetti der Welt kocht…..

    • Georg Maag sagt:

      Ich habe eine ganze Weile nachdenken muessen, was du eigentlich damit sagen willst (doppelte Verneinung hebt sich selbst wieder auf? Dreifache Verneinung ist wieder nein??? , aber dann hab ich’s verstanden! 😉
      ciao
      Georg

  9. Clara sagt:

    Wenn ich meine Slackline und mein Trampolin nicht hätte wäre ich bei weitem nicht so sportlich wie jetzt. 😉

    Wenn mein Bruder gewusst hätte das er eine Reise nach New York zur Jugendweihe geschenkt bekommt wäre er nicht so überrascht gewesen.

    Ciao,
    Clara

    • Georg Maag sagt:

      Beide Beispiele gefallen mir nicht sonderlich. Es ist absoljut normale, dass man sportlicher wird, wenn man Sport treibt. Ob das nun ein Trampolin ist oder Ping Pong, alles, was uns hilft, unsere Bewegungen zu koordinieren, hilft uns auf die Dauer.
      Der zweite Teil bringt uns auch nicht sehr weit. Klar, dass uns eine Ueberraschung ueberrascht, sonst waere es keine!
      Ciao
      Georg

  10. Clara sagt:

    Wenn ich die Wahl zwischen nur guten Noten ohne eine Leistung dazu zu erbringen oder meinen Freunden hätte, würde ich meine Freunde wählen. Sie sind einfach das Wichtigste, zwar sind gute Noten auch wichtig, aber jemanden zu haben der hinter dir steht egal was passiert ist einfach ein schönes Gefühl.

    Wenn die Jungs aus meiner Klasse diesen einen Jungen aufhören würden zu mobben hätte ich nicht so ein schlechtes Gewissen immer wegschauen zu müssen, weil ich dann auch unterdrückt und sich der Junge sowieso nicht für mich einsetzen würde.

    Ciao,
    Eure Clara 🙂

    • Georg Maag sagt:

      Ciao Clara,
      das ist ein heikles und sehr kompliziertes Thema, das du hier aufgegriffen hast.
      Der erste Teil ist sehr gut konzipiert und ausgedrueckt.
      Dann aber wird es heikel, denn „wegschauen“ und so tun, als wuerde man nichts sehen, waehrend ein Freund in der Klasse gemobbt wird, ist aus rein egoistischen Gruenden betrachtet verstaendlich (sonst wird man wahrscheinlich auch gemobbt). Es ist aber irgendwie selbst eine (leichte) Form des Mobbens, denn man hilft dem Freund nicht, tut so, als waere nichts geschehen, und das hilft der Freundschaft ja nun gar nicht.
      In solchen Faellen gibt es andere Wege, diese Situation anzugehen. Sicher ist es besser, mit den Eltern darueber zu sprechen, die dann mit dem Lehrer sprechen koennen, damit das Ganze unterbunden wird.
      Wenn mehrere in der Klasse nicht wegschauen, sondern bewusst hinsehen und ihre Wut ueber das Mobben ausdruecken, werden die Mobber irgendwann aufhoeren, weil man ihnen das Leben schwer macht.
      So, viel mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Nur dass Wegschauen fast nie eine Loseung ist.
      Georg

  11. Katharina sagt:

    Wenn ich 3 Wünsche frei hätte,…

    dann würde ich mir eine geld börse wünshen, die niemals leer sein würde

    ich würde mir wünschen, dass die Kriege endlich aufhören würden

    und ich würde mir ein riesiges Haus wünschen, damit ich genug platz für die bücher hätte

    • Georg Maag sagt:

      Wer wuenschte sich das nicht?!
      Zum Spiel mit den drei Wuenschen gibt es ganz viele deutsche Maerchen, die das Thema behandeln, oft auf witzige Art. Ich erinnere mich an eine Kalendergeschichte von Hebel, die mir sehr gefallen hat.
      Ciao
      Georg

  12. Clara sagt:

    Wenn dieser eine Junge nicht gewesen wäre dann hätte ich nicht meine Lebenszeit an ihm vergeudet und mich so belügen lassen.

    Ciao,
    Clara 🙂

    • Georg Maag sagt:

      „Lebenszeit vergeuden“? Hast du denn das ganze Leben mit ihm verbracht und verschwendet? Vielleicht genuegt hier „Zeit vergeudet“, glaubst du nicht?
      Sonst eine gute Idee.
      Ciao ciao
      Georg

  13. Clara sagt:

    Wenn es niemanden zum reden gäbe denen ich meine Probleme und Sorgen anvertrauen wäre ich schon längst gestorben.

