dtv Schreibwerkstatt
 
Ganze Geschichten

Schreibaufgabe 01
6. Februar 2010

Hier kannst du eine ganze Geschichte von dir veroeffentlichen. (Bitte nicht zu lang!).

Und die anderen Leser koennen ihre Meinung dazu schreiben: Kritik, Lob, Tipps usw.

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375 Antworten zu “Ganze Geschichten”

  1. Ana ;-) sagt:

    Sorry, ich habe bestimmt ville Rechtschreib Fehler.
    Und ich habe am Anfang ausfersehen PHS geschrieben obwohl es
    PRS heißen würde.Die PHS war früher meine Schule und jetzt bin ich auf der neuen PRS.
    Die alte PRS war auch würcklich an meiner alten Schule

    Ich hoffe dir gefelt
    meine
    Geschichte
    😉

  2. Ana ;-) sagt:

    Das Geheimnis von Mary

    Die PHS eine alte große Schule. Die PHS war dafür bekannt, dass jeder, der da reinging, klug wieder raus kam. In der berühmten Schule hatten alle Freunde außer einer: Mary. Sie ging immer im Schatten und war auch immer allein. Ihr einziger Freund war ein Würfel. Ein kleiner Würfel. Eines Tages wütete ein verheerender Brand in der Philipp- Reis-Schule. Alle liefen schreiend heraus. Nur Mary schaffte es nicht. Ihr langes graues Kleid blieb an einen Stuhl hängen. Als sie sich losgeriessen hatte, ließ sie ihr Würfel fallen. Ein großer Rieß war in ihrem Kleid. Aber dann war es zu spät. Die Flammen verschluckten das einsame Mädchen.

    15 Jahre später:

    „HAA-HAA!!“ brülte Ben durch die Klasse: ,,Ihr müsst in die alte Philipp- Reis-Schule! Und zwar Nachts! Weil ihr das Tennisspiel verloren habt!!!“ Niemand wusste zu wem er das sagte, nur Lena und Emma wussten dass, sie hatten nämlich das Spiel verloren. Sie gingen auf die Peter Härtling Schule. Jede bewaffnet mit einer Taschenlampe gingen sie um 00:00 Uhr, also um Mitternacht auf die verlassene Schule. Eigentlich wollten sie da gar nich hin, aber sie wollten nicht dass ihr Klassenkamerad glaubte dass sie Angsthasen waren. Sie kletterten über den hohen verrosteten Zaun. Und gingen danach eine Treppe hoch. Sie kamen in ein Raum.„War wahrscheinlich ein Klassenzimmer“ , überlegte Emma. „AAAAHHHHH“ hörte sie jemanden schreien. Es war ihre Freundin. Sie zitterte am ganzen Körper und zeigte auf eine Tafel. Die Tafel war mit einer dünnen Schicht Asche bedeckt eigentlich war die ganze Klasse so. Da bemerkte Emma dass die Tafel mit Blut roter Farbe ferwischt. Man konnte nicht erkennen was drauf stand. Dann entdeckte Lena ein Würfel auf dem Boden und hob in auf . Sie hörte eine leise Stimme flüstern:,,würfel,würfel….“ , Da hörte sie Emma sagen:,,würfel,komm schon würfel endlich! Sie würfelte. Nichts geschieht. Doch dann hörten sie ein Geräusch. Sie fühlten dass die erde unter sich bewegte. Eine Falltür öffnete sich unter ihnen. Und sie fielen, fielen und fielen. Denn zwei Freundinnen rutschte das Herz in die Hose. Auf einmal spürte sie Schmerzen. Sie pralten auf einem hartem Boden auf. Eine Stimme hörten sie und staunen schnell auf. Es war der Geist von Mary. Es sagte mit einer schrilen Stimme: ,,Ich habe euch gewarnt !Auf der Tafel im meinem Klassenzimmer habe ich geschrieben das wenn ihr nicht geht zwei neue Geister geboren werden! Ihr habt mir nicht gehorcht, das werdet ihr bereuen! Mary hob ihr goldenes mit blut verschmierten Messer und……

  3. Shui Louise Dralle sagt:

    Das geheime Labor
    Es war ein ungewöhnlicher Freitag. Grey war eine Geheimagentin. Sie hatte 2 Autos. Ein Auto für die Stadt und ein Auto das Fliegen konnte um Diebe und Verbrecher zu jagen. Grey lebte am Stadtrand. Sie hatte ungewöhnliche Haustiere. Sie hatte 2 Pferde und sie hatte eine Schleiereule, die sie bei Verbrecherjagten begleitete. Aber natürlich durfte ihr Äffchen nicht fehlen. Grey saß in ihrem Garten und ließ sich sonnen. Das heißt, eigentlich wartete sie auf ein Paket. Aber da das Paket nicht kam, und sie keinen Auftrag hatte, um einem Dieb das Handwerk zu legen, langweilte sie sich zu Tode. Sie schaute zu ihren Pferden rüber. Grey hatte einen sehr großen Garten. Deswegen hatte sie sich einen breiten Fluss zugelegt. Auf der einen Seite grasten die Pferde, die andere Seite gehörte Grey. Plötzlich, wie aus dem Nichts, kam der Postbote. Normalerweise hatte der Postbote nur Briefe dabei. Heute hatte er ein Paket dabei. Der Postbote rief: „Guten Morgen, Grey!“ „Guten Morgen Herr Postbote“, antwortete Grey. „Ich weiß zwar nicht, ob du das bestellt hast… Aber auf jeden Fall, ist es für dich.“ Grey wunderte sich kein bisschen, denn irgendwie hatte sie das Gefühl, dass sie diesen Freitag nicht so schnell vergessen würde. Während Grey das dachte, machte sich der Postbote einfach so aus dem Staub. Er hatte das Paket einfach abgestellt und war davon gerannt. Grey ging zu dem Paket hin und öffnete es. Sie hatte eine Pferdestatue bestellt. Aber das, war was ganz anderes. Sie sah einen Zettel, der an etwas hang. Sie nahm den Zettel und fing an zu lesen: „Liebe Grey, dieses „Etwas“ bringt dich in das geheime Labor. Ich kann dich jederzeit dorthin bringen.

    • Georg Maag sagt:

      Hallo Shui Louise,
      und danke fuer die Geschichte.
      Ich muss sagen, dass sie mir von der Grundidee her gut gefaellt. Was aber sicher notwendig waere, ist, dass du dich, nachdem du die Geschichte geschrieben hast, noch einmal hinsetzt und sie Wort fuer Wort durchliest und ueberarbeitest.
      Dieser Schritt ist notwendig. Nicht nur fuer dich, sondern fuer alle Autoren der Welt. Selbst fuer weltberuehnmte Autoren!
      Erneutes Lesen, aber mit Konzentration, hilft dem Schriftsteller, die Fehler zu korigieren, die IMMER in der ersten Version, der sogenannten Rohfassung eines Manuskriptes, existieren. Da heisst es, jeden Satzt zu kontrollieren, jedes Wort, ob die Saetze hintereinander in richtiger Ordnung sind, ob es Fehler in der Logik gibt, usw.
      Das hast du hier garantiert nicht getan. Das erkennt jeder Leser auf den ersten Blick. Leider aber muss es sein, denn sonst hoert der Leser auf, ein Leser zu sein. Er hat dann keine Lust mehr, weiter zu lesen.
      Also, setzt dich hin und arbeite noch einmal an deinem Text, damit er lesbar wird. Denn du hast gute Ideen und einen erstaunlich frischen, glatten Stil, der – wenn du viel Zeit und Lust hineinsteckst – auch noch viel besser werden wird.
      Gib neue Absaetze in deinen Text.
      Beschreibe die Hauptfigur.

      Grey war eine Geheimagentin. Sie hatte 2 Autos.

      Nicht jeder, der zwei Autos besitzt, ist Geheimagent. Beschreibe Grey, gib ihr etwas Leben. Es braucht nicht seitenlang zu werden, ein oder zwei Saetze gebuegen oft.
      Vermeide Wiederholungen. Dasselbe Wort in zwei Zeilen wirkt schlecht auf den Leser.
      Gib den Aktionen etwas mehr Logik.
      Einen Fluss kann man sich nicht „zulegen“.
      Und vieles mehr.
      Aber, wie gesagt, da ist etwas in deinem Stil, das mir gefaellt.
      Hast du Lust, dich an die Arbeit zu machen und dann alles in verbesserter Form erneut zu posten?
      Ciao
      Georg

      Ausserdem

    • Mimi sagt:

      1.als alles begann

      „Tante Aurelia?“ keine Antwort „oh Entschuldigung ich hab mich ja Gar nicht Vorgestellt ich bin Mila 11 Jahre alt und wohne seit meine Eltern Gestorben sind was genau 3 Tage 2 Stunden und 56 Minuten her ist bei meiner Tante ich finde sie gruselig mit ihren kleinen spitzen Mund und den rosa roten Wangen sie ist wie gesagt jemanden den ich nicht mag aber Egal auf jedem fall ist sie ein Außergewöhnlicher Mensch sie steht immer in ihren Labor rum und labert was von einen Magischen Tor zu einer anderen Welt. wo war ich stehen geblieben? ach ja bei keine Antwort“ Ich war im Keller wo ich eigentlich nicht hindurfte aber dieses Haus war voller Geheimnisse die nur warteten entdeckt zu werden wie zum Beispiel der geheime gang von meinem Zimmer zum Klo.“ doch nach ein paar Minuten merkte ich das es dort nur dunkel und stickig war und das ich den Keller tot langweilig fand deswegen ging ich in den 2 stock das zweite Zimmer links (das ist mein Zimmer) weil ich als ich klein war ständig bei meiner Tante war musste ich nicht einziehen weil ich schon ein Zimmer hatte. Ich setzte mich vor mein Handy und fing an mit meinen Freundinnen zu schreiben nach einer geschätzten halben stunde rief meine Tante nach mir. Ich ging in die Küche wo mir ein köstlicher Duft entgegen kam ich glaube er bestand aus Eierkuchen, Nutella und Vanille Eis “wo warst du? „ sagten wir beide gleichzeitig. Sie lachte ich nicht, ich verstand nicht was daran so lustig sein sollte! Als sie Bemerkt hatte das ich nicht gelacht habe sagte sie „ich war bei Orsla Kuchen Essen und du?“ das mit Orsla war gelogen das wusste ich „ich war auf meinem Zimmer und“ sie fiel mir ins Wort „und du hast mit deinem Handy gespielt“ Ich nickte weil ich mich nicht mit ihr streiten wollte (ihr denkt bestimmt sie hat doch recht?! Aber ich hab mit meinen Freundinnen geschrieben und das ist ein großer unterschied!) „was gibt es?“ fragte ich „Nudeln mit Nutelasoße und zum Nachtisch Vanille Eis mit Fleischbällchen und Eierkuchen“ hatte ich mich da nich versehen? „IIIIII!“ ich schrie nicht wegen dem Essen was aber trotzdem eklig war nein ich schrie weil meine Tante mit ihren vollbehangenen Fingern schnell nach einer fetten Braunen Motte gereifte und in ihren Mund Schub.

      es geht weiter 😉

      • Mimi sagt:

        krieg ich eine antwort?

        • Georg Maag sagt:

          Alle bekommen Antworten. Ehrenwort.
          Kann aber sein, dass ich eine Woche nicht an den PC komme, weil ich wirklich viel Arbeit habe, oder weil ich krank bin.
          Habt also etwas Geduld, ich bin auch nur ein Mensch 😉

      • Georg Maag sagt:

        Ja, hallo Mimi,
        und danke fuer deinen Beginn.
        Unter dem Gesichtspunkt der Erzaehlung fliesst es im Grunde gut, da ist teilweise auch guter Schwung dabei, und das ist immer wichtig. Daran musst du noch ein bisschen arbeiten, aber dann bekommst du es in den Griff.
        Wie fast bei allen hier auf dem Forum muesstest du deine Geschicht noch einmal genau durchlesen und auf Fehler und Inhalte kontrollieren. Hier muss alles klappen und in logischer Folge fliessen, sonst verliert ein Leser schnell die Lust und liest nicht weiter!
        Ein Beispiel fuer mangelnde Logik und Rechtschreibung im selben Abschnitt? Hier:

        Ich ging in die Küche wo mir ein köstlicher Duft entgegen kam ich glaube er bestand aus Eierkuchen, Nutella und Vanille Eis “wo warst du? „ sagten wir beide gleichzeitig.

        Erstens besteht der Duft nicht aus Eierkuchen und Nutella, sondern etwas duftet nach Nutella. Dann fehlt der Punkt nach dem ersten Satz, und deshalb wird das Ganze fuer den Leser ploetzlich kompliziert zu verstehen. Also aufpassen und gut nachlesen!
        „Vollbehangene“ Finger ist auch ein Beispiel fuer etwas, das man moeglichst vermeiden sollte. Was meinst du damit? Wenn du Ringe meinst, dann haengen diese nicht an den Fingern, richtig?
        Woran du sehr stark arbeiten musst, ist die Rechtschreibung. Das ist bei dir ein arges Problem. Allein die Großschreibung hapert, und da sind bestimmt 15 Fehler, vielleicht mehr, wo du Substantive klein geschrieben hast oder Verben gross. Hier findest du die Regeln klar und gut zusammengefasst.
        So, das war es dann auch.
        Bitte denke immer daran: nie ist ein Meister vom Himmel gefallen. Alle Autoren, auch die weltberuehmtesten Schriftsteller, die viele Buecher auf dem Markt haben, muessen ihr Geschriebenes viele Male lesen und korrigieren, neu schreiben, putzen und polieren, bevor sie es dem Verleger senden. Wer einmal ein Autor werden moechte, muss sich doppelt so stark anstrengen.
        Es ist aber der Muehe wert.
        Ciao
        Georg

        • mimi sagt:

          Hallo Georg, hier ist mimi(ich schreibe von meinem neuen Computer aus) vielen dank auf ihre Antwort. ich wollte nur etwas zu der Rechtschreibung und den Punkt und Kommas sagen, als ich die Geschichte geschrieben hab waren 3 Freundinin bei mir weil wir meinen Geburtstag nachgefeiert haben. deswegen habe ich mich nicht so konzentriert. und zu den punkt und Kommas ist es so wir hatten das Thema noch nicht
          VG Mimi

        • Georg Maag sagt:

          Ja, Mimi, danke fuer deine Antwort.
          Einen Tipp moechte ich dir gerne geben, denn er beruehrt alle Schriftsteller und alle, die Schriftsteller werden moechten: Konzentration.
          Man muss sich konzentrieren, wenn man schreibt. Dazu gehoeren Ruhe und Zeit. So auf die schnelle Tour kann niemand seinen tiefsten Gedanken freien Lauf lassen.
          Manche Autoren schreiben zunaechst ganz schnell und zackig, wenn ihnen gute Ideen kommen. Das bringt aber laengst keine fertige Geschichte, sondern nur einen groben Fluss ihrer Gedanken. Was sie dann tun, ist sich wieder an den PC zu setzen und alles drei oder vier Mal zu ueberarbeiten, manchmal auch zehn Mal, bis sie sicher sind, die beste Form und die richtigen Worte gefunden zu haben. Bevor sie sich dessen nicht sicher sind, darf niemand an ihren Bildschirm, um die Geschichte zu lesen. Sie brueten sozusagen ihr literarisches Ei, bis die Kreatur fertig ist und ausschlupefen darf, und das kann lange dauern und verlangt Zeit.
          Manchmal findet ein Autor einfach nicht die richtige Form fuer seine Idee. Das kommt oft vor! Und das bedeutet, dass dieses Buch jahrelang nicht erscheint.
          Das nur um zu sagen, dass man sicher im Leben feiern darf und soll, aber in diesem Fall muss die Geschichte, an der man arbeitet, einfach ein paar Tage laenger warten. Sie unfertig, unkontrolliert und voller Fehler zu veroeffentlichen ist nicht die richtige Wahl. Lieber etwas warten und ueberarbeiten, ok?
          Sieh dir doch die Seite an, die ich verlinkt habe. Dort stehen die wichtigsten Regeln, und sie sind nicht kompliziert und alle, die schreiben, muessen sie kennen…
          Lieben Gruss
          Georg

        • mimi sagt:

          ja hallo Georg, ich habe mir das schon gedacht das es seine zeit braucht so ein Buch. Aber das schreiben macht mir sehr Spaß, und ich kann es dann oft nicht abwarten mein Buch meinen Eltern zu zeigen meinen klassen-kamaraden zwar nicht weil die mich sowieso nur auslachen würden. Aber ich habe eine korrigierte Version gesendet aber die kommt irgendwie nicht an. Und ich schreibe oft in der Gegenwart aber bei mir kommen dann immer komische setze raus, haben sie da einen Trick oder so was?

        • Georg Maag sagt:

          Hallo Mirela,
          ja, es braucht viel Zeit fuer ein Buch. Die meiste Zeit vergeht damit, das, was man geschrieben hat, in bessere Form zu bringen, die Rechtschreibung zu verbessern, Kommata zu setzen, wo sie hingehoeren (und wegzunehmen, wo sie nicht hingehoeren).
          Bei dir ist die Rechtschreibung ein ziemliches Problem, das in allen deinen Kommentaren leider zu einem Hindernis beim Lesen wird. In dem Kommentar oben hast du praktisch kein einziges Komma gesetzt:

          Ich habe mir das schon gedacht das es seine zeit braucht so ein Buch.

          Das wuerde, bei einem konzentrierten Lesen und den Korrekturen so aussehen: Ich habe mir schon gedacht, dass so ein Buch seine Zeit braucht.

          aber bei mir kommen dann immer komische setze raus,

          A) „Rauskommen“ ist ein ziemlich haessliches Verb, das nur in der Umgangssprache verwendet werden sollte; B) „setze“ ist, kleingeschrieben, der Imperativ des Verbs „sich setzen“ (setze dich auf den Stuhl!) Ein Substantiv wird gross geschrieben, und der Plural des Wortes Satz heisst „Saetze“.
          Und so ist leider bei dir jeder einzelne Satz. Es geht hier mehr um Interpraetation von dem, was du sagen willst, als um eine schnelle Korrektur.
          Entweder du setzt dich eine Stunde oder laenger hin und ueberarbeitest jedes Wort auf Schreibfehler, Gross- und Kleinschreibung, Konjugation der Verben, Wortstellung der Nebensaetze usw., oder es ist fuer jemand wie mich ganz einfach zu viel Arbeot, meine Zeit (die ich diesem Forum gerne schenke, da ich nicht bezahlt werde) mit unzaehligen Korrekturen deiner Kommentare oder Geschichten zu verbringen.
          Ich hoffe, du hast dafuer Verstaendnis.
          Georg

      • mimi sagt:

        hallo Georg ich habe meine geschichte noch mal korrigiert und bin gerade am “ kapitel ich hoffe sie ist so verständlicher!

        „Tante Aurelia?“, keine Antwort. Oh, Entschuldigung, ich hab mich ja gar nicht vorgestellt. Ich bin Mila, 11 Jahre alt und wohne, seit meine Eltern gestorben sind, was genau 3 Tage und 2 Stunden her ist, bei meiner Tante. Meine Tante ist merkwürdig finde ich. Zum Beispiel sie kann von einer Sekunde auf die andere am andern ende der Welt sein und dann wieder bei mir in ihrem Haus und essen kochen (wen auch nicht so leckeres). Aber auch nicht jeder lächelt wen man gesagt kriegt das sein Bruder gestorben ist oder? Oder das man lacht, wen sein Enkelkind weint. Ich glaube sie ist jetzt 56 Jahre alt aber so genau weiß ich das nicht. Sie ist jemand, den ich nicht so mag aber das kann sich ja noch Ändern, aber egal, auf jeden Fall ist ein außergewöhnlicher Mensch. Sie steht immer in ihrem Labor und erzählt etwas von einem magischen Tor zu einer anderen Welt. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, als ich keine Antwort von meiner Tante bekam Ich war im Keller weil ich dachte das es dort etwas zu Entdecken gab, ich durfte eigentlich nicht in den Keller. Aber bei mir geht Neugier vor verboten, weil dieses Haus voller Geheimnisse war, die nur warteten entdeckt zu werden! Doch nach ein paar Minuten merkte ich, dass der Keller nur dunkel und stickig war und dass ich ihn tot langweilig fand. Deswegen ging ich in den 2 Stock, in das zweite Zimmer links (das ist mein Zimmer!). Weil ich, als ich klein war, ständig bei meiner Tante war. weil meine Eltern nicht oft zeit, für mich hatten musste ich ständig dorthin gehen, auf jeden fall musste ich mein Zimmer nicht neu einrichten, weil ich ja schon alles hatte, was man so braucht. Ich setzte mich vor mein Handy und fing an mit meinen Freundinnen zu schreiben. Nach einer geschätzten halben Stunde rief meine Tante nach mir. Ich musste mich wieder einmal wundern von wo meine Tante gekommen war. Ich ging in die Küche, wo mir ein köstlicher Duft entgegen kam. Es roch nach Eierkuchen, Schokolade und Vanille Eis. “Wo warst du?“, sagten wir beide gleichzeitig. Sie lachte, ich nicht. Ich verstand nicht, was daran so lustig sein sollte! Als sie bemerkt hatte, dass ich nicht gelacht hatte, sagte sie: „Ich war bei Orsla Kuchen Essen und du?“. Das mit Orsla war gelogen, dass wusste ich! „Ich war auf meinem Zimmer und“, sie fiel mir ins Wort und sagte: „und du hast mit deinem Handy gespielt.
        ich nickte weil ich mich nicht mit ihr streiten wollte (ihrdenkt bestimmt, sie hat doch recht?! Aber ich hab mit meinen Freundinnen geschrieben, und das ist für mich ein großer Unterschied!). „Was gibt es zu essen?“, fragte ich. „Nudeln mit Schokoladensoße und zum Nachtisch Vanille Eis mit Fleischbällchen und Eierkuchen.“ Hatte ich mich da nicht versehen? „IIIIII!“ Ich schrie nicht wegen dem Essen, was aber trotzdem eklig war. Nein, ich schrie, weil meine Tante mit ihren Fingern, die über und über mit Ringen besetzt waren, dass man denken könnte, dass das doch weh tun müsste, so viele Ringe zu tragen, schnell nach einer fetten braunen Motte griff, und sie in ihren Mund schob.
        „Ich hab keinen Hunger!“ ich sagte nichts mehr, an diesen Tag ich dachte nur noch, ich ging auf mein Zimmer, und holte das Buch, was mir mein Vater schenkte bevor er starb. Es hieß; „verbotene liebe“ es spielt im 15 jhd ein Adliger liebt ein armes Bauern Mädchen ich glaube das er sie nicht lieben darf weil er vielleicht schon jemanden versprochen ist? Ich weiß es nicht das liegt daran das ich es nie lese vor Schmerz. Es erinnert mich an meine Eltern es erinnert mich wie er zu mir gesagt hat „Pass auf dich auf“ danach war er weg, ich weiß nicht ob ich in jemals wieder sehen werde. Mein Handy bimmelte ich machte es an und schaute wer mir da geschrieben hat. PAPA stand in großes Druckbuchstaben drauf! Ich rieb mir die Augen das konnte doch nicht sein! Er war tot ich rieb mir abermals die Augen da stand Eindeutig PAPA drauf ich klickte drauf mein Handy wurde schwarz nach ein paar Sekunden „scheiße“ mein Handy war leer! gerade jetzt! Ich holte aus meiner noch nicht ausgepackten Reisetasche mein Auflade gerät raus und suchte nach einer Steckdose die funktionierte (meine Tante hat ein sehr altmodisches kleines Schloss) aber in alten mini- Schlössern, gibt es eigentlich keine Steckdosen. Und wen es dann doch noch welche gab dann nur Steckdosen die etwas runtergekommen sind. Nach einer halben Ewigkeit fand ich dann eine die funktionierte. Ich steckte das Ladegerät in die Steckdose und dann mein Handy an das Ladegerät. Ich wollte eigentlich warten bis es 100% hat aber das hat nicht so geklappt, weil ich dabei Eingeschlafen bin. Aber was erwartet man wen ein 11 jähriges Mädchen um 2:00 morgens wach ist weil sie eine Nachricht von ihren toten Vater lesen will? Aber was sie nicht wusste war das sie die ganze zeit
        beobachtetet wurde aber nicht von ihrer Tante
        nein! Von ihrem Vater. Um 11:00 weckte Mimi,
        meine Katze mich. Meine Tante hatte mich ins Bett getragen, als ich geschlafen hab. Das fand ich nett, und als ich den warmen Kakao und die Kekse auf meinem Nachtisch fand, war ich über und über glücklich. Als ich den Kakao aus getrunken hatte; und ich die Kekse aufgegessen hatte ich glaube ich hab sie gefressen! Sie waren aber so lecke, dann kam zu meiner großen Überraschung Orsla mit einem Teller wo mein Wahrscheinliches Frühstück drauf war. Es roch so verlockend das ich aufgesprungen wäre und ihr den Teller aus der Hand gerissen hätte. Wen mir meine Eltern nicht gezeigt hätten das man so etwas nicht macht, weil das unhöflich ist. Alles was Orsla machte war köstlich. Ich hab ja Orsla noch gar nicht vorgestellt. Sie ist die beste Freundin meiner Tante, Orsla ist genau so komisch wie sie. Aber ich mag ja man kann fast liebe sie sagen sie ist einfach die netteste Person und die beste Köchin dieser Gasse. „Guten morgen Orsla“ sagte ich. sie sagte mir aber nicht hallo, sie stellte den Teller ab und ging wieder in die Küche wo meine Tante auf sie wartete. Ich hatte die Nachricht total vergessen aber als mein Handy bimmelte, fiel mir die Nachricht von
        Papa wieder ein und ich rannte zu meinem Handy. Ich fuhr mein Handy hoch, 295 Nachrichten, aber die Nachricht von Papa war weg, als ob sie nie da gewesen wäre.
        das 2 kapitel kommt dan später
        Mireia

  4. Elli sagt:

    Hallo,
    das ist jetzt nur der Anfang meiner Geschichte:

    Die ersten Sonnenstrahlen schienen durchs Fenster und wärmten mein Gesicht, sodass ich aufwachte. Es war ein wunderbarer Morgen. Die Sonne war gerade erst aufgegangen und gab sich große mühe den dichten Nebel zu verscheuchen. Währenddessen wurde sie schon von einem zwitschernden Rotkehlchen begrüßt.
    Immer noch schläfrig stand ich auf und streckte mich. Ich schlurfte ins Badezimmer und duschte mich, eher aus versehen, mit eiskaltem Wasser. Nun also etwas aufgeschreckt zog ich mich an und bändigte mein verzotteltes Haar. Als ich das Fenster öffnete, strich mir eine sanfte Sommerbriese übers Gesicht und ich genoß die frische Morgenluft.
    Leider nicht lange. Ich hatte es am Vortag nicht mehr geschafft die Hausaufgaben zu erledigen und musste sie an einem so schönem Morgen nun doch noch machen.

    ….

    • Georg Maag sagt:

      Ja, hallo Elli, und danke fuer den Beginn der Geschichte.
      Hat mir gut gefallen. Du musst nur etwas aufpassen, dass in deinen Beschreibungen keine unlogischen Gegensaetze entstehen. Ich erklaer das besser mit einem Beispiel: Wenn die Sonne gerade aufgegangen ist, durch das Fenster scheint und dein Gesicht erwaermt, dann kann draussen kein dichter Nebel herrschen. Bei Nebel schafft es die Sonne erst nach laengerer Zeit, waermende Kraft zu haben…
      Das ist nur ein kleiner Trick. Beim Schreiben passe ich immer auf, dass solche Fehler in der Logik nicht passieren, denn ein aufmerksamer Leser merkt es sofort und verliert dann die Lust, weiter zu lesen. Und das waere schade!
      Lieben Gruss
      ciao
      Georg

    • mimi sagt:

      Ich habe eine Frage, nämlich ich möchte ein Liebes Buch in der Gegenwart schreiben aber irgendwie klappt das nicht so ganz bei der Gegenwart ein tipp. weil alles was ich in der Gegenwart ist hört sich total doof an!
      Mireia

  5. Karla Meier sagt:

    Mein Leben(Karla 9 Jahre alt)

    Jeder kennt es.

    Jeder weiß das nicht alles so läuft, wie man es im Leben haben will. Mir selber fällt es schwer, Dinge an an mir zu ändern. Aber das was wahrscheinlich jeder kennt ist: “Karla zieh dir eine Jacke an! Du holst dir noch eine Erkältung. Außerdem ist doch in zwei Wochen eine Aufführung vom Ballett. Wir gehen dann noch zum Friseur, ok?”

    Ich stehe auf dem Schulhof und frage mich, warum Eltern immer so vorsorgend sein müssen. Und schließlich kam ich zu dem Ergebnis: Eltern sind doch nur neidisch, dass Kinder so viel Spaß haben. Deswegen fällt ihnen nichts anderes ein, als ihre Kinder auf schick zu machen.

    Es klingelt. Ich renne in die Klasse und warte geduldig auf den Lehrer. Es klopft an der Tür. “Herein”, rufen alle im Chor. Nur ich starre reglos in eine Ecke und mache mir Gedanken, wieso Kinder nie den Eltern den Spaß verderben können.” Guten Morgen Frau Schmidtchen “, höre ich. Ich drehe mich um und sehe , dass eine etwas größere Frau mir mir zuwinkt.

    “Hi Schätzchen!” Mein Blick fällt auf Mama. und ich wünsche ich könnte auf sie springen. ” Liebe Mitschüler”, sagt die Lehrerin: “das ist Karlas Mutter Frau Schmidtchen. “Claudia geht auch”, unterbricht Mama.

    “Naja jedenfalls wird sie uns unterstützen.” Ich sehe wie sich über Mamas Gesicht ein breites Lächeln zieht.

    Zuhause:

    Zuhause knobel ich an meiner Matheaufgabe während sich Schritte nähern.”Karlchen, gehst du bitte im lockeren Sommerkleid, sonst mache ich ja einen schlechten Eindruck. Ich hätte es zwar auch so gemacht, trotzdem nervt es…..(Fortsetzung folgt)

    • Georg Maag sagt:

      Hallo Karla,
      und danke fuer die Geschichte.
      Ich muss gestehen, dass ich irgendwie deiner Logik im Text nicht ganz folgen kann. Da passieren mehrere Dinge in aufeinander folgenden Szenen, aber es faellt mir schwer, den Faden des Ganzen nicht zu verlieren.
      Warum muss sie zum Friseur, wenn das Ballett in zwei Wochen ist? Warum ist die Mutter ploetzlich in der Klasse? Wer ist Claudia? Wer ist Karlchen?
      Du musst den Leser besser bei der Hand nehmen und in logischen, aufbauenden Szenen die Geschichte zu einem Ganzen verweben.
      Ich weiss, das wird ein bisschen langweilig werden, aber es gehoert ganz einfach zum Schreiben!
      Bin gespannt, wie du das machen wirst!
      ciao
      Georg
      Ich wuerde vorschlagen, du ueberarbeitest diesen Text noch einmal. Das bedeutet nicht, alles komplett neu zu schreiben, sondern die Szenen mit Passagen einzuleiten, die Logik besitzen und den Leser nicht sich selbst ueberlassen.