    Wenn es Facebook nicht geben würde wäre mein Leben um ein Stück erleichterter gewesen.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, dem kann ich ziemlich zustimmen, auch wenn ich normalerweise menschliche direkte Kontakte stark vorziehe. Ein PC ist eine Art von Verfremdung, da ist es immer besser, man setzt sich direkt mit anderen Personen hin und diskutiert die Sachen aus, findest du nicht?
      Ciao
      Georg

  14. Clara sagt:

    Wenn meine Freunde nicht wären, wäre ich längst versunken.

    Wenn ich nicht so chaotisch wäre, wüsste ich jetzt wo mein Handy ist 🙂

    • Georg Maag sagt:

      Das war ein bisschen zu schnell „runtergeschrieben“, findest du nicht. Aber ein Tick Humor ist dabei, und du rettest dich damit.
      Hoffe sehr, du hast das Handy wieder gefunden! Im schlimmsten Fall rufe dich selber abn, vielleicht klingelt es unter dem Bett?
      Ciao
      Georg

  15. Clara sagt:

    Wenn ich nicht so verrückte Träume hätte, könnte ich keine Bücher oder Kurzgeschichten schreiben, denn sie bestehen aus meinen Träumen und Wünschen.

    Wenn ich meine Freunde nicht hätte, könnte ich nicht mit ihnen lachen und weinen und den allergrößten Quatsch machen. Sie sind mir sehr sehr wichtig und ich hab sie ganz doll lieb! 🙂
    Ich mag das Spiel 😉
    Ciao
    Clara

  16. Jana sagt:

    Wäre dieser verflixte Stein nicht auf der Straße gelegen, wäre ich sicherlich nicht gestolpert, und dann hätte ich mir das Bein bestimmt nicht gebrochen. Hätte ich mir aber das Bein nciht gebrochen, hätte ich im Untericht auch nicht darüber nachgedacht das ich mir das Bein gebrochen habe. wenn ich nicht darüber nachgedacht hätte, hätte ich im Unterricht besser aufgepasst. Ich hätte bestimmt keine schlechte Note geschrieben, wenn ich aufgepasst hätte. Hätte ich keine schlechte Note geschrieben, wäre ich auch nicht durchgefallen. Wäre ich nicht durchgefallen, wäre ich niemals von der Schule geflogen. Wäre ich nicht von der Schule geflogen, hätte ich später einen Job gefunden. Hätte ich später aber einen Job gefunden, wäre ich jetzt nicht obdachlos.

    Und wer ist Schuld daran das ich jetzt obdachlos bin? Ein Stein.

    • Georg Maag sagt:

      Das ist ja eine richtige Uebung fuer den Konjunktiv II! Denn kann ich meinen italienischen Studenten zum Lesen bringen! 😉
      Sonst keine schlechte Idee, die logischen Schlussfolgerungen sind prima. Du koenntest spaeter mal Philosophie studieren! Da braucht man diese Logik ueberall zum (nach)denken
      Ciao
      Georg

  17. Anne sagt:

    ….wollte ich sie liefen weiter, um dass Vergangene hinter mir lassen zu. Blieben sie für immer stehen, müsste ich im Hier und Jetzt verweilen. Jedoch will ich hier nicht sein.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Anne, da habe ich nicht ganz verstanden. Moechtest du sagen: „ich wollte, sie liefen weiter…“?
      Das waere dann verstaendlicher.
      Liebe Gruesse und Gutes Neues an dich und alle andern Schrifsteller der Webseite,
      euer
      Georg

  18. Luzia sagt:

    Hätte ich die Internetseite nicht geöffnet, hätte ich nicht gelesen, was erschien, wäre es jetzt nicht meine Aufgabe, die Menschheit zu retten.

    • Georg Maag sagt:

      Gute Idee, Luzia, aber ein bisschen zu schnell hingeschrieben. Da steckt mehr dahinter, als du uns in 15 Woertern erklaert hast, da brauchst du schon ein paar Details mehr, sonst klappt es irgendwie nicht. Das heisst aber nicht, dass die Idee nicht gut waere…
      „Erschien“ ist nicht das beste Verb, auch hier waere „was dort veroeffentlicht worden war“ oder aehnliches wohl besser, denkst du nicht?
      Ciao
      Georg

  19. It-Girl sagt:

    Wenn ich die letzte Mathearbeit nicht verhauen hätte, dann hätte ich jetzt keine Nachhilfe von meinem süßen Nachbar.