  6. Christina DEUTSCH sagt:

    Also, Hallo allerseits!
    Ich schreibe mal den Anfang vom Ganzen. Die zozusagene LESEPROBE:

    1.- Wer ich bin und was ich mache

    Hallo! Ich bin Luzifer Sophy May. Aber alle nennen mich Luzy, und meine BFF nennt mich auch manchmal Liz, Lizzy, So- oder Sophy. Sie selber heißt Kristina. Ich selber nenne sie Kriz- oder Krizzie.
    Wir sind beide 12 und gehen in die 3. Klasse des Whereford Gymnasiums in Greenwich. Ich habe Kastanienbraunes Haar das mir gerade bis zu den Schultern fällt. Meine Augen sind es ebenfalls. Braun eben. So sehr, das man glauben könne, sie seien schwarz mit einem Funken rot. Warum ich dir das erzähle?
    Weil es genau darum in meinem Buch geht! Meine Augen, Augenfarbe und warum sie so besonders sind! Diesen Rotstich sieht man nämlich nicht immer! Nur wenn ich Evilomeeas sehe. Ja,richtig gehört! E-vi-lo-mee-as! Das sind sogesagt… nun ja, Visionen die es wirklich gibt! Ich habe erst gestern eine Fee mit rotem Gesicht und grünen Flügeln im Fleischgeschäft beim alten Darryl gesehen. Und jedes Mal wenn, ich diese Evilomeeas sehe, erzählen sie eine klägliche Geschichte. Von einem Lebenswunsch, den ich vielleicht erfülle? Krizzie ist die einzige,, Outsiderin“ die das weiß. Alles hat angefangen mit der 10. Geburtstagsnacht. Da ist ein ponygroßer Troll mit seinem Zahnbürstengroßem Einhorn dahergeritten und hat mit von 10 Evilomeeen-Guckern erzählt. 5 böse, 5 gute. Die bösen tuen gut, hören den Wesen zu aber schlussendlich versuchen sie das Gegenteil in die Tat zu setzen. Wir guten machen es gleich, nur, statt dem Gegenteil sollte bei uns im Normalfall der Wunsch in erfüllung gehen. Und wenn wir einem evilomeea helfen, dann zu fünft!

    Das wird ein mal ein Buch, Hoffentlich!

    LG
    Christina

    • Georg Maag sagt:

      Hallo Christina,
      und danke fuer den Anfang. Vom Stil her gefaellt er mir ganz gut, aber ich wuerde dir als Autor dazu raten, alle Texte, di man schreibt, zehnfach zu kontrolliere, zu verbessern, Wiederholungen zu streichen… schlussendlich: alles kritisch zu lesen und zu verbessern!
      Ein Beispiel?
      Hier:

      Ich habe Kastanienbraunes Haar das mir gerade bis zu den Schultern fällt. Meine Augen sind es ebenfalls.

      Ein schneller Leser denkt: Huch?! Ihr heangen die Augen bis zu den Schultern???
      Das nur, um dir zu zeigen, dass man immer wieder aufpassen muss!
      Aber, wie gesagt, gefaellt mir der Stil gut.
      LG
      Georg

  7. Clara sagt:

    „Schaffst du das?“, fragte mich meine Trainerin.
    „Man kann alles schaffen, wenn man will“, antwortete ich nur und wandte mich meinen Übungen zu.
    So lange hatte ich auf den Moment gewartet, hier tanzen zu dürfen. Damit ich das Stipendium für die Tanzhochschule in Russland bekomme. Wie oft und lange ich dafür trainierte und jetzt ist der Moment da. Und auf einmal bekam ich Angst zu versagen. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich richtige Angst zu versagen.
    Das Tanzen war das wichtigste in meinem Leben und ich konnte mir nie vorstellen mal einen Tag ohne zu tanzen, ohne für meinen großen Traum zu trainieren, zu überleben.

    Dabei war es doch nur ein Hobby. Zumindest sehen es manche so an. Für mich ist es mein Leben. Egal, wie kitschig es klingt, es ist mein Leben und ich möchte es für keinen Preis der Welt hergeben. Ich werde nicht aufhören zu tanzen.

    Diese Gedanken schießen mir durch den Kopf, während ich mich dehne und auf mein Vortanzen vorbereite. Wenn ich angenommen werde, wird sich meine Welt auf den Kopf stellen und ich werde meinen Traum leben.
    „Rosa Scholze, auf die Bühne.“ Ich war dran. Mit langsamen Schritten ging ich zur Bühne. Im Publikum, nur die Leiter der Hochschule, und weiter hinten meine beste Freundin, mein Freund und meine Mutter. Keiner von ihnen hatte mich je tanzen gesehen, weil sie sonst nie Zeit dafür hatten. Sie wussten alle nur, dass ich tanzen kann.
    Die ersten Töne der Klaviermusik ertönten und ich fing an zu tanzen. Mit meiner ganzen Leidenschaft, mit meiner ganzen Liebe zum Tanzen. Nachdem ich das Vortanzen beendete, und meine Endpose sich in meinem Körper erstarrte und ich steif wurde, den Blick auf den Boden, erntete ich einen minimalen Applaus.

    Die nächste Stunde war die qualvollste, die man sich je hätte erdenken können. Meine beste Freundin Elisabeth, meine Mutter und mein Freund Lukas, waren begeistert und waren der Meinung, ich würde es ganz bestimmt schaffen. Sie hätten noch nie so etwas tolles gesehen.
    Endlich wurde das Ergebnis verkündet. Ich hatte Angst, Angst wie noch nie zuvor. Nur drei der zwanzig Teilnehmer bekamen das Stipendium.
    Zwei Namen, ein Junge und ein Mädchen, wurden schon verkündet. Der Junge fiel fast in Ohnmacht, das Mädchen freute sich minimal. Da sie sonst nie lächelte und jetzt ein kleines Lächeln erschien, konnte man annehmen, dass sie sich riesig freute.
    „Und als letztes möchten wir … Rosa Scholze recht herzlich gratulieren!“ Mir stiegen die Tränen in die Augen. Ein Feuerwerk in mir explodierte !

    Ich darf jetzt meinen Traum leben ! (:

    • Georg Maag sagt:

      Gute Geschichte, schnell und fluessig geschrieben, ohne langatmig zu werden. Ich habe zwei kleinere Korrekturen angebracht, sonst war nichts „daneben“.
      Danke,
      ciao
      Georg

  8. Hanna sagt:

    3×7 voll verhext

    Es war ein mal ein Prinz, der hieß Rabenschwarz, weil er rabenschwarzes Haar hatte. Der Rabenprinz, wie er auch genannt wurde, wollte eine echte Prinzessin zur Frau. So hatte er sich auf die Suche gemacht. Drei mal sieben Monate war er unterwegs, hielt an jedem noch so kleinem Dorf und fragte nach einer echten Prinzessin. Doch entweder gab es keine oder sie war keine echte Prinzessin.

    So kam es, dass der Prinz zu einem dunklen und gruseligen Wald kam. Es war kalt und der Wind raschelte in den Bäumen und es schien ihm, als griffen die Äste nach ihm. Hier und da meinte er leuchtende Augen zu sehen, die ihn unbewegt beobachteten. Der Prinz fühlte sich in diesem scheinbar einsamen Wald unwohl, aber da es schon Abend war und dunkel wurde, hatte er keine andere Möglichkeit als im Wald zu übernachten. Rabenschwarz sammelte totes Holz und entzündete ein kleines Feuer, das ihm ein wenig Trost spendete.
    Am Morgen fühlte er sich nicht besser, mies gelaunt stapfte er frierend durch den Wald.
    Plötzlich hörte er in der Stille eine wunderschöne Stimme, die ein fremdes Lied sang. Er folgte der Stimme und traf auf ein seltsam gekleidetes Mädchen, dessen silberfarbenes Haar kunstvoll hochgesteckt war. Es hielt mitten im Tanz inne und schaute den Rabenprinzen lange und prüfend an. Dann nahm sie seine Hand und führte ihn zu einem Pfad.
    „Geh dort entlang und am Ziel wirst du das Gesuchte finden!“
    Wie hypnotisiert gehorchte Rabenschwarz der zarten Stimme des Mädchens. Er ging den Pfad entlang und dachte immer nur an das schöne Mädchen, das ihn so verzaubert hatte.
    Drei mal sieben Tage wanderte der Rabenprinz umher und verspürte keinen Hunger oder Durst, er dachte nicht einmal daran, eine Rast einzulegen. Seine Gedanken waren einzig und allein bei dem Mädchen. Rabenschwarz hatte auch kein Verlangen nach Wärme mehr, er merkte auch nicht ein mal, dass er die ganze Zeit im Kreis lief.
    Erst am 21. Tag kam er auf der Lichtung, wo er dem Mädchen begegnet war, zu einem kleinen Lebkuchenhaus. Immer noch gebannt von dem Zauber klopfte er an und das Mädchen tat ihm auf und bat ihn herein. Als er eintrat, fiel die Gefühllosigkeit wie von Zauberhand von ihm ab. Ihn überkam Hunger und Durst.
    Erschöpft sah Rabenschwarz sich um. Er befand sich in einem sehr, sehr großen Saal, aus dem dreimal sieben Türen führten. Das Mädchen führte ihn durch eine Tür und ließ ihn an einem reich gedeckten Tisch platz nehmen. Er war gedeckt mit allerlei leckren Sachen: Brathähnchen, gefüllter Truthahn, ein Spanferkel, Pastete, Gänsebraten, Suppen, Plätzchen, Zimtschnecken, Apfeltaschen, Lebkuchen, Marzipantörtchen, Himbeer – und Edbeertorten, eine Vanilletorte, Schokoeiscreme, grüne Götterspeise und Obstspieße mit und ohne Schokolade überzogen und gezuckerter Obstsalat und, und, und. Rabenschwarz staunte über all die leckren Sachen. Gierig stopfte er sich voll und auch von dem süßen Wein konnte er nicht genug bekommen. Das Mädchen schaute ihm dabei lächelnd zu. Nach drei mal sieben Minuten war er satt und müde, er wünschte sich nichts sehnlichster als ein weiches und bequemes Bett. Das Mädchen es wohl erraten und führte ihn zu einem Zimmer in dem ein frisches Nachthemd und eine Schale Wasser bereitlagen. Auch ein Kamin mit einem Feuer erwärmte das kleine Zimmer.
    „Ihr wollt nun sicher wissen wer ich bin? – Ich bin Blubberkoch, ich habe von Euch gehört Prinz Rabenschwarz. Ihr sucht nach einer echten Prinzessin. Ich kenne eine, aber erst Morgen. Gute Nacht!“ verabschiedete sich das Mädchen und ließ den verdatterten Prinzen allein. Jetzt erst bemerkte der Rabenprinz das wundersame Himmelbett. Er staunte. Das Gestell war aus purem Gold und die Vorhänge waren aus purpurfarbenem Samt. Die Bettwäsche war aus Seide, die mit kleinen roten Blümchen bestickt war. Aber das Beste waren die dreimal sieben Daunenmatratzen. Sie waren so weich, dass der Prinz sich mit dem Waschen und dem Umziehen beeilte.
    Rabenschwarz erwachte bei Sonnenaufgang und nach dem Frühstück begrüßte ihn Blubberkoch und meinte: „Rabenprinz, Ihr müsst drei Aufgaben lösen. Eine habt Ihr schon gelöst!“ Das Mädchen führte ihn wieder in den Saal mit den dreimal sieben Türen und führte ihn durch die 13. Tür in einen großen Saal aus Perlmutt. In diesem Saal stand 24mal die gleiche Person in einer Reihe. Es war ein Mädchen mit goldenem Haar und aquamarinfarbenen Augen.
    „Dies ist Prinzessin Gänschenschön. Eigentlich nur eine von ihnen. Die Anderen sind Illusionen. Findet die Richtige und müsst nicht sterben“ sagte sie und schaute ihn dabei traurig an. Rabenschwarz nickte und wandte sich seiner Aufgabe zu.
    Dreimal sieben Minuten stand er regungslos da und überlegte welche die Richtige sei. Plötzlich ging ihm ein Licht auf und er rief: „Die zwölfte, die zwölfte ist es!“
    Bei diesen Worten verschwanden alle Illusionen und nur die Prinzessin Gänschenschön aus Fleisch und Blut stand da und lachte ihn an. Doch ihr Lachen sah nicht fröhlich aus eher traurig, als ob sie Jemanden oder etwas vermisste. „Ja, die bin ich!“ war ihre Antwort und Blubberkoch meinte: „Ihr habt auch die zweite Aufgabe gemeistert. – Die dritte Aufgabe ist: Ihr müsst gegen meinen Bruder Doktor-Räuber auf Leben und Tod kämpfen. Der Sieger bekommt die Hand der Prinzessin!“

    Schlagartig veränderte sich die Laune des Prinzen. Er hatte seit langem schon seine Meinung geändert. Er wollte keine Prinzessin heiraten und sei sie schöner als Sonne, Mond und Sterne. Rabenschwarz hatte sich verliebt und das über beide Ohren. Es war passiert als er sie das erste Mal gesehen hatte, ganz bestimmt. Da war er sich sicher, für ihn war Blubberkoch die Prinzessin seiner Träume.
    Der Prinz wurde je aus seinen Gedanken gerissen als ein großer und sehr muskulöser Mann eintrat.
    „Du wagst es mir meine Braut streitig zu machen?“, donnerte der Mann, „Ich werde dich lehren so etwas nie wieder zutun!“
    Rabenschwarz ging ein Licht auf und meinte: „Du willst also behaupten das ich dir deine Braut wegnehme?“ „Das willst du doch oder?“ fragte Doktor-Räuber verwirrt.
    „Nein!“ antwortete der Rabenprinz.
    „Ja was machst du dann hier?“ jetzt wurde der Bruder der schönen Blubberkoch noch verwirrter, ebenso seine Schwester und Braut.
    „Was ich mache weiß ich selber nicht. Aber ich weiß dass ich mich in Eure Schwester Blubberkoch verliebt habe.“ Erklärte er den Verwirrten. Bei diesen Worten fiel Gänschenschön glücklich ihrem geliebten Doktor-Räuber um den Hals, denn nun stand ihrer Hochzeit nichts mehr im Wege, der Fluch war gebrochen. Rabenschwarz und Blubberkoch umarmten sich liebevoll.

    Drei mal sieben Tage später fand im Rabenland eine Doppelhochzeit statt. Rabenschwarz heiratete Blubberkoch, die wenn sie nicht gestorben sind, noch immer ihrem Gemahl treu zur Seite steht.

    • Georg Maag sagt:

      Hanna,
      danke fuer die Geschichte, die mir gut gefallen hat.
      Weniger gefallen hat mir, dass ich da eine halbe Stunde lang korrigiert habe, damit die Geschichte leserlich wird. Da waren einfach zu viele Fehler! Das alte Problem mit den Kommata, und dann interessiere dich bitte, den Unterschied zwischen „das“ und „dass“ herauszufinden. Wenn du dich da irrst, wird der Leser sehr verwirrt und kommt nicht mehr mit. Wenn du in einer deutschen Grammatik suchst, findest du alles, was du brauchst, um nie wieder diese Fehler zu begehen, ok?
      Ciao
      Georg

  9. LisaR. sagt:

    Wasserfarben

    ∞ Prolog ∞

    ~ Zerschundene Verwirrung ~

    Warm rann das flüssige Rinnsal an meinem Arm hinab; verendete auf dem kalten Fußboden, bedeckt von bröseligem Laub. Die Landschaft verzehrte sich, es schien, als wäre sie einem einzigen Farbdesasters entsprungen, und zog sich in Schlieren um mein gehetztes Wesen.

    Tot.
    Sie war tot.

    Der eisige Wind fegte die von Verwesung gezeichneten Blätter von dem schmalen Pfad, auf dem ich mich befand, hinein in das verwirrende Dunkel des endlosen Waldes, um sie dort endlich zu verschlucken. Hinein in das Wirrwarr an Grausamkeit.

    Was war hier gerade geschehen?

    Ich versuchte die Erinnerung auszublenden; das Blut zu vergessen.

    » Renn! Renn verdammte Scheiße, oder du wirst sonst sterben! «

    All ihre letzten Worte, zerschunden von Angst, auszublenden.
    Einen Fuß vor den anderen! Nur immer weiter! Nicht stehen bleiben!
    Mein Atem stockte; die restlichen Konturen, Schatten und Silhouetten verließen die Welt, ohne jegliche Anzeichen einer Rückkehr. Salzige Tränen verschleierten mein Blickfeld und trübten es in einem leichten Grau, was von meiner abendlich aufgetragenen Mascara stammte.

    Bitte, bitte lass es aufhören!

    Das Ziehen in meiner Brust verstärkte sich.
    Ich roch es. Ich fühlte es plötzlich.
    Wasser.
    Die flüssige kristallklare Essenz, das sanfte Rauschen der schäumenden Wellen. Das fließende Blau, wallendes Grün.
    Es juckte in meinen Fingerkuppen. Ich wollte es berühren, es spüren. Mir ihr Blut vom Leibe waschen.
    Ich blinzelte, um mir das Meer an verschwommenen Grau aus den Augen zu wischen.
    Und gerade, als ich die kalte Gischt spürte und die tobenden Wellen, die meine Beine umspülten, in mich aufnehmen wollte, verblasste die verschwommene Welt zu einem alles übertünchenden Weiß, welches sich in schwappenden Bewegungen in meinen Augenwinkel hinein schob und alles überblendete.

    Tot.
    Sie war tot.

    ~~~

    Ich habe mich mal wieder nach einer ewigen Pause erneut an einer Geschichte versucht und hoffe, dass der Prolog nicht allzu verwirrend gestaltet ist.
    Die Szenerie wird in der eigentlichen Geschichte wieder aufgegriffen und ich hoffe, dass so etwas ‚Verständnis‘ kommt.
    Es geht im Großen und ganzen um Fantasy, weswegen ich auch etwas mit ‚Wasser aufnehmen‘ geschrieben habe.
    Ich hoffe auch, dass meine Grammatik und Rechtschreibung nicht allzu schlecht sind, ich arbeite noch daran.

    • Georg Maag sagt:

      Ja, besser so, aber du musst auch an der Wahl der Woerter arbeiten. Ein Beispiel: ein „Rinnsal“ kommt vom Verb rinnen, und wird praktisch nur fuer Fluessigkeiten verwendet. Wenn du also schreibst

      rann das flüssige Rinnsal

      dann sagst du praktisch dasselbe in dreimaliger Wiederholung, das, was man als Tautologie versteht.
      Ansonsten interessant angepackt und vorgetragen.
      Mach weiter so
      ciao
      Georg

      • LisaR. sagt:

        Danke, Georg Maag, für ihre Kritik zu dem Anfang meiner Geschichte.
        Ich werde mir noch einmal das angesprochene Problem vornehmen, um es zu verbessern. ^^
        Trotztem vielen Dank für die Verbesserungsvorschläge, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. 🙂
        LG

  10. Margaretha sagt:

    Der Streit der Tiere

    „Wo bleibt denn der Regen heute?“, fragt der Dachs.
    „Keine Ahnung, wo der bleibt. Mir wäre es lieber es würde so bleiben wie es ist.“,
    sagt die Feldmaus. Der Fuchs unterbricht die beiden und jault:
    „Wo gibt es Wasser? Wir haben kein Wasser mehr!“
    „Das glaube ich nicht. Ich war gerade vor einigen Stunden am Fluss und das Wasser war noch sehr viel!“, lacht der Specht.
    „Und lachst du auch noch wenn da wirklich kein Wasser mehr ist?“ erkundigt sich der Fuchs.
    „Nein. Das Wasser fließt sicher noch und man kann sicher auch baden gehen!“, erwidert der Specht.
    „Wir brauchen Regen, sonst verdürsten wir.“, erklärt der Dachs.
    Die Maus sagt: „So als ob wir das nicht wüssten. Meine Kinder schreien schon nach Wasser und das Essen wird auch knapp!?“ „Wir müssen uns Hilfe holen!“, ruft das Eichhörnchen.
    „Von wegen Hilfe! Ihr habt doch mich!“, brummt der Bär.
    „Und mich! Auf mich könnt ihr verlassen!“, kläfft der Wolf.
    Der Specht, der nun begriffen hat, um was es geht, sagt: „Das jagen nützt auch nicht viel
    wenn wir unsere Kollegen essen müssen! Ich halte mich da raus!“
    „Der Wolf und ich würden doch nicht unsere Mitglieder essen, sondern Fische und Insekten!“,
    erläutert der Bär.
    „Von Fischen können wir aber auch nicht Leben!“ sagt das Eichhörnchen,
    „Und von Insekten schon gar nicht!“
    Die Eule räuspert sich und flüstert: „Wir können ja eine Feier veranstalten!“
    Und der Fuchs ruft: „Eine Feier? Das auch noch wenn wir keinen Regen haben?“
    „Ja.“, ruft die Eule zurück. „Nein. Wir könnten doch das Wasser aus dem Meer holen!“,
    lallt der Specht.
    „Oder wir holen einen Eisberg zu uns.“, spricht der Kuckuck.
    „Und wie stellst du dir das vor?“, informiert sich die Feldmaus.
    Der Kuckuck antwortet: „Wir Vögel könnten den Eisberg zum Fluss bringen!“
    „Nein. Weißt du überhaupt wie ein Eisberg aussieht?“, fragt der Wolf.
    „Nein, aber ich würde gerne fliegen.“
    „Kannst du ja!“, meint die Eule.
    „Am einfachsten ist es immer noch aus dem Wald ausziehen!“, lispelt das Kaninchen.
    Der Dachs ruft: „Nein“

    In diesen Augenblick fängt es an zu regnen:

    „Es regnet!“, schreit das Kaninchen um sich.
    „JJJuuuuhhhhuuuu!!!!!“, jubelt das Eichhörnchen.
    Der Fuchs bellt: „Wuff!!! Wuff!!“
    „Klopf, Klopf“, klopft der Specht.
    „Pieps! Piiiieeepppssss!!!“, piepst die Feldmaus.
    Der Dachs ruft: „Endlich Regen!“
    „Wau! Waauuuuu! Wau!“, kläfft der Wolf, „Wau Regen!“
    Der Bär brummt: „Brumm! Brumm! Reeegggeeennn!“
    „Uhu! Uhu! Uhu! Wasser!“, pfeift die Eule.
    „Kuckuck! Kuckuck!! Kuckuck!!!“, ruft der Kuckuck.
    ENDE

    • Georg Maag sagt:

      Ciao Margaretha,
      und danke fuer die Geschichte.
      Hat mir sehr gut gefallen, wirklich! Vielleicht ein bisschen zu lang ausgedehnt hier und da, an deiner Stelle haette ich drei oder vier kurze Dialoge herausgenommen, damit alles fluessiger wird.
      Aber das ist keine strenge Kritik.
      Ich habe die Dialoge mit neuen Zeilen auseinendergefischt. Das war eher ein problem der Tags als deines, denke ich.
      Danke
      ciao
      Georg

  11. Clara sagt:

    Er hat alles kaputt gemacht. Einfach alles. Warum sagt er nicht Ja zu unserer Freundschaft? Warum konnten wir nicht einfach Freunde bleiben?
    Er wollte mehr von mir als ich von ihm wollte und das war das Problem. Wieso passiert das bei jedem Jungen, wieso passiert es immer dann, wenn ich es nicht erwarte und will? Wieso immer ich?
    Mir gehen so viel Gedanken und Fragen durch den Kopf. Ideen, wie ich es besser machen könnte… Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto lächerlicher kommen mir die Ideen vor und ich beginne so langsam an mir zu zweifeln.
    Sende ich Signale an die Jungs aus, das sie sich in mich verlieben sollten? Nein, eigentlich nicht…
    Warum musste ich immer dafür büßen? Warum musste die Freundschaft zu meinem allerbesten Freund unter der Tatsache leiden, dass er mehr für mich empfindet als ich für ihn?

    Ich kühle meinen Kopf am Fensterglas. Draußen regnet es in Strömen. Meine Tränen prasseln auf meine Hand und ich beginne mir im Spiegel beim Weinen zuzugucken. Ich halte das nicht mehr aus. Im Bad kühle ich meine Handgelenke, so dass mein Blutdruck sinkt.
    Dann sehe ich das Messer. Ich blicke meinen Arm an. Schon so viele Narben. Egal. Ich nehme das Messer in die Hand. Und schneide. Es tut so gut… Das Blut fließt meine Hände entlang und es beginnt. Mir gehts jetzt wieder besser.

    • Georg Maag sagt:

      Die Geschichte ist nicht schlecht geschrieben und gefaellt mir ganz gut. Einziger Punkt: die Problematik der Situation ist im Grunde wirklich nicht so schlimm, dass man als Leser so stark mitleiden muesste und die Hauptperson und ihre Reaktionen mit Empathie verfolgt…
      ciao
      Georg

    • Georg Maag sagt:

      Das Thema ist wahrscheinlich ein bisschen geeigneter fuer Erwachsene als fuer die Kinder, die sonst in der Schule mit meinem Buch arbeiten oder zu hause mit ihren Eltern die Schreibwerkstatt lesen und dann mitmachen.
      Ansonsten gefaellt mir die Geschichte ganz gut, auch wenn ich an dieser Thematik keine grossarige Freude habe.
      Liebe Gruesse,
      Georg

  12. Katharina - Loow Lia sagt:

    Ich schreibe die Geschichte von Träumerin mal in einer anderen Perspektive 🙂
    Hoffe das ist okay ;*

    Ich bin Kat, 12 Jahre alt und komme aus Österreich, genauer gesagt Salzburg. Doch eigentlich geht es hier mehr oder weniger um meinen Freund, Paul. Dass er ganz gern kostenpflichtige Lieder illegal downloadete wusste ich, aber wer tat das denn nicht?! Doch eines Tages, er war bei mir zuhause, schnappte er sich mein Handy und öffnete Instagram. Nun klickte er irgendein beliebiges Foto an, von einer gewissen perfeccttwoo. Darunter postete er ihren Namen. Ich stellte fest, dass er meinen Account benutzte, ließ ihn jedoch weitermachen. Er schrieb einen weiteren Kommentar, diesmal lautete er „ibeinmyworld“. Wohl irgendein Username. Ich wunderte mich und fragte danach. „Hackergeheimnis“, flüsterte er, zog mich zu ihm hin und küsste mich.

    • Georg Maag sagt:

      Gute Idee, Kat, du wirst sehen, das hilft dir sehr, das Scheiben besser zu verstehen!
      Viel Spass (und Glueck)
      Georg

    • Clara sagt:

      Ich find die Idee eigentlich ganz gut.c:
      Aber es ist etwas unverständlich.o.O

      Liegt wahrscheinlich an mir, weil ich nicht so viel & schnell checke.xD ^^

      Duh könntest aber noch Zeilen setzen, dann wäre das Ganze für den Leser verständlicher.:*

      • Katharina - Loow Lia sagt:

        @ Clara

        Das liegt vll dran, dass ich Träumi’s Idee falsch interpretiert habe 😉

        Ne. Du bist nich dumm. ;* ^^

        Mach ich nächstes mal. (:
        Danke fürs kommentieren <3

        Übrigens hat diese Geschichte was realistisches..
        War der Grund dafür,
        dass ich sie geschrieben hab' :p
        Jetzt nich den Freund (leider..),
        aber der Rest. *-*

  13. Clara sagt:

    Ich muss hier weg. Schnell weg. Meine Eltern haben mich erwischt. In meinem Kopf plane ich, wie ich flüchte. Erst auf den Balkon, dann aufs Kaport, die Dachrinne herunter, und dann rennen. Nur rennen. In den Wald oder… Nicht zu viel denken, machen verdammt!
    Mit geübten Handgriffen springe ich über das Gitter auf den Balkon, 2 Meter sind es noch bis zur nächsten sicheren Plattform und ich springe. Ich fliege fast. Und nun? 3 Meter die Dachrinne hinunter klettern? Die hält mich nie im Leben. Eher breche ich mir beide Beine und womöglich noch das Genick. Ersatzplan muss her. Und zwar schnell. Meine Eltern stehen nun in meinem Zimmer und versuchen, über das Gitter zu klettern. Sie schaffen es nur zur Hälfte. Glück gehabt.
    Schnell denken. Hinuntersehen. Plan weiterführen.
    Die Tür! Das ist es! Mit meinem Fuß öffne ich die Tür des Kaports und steige auf die Tür. Mit einer Hand halte ich mich noch am Rand fest. Nur ein falscher Schritt. Eine falsche Bewegung und ich fliege. Wahrscheinlich in den Tod. Meine Hände zittern als ich den Rand los lasse. Ich verliere das Gleichgewicht.
    „Hilfe!“, schreit es in meinem Kopf. Retten kann ich mich, wenn auch knapp. Meine Hände halten wieder den Rand fest. Ich habe mir mindestens 7 Splitter in die Hand geschlagen. Es brennt fürchterlich. Mit schmerzverzerrten Gesicht sehe ich nach unten. Noch anderthalb Meter und ich bin unten. Das könnte man eigentlich springen, aber ich kann das nicht. Das letzte Mal als ich das gemacht habe, bin ich mit dem Kopf aufs Pflaster geschlagen. Mit der einen Hand nehme ich noch die Regenrinne und kann mich wieder retten kurz vorm Sturz.
    Ich klammere mich mit aller Kraft zwischen dem Rand des Kaports und der Regenrinne. Zu oft bin ich hier lang geklettert, wenn meine Eltern mich schlagen wollten. Immer wieder bin ich abgehauen und habe dafür danach noch mehr Schläge bekommen.
    Jetzt hänge ich an der Regenrinne. Ich lasse mich hinunter sausen und will gar nicht wissen, wie viele Metallsplitter ebenfalls in meinen Händen landen. Alles tut fürchterlich weh. Inzwischen sind meine Eltern auch im Garten angekommen und stehen mir gegenüber. Sie stehen im Weg. Fuck.
    Nun heißt es rennen. Renn um dein Leben, Mona verdammt! Die Schlaufen meines Rucksackes ziehen ich fest um meine Schultern und schneiden sich hinein, als mein Vater meinen Rucksack und mich zurück ziehen und halten will. Ich schreie vor Schmerz laut auf. Er hält mir die Hand vor den Mund. Die Nachbarvilla soll nichts von dem mitkriegen, was hier läuft. Sie sollen nicht mitkriegen, das sie mich schlagen… Das soll keiner wissen. Aber meine blauen Flecke und die anderen Wunden von dem, was sie mir antun, lügen nicht. Als ob meine beste Freundin das nicht mitkriegen würde!
    Aber interessieren tut es keinen… Immer wenn er mich schlägt, dann weine ich und flehe ich ihn an, doch bitte aufzuhören … Er hört nicht auf. Er ignoriert meine Tränen und mein Betteln. Er meint zu mir immer: „Wenn du etwas falsch gemacht hast, dann müssen wir dich bestrafen und das ist die gerechte Strafe!“
    Egal. Zurück zur Situation. Er hat mich an der Schlaufe meines Rucksackes zurück gezogen und presst mir die Hand vor den Mund, so das es schmerzt. Ich kann mich los reißen, aber da steht auch schon meine Mutter. Ich fauche sie an: „Wofür habt ihr mich? Ihr wolltet mich nie. Seid doch froh, wenn ich weg bin oder habt ihr dann keinen mehr, den ihr quälen und schlagen könnt? Sucht ihr euch dann ein neues Kind zum Schlagen? Ja? Ihr seid solche Arschlöcher. Ich hasse euch!“
    All dies sage ich unter Tränen und sie denken deswegen, ich hätte es nicht ernst gemeint hätte. Die Tränen laufen nicht, weil ich es nicht ernst meine. Sie laufen, weil ich nicht mehr kann, weiter weiß und meine Wut sich nun manchmal in Tränen verwandelt.
    Zumindest erreichte mein Schreien, dass sie mich nur ansahen. Das hielt nicht lange an. Im nächsten Moment wollen sie schon wieder auf mich losgehen. Ich renne durch den Garten. Zum Feld. Durch ein Brennesselfeld. Es brennt wie Feuer. Ich beiße die Zähne zusammen und renne hindurch. 10,20 Meter. Dann bleibe ich stehen und sehe mich um. Meine Eltern versuchen verzweifelt und voller Wut mir hinterher zu rennen. Das geht nicht. Ich bin zu schnell für sie. Nochmals Glück gehabt.
    Übers Feld rennen. Schneller denn je. Ich stolpere über Gräser, Steine, und andere Dinge. Mein Gesicht schlägt sich ins Gras und meine Nase fängt an zu bluten. Egal. Ich rappele mich auf und renne weiter. Als ich an der Hauptstraße hinter dem Wald ankomme bluten meine Knie und meine Nase will auch nicht aufhören.
    Aus meinem Rucksack krame ich ein Taschentuch und halte es mir an die Nase. Vielleicht hört es ja bald auf. Und hoffentlich ist sie nicht gebrochen. Aber jetzt muss ich wieder weiter laufen, sonst holen mich meine Eltern wieder ein.
    Und dann sehen wir weiter, wo ich raus komme, wenn ich die Nacht durch laufe.