  20. Lori sagt:

    Wenn mein Taufpate mir nie das Buch geschenkt hätte, dann würde ich jetzt nicht auf dieser Internetseite sein.

    • Georg Maag sagt:

      Nun, sag deinem Taufpaten dann auch „herzlichen Dank“ meinerseits, ok?
      So kommt das „Wenn-Spiel“ zu einem doppelten Sinn… 🙂
      Ciao
      Georg

  21. Luzia sagt:

    Wenn ich nicht die falsche Buslinie genommen hätte, wäre ich
    nicht Hyazinthia begegnet und unsere innige Freundschaft wäre nie zustande gekommen.

  22. Luzia sagt:

    Hätte ich mich nicht bei dieser Internet-Seite angemeldet, hätte ich nie gemerkt, dass die Welt,falls ich es nicht verhindern würde, ins Chaos versinken wird…

  23. Rebecca sagt:

    Wenn ich damals nur nicht vom Weg abgekommen waere, waeremein Leben heute noch normal. Dann würde ich nicht in dieser Zelle hocken, wo mich alle anstarren. Dann waereich Zuhause, würde mit meiner Freundin per Telephon quatschen, bis meine Mutter mich zum Abendessen ruft. Doch nein!, ich musste zur falschen Zeit am falschen Ort sein.

  24. Jo***** sagt:

    Wenn ich diese Seite jetzt nicht geöffnet hätte, würde ich nicht gerade das schreiben.
    Wenn ich das nicht gerade schreiben würde, würde ich mein Zimmer aufräumen.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, hallo Jo, und danke fuer den Beitrag.
      Ja, wenn das Woertchen „wenn“ nicht waer… 😉
      Wenn es nicht seit 10 Tagen regnen wuerde, koennte ich heute Golf spielen!
      Wenn ich nicht um 6.00 Uhr aufgewacht waere, haette ich liebend gerne noch eine Stunde laenger geschlafen!
      Und so weiter.
      Gute Idee, danke
      ciao
      Georg

  25. Leeloo sagt:

    Wenn ich nicht die letzte U-Bahn genommen hätte ich nicht den
    Schatz gefunden aber ich hätte nicht den Bus verpasst.

    • Georg Maag sagt:

      Hallo, und danke fuers Mitmachen!
      Keine schlechte Idee, nur der letzte Teil mit dem Bus passt nicht sehr gut zu den ersten zwei Teilen (U-Bahn – Schatz). Da ist schon die U-Bahn als Transportmittel, und dass du dann auch den Bus verpasst fuegt sich irgendwie nicht zu den ersten Saetzen. Versuche dir den letzen Teil wegzudenken, und das Ganze klingt besser, findest du nicht?
      Ciao
      Georg

  26. Luzia sagt:

    Wenn ich nicht die Komode zur Seite gerrückt hätte, um meine Kette, die dahinter gefallen war, zu holen, hätte ich wohl nie die alten Schriftzeichen gefunden, die mein Leben verändern sollten.

    • Georg Maag sagt:

      Hallo Luzia, und danke fuer diesen Anfang.
      So richtig begeistert hat er mich nicht. Die Idee dahinter ist sehr gut, aber du hast deine Gedanken irgendwie nicht ganz bis zu Ende gebracht. Zum Beispiel „holst“ du die Kette. Das Verb passt nicht zur Situation. Du „suchst“ sie eher, oder du „versuchst sie zu finden“.
      Und was sind das fuer alte Schriftzeichen? Wo sind sie? Auf der Tapete? Auf einem Blatt Papier? Einem Pergament?
      Da haettest du ein bisschen mehr Ueberlegungen in die Idee stecken muessen. So ist es etwas fade. Ich denke, du verstehst, was ich damit meine.
      Ok?
      Ciao
      Georg

  27. ivy waldmeier sagt:

    wenn ich nie fussballspielen gelert hätte dann würde ich mir nicht jedesmal was brechen.