    Ganz liebe Grüße.c:
    Clara.(: <3

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Clara, ganz guter Beginn, sicher mit viel Spannung. Du haettest im ersten Teil vielleicht sogar etwas kuerzer und zackiger schreiben koennen, dann wird der Leser besser gepackt als bei vielen Details.
      Aber das braucht Uebung als Autor, da ist noch niemand vom Himmel gefallen!
      Liebe Gruesse
      Georg

  14. Paula sagt:

    Er umarmte mich zum Abschied.Oh, mann ich werde ihn voll vermissen…Mit Tränen in den Augen umarmte ich ihn.Die anderen 2 Familien riefen mir und meinen Eltern zu:“Auf Wiedersehen, bis zum nächsten mal!“. Kurz nachdem wir in das Apartment reingegangen waren, brach ich in Tränen aus. Auf dem Balkon, stand ich in der Sonne und schaute mit verweinten Augen aufs Meer.Meine Eltern hatten sich in der Küche verzogen, um das Mittagessen zu machen. Meine braunen Haare umstrichen mein Gesicht ganz wild, da der Wind wehte. Ich weinte ununterbrochen.Wann würde Ich ihn wiedersehen? Gar nicht mehr? Nein, das darf nicht passieren.Wir kennen uns doch grad eine Woche.Später, als ich mich beruhigt hatte und ich mit meinen Eltern an dem Spanischen kleinen Tisch Mittag aß, erzählte mir meine Mum er hat fast geweint, als er mich umarmt hatte.Da kamen mir die Schmetterlinge wieder hoch und ich bekam Hoffnug. 🙂
    Ich seufzte, aber sagte nix. Am nächsten Tag, lief er auf mich zu, als ich dabei war auf seine Mutter zuzugehen.Mit seinem Kescher und Eimer und seinem süßem Grinsen begrüßte er mich und fragte mich irgendwas. Aber ich hörte nur das Meeresrauschen. Nicht seine schöne, liebevolle Stimme.
    Ich betrachtete ihn und fragte mich, ob ich ihn umarmen soll. Alles schien sich in Zeitlupe zu verlaufen.Er legte seinen Kescher und seinen Eimer mit Wasser hin und öffnete den Mund um mich noch einmal etwas zu fragen. Doch dann, war ich plötzlich in seinen Armen 🙂 Ich hatte ihn umarmt, ohne dass ich mich getraut hatte.er zog mich unter einem Kirschbaum und flüsterte mir zu: „Damit du keinen Sonnenbrand bekommst“ und lächelte mich an.Ich schaute ihm in seine klaren, aber braunen Augen. Ein paar Sonnenscheine blinzelten auf uns nieder und Ich konnte nur noch seufzten. Dann kam er mir ganz nah. JA! Tu es, du wirst es nicht bereuen mich jemals geküsst zu haben.Dachte ich. Sein Gesicht war jetzt meinem Gesicht so nah, dass ich seine wärme spüren konnte.Ich schloss meine Augen…
    Dann schwebte ich auf Wolke sieben. Seine Weichen aber männlichen Lippen berührten meine. Ich kippte fast um…
    Ach mensch, WARUM, hören solche Momente immer so schnell auf. Meine Übermut packte mich und meine Hände vergruben sich in seine kastanien-brauen Haare. Ich küsste ihn ganz gierig zurück, so als ob wir uns dann nie wieder sehen würden. Er küsste zurück und wir beide wollten NIE WIEDER aufhören 🙂

    Ich hab wirklich einen Schwarm und das mit dieser Begegnung hab ich mir ausgedacht. Ach, vermiss ich ihn…. 🙁

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Paula, kommen wir zu deiner Geschichte.
      Ich habe es schon sehr oft geschrieben und werde es wohl noch viele Male iwederholen muessen: ich kenne mich in Liebesgeschichten und – romanen nicht aus und sie sind auch nicht mein Genre. Tut mir leid, ist einfach so.
      Also werde ich nicht auf den Inhalt eingehen, sondern dir lieber ein Beispiel dafuer geben, worauf ein Autor immer auchten muss:

      Am nächsten Tag, lief er auf mich zu, als ich dabei war auf seine Mutter zuzugehen

      In diesem Satz ist so ziemlich alles schiefgegangen. Erstens gehoert da kein Komma hinter „Tag“ (man trennt keine Ergaenzungen vom Subjekt); zweitens laeuft da jemand auf jemand anders zu, der gelcihzeitig auf ihn zulgeht. Das ist nicht nur kompliziert, sondern sprachlich ungluecklich und haette dir schon beim einmaligen Ueberlesen auffallen muessen.
      Das sind so die Sachen, wo wir erkennen, wie wichtig es ist, das Geschriebene noch einmal zu kontrollieren… und wo der Leser erkennt, dass er nicht weiterlesen will.
      Drittens muesstest du hinter jedem Satzzeichen eine Leertaste setzen. Das ist Gesetz beim Schreiben und unser Auge hat sich so daran gewoehnt, dass das Fehlen des Abstandes uns sofort auffaellt.
      Ok?
      Ciao
      Georg

  15. Träumerin.. sagt:

    Einleitung

    Ich bin CLara, hobby fotografin & instagramposterin. Ich bin noch jung, 12.
    Lebe in nrw und bin Gymnasium Schülerin.
    Als ich heute morgen auf iNSTAGRAM guckte , viel mir ein Kommentar auf.
    Dick & fett hat jemand meinen instagram Namen geschrieben;
    perfeccttwoo
    An dem Tag wusste ich noch nicht, wen ich so kenenlernen wurde..

    Ya, das ist nur die Einleitung. :3

    Real.

    • Georg Maag sagt:

      Hallo Träumerin,
      nun, das ist ja im Grund keine „ganze Geschichte“, richtig, sondern eher ein Beginn, ein „Anfang“, wo es also in diesem Blog hingehoeren wuerde.
      Ausserdem kann ich nie genug wiederholen, dass jeder, der schreiben moechte, sich auf zwei verschiedenen Ebenen anstrengen muss:
      1) die Geschichte, die Idee, der Inhalt. Da muss schon eine gute Idee her, damit man Stoff fuer eine Geschichte hat, die sich aus der Anfangsidee entwickelt, sonst bliebe sie zu klein, zu duenn und ohne Gedankenmaterial. Kommt die Idee so weit, dass man sich im Kopf eine Geschichte dazu bilden kann (besser, es sind mehrere, immer besser, man hat Auswahl), dann muss der Inhalt entwickelt werden, der sich logisch auf der Idee basiert und von dort weiter durch das ganze Buch.
      2) Selbst, wenn man eine tolle Idee hat und daraus ein wunderbares Buch entwickelt, dann besitzt dieses keinen Wert, wenn man es nicht ueberarbeitet, verbessert, die Schreibfehler korrigiert, mit der Sprache arbeitet und spielt.

      Hier bei dir fehlt es irgendwie an beiden Punkten. Lies dir den Post nochmal mit kritischen Augen durch, als waerst du jemand, der nicht weiss, wer das geschrieben hat. Das hilft, kritisch zu denken.
      Und dann versuche, alle die vielen vielen Schreibfehler zu verbessern, denn das schoenste Buch der Welt wuerde nie veroeffentlicht, wenn es auf jeder Zeile einen oder zwei Fehler hat. Kein Leser kaeme ueber den ersten Absatz weg!
      LG
      Georg

  16. hannah (Träumerin) c: sagt:

    An dem Tag, als ich diese Klasse betrat, war mir gleich klar, dass ich kein Glück haben würde.
    Ich blickte in die Gesichter von übertrieben geschminkten Mädchen und aufgestylten Jungs.
    Nur ein Mädchen saß hinten alleine. Ich beschloss mich neben sie zu setzen.
    Alle starrten mich komisch an, als ich mich nach hinten begab.
    Der Lehrer begrüßte mich und fing mit dem Unterricht an. Das Mädchen neben mir trug den
    Namen Alina. Sie fragte mich, wie es dazu kam, dass ich hier in dieses abgelegene Städtchen zog.
    Der Grund war, dass ‚mein‘ neues Kinderheim hier lag. Aber das wollte ich ihr nicht sagen.
    Also sagte ich einfach nur ‚egal‘ .
    Sie nickte mitleidig und erzählte, dass sie die einzig nicht wohlhabende in der Klasse wäre, aber dass ich normal aussähe. Sie wäre schon 14, da sie eine Klasse wiederholen musste.
    Ich bin übrigens Mariea, 13 und lebe im Kinderheim. Meine Eltern sind tot…
    In der Pause war ich nicht umzingelt von den anderen, nur Alina stand mir gegenüber.
    Wirklich hübsch war sie nicht, aber sehr nett. Sie sah etwas abgemagert aus und hatte blonde,
    strubbelige Haare.
    Wir redeten und redeten bis wir merkten, dass der Schulhof sich lehrte.
    Nach dem ersten Schultag und am Kinderheim angekommen, wurde ich da als „Neue“ von
    allen mit Fragen bombadiert und ständig angestarrt.
    ‚Warum bist du hier ?‘ fragte ein kleiner Junge mich. Ich sagte zu ihm: „weil meine Eltern zu Gott mussten.“
    Er sah richtig traurig aus. Das lag wohl auch an meiner Antwort.
    ‚Kannst ruhig sagen das sie tot sind. Meine sind auch schon gestorben!‘. Der kleine Junge brach in Tränen aus.
    Ich nahm ihn in den Arm und erfuhr später das er 9 ist, Jeremy heißt und aus Magdeburg
    kommt.
    Er war es, der mich am nächsten Morgen weckte. Erstaunt schaute ich ihn an. Er hatte Tränen in
    den Augen und hielt mir einen Zettel hin. Zögernd nahm ich den Zettel und kniete mich vor
    ihn hin. Was auf dem Zettel stand, machte michsehr traurig. Weinend nahm ich Jeremy in den Arm.
    Unter Tränen sagte er zu mir: „Ich will hier nicht weg, nicht weg von dir und nicht weg von Anne-Marie !“
    Anne-Marie war eine Beutreuerin und sehr lieb. Es machte mich einfach traurig den kleinen weinen zu sehen und zu wissen, dass er weg musste. Eine Familie hatte sich dazu entschieden, den kleinen Jeremy zu adoptieren.
    Er rief verletzt und traurig, dass er alles versucht hätte und mit Anne-Marie ‚geredet‘ habe,
    aber es nichts bringen würde. Jermey hatte es falsch verstanden und dachte nun, dass sie im Kinderheim nicht mehr haben wollten. Anne-Marie kam zu, kniete sich vor Jeremy, während ich wieder aufstand, mir die Tränen aus den Augen wischte und meine Schultasche packte.

    MRS.SMILE ? ♥

    • Georg Maag sagt:

      Schoene Geschichte, Hannah, mit viel Einfuhelungskraft.
      Gut gemacht, hat auch keine Unterbrechungen im Schwung des Schreibens.
      Danke
      ciao
      Georg

  17. Chiara Scinetti sagt:

    Traum 1:
    Er sah mir tief in die Augen. Ich lächelte. So nah war er mir noch nie gewesen. Seine Lippen schrien nur so nach mir. Als wir uns näherten, fing mein Herz an, Purzelbäume zu schlagen. Nur noch wenige Millimeter trennten uns- und eine neue Liebe. Ich spitzte meine Lippen und schlang meine Arme um ihn. Er zog mich an sich und nahm mein Gesicht in beide Hände. Dann berührten unsere Lippen sich und ich zerschmolz…

    Erzählung 1:
    „Aufwachen!“, schrie mir eine bekannte Stimme ins Ohr. Müde schlug ich meine Augen auf und warf mit einem Kissen nach meinem kleinen Bruder Tim, der geschickt auswich. Wie jeden Morgen. „Ich hab gerde sooooo schön geträumt!“, jammerte ich. Tim grinste. Aber was soll man machen? So sind kleine nervige Biester, die sich Brüder nennen, halt. Ich warf einen Blick auf meinen Wecker, der wie immer nicht angesprungen war. Es war 9:23 Uhr. Ich war fast zwei Stunden zu spät! „SCHEIßE!“ schrie ich laut. Tim grinste bis über beide Ohren. Er hatte mich absichtlich zu spät geweckt! „Wenn ich dich in die Finger kriege!“ drohte ich wütend. Tim flitzte aus meinem Zimmer und lachte so laut, dass ich ihn noch hörte, als er schon aus dem Haus war. Ich seufzte laut. Dann griff ich nach meiner Uniform und streifte sie mir in Rekordzeit über. Schnell spritzte ich mir Wasser ins Gesicht und hüpfte die Treppe hinunter in die Küche. Ich schnappte mir ein Brot, dass Mum schon für mich gemacht hatte, und stürzte mit meinem Schulrucksack aus dem Haus. Ich schmiss hinter mir die Tür zu. Dann rannte ich (so schnell es mein enger Rock erlaubte) zur Bushaltestelle und sah gerade noch so meinen Bus abfahren. Atemlos fluchte ich vor mich hin und war so beschäftigt mit herumjammern, dass ich den Jungen meiner Träume nicht erkannte. James tippte mir auf die Schulter und ich drehte mich erschrockern um. Er grinste mich an und ich musste einfach zurücklächeln. James sagte zögernd: „Hi. Du heißt Ally, oder?“ Ich nickte dahin geschmolzen und begutachtete sein Shirt. „Musst du keine Uniform tragen?“, fragte ich schüchtern. James antwortete immer noch grinsend: „Doch. Natürlich.“ und ich hob die Augenbrauen. Er lachte: „Ich habe einfach keine Lust dazu. Wieso bist du überhaupt so spät?“ Ich zupfelte an meinem Schal herum und kicherte nervös: „Also…Ich…Also; doch…Äh, mein Bruder…Also; du weißt schon…hihihi…“ James grinste mich an und murmelte: „Ich hab´s schon verstanden.“ Ich atmete hörbar aus und eine schwere Last von Verlegenheit fiel von meinen Schulter. Dann kam auch schon der nächste Bus und James stieg bei einer anderen Tür ein. Dann ging ich strahlend durch den Tag….

    Traum 2:
    Er griff mir unter meine Bluse und seine kalten Hände strichen vorsichtig über meinen Rücken. Ich sah zu ihm hoch. Er hatte die Augen geschlossen und lächelte in die Sonne. Ein älteres Ehepaar kam vorbei. Es hielt sich an den Händen und küsste sich, als es an uns vorbeikam. „So werden wir enden.“,flüsterte er mir verführerisch ins Ohr. Ich schmolz dahin- Wie immer, wenn er etwas zu mir sagte. Für einen kurzen Moment dachte ich daran, ob es auch anders enden könnte. Aber er zog mich schon wieder an sich und wir küssten uns…

    Erzählung 2:
    „Ally McHanson!“,brüllte jemand. Ich fuhr hoch und sah mich verwirrt um. Wo war ich? Ach ja, ich war in der Schule. „Ally McHanson, können Sie mir sagen, wieso sie im Unterricht schlafen und auf den Tisch sabbern?“ ,ragte Mr. Konner mich mit drohendem Gesichtsausdruck. Ich spürte, wie ich rot wurde. Hatte ich wirklich gesabbert? Als ich auf meinen Tisch blickte, sah ich einen Sabberfleck. sah ich ihn. Aber was für ein Großer es war! Jessica, ein Mädchen aus meiner Klasse, lachte fies, als ich entsetzt aufsah. Mr. Konner schüttelte den Kopf und ging wieder zurück an sein Pult. Er zischte: „Sie bleiben länger!“ Ich senkte den Kopf. Das konnte ja lustig werden…

    Erzählung 3:
    „So geht das nicht weiter, Ally McHanson!“, schimpfte Mr. Konner. Ich nickte betroffen. Er fügte wütend hinzu: „Sie können von der Schule verwiesen werden!“ Wieder nickte ich. „Ein Gespräch mit der Direktorin“, meinte er grinsend, „könnte ganz gelegen kommen.“ Ich stieß genervt hörbar Luft aus. Das war dass Letzte, dass ich jetzt gebrauchen könnte. „Sie sind entlassen.“, sagte Mr. Konner plötzlich und scheuchte mich aus dem Klassenzimmer. Ich lief mit grimmigen Gesichtsausdruck zur Direktorin. Ich klopfte an der Tür und öffnete sie. Fräulein Rose, unsere Schuldirektorin, blickte hoch. „Ally!“, lächelte sie. Ihr goldenes Haar war heute offen. Es stand ihr wunderbar. Fräulein Rose lächelte mich selig an, als ob ich ihr persönlicher Schutzengel wäre. Ich setzte mich nach ihrer viel zu höflichen Aufforderung auf einen Stuhl. „Wer hat dich geschickt, Ally?“, fragte die Direktorin interessiert. Als ich es ihr sagte („Mr. Konner“, seufzte ich), stotterte sie grinsend: „Oh, ähm… nun ja, ähm, Ally; das war eine sehr schöne Erklärung, ähm… Ja; du bist entlassen, mein Schätzchen.“ Ich lachte. Sie war so nett. Ich wünschte, sie wäre meine Mutter. Nicht, dass ich etwas gegen Mom hätte, es ist nur so: Fräulein Rose ist die beste, tollste, lustigste, netteste und einfach wunderbarste Frau, die ich kannte. Dann ging ich wieder. Ich ging langsam zum Matheraum, denn ich würde eh zu spät kommen.

    • Georg Maag sagt:

      Nette Geschichte, gut strukturiert, auch wenn ich jedes Mal dazu bemerken muss, dass mich die Thematik „Liebe in der Schule“ nicht wirklich packt (aber das ist mein Problem).
      Gut gemacht, wuerde nur die direkte Rede jedes Mal mit einer neuen Zeile absetzen. Das ist fuer die Leser angenehmer.
      Ciao
      Georgf

  18. Celina sagt:

    Eine neue Fee

    Hallo ich heiße Sindy, in meiner Geschichte passieren merkwürdige Dinge aber kommen wir erst einmal zum Haushalt.Ich wohne hier mit meiner Mutter meinem kleinem nervigem Bruder Janosch, meiner großen Schwester Steffani und das ist meine Geschichte.
    „Nein Janosch du darfst nicht mit meinen Stiften malen.“ „Wieso nicht? Warum darf ich nicht mit deinen Stiften malen?“ „Weil das meine Stifte sind.Janosch lass das. Mama! Janosch soll aufhören mit meinen Stiften zu malen.“ Janosch und ich streiten uns oft, besser gesagt jeden Tag. „Kinder, ich muss zur Arbeit. Steffani wird so lange auf euch aufpassen und hört auf zu streiten!“, sagte Mama ganz schnell und ging dann schnell zur Tür um zu gehen. Davor gab sie uns (Steffani, Janosch und mir) einen dicken Kuss. Dann verschwand sie hinter der Haustür.Ich ging in mein Zimmer und war ein paar Sekunden in Träumen versunken. Ich stellte mir vor das ich in einer Stadt namens Kittania bin und in Kittania, da leben nur Feen und auch Bösewichte.
    Ab sofort war ich kein Mensch mehr sondern eine Fee aber ich hieß wie im echten Leben Sindy und ich hab auch Freunde hier weil ich mich oft in Träume begebe mit Feen. Meine Freunde waren Leya und Prinz Lukas. Heute berichte ich euch etwas was ich jetzt erst verrate: „Leya, Lukas wartet auf mich ihr wisst das ich nicht so schnell und so gut wie ihr fliegen kann!“ „Ja dass wissen wir aber wir dürfen nicht zu spät kommen!“ „Ok ich versuche nach zu kommen.“ Ich versuche es. Nach dem Leya und Lukas vor geflogen sind hab ich die Orientierung verloren.Doch plötzlich bin ich gestolpert und war Ohnmächtig geworden. Doch plötzlich spürte ich etwas, ich wurde hochgehoben und kurz vor ein Schloss gebracht ich wachte auf und da stand eine andere Fee vor mir ich fragte warum sie mich hier her gebracht hatte und wie sie hieß sie antwortete mir damit das sie Prinzessin Antonia heißt und mich nur so hier her gebracht hatte, das erzählte ich sofort Lukas und Leya.

    • Georg Maag sagt:

      Hallo Celina,
      und danke fuer den Anfang dieser Geschichte. Sie hat mir gut gefallen, aber ich muss Dir sagen, dass da noch ein paar Tricks sind, die Du zum Schreiben benuetzen kannst:
      Jedes Mal, wenn jemand in direkter Rede spricht, setze den Dialog in eine neue Zeile. Das setzt den Dialog vom Rest der Geschichte ab, was fuer uns Leser angenehm ist. Ausserdem sind wir alle daran gewoehnt: sieh Dir doch einfach eine Seite eines Buches mit Dialog naeher an und Du wirst sofort verstehen, wie man es machen muss, ok?
      Versuche, Wiederholungen zu vermeiden. Irgendwo ist das Wort „schnell“ in zwei Zeilen zweimal wiederholt. Da muss man sehr aufpassen, dass es nicht vorkommt.
      Sonst alles in Ordnung. Gute Idee,
      lieben Gruss
      von
      Georg

  19. Alina sagt:

    Hallo. Okay, vielen Dank für diese Tips! Es ist eine ganze Weile – Monate – her, dass ich zum letzten Mal wirklich an meiner „größeren“ Geschichte geschrieben habe, was leider auch an meiner Zeit liegt. Ehrlich gesagt, habe ich etwas Bedenken, ob ich den Zugang zu meinen Figuren und der Situation verliere, wenn ich allzu lange warte, obwohl ich es vor einigen Tagen erneut versucht habe, und nicht vollkommen ratlos war…;) Ich danke Ihnen für den Rat und hoffe mal das Beste. LG

    Ich drücke ein Kissen auf mein Gesicht, doch die Stimmen bleiben. Mittlerweile habe ich aufgehört, auf den Sinn ihrer Worte zu achten, denn es ist immer wieder dasselbe. Sie beginnen mit den banalsten Dingen, bis man nach wenigen Minuten nicht mehr nachvollziehen kann, worüber sie sprechen. Mir fällt auf, dass es sich erstaunlich oft um die Erziehung ihres neunjährigen Sohnes dreht. Und auch wenn er nicht anwesend ist, bekommt Tyler davon mehr mit, als sie beabsichtigen.
    Ich stehe auf und tappe zur Tür. Als ich sie öffne und mein blasses Gesicht im Türrahmen erscheint, verstummen sie. Mutter schaut mich an, als sei sie verwundert, dass ich mich überhaupt noch sehen lasse, während mein Vater mich besorgt mustert. Ich kann keine dieser Arten leiden, aber das macht nichts.

    • Georg Maag sagt:

      Man verliert schon den Puls der Geschichte, wenn man zu lange wartet. Wenn eine Geschichte oder ein Buch einmal fertig sind, dann muss man etwas warten, bevor man alles wieder durchliest, redigiert, verbessert. Sonst haette man nicht den noetigen Abstand. Aber beim Schreiben hilft taegliche Arbeit!
      Liebe Gruesse
      Georg

  20. Alina sagt:

    Hallo, okay, im folgenden Absatz ist die Handlung etwas vernachlässicht, es fällt mir allerdings ziemlich schwer, eigene Texte zu überarbeiten, weil sie einem dazu doch sehr vertraut sind … mal sehen.
    Ich schreibe seit einer ganzen Weile Geschichten und bin mit einer von ihnen im Moment an einem Punkt, an dem es leider nicht mehr weiter geht. Schätzungsweise habe ich die Hälfte der Story bereits aufgeschrieben und bin mir auch relativ sicher, wie sich das Alles weiterentwickeln soll, ich habe ein Ende im Kopf usw. Mein Problem ist nur, dass ich an einer Stelle festhänge und sozusagen keinen richtigen Zugang mehr finde, obwohl ich doch einen Plan im Kopf habe. Gibt es vielleicht irgendwelche Tricks (sozusagen) oder andere Möglichkeiten, wie man so eine Blockade (ich nenne es mal so) überwinden kann? Oder sonst Möglichkeiten, sich dem Ganzen noch mal anders anzunähren, irgendetwas, das ich als Möchtegernautor tun kann …? 🙂
    Okay, das ist letztendlich doch etwas umfangreicher geworden als geplant. LG 🙂

    Eins – Jessica:
    Ich werde von lauten Stimmen geweckt. Es muss Samstag sein, denn dann Tyler ist beim Fußballtraining, sodass sie schreien können, ohne ihn zu stören. Reflexartig schaue ich auf die Uhr; es ist längst zu spät, um aufzustehen. Resigniert lasse ich mich in mein Kissen zurücksinken und lausche den Stimmen meiner Eltern. Ich höre, dass Mutter hysterisch klingt und mein Vater dagegen anschreit. Selbst wenn sie sich zuhören würden, wäre meiner Meinung nach nichts mehr zu retten. Denn das, was sie sagen, entschuldigt nicht die Art, wie sie es sagen. Es ist selten, dass sie miteinander sprechen, ohne sich anzuschreien. Wenn Tyler da ist, gehen sie sich aus dem Weg und beunruhigende Stille macht sich breit, denn selbst diese wirkt gezwungen. Doch sobald er außer Hörweite ist, geht das Geschreie los, an das man sich mit der Zeit gewöhnt. Für mich ist es normal, auf diese Art geweckt zu werden, denn sie haben längst aufgehört, Rücksicht auf meinen Schlafrhythmus zu nehmen.

    • Georg Maag sagt:

      Nun, das Problem mit eigenen Texten haben alle Autoren, das gehoert leider zum Schreiben… ohne geht es einfach nicht.
      Blockaden haben alle, frueher oder spaeter passiert es. Manche haben derart grosse Probleme gehabt, dass sie nie wieder etwas geschrieben haben. Andere kommen frueher oder spaeter wieder auf die Gleise. Eine Loesung koennte sein, dass man das bereits Geschriebene ein paar Tage, besser wenigstens eine Woche ruhen laesst, sich nicht damit beschaeftigt, gar nicht erst versucht, weiter daran zu arbeiten. Etwas Abstand hilft fast immer.
      Ein anderer Weg waere, die Geschichte neu zu gliedern: Kapitel umtauschen, Gesichtspunkte aendern, umschreiben. Manchmal hilft das sehr. Aber auch nicht immer.
      Jaja, schreiben ist ein komplizierter Job, der einen oft um den Verstand bringen koennte. Es geht schlussendlich darum, gut genug fuer sich selbst zu schreiben, und wenn man die Latte hoch anlegt, dann kann es passieren, dass man sich nicht genuegt. Und das ist immer hart.
      Viel Glueck, vielleicht klappt es?
      Ciao
      Georg

  21. Alina sagt:

    Hallo, das ist erst mal der allererste Anfang einer meiner Geschichten … so viel dazu. Ähm, ich hätte ein paar Fragen zum Schreiben von Geschichten allgemein; ist es möglich, diese hier loszuwerden? 🙂 LG

    Offline

    Vorwort:
    Ich liege in der Ecke des kleinen Zimmers, dessen allzu niedrige Decke sich auf mir niederlässt, auf einer Matratze mit dunklem Bezug. Von draußen scheint das Mondlicht als einzige Lichtquelle zu mir herein – abgesehen von einer roten Duftkerze, die jeden im Raum mit ihrem seifenartigen Geruch betäubt. Ich starre angestrengt auf das Glas neben besagter Kerze und denke über den milchigen Inhalt nach. Über das, was sich damit anstellen lässt. Es ist zu grausam, um es auszusprechen, denn ich bin feige. Ich denke daran, wie sich das Leben meiner Eltern, Tylers Leben dadurch verändern würde und wie leid es mir für ihn tut. Eine lange Zeit verharre ich Kaugummi kauend in dieser Position, bis ich mich hinüber beuge und die Flamme mit einem einzigen Atemzug erlösche.