    • Georg Maag sagt:

      Ivy, dieser Beginn gefaellt mir besser als der erste. Hier wird der Satz irgendwie fast witzig, auch wenn du erzaehlst, dass du dir jedes Mal beim Spielen etwas brichst. Aber es wird lustig fuer den Leser. Und das ist nicht schlecht, denn es fesselt die Aufmerksamkeit.
      Ciao
      Georg

  28. ivy waldmeier sagt:

    wenn ich nie geboren wäre dann wäre ich nie an diesem unfall ums leben gekommen

    • Georg Maag sagt:

      Hallo Ivy, herzlich willkommen auf der Schreibwerkstatt!
      Nun, dein Wenn-Spiel ist -wie soll ich’s sagen? – ein bisschen zu „hart“. Ich erklaere es besser: Du nimmst beim „Spiel mit dem Wenn-Satz“ gleichzeitig zwei Extremfaelle, naemlich den Tod. „Nicht-geboren-werden“ ist ja ein bisschen so wie nicht leben, also sterben. Und dann stirbst du im anderen Teil des Satzes dann doch.
      Ok, die Idee ist nicht schlecht, aber irgendwie waere es vielleicht besser gewesen, du haettest im „Wenn-Satz“ etwas anderes benuetzt, z.B. eine Handlung: „Wenn ich gestern nicht die letzte Strassenbahn nach hause verpasst haette…“
      Oder so aehnlich. Dann kaeme mehr Spannung hinein, findest du nicht?
      Ciao
      Georg

  29. Pauline sagt:

    Wenn das Pferd nicht mit mir durchgegangen wäre, dann hätte ich vielleicht nie dieses Haus gefunden und müsste jetzt nicht das gefährlichste Geheimnis der Menschheit lüften.

    • Georg Maag sagt:

      Ein nettes Beispiel fuer einen spannenden Beginn, auch wenn die Situation (Pferd geht durch – reiten usw) ein ganz bisschen nach einem altmodischen Liebesroman klingt. Normalerweise reiten Kinder nicht, wenn nicht in Fantasy-Romanen… Aber das soll keine ernste Kritik sein.
      Ciao
      Georg

  30. Luzia sagt:

    Wenn ich nicht noch einmal zur Schule zurück gefahren wäre,
    um meinen Turnbeutel zu holen, hätte ich wohl nie die geheimnisvolle Falltür entdeckt.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Luzia, kein schlechter Beginn. Es ist dann wahrscheinlich nicht sehr einfach, die Falltuer in einer Schule zu entdecken, aber mit etwas Gruebeln und gutem Nachdenken kannst du es sicher schaffen, diese Falltuer irgendwie logisch in die Geschichte einzubauen…
      Prima!
      Ciao
      Georg

  31. Larisa sagt:

    Wenn der Schulbus heute keine Verspätung gehabt hätte, hätte ich nie gemerkt, dass sich unsere Schule nach Unterrichtsbeginn in etwas ganz anderes verwandelt.

  32. andrea sagt:

    Wenn ich das bleistift nicht gesucht hätte, wäre ich nie auf meine Fingerringe gestossen.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Andrea, das ist ein bisschen wenig, um sagen zu koennen, ob das als Anfang gefaellt oder nicht. Du musst schon ein wenig besser und laenger daran arbeiten. Ausserdem ist es „der“ Bleistift…
      😉
      Georg

  33. eguea sagt:

    also wenn ich nicht wüsste was ich bin würde ich mich für ein geheimniss halten!

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Eguea, die Idee ist nicht schlecht, aber es ist dann doch sehr chwierig, das Wenn-Spiel mit einem Gedanken ueber sich selbst zu spielen: was bin ich? (Waere wer bin ich nicht besser gewesen?)
      Dann noch etwas: in der deutschen Sprache benuetzen wir Kommas. Die helfen dem Leser, einen Satz schnell zu verstehen. Du hast nicht ein einziges gesetzt, aber in Wahrheit gehoeren gleich drei in deinen Satz 🙁
      Also, mach weiter hier in der Schreibwerkstatt, aber versuche bitte, das, was du schreibst, in eine akzeptable Form zu bringen. (Drei Kommas in diesem Satz!)
      Ciao
      Georg

  34. Marie sagt:

    Wenn ich meine Eltern vor einer Woche bei ihrem Gespräch nicht belauscht hätte, dann wüsste ich jetzt nicht, dass ich das größte Geheimnis unserer Familie bin!

    • Georg Maag sagt:

      Guter Beginn, sehr spannend! Da wollen alle Leser wissen, um welches Geheimnis es da geht!
      Prima Idee, gefaellt mir
      ciao
      Georg

  35. Anne sagt:

    Wenn ich das Geschenk nicht bei meiner Freundin vergessen hätte, hätte ich niemals ihren neuen Kumpel kennen gelernt.

  36. Anne sagt:

    Wenn ich nicht das Weihnachtsgeschenk meiner Mutter umgetauscht hätte, wäre ich nie auf dieses seltsame Spiel gestoßen, dass in der Kinderabteilung zu finden ist.