    • Georg Maag sagt:

      Danke fuer den Anfang. Die Grundidee gefaellt mir ganz gut, aber da hast du noch ein bisschen daran zu arbeiten. Es geht darum, das zu streichen, was zuviel ist oder was den Text zu schwer macht, ohne dem Leser etwas zu sagen, z.B.: (als einzige Lichtquelle, das Glas neben besagter Kerze, Kaugummi kauend, mit einem einzigen Atemzug).
      Das gehoert immer zur Arbeit eines Autoren, so langweilig es erscheinen mag!
      Kein Problem mit deinen Fragen, ok?
      Liebe Gruesse
      Georg

  22. Rosy4Sommer(vorher Massiekur) sagt:

    Dies ist die Geschichte eines Phänomens schon lange niemand mehr kennt. Es grenzt schon fast an Magie. Nennen wir es das Leben.
    Ich gehöre nicht zu diesen Leuten. Sie sind hektisch und ständig in Bewegung. Sie verstehen nicht, wie es sich anfühlt zu leben. Überall sind die grellen Lichter des Weihnachtsmarkts. Sie wirken unnatürlich und vollkommen unweihachtlich. Der Schnee fällt, erinnert die Leute an das Leben, doch sie ignorieren ihn. Vornehme Damen spannen Regenschirme auf, zu eitel um Mützen zu tragen. Familien setzen noch Kapuzen über ihre Mützen, aus Angst vor Krankheiten. Sie wollen nichts vom Leben verpassen. Ihnen ist nicht klar, dass sie genau das tuhen.
    Ich gehöre nicht zu diesen Leuten. Ich lasse den Schnee auf meine offenen Haare fallen. Bleibe einen Moment stehen im Fluss der Menschenmenge. Dann gehe ich weiter. Es ist Unsinn zu denken jeder hätte ein Leben und man könnte es verlieren. Leben ist vielmehr eine Tätigkeit. Du lebst, wenn du lachst, wenn du weinst, wenn du glücklich bist. Nicht wenn du versuchst etwas aus deinem Leben zu machen. Leben kann jeder sobald er atmen kann. Doch die meisten Leute halten zu lange die Luft an. So lange biss sie vergessen wie es geht und dann denken sie sie verlieren ihr Leben. Man stirbt nicht an diesem Verlust. Manchmal habe ich angst davor einer von ihnen zu werden. Ich sitze da und drehe die Musik auf, damit sie meine Gedanken übertönt. Jeder Mensch hat sie einmal, die Angst davor nie mehr Glücklich zu sein. Aber man kann ihn heilen, den Verlust des Lebens. Doch zu leben bedeutet nicht, immer glücklich zu sein! Es bedeutet die Kraft zu haben damit zu leben.
    Es ist kalt ich weine heiße Tränen um das Eis in meinem Leben zu schmelzen. Doch sie fallen in den Schnee, werden zu Schneeflocken als wären sie nie hier gewesen. Der Schnee ist so leicht und schwerelos, doch so zerbrechlich. Alles was schmelzen kann ist nicht wirklich hier. Meine Zeit schmilzt dahin, ich vermisse das Früher und sehne mich nach dem irgendwann. Das Jetzt ist nie wirklich hier gewesen; schmilzt dahin, schneller als der Schnee. Zeit ist etwas das wir nie besitzen werden. Langeweile ist kein Mangel an Zeit sondern ein Mangel an Dankbarkeit für sie. Die Zeit kommt und geht, bleibt nur bei denen die leben.
    Früher stand ich mit den Füßen auf dem Boden und mit dem Kopf in den Wolken. Jetzt stehe ich mit den Füßen in Schneematsch und weiß nicht, wo mir der Kopf steht. Wir Menschen bauen uns Luftschlösser, geschaffen um uns blind zu machen, als Sichtschutz vor den Schmerzen der Welt. Wir versuchen zu ignorieren, dass jetzt in diesem Moment Kinder sterben. Dass Menschen krank werden oder Unfälle haben. Dass in Millionen von Jahren unsere Sonne ausgebrannt sein wird, dass wir ihre wärme schon jetzt nicht mehr verdienen. Was aber am Schlimmsten ist, ist das nichts wahr ist woran wir und klammern. Religion, Bedeutung, Hoffnung, Luftschlösser der Menschen, die schon lange nicht mehr leben.
    Ich schmelze mit dem Jetzt dahin, lasse mich wegspülen und wo immer ich lande wird es ein Heute geben. Klammere mich nichtmehr an das große Warum. Sondern and das die kleine unbedeutende Schneeflocke des Augenblicks. Wo ich auch hinkomme, es fährt immer ein Zug nach irgendwo. Ich bleibe nie lange, denke nur an das jetzt, träume nicht von der Zukunft. Ich lebe.

  23. Massie(kur) sagt:

    Also hier kommt das 1. kapitel des buchs, an dem ich grade schreibe.
    Ich hoffe es enthält nicht zu viele Rechtschreibfehler.

    Vorwort :Eigentlich war das hier mal mein Tagebuch. Naja ist es immer noch.
    Aber es hat sich mit dem meiner Kusine Tiffany vermischt. Und jetzt ist es ein Roman. Was du sicher schon bemerkt hast denn du liest ihn gerade! Aber jetzt will ich dich nicht länger aufhalten. Denn du sollst lesen, was letzten Sommer passiert ist.

    Kapitel 1

    Mein Tagebuch:
    Die Geschichte begann gewissermaßen mit „What makes you beautiful´´ von One Direction. Genau dieses Lied dudelte nämlich an jenem Morgen im Juni aus meinem Radiowecker. „Mach dieses verdammte Ding aus! ´´ kam es aus dem Nachbarbett gebrummt. Meine Drillingsschwester Mellanie war auch ein echter Morgenmuffel. „Wieso? Ich lieb dieses Lied! ´´ erwiderte meine andere Schwester Marry. Woraufhin sie einen Pantoffel an den Kopf bekam.
    Sie hatte immer gute Laune und ließ sich auch davon nicht aus der Ruhe bringen. Sich mit zwei Schwestern das Zimmer zu teilen ist gar nicht so einfach. Aber die meiste Zeit verstehen wir und ganz gut. Ich schaltete den Wecker, der immer noch lief, ab und stieg aus dem Bett. „Endlich! ´´ knurrte Mellanie und zog sich die Decke über den Kopf. Marry und ich grinsten uns an, „Eins, zwei, drei!´´ zählten wir und zogen ihr die Decke weg. „Wir müssen uns Anziehen, Melli´´ sagte ich vorsichtig. „Es ist schon fast sechs. „Mensch Leo!´´ maulte sie. Denn obwohl sie etwa doppelt so viel Zeit brauchte, um sich Morgens fertig zu machen wie wir, stand sie immer als letzte auf. Ich ging zu meinem weinroten geräumigen Kleiderschrank. Alle meine Möbel und Gegenstände waren weinrot. Mellis lila und Marrys himmelblau. Da wir immer die gleichen Sachen hatten, konnten wir sie so besser auseinander halten. Marry folgte mir. „Was ziehst du heute an?´´ fragte sie ratlos.
    „Du Dusselchen! ´´ lächelte ich. „Die Schuluniform!´´ Unsere Schuluniformen hatten auch unsere Lieblingsfarben, da irgendwer an unserer Schule mal auf die Idee gekommen war, dass nirgendwo stand, man dürfe sie nicht einfärben. Marry seufzte:„ Sorry, bin noch am schlafen…´´ Nachdem wir endlich auch Mellanie dazu bewegt hatten sich anzuziehen gingen wir durch den Flur nach unten.„Guten Morgen´´ sagte unsere Kusine Meggie fröhlich.„Morgen´´ nickte uns auch ihr verschlafener Zwillingsbruder Mark zu. Ja, wir wohnten mir unserer Tante, unserem Onkel, zwei Cousins und einer Kusine zusammen. Aber es war mehr so, als wären wir alle Geschwister. Apropos Geschwister. Wie auf Stichwort kam unsere kleine Schwester Carly aus ihrem Zimmer gestürmt. „Bahn frei!´´ rief sie und rannte auf die Spiralrutsche zu, die neben der Treppe nach unten führte. „Carly Schatz, renn nicht so!´´ ermahnte sie Oma Anne. Ach ja, unsere Großeltern, bzw. die Eltern von unserer Mutter und Tante Susanne wohnten auch hier. Obwohl unser Haus gar nicht so groß war. Auf der oberen Etage sind 7 Schlafzimmer und ein Bad. Eins für mich Melli und Marry, eins für Meggi und Mark, eins für Carly und Rosy, unsere jüngste Schwester, eins für Fred, der schon 16 war und ein eigenes Zimmer hatte und drei für die Erwachsenen. Das Bad oben war für uns Kinder und es gab immer fürchterlichen Streit darum.
    Als wir nach unten gingen kam gerade Mama aus dem Erwachsenenbad. Dort hatte sie wahrscheinlich Rosy gewickelt, denn sie trug diese auf dem Arm. In der Küche machte Tante Susanne gerade Frühstück. „Wo bleibt denn Fred?´´ erkundigte sie sich. „Er ist doch sonst immer der erste, wenn es ums Essen geht. „Ich hol ihn.´´ bot sich Onkel Karl an der gerade von unten hereingekommen war. Moment, ihr fragt euch sicher, wie er von unten kommen konnte, wenn ich doch gesagt habe, wir hätten nur zwei Stockwerke. Das stimmt auch, nur steht unser Haus auf Stelzen, wie eine Art Baumhaus. Neben dem Haus ist der Pferdestall mit dem Onkel Karl sein Geld verdient. Aber noch etwas war besonders an unserem Wohnort. Er lag auf einer Insel. Und diese Insel war auch nicht irgendeine Insel im Meer. Nein, sie war mitten in einem See. Und wir waren die Einzigen Bewohner. Fünf Minuten später kam Onkel Karl mit Fred wieder nach unten. Jetzt waren wir endlich vollzählig. Fröhlich bellend liefen unsere drei Hunde, der goldene Labrador-Retriver Sparkel, die schwarze Mopsdame Biene und der weiße flauschige Welpe Minzie um den Tisch herum. „Ist ja gut ihr süßen, ihr kriegt ja euer Futter.´´ grinste ich und füllte die drei Näpfe auf. Auch unseren beiden Katzen, Betti und Minka stellte ich Futter hin. Während Carly nach draußen lief um ihre sieben Meerschweinchen; Kiwi, Strawberry, Banana, Smarty, Bretzel und Coconut, sowie die vier Kaninchen Cookie, Oreo, Crem und Schoki zu versorgen.
    Ich setzte mich an den Frühstückstisch und nahm mir ein Stück Omlet, eine Waffel und ein Brötchen mit Käse. Dazu trank ich etwas Orangensaft. Auf unserem Tisch stehen immer die verschiedensten Sachen und so ist für jeden etwas dabei. Nach dem Essen schnappte ich mir die Brotdose mit der Aufschrift Leonie und rannte ins Bad. Ich war immer erste im Bad und so schmunzelte ich über die Schlange, die sich gebildet hatte, nachdem ich es wieder verließ. Nach dem Üblichen Streit um das Bad fuhren wir mit den Ruderboten rüber aufs Festland. Nur Fred, der mit 16 schon einen Jetzkiführerschein hatte, durfte damit fahren.
    Gestern in Kalifornien:
    Auch bei mir begann die Geschichte mit „What makes you beautiful´´. Es dudelte nämlich aus den riesigen Boxen meiner iPodstation. Genervt warf ich eins meiner Seidenkissen danach, wodurch die Musik leider auch nicht leiser wurde. Mein Chihuahua Katy sprang auf mein Bett und begann mein Gesicht abzulecken. „Lass das!´´ zischte ich. „Wach auf Schatz´´ rief mein Vater von unten. Ich lebte mit meinem Vater allein. Meine Mutter hatte uns verlassen als ich noch klein war und sich nie mehr gemeldet. Andererseits arbeitete mein Vater auch immer bis Abends, also lebte ich eher allein mit Katy und der Haushälterin. Ich stand brav auf und ging über den weißen Flauschteppich an einem Fenster mit Aussicht auf den Strand vorbei in meinen bgK(begehbarer Kleiderschrank) Ich zog ein Outfit an, was ich schon am Vortag herausgelegt hatte, keine Jacke da es in Kalifornien, wo ich lebe sowieso immer warm ist. Danach nahm ich Katy auf den Arm und ging mit ihr nach unten. Dort saß schon mein Dad am Frühstückstisch, trank Kaffee und las Zeitung. Ich setzte mich zu ihm. Es war der erste Ferientag und nichts konnte mir die Vorfreude auf Ferien mit Dad in Europa verderben. Naja, fast nichts.
    „Ach, Liebes´´ räusperte sich Dad. „Ich muss dir da noch etwas erzählen. Es geht um die Ferien.´´ Oh, oh. Ich ahnte, was jetzt kommen würde. Wir würden Katy nicht mit ins Hotel nehmen können. „Ich habe einen wirklich wichtigen Auftrag bekommen und muss dafür hier bleiben.´´ Grade wollte ich empört etwas erwidern, aber er redete ununterbrochen weiter; „Die gute Nachricht ist, du darfst trotzdem nach Europa fliegen.´´ Ich wollte grade vor Freude an die Decke springen, da beendete er seinen Satz. „Zu meinem Bruder nach Deutschland. Er hat drei Töchter in deinem Alter, du wirst viel Spaß dort haben.´´ „Aber sagst du nicht immer, er wäre verrückt?´´ erwiderte ich entgeistert. „Ja ein bisschen verrückt, aber was macht das schon?´´ So hatte ich ihn ja noch nie reden hören! Waren Aliens gekommen und hatten sein Gehirn ausgetauscht?
    „Aber wir wollten doch zusammen wegfahren!´´ versuchte ich es nochmal. „Ja und das tut mir auch leid, aber du fliegst schon heute Abend.´´ „Was?´´ rief ich. „Keine Zeit zum packen?´´ Was ich meinte war allerdings; Keine Zeit ihm das Auszureden! „Tut mir leid´´ wiederholte er. „Ich muss jetzt los.´´ Er küsste mich auf die Wange und ging. Meine Welt brach zusammen. Ein Sommer lang in Europa, ohne meinen Dad bei meinem verrückten Onkel und seinen drei Töchtern. Was sollte ich jetzt tun? Mich krank stellen? Weglaufen? Packen? Etwas essen? Nein, nein, nein und auf keinen Fall. Mir hatte es gehörig den Appetit verdorben! Ich ging zurück in mein Zimmer und begann zu schluchzten. Jetzt fühlte ich mich richtig einsam. Ich drückte Katy an mich und beschloss das Beste daraus zu machen. „So, dann wollen wir mal packen.´´ sagte ich mit gespieltem Optimismus. Damit überzeugte ich allerdings weder Katy, noch mich.
    Wieder bei uns:
    Das rudern war richtig anstrengen, wenn man bedenkt, dass ich die Einzige war, die sich wirklich anstrengte. Während Melli ihren Lipgloss nachzog, Carly mit ihrem Nintendo beschäftigt war, Meggi und Marry SMS tippten und Mark ein Fußballmagazin las. Auf dem Festland angekommen mussten wir noch vier Haltestellen mit dem Bus fahren um die Schule zu erreichen. Dort verschwand Carly mit ihren Freunden auf den `Spielplatz´, wo die meisten 5. Klässler herumsaßen. Sie war zwar erst neun, hatte aber eine Klasse übersprungen. Und Fred ging wortlos zu seinen Kumpels, die alle ein Jahr älter und schon in der 11. waren. Der Rest von uns schlenderte in den Flügel der 8. Klässler. Als ich gerade meinen Spind öffnen wollte, kam auch schon Stella, eine meiner Freundinnen an. „Und, was steht heute an?´´ löcherte sie mich. „Ich dachte an eine Poolparty.´´ sagte ich und meine Schwestern nickten zustimmend. „Es ist heute auch wirklich heiß!´´ keuchte Kelly, die wohl den Weg hierher gerannt war. Nun kam auch der Rest unserer Clique an, Pamela, Sara und Jenny. „Was höre ich da, eine Poolparty?´´ freute sich Pamela und umarmte uns zur Begrüßung. Es klingelte. Wir holten schnell unsere Bücher aus unseren Spinden und verteilten an alle Einladungen zu unserer Party. Dann rasten wir zum Unterricht. Doch in Gedanken planten wir schon alles für den Nachmittag.
    Als wir Zuhause ankamen trafen wir auf Papa. „Was machst du denn hier?´´ fragte Mellanie überrascht. Normalerweise arbeitete er nämlich immer lange, weil er Chef einer eigenen Airline war, Air-Sommer. Dort hatte er als Pilot angefangen, war aber immer wieder befördert worden bis er Chef wurde. Aber als Chef hatte er auch immer viele zu tuhen. Dafür verdiente er aber eine Menge Geld, was nötig war, um unsere Familie zu ernähren. Denn Oma und Opa arbeiteten schon längst nicht mehr, Onkel Karl züchtete die Pferde mehr oder weniger zum Spaß, Tante Susanne blieb Zuhause um den Alltag bzw. Rosy zu bewältigen und Mamas Kiosk mit dem Bootsverlei, bei dem auch Fred jobbte, brachte auch nicht so viel ein. „Ich hab mir frei genommen, um euch etwas Wichtiges zu verkünden!´´ Wir tauschten verwirrte Blicke. Was konnte nur so wichtig sein? Wir folgten ihm über die Treppe ins Haus. Es gab auch eine Leiter, einen Fahrstuhl und eine Rutsche. Die Rutsche führte allerdings direkt in den Pool. Drinnen war der Tisch schon gedeckt. Es gab Spagetti mit Käsesoße, was alle aus unserer Familie liebten und so nahmen wir schnell unsere gewohnten Plätze ein.
    Aber ehe wir uns auftuhen konnten räusperte sich Papa und uns fiel die Überraschung wieder ein. „Hat es was mit der Poolparty zu tun?´´ riet Marry. „Ach ja, die Poolparty…´´erinnerte sich Papa. „Aber darum geht es jetzt nicht. Es geht um eure Kusine Tiffany.´´ „Die Tochter von Onkel Chris? ´´ wollte Mark wissen. „Die kennen wir doch gar nich! ´´ wand Meggi ein. Tiffany…dachte ich, was für ein bescheuerter Name! So ein Name, wie B-Promis ihren Kindern geben, damit sie sie neuen It-Girls werden! „Was ist mit der? ´´ fragte ich. „Sie wird den Sommer bei uns verbringen und ich hole sie schon heute von unserem Flughafen ab. „Aha. ´´ murrte ich „Und wo wird sie schlafen?´´ „ Bei euch dachte ich.´´ murmelte Papa kleinlaut. „Bei uns? ´´ rief Melli. „NEIN! ´´ riefen wir im Cho. Naja, vielleicht ist sie ja ganz nett, aber wenn man aus Kalifornien kommt und Tiffany heist muss man doch einen ziemlichen Dachschaden haben, oder? „Das könnte doch lustig werden! ´´ versuchte Marry die Stimmung zu retten. „Ok´´ gab ich nach. „Aber wenn sie nervt fliegt sie raus. ´´ Die anderen nickten. „Und jetzt zur Party.´´
    Die Party war der Hammer. Wir hatten Snacks von Mamas Kiosk, eine Hüpfburg im See, einen Sprungturm, und jede Menge Liegen. Fas die ganze Stufe und ein paar Freunde von Fred und Carly waren gekommen. Wir waren gerade mitten in einem Wasserballmatch, als Papa zurück kam…
    Bei Tiffany:
    Ich hatte mich von Dad verabschiedet und war mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Im Flieger war mir langweilig, es gab nur einen winzigen Fernseher und keine DVDs, weder eine Whirlpool, noch eine Minibar. Also las ich die Fahrt über in Zeitschriften. Als wir nach 15 Stunden landeten war ich froh, es überstanden zu haben, ohne vor Langeweile zu sterben! Onkel Ted begrüßte mich mit einem freudigen „Hallo´´ und einer Umarmung. Im Angesicht der Tatsache, dass ich ihn noch nie gesehen hatte fand ich das etwas schräg. Wir fuhren zuerst mit dem Auto zu einem Bootsplatz und dann weiter mit dem Boot auf eine Insel. Beeindruckt war ich schon ein wenig, aber ich versuchte cool zu wirken.
    Immer noch Tiffany aber Heute:
    „Geh ruhig und amüsier dich! ´´ schlug Onkel Ted vor. „Ich bringe deine Sachen ins Haus.´´ Der Garten war voller Leute, die meisten in meinem Alter.
    Ich erkannte einen Pool ein Vollyballfeld und einen Sprungturm. Eine gelungene Party, wenn auch unter meinem Niveau. Ich beschloss mich nicht mit diesen spielenden Kindern aufzuhalten und meine Kusinen zu suchen. „Aua, pass doch auf!´´ reif ein Mädchen in einem hässlichen Weinroten Bikini. „Oh, mein Gott, du hast Cola auf mein Top geschüttet!´´ bemerkte ich erst jetzt. „Du hast mich doch angerempelt!´´ motzte sie mich ohne Grund an. Schließlich war sie in mich rein gerannt. „Was machst du überhaupt hier? Hast du eine Einladung?´´ fuhr sie mich an. „Nein. Ich suche meine Kusinen. Kennst du sie? Leoni, Marry und Mellanie Sommer´´ erkundigte ich mich. „Ich bin Leonie Sommer.´´ sagte sie trocken.