    • Georg Maag sagt:

      Anne, ein sehr guter Beginn. Etwas stoerte mich „dass in der Kinderabteilung zu finden ist.“ Erstens ist es ein Relativpronomen „das“, und nicht „dass“, und dann muesstest du an dieser Stelle irgendwie dem Leser zu verstehen geben, dass etwas mit diesem Spiel in der Abteilung nicht stimmt. Vielleicht lag es hinter einem Stapel ganz anderer, normaler Spiele, oder du hattest eigentlich ein anderes Spiel gekauft, aber als du dann zu Hause das Paket aufmachst, merkst du, dass sich jemand in der Abteilung geirrt haben muss, und dass du dieses Spiel nie zuvor gesehen hast. So kommt Spannung hinein, ok?
      Ciao
      Georg

  37. Sophie u. Sarah sagt:

    Wenn ich durch das Nachhilfebuch nicht auf geheimnisvolle Weise in den Dschungel geraten wäre, dann hätte ich den superschweren Biologietest über die Tiere im Dschungel nie so gut bestanden wie jetzt. Aber zuvor musste ich noch einige spannende Abenteuer im Dschungel bestehen.

    • Georg Maag sagt:

      Sophie, da liegt eine gute Idee hinter deinem Anfang. Aber irgendwie klappt es dann doch nicht so richtig. Ich habe eine ganze Weile lang darueber nachdenken muessen, warum es nicht klappt!
      Nun, ich denke, dass du hier einfach den Bogen ueberspannt hast. Ich erklaere es besser: Du bringst ein Nachhilfebuch mit dem Bestehen des Biologietest auf einen Nenner, und das ist in Ordnung (Bitte benutzt das Wort „super-“ moeglichst wenig, ich finde es sehr flach und ohne Eigenwert… es fuegt dem darauf folgenden Wort eigentlich nichts bei!).
      Was nicht klappt, ist dann die geheimnisvolle Reise in den Dschungel. Sagen wir es so: wenn ich durch irgendein Buch auf wundersame Weise aus meinem normalen Leben gerissen werde, dann hat der Biologietest sicher keine grosse Bedeutung. Was dann zaehlt, ist, was ich auf meiner Reise erlebe, wie ich mich fuehle, was ich denke und tue!
      Ganz nebenbei am Schluss der Erzaehlung koenntest du dann anmerken: „Ja, und den Biologietest, den habe ich dann bestens bestanden“.
      Ich hoffe, das war einigermassen klar!
      Ciao
      Georg

  38. Sophie sagt:

    Wenn ich gestern nicht auf den Dachboden gegangen wäre, dann wäre mir der Geist mit den langen scharfen Zähnen und der gruseligen Frisur nie begegnet. Dann hätte ich immer gut weiter schlafen können.

    • Georg Maag sagt:

      Sophie, da sind wir wieder bei einem Beginn, der vielen, die hier bei der Schreibwerkstatt mitmachen, gefaellt: Der Dachboden!
      Nun, das ist effektiv immer ein Ort, der einem manchmal Ansgt einfloesst. Auch grosse Schrifsteller wie Ray Bradbury oder Edgar Allan Poe haben wahnsinnig spannende Kurzgeschichten ueber Dachboeden geschrieben!
      Nur das Detail mit der „gruseligen Frisur“ gefaellt mir nicht sonderlich.
      Ich erklaere es besser. Es genuegt nicht, in einer Geschichte das Wort „gruselig“ oder „angsteinfloessend“ einzubauen, um den Leser damit in Spannung zu versetzen.
      Die wahre Spannung kommt entweder aus einer Beschreibung, oder aus der Reaktion der Hauptperson, die diesem Wesen begegnet. Beides sind gute Wege, Spannung zu erzeugen.
      Nur das Wort „gruselig“ klappt wirklich nicht! Abgesehen davon gibt es schwerlich gruselige Frisuren, wenn schon, dann sind sie potthaesslich, orginell oder komisch. Klar?
      Ciao ciao
      Georg

  39. Minary98 sagt:

    Wenn ich mich nicht auf den Dachboden getraut hätte, hätte ich nie dieses geheimnissvolle Buch mit den Blumenranken gesehen und ich hätte nie diese andere Welt kennengelernt.

    • Georg Maag sagt:

      Ich habe ja schon beim zweiten Anfang so ziemlich alles gesagt, was mir in den Sinn gekommen ist.
      Der Anfang ist hier sehr kurz und buendig, aber… er funktioniert sehr gut!
      Ciao
      Georg

  40. Antonia sagt:

    Wenn ich mich in den Ferien geweigert hätte mit zu meiner Großtante auf den Bauernhof zu fahren, hätte ich dieses seltsame blasse Mädchen nie kennengelernt.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Antonia, das ist ein sehr guter Anfang. Da spuert man sofort, dass es mit diesem Maedchen etwas auf sich hat. Gute Idee!
      Eine kleine Kritik (minimal, wirklich!)…
      Du schreibst: Wenn ich mich in den Ferien geweigert hätte mit zu meiner Großtante auf den Bauernhof zu fahren.
      Ich haette es so umgedreht: Wenn ich mich geweigert hätte, in den Ferien mit zu meiner Großtante auf den Bauernhof zu fahren
      Das erscheint mir so etwas fluessiger und logischer.
      Aber wirklich eine gute Idee!
      Ciao,
      e buon Natale a tutti voi!
      Georg

  41. Sophie sagt:

    Wenn mein Papa das Bücherregal ordendlich montiert hätte, dann hätte ich das seltsame Buch nie gefunden und in meinem Leben hätte sich gar nichts verändert.
    Eigentlich wollte ich mir ja nur etwas zum Lesen holen, da wäre mir beinahe dieses komische rote Buch auf den Kopf gefallen.

  42. Emily sagt:

    Wenn ich nicht in den Park gegangen wäre, und nicht über diesen immer noch bekloppten, verkohlten Stamm geflogen wäre, wäre mir bestimmt nicht dieses blutende Tier vor mir auf gefallen.

  43. Florian sagt:

    Wenn ich reich wäre würde ich

    mir eine Villa bauen,mir einen Bugatti Veynom kaufen, und allen meinen Freunden 50 000 Euro schenken.Vielleicht gründe ich auch eine WG mit allen meinen Freunden.Es ist egal, ob reich oder arm. Ich würde immer noch viel mit meinen Freunden machen.

    • Georg Maag sagt:

      Florian,
      hier im Wenn-Spiel geht es weniger um: „Was wuerde ich tun, wenn…“ Hier koennt ihr euch eine verrueckte oder seltsame Idee ausdenken und dann konsequent weiterfuehren: was passiert, wie deine (oder die anderer Personen) Reaktionen sind usw.
      Um zu dieser verrueckten Idee zu kommen, erklaere ich in meinem Buch mehrere Tricks.
      Einer davon ist ganz einfach: Du siehst dich mit offenen Augen um und spielst mit dem, was du siehst. Du fragst dich bei jedem Ding (oder auch bei jeder Situation, die du beobachtest) „was waere, wenn…?“
      Das kann in deinem Zimmer sein, in der Klasse, im Bus, in einem Supermarkt… einfach ueberall.
      Da kommen sehr schnell haufenweise Ideen!
      Ciao
      Georg

  44. Lea Sophie sagt:

    „Wenn du mich im Stich lässt, gehe ich ganz alleine weiter.“
    Ich wusste, dass das ihr Ernst war. Anna war schon seit der ersten Klasse meine beste Freundin, und wenn sie sich was in den Kopf gesetzt hat, dann tat sie es auch. Und weil ich Anna auf dem langen Weg quer durch den Park nicht alleine lassen wollte, ging ich mit. Obwohl es schon dunkel wurde und ich die Warnungen meiner Eltern, nicht mehr durch den Park zu gehen, wenn es dämmrig war, nur zu gut im Ohr hatte. Aber Anna alleine lassen, das wäre auch falsch gewesen, auch wenn ich ihre Idee von Anfang an für eine Schnapsidee gehalten habe. Ich lief also hinter ihr her. Dann sah ich das Zebra …

    • Georg Maag sagt:

      Lea Sophie,
      du hast da eine sehr gute Idee fuer einen spannenden Anfang gefunden. Dabei hast du dann aber meinen kleinen „Wenn-Trick“ etwas umgedreht: Es war nicht notwendig, dass der „Wenn-Satz“ sofort am Anfang steht, und du hast ihn – wahrscheinlich in diesem Glauben – dann in einen Satz von Anna in direkter Rede „eingebaut“.
      Das kann funktionieren, baut aber irgendwie etwas Spannung ab. Es waere vielleicht besser gewesen, den „Wenn-Satz“ zur Situation einzusetzen. Ich versuche es:
      Wenn Anna nicht so starrkoepfig gewesen waere und es sich in den Kopf gesetzt haette, nachts durch den dunklen Park zu stapfen, waere das ganze nie passiert. Aber Anna war nun einmal ein Dickkopf.“
      Damit will ich nicht sagen, dass dein Anfang nicht funktioniert. Er ist wirklich gar nicht schlecht.
      Was danach passiert, darueber kann man als Autor sogar erst nachher Ideen sammeln! Das ist nicht verboten. Ein guter Anfang bringt uns (praktisch immer) in gute Situationen, und daraus wird (oft) eine tolle Idee und diese zu einer guten Geschichte. Man bereitet sozusagen seinen eigenen Ideen eine gute Ausgangssituation vor (so wie ein Bauer die Erde erst umgraben muss, bevor er Karotten pflanzen kann).
      Ich hoffe, das war einigermassen klar.
      Ciao
      Georg

  45. Nora sagt:

    Wenn ich nicht beobachtet hätte, wie Marc heimlich das Schulgebäude verließ, wäre es gar nicht zu all den Problemen gekommen. So aber schlich ich ihm nach und handelte mir einigen Ärger ein..

    • Georg Maag sagt:

      Nora,
      dein Anfang gefaellt mir sehr gut. Da hast du in ganz wenigen Saetzen eine spannende Situation erfunden. Der Leser moechte wissen, wie es weitergeht, und das ist bei einem Anfang sehr wichtig!
      Ciao
      Georg

  46. Lennart sagt:

    Wenn ich mein zuhause wirklich verlasse, dann muss ich mich für immer verabschieden, und ich würde allein durch die welt reisen bis ich mein ende gefunden habe

    • georg sagt:

      Lennart,
      diese Idee ueberzeugt mich nicht sehr. Ich erklaere dir gerne, warum:
      Du schreibst z.B. ganz am Anfang das Wort „wirklich“. Damit sagst du dem Leser, dass du gar nicht sicher bist, ob du von zuhause weggehen wirst oder ob du nur mit dem Gedanken spielst. Das bedarf dann einer laengeren Erklaerung, warum diese Situation so ist. Sonst fragt sich der Leser, was da passiert. All das nur, weil du das Wort „wirklich“ hinzugefuegt hast…
      Dann geht es weiter: warum musst du dich „fuer immer“ verabschieden? Jemand kann auch in eine andere Stadt ziehen (z.B. fuer das Studium, oder weil er eine Arbeit gefunden hat) und trotzdem an jedem Wochenende zurueck zu seinen Eltern oder Geschwistern kommen. Mit den Worten „fuer immer“ oeffnest du eine Situation, die sich der Leser nicht erklaeren kann, und darum muesstest du sie beschreiben. Nur wuerde dann der Anfang wahrscheinlich sehr lange.
      Schlussendlich kommt dann „bis ich mein Ende gefunden habe“. Das ist in dieser Form sehr unklar, es klingt nach einem Leben auf der Flucht (vor Kriminellen, vor der Polizei?) und kann deshalb als spannungserzeugendes Element so knapp nicht verwendet werden.
      Diese drei Punkte zusammen in einem kurzen Beginn einer Geschichte koennen nicht vom Leser nachempfunden werden. Dafuer fehlen zu viele Anhaltspunkte/Erklaerungen.
      Ich hoffe, ich habe es knapp und klar erklaeren koennen!
      Ciao
      Georg

  47. Sofie sagt:

    wenn meine Eltern einen Reiterhof hätten, dann

    würde ich berühmte springreiterin werden wollen! Ich würde dann mit meinem eigenen Pferd lange Ausritte machen, es stundenlang putzen. und so viel reiten, dass ich am abend schon im stehen einschlafen könnte!

    • georg sagt:

      Gute Idee, Sofie!
      Aber das „Wenn-Spiel“ wollte eigentlich euch dazu bewegen, richtiggehende Geschichten zu erfinden, nicht „nur“ Traeume zu beschreiben.
      Natuerlich ist ein Wunschtraum auch Inhalt einer Geschichte, aber um daraus eine wahre und packende Geschichte werden zu lassen, muesste man vorher beschreiben, wie es der Hauptperson (dem Traeumer) geht, was er macht, beschreiben, dass er traurig ist, weil er ein unzufriedenes Leben fuehrt usw., und dann, aus einem zu erfindenden Grund, wird der Traum (am Ende oder fast am Ende der Geschichte) ploetzlich wahr.
      Das waere dann schon fast ein ganzes Buch, nicht wahr?!
      Ciao
      Georg

  48. Ellen sagt:

    Wenn ich reicher wäre als Bill Gates, dann

    würde ich 10000 Euro bestimmten Personen schencken von denen ich weiß das die das geld dringend brauchen(natürlcih anoym sonst würden die das nie annehem).Dann würde ich eien Weltreiße machen,damit ich sagen kann das ich überall mal war.Ich würde viel Geld spenden,weil für mich wäre das ja auch nur total wenig geld was ich verlieren würde aber für andere ist das sehr viel Geld…

    • georg sagt:

      Auch Du, Ellen, hast das Spiel mit einem Wunschtraum verwechselt.
      Damit es klar ist: beide Ideen-Traeume sind absolut nicht schlecht, wuerden aber besser als Endloesung fuer eine ziemlich lange Geschichte oder gra fuer ein ganzes Buch in Frage kommen.
      Hier waere es ein Schluss fuer einen Roman einer Person, die unter der Welt und den offensichtlichen Ungerechtigkeiten leidet und anfaenglich kein Geld hat, dann aber (wie – das waere zu erfinden) ploetzlich zu Geld kommt und es dann, wie Du beschreibst, an verschiedene Personen verteilt.
      Es koennte auch zum Hauptteil eines Romanes werden, wo dann beschrieben wird, was alles mit den Personen passiert, denen das Geld ins Haus flattert.
      Das waere auch eine Idee!
      Ciao
      Georg

  49. Carmen sagt:

    Wenn die Welt kurz vor dem Untergang steht und wir nur noch eine Stunde Zeit hätten, dann…

    …würde ich mich die ersten 30min. mit (all) meinen Freunden zusammensetzten /in verbindung stellen und über die guten alten zeiten zurückdenken, dann die nächsten 25min. würde ich die zeit mit meiner ganzen familie verbringen und uns über ALLES mögliche unterhalten.und in den letzten 5min. denke ich allein über mein leben nach, und was aus mir werden könnte….=(

    • georg sagt:

      Carmen, was du hier veroeffentlicht hast, ist eine gute Idee zu einem tiefgruendigen Thema, daran gibt es absolut nichts auszusetzen, aber…
      Es ist kein Beginn fuer eine Geschichte. Du hast da in wenigen Saetzen einen Gedanken von Anfang bis zum Ende gesponnen und damit das Thema praktisch schon ausgeschoepft.
      Hier auf dieser Seite der Schreibwerkstatt geht es eher darum, einen guten Beginn zu erfinden, aus dem dann eine ganze Geschichte (1 Seite, 3 Seiten usw) werden kann. Sozusagen wollen wir hier die „Startbloecke fuer eine Geschichte“ erfinden. Wenn der Beginn gut ist, darin liegt der Zweck, wird nachher das Weiterschreiben einfacher.
      Wenn du Lust hast, kannst du dein Thema noch einmal anpacken und es in einen packenden Beginn verwandeln, wo du aus irgendwelchen (zu erfindenden) Gruenden herausfindest, dass die Welt kurz vor ihrem Untergang steht. Dabei kommen mir mehrere Buecher oder Kurzgeschichten beruehmter Autoren in den Sinn, die genau diesen Beginn haben…
      Das waere spannend!
      Ciao
      Georg

  50. Maria sagt:

    würde ich die Zeit vergessen.

    • Georg Maag sagt:

      Maria, das ist dann doch etwas zu kurz… Der Satz hier oben ist ja nur als Beispiel gedacht! Du kannst dir selber einen „Wenn-Satz“ erfinden.
      Auf jeden Fall waere es besser, den Hauptsatz dann etwas besser auszubauen. Ein oder zwei Details im Hauptsatz (die anfaengliche Situation wird ja bereits im „Wenn-Satz“ beschrieben) dann wird ganz schnell ein guter Beginn daraus!
      Ciao
      Georg

Hier kannst du deine Idee veröffentlichen

X
Be Sociable, Share!
 
 

Schreibaufgaben

Fragen (1)
 
 
 
 
Tipps (4)

Das Buch


Hier findest du alle Informationen
zum Titel

 

Der Autor

Hier findest du alle Informationen
zum Autor

 

Die Illustratorin

Hier findest du alle Informationen
über die Illustratorin

 

Die Schreibwerkstatt

Hier findest du alle Informationen
über die Schreibwerkstatt

 

Für Eltern und Lehrer


 

Veranstaltungen

Hier findest du alle Informationen
über Veranstaltungen zum Titel

 


Archiv
März 10 (1)
 
 
 
 
 
 

RSS abonnieren
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem RSS-Feed!