    Ich:
    Ich konnte es nicht fassen! Diese Tussi war meine Kusine. Und würde in meinem Zimmer wohnen.„ Wieso trägst du eine Jacke?´´ wunderte ich mich. „In Europa ist es eben kalt!´´ „Im Sommer?´´ prustete ich. „Hallo? Zeitunterschied!´´ triumphierte sie. Ich lachte los. Melli und Meggie kamen an, gefolgt von Marry. „Darf ich vorstellen unsere Kusine Tiffany.´´ brummte ich.
    „Freut mich.´´ lächelte Marry. „Seit lieber nicht zu nett. Das ist die zu euch nämlich ganz sicher nicht!´´ flüsterte ich den drei zu. Marry tat so, als hätte sie nichts gehört und fragte:„ Soll ich dir unser Zimmer zeigen?´´ „Wieso sollte ich euer Zimmer sehen wollen? Ich möchte gerne meins sehen!´´ zickte sie uns an. „Wir vier werden uns eins Teilen.´´ erklärte Melli. „Ich mit euch? Niemals! Igitt! Ihr habt doch überhaupt keinen Stil!´´ giftete sie. „Sag ich doch!´´ flüsterte ich. Laut sagte ich: „Du wirst müssen! Komm jetzt mit.´´

    Tiffany:
    Oh mein Gott! Was war das? Das war eine Besenkammer und kein Zimmer!
    Hier würde ich keine Sekunde bleiben. „Wo ist das Bad?´´ rief ich aus. Ich war der Ohnmacht nah als ich in die angegebene Richtung stürmte. Das konnte alles nicht sein. Ich riss die Tür auf und erstarrte. Ich sah acht Handtücher und einen Freien Haken. Das Bad war nicht für mich allein! Natürlich nicht. Was hatte ich erwarte? Ich musste mir ja schon das Zimmer mit drei Leuten teilen! Ich schaute in den Spiegel. Ich hasste mein Aussehen. In Kalifornien waren alle groß und blond. Ich war nichts Außergewöhnliches. Eine von vielen Blondinen! Aber hier. Hier war ich ja fast ein Supermodel. Vielleicht hatte es seinen Vorteil von Hinterwäldlern umgeben zu sein. Die würden mir zu Füßen liegen! „Ich bin hübsch! ´´ „Ach, ja?´´ fragte der umwerfenste Junge, den ich je gesehen hatte.
    Ich hatte vergessen abzuschließen und noch viel schlimmer, ich hatte das eben laut gesagt! Er musterte mich. „Ja, bist du. Ich lass dich dann mal allein.´´ zwinkerte er mir zu und schloss die Tür wieder. Es war beschlossen. Egal wie furchtbar es hier war. Ich musste einfach bleiben. Er fand mich hübsch!

    „Wer ist das?´´ fragte ich Marry unauffällig. „Mein Cousin.´´ sagte sie kühl.
    „Also ist er mit mir verwandt?´´ ich versuchte nicht entsetzt zu wirken. „Nein! Er ist mein Cousin Mütterlicherseits!´´ erwiderte sie eiskalt. Blöde Tussi dachte ich. Aber andererseits hätte ich sie für diese Information küssen können. „Wie heist er?´´ fragte ich. Aber Marry war weg. Wieder auf der Party. Mit all den Leuten, die mich hassten. Ich ging in „mein Zimmer´´ zurück. Meine 10 pinken Prada Koffer füllten den ganzen Boden aus. Sie passte nicht hier hinein. Wirkten verlassen und einsam, wie ich. Ich sah eine Luftmatratze. Wie ungemütlich! Da konnte ich doch nicht schlafen! Ich beschloss meine Sachen in den Koffern zu lassen und mich zu beschweren. Ich brauchte meine Privatsphäre, mein eigenes Bett, meinen eigenen Kleiderschrank, und sofort den Namen des Süßen Jungen.

    Auf der Party:
    Ich beschloss mir die Party nicht verderben zu lassen. Endlich kam auch Marry wieder nach draußen. „Hey, wo warst du?´´ erkundigte ich mich. „Ich hab nur mein Handy gesucht. Wo sind die anderen?´´ Ich grinste: „Melli ist mit Sam verschwunden.´´ Sam war Mellis Freund. Er war ganz nett und ein Freund von Mark. Er ging nicht in unsere Klasse, sie kannten sich aus Mellis Tanzkurs. Sam war nämlich der Sohn der Tanzlehrerin. Mellanie war die einzige aus unserer Clique mit einem Freund. Ich war ein Bisschen neidisch, muss ich schon zugeben. Ich stand nämlich auf jemanden. Luke. Er war toll. Aber er war in Pamela verknallt. Die ihn aber nicht mochte. Genug von Verknalltheit gefaselt.
    „Meggie und der Rest sind im Pool! Und da will ich auch hin! Komm mit!´´
    Am Pool angekommen wunderte ich mich. „Wo ist denn Mark?´´ „Der ist abgehauen, keine Ahnung.´´ erklärte Stella. „Kommt rein!´´ Das ließ ich mir nicht zwei Mal sagen und sprang mit viel Anlauf in den Pool. Der restliche Tag war super! Wir hatten viel Spaß im Pool und es tauchten auch Mark, Melli und Sam wieder auf. Doch als die Party vorbei und alle wieder weg waren änderte sich meine Stimmung.

    Abends:
    Unser Zimmer war vollgestellt, mir pinken Tussi-Koffern. „Was soll das?´´ rief ich. „Ach, da bist du ja.´´ grinste sie mich an.„ Ich hab mit Onkel Ted geredet, ich kriege dein Bett! Du schläfst auf der Luftmatratze.´´ sie zwinkerte mir schadenfroh zu . „ Du hast gewonnen! Du bekommst ein eigenes Zimmer und musst nicht auf der Luftmatratzen schlafen, was hältst du von Couchen?´´ „Phh auf einer Couch? Ich krieg dein Bett!´´ „Gute Nacht!´´ rief ich und schob sie aus dem Zimmer. Zehn Minuten später war sie wieder da, mit meinem Vater!
    „Papa, bitte! Sie kann nicht in mein Bett!´´ rief ich. Dann bin ich morgen total unausgeschlafen in der Schule!´´ „Die Schule…Ach richtig Tiffany. Das wollte ich dir noch sagen! Ich hab eine Überraschung für dich! Du darfst die nächsten 2 Wochen am Unterricht teilnehmen. Ab Morgen! Ist das nicht toll?´´ sagte mein Vater in seiner: Sie haben eine Reise nach Mallorca gewonnen, Stimme.

    Im Bad (Tiffany):
    „WAS? Schule? Toll? Geht’s noch? Was sind das denn für Ferien? Ihr seid doch alle gestört!´´ rief ich und stürmte hinaus. Ich musste nach Hause! Dad anrufen! Sofort! Ich holte mein Handy heraus. „Guten Tag, hier spricht Chris Hendricks. Ich bin Momentan leider Geschäftlich unterwegs, bitte hinterlassen sie eine Nachricht nach…Ich legte auf. Heulend lief ich ins Bad. Jemand klopfte. „Bist du da drin?´´ Das war sie, die Stimmer meiner Rettung. „Nein.´´ rief ich sarkastisch zurück. Ich wischte mir die Tränen ab. Mein Make-Up war völlig verlaufen. Es war mir egal! Ich machte auf. „Willst du reden?´´ erkundigte er sich. „Eigentlich nicht.´´ gab ich zu. Er setzte sich neben mich. Wir blieben still so dasitzen. „Wie heisst du?´´ brach ich die Stille. „Mark. Ich dachte du wolltest nicht reden?´´ Ich lächelte. „Tiffany.´´ „Freut mich.´´ er lächelte zurück. „Hier ist es gar nicht so schlimm!´´ versuchte er mich zu trösten. „Nein, es ist schrecklich!´´ rief ich. „Aber du darfst nicht gehen!´´ flüsterte er mir zu. Ich schluchzte. „Ich bin ja da.´´ flüsterte er. „Es ist schon Spät! Ruh dich aus.´´ Ohne noch etwas zu sagen ging er aus dem Zimmer. Ich folgte ihm. Es war schon 1 Uhr. Die Party hatte lang gedauert. Ohne etwas auszupacken oder mich zu waschen legte ich mich auf die Luftmatratze, drückte Katy an mich und schlief ein.

  24. Lotti sagt:

    Aryas Abenteuer

    Wie an jedem Morgen machte Aryaschon um 6.00 Uhr Morgengymnastik, denn sie war eine sehr fleißige Elfe und um 9.30 Uhr hatte sie schon Training,das es für jede Elfe gab, die mal Kämpferin für ihr Vaterland „Allesmere“ werden möchte.Als sie zum Training kam,sah sie eine große Menge von Elfen um etwas herum stehen und ,das hätte sie nicht erwartet, die Königin persönlich heraus und ging auf sie zu.Sie sagte mit ener sanften stimme wie nur die Königin es sagen konnte zu ihr:“Es ist mir eine große Ehre dich, die beste Kämpferin des Landes kennen zu lernen.“ „Nein, mir ist es eine große ehre die Königin unseres schönes Landes kennen zu lernen! Wie kann ich,als bescheidene Kämpferin,Euch helfen?“,fragte Arya die Königin.“Meine Zauberkugel hat voraus gesagt,dass es bald Krieg gibt und da du unsere beste Kämpferin bist, dachte ich,dass du vielleicht unsere Armee anführen möchtest,du wirst natürlich auch eine Belohnung bekommen, du kannst selbstverständlich auch „nein“ sagen!“,erklärte sie, doch Arya antwortete:“ Auf jeden Fall möchte ich in dem Kampf gegen Silgertris die Königliche Armee anführen,davon habe ich mein Leben lang geträumt, besonders nachdem er meine Eltern tötete!“ „Gut, dann bereite dich vor, in einer Woche geht es los!“

    Eine Woche später vor dem Kampf als alle schon bereit war und Arya gerade auf ihr Pferd steigen wollte, zog die Königin sie weg und sagte:“ Du brauchst nicht auf einem Pferde in den Kampf zu ziehen, da hättest du keine Chance! Ich hab was viel besseres, nämlich das hier!“, und zog dabei ein kleinen, weiß lila gepunkteten, Ei-förmigen Stein aus ihrer Tasche,“Das ist ein Drachenei und ist das letzte in der königlichen Schatzkammer und stammt von den größten und stärksten Drachen ab den es jemals gab!Mach ihm alle Ehre!Mach dem ganzen Elfenreich alle Ehre!“ Bei diesen Worten schlüpfte ein kleiner Drache aus dem Ei und wuchs sofort auf seine volle Größe und wenn man nicht wusste von wem er abstammte, so wusste man es jetzt!“ Wie willst du ihn nennen?“ „Leyla!“, flüsterte sie sofort.“Nun gut,geht und gewinnt!“,rief die Königin nun. Die ganze Armee von 1.000.000 Soldaten marschierte aus der Stadtmauer,alle ,außer eine, nämlich Arya, sie flog auf Layla über die Köpfe des ganzen Volkes und rief: „Ich werde erst zurück kommen,wenn ich Silbertris besiegt habe!“

    2 Wochen später kam sie in Silbertris Gebiet und sprach gerade der ganzen Armee Mut zu, als ein roter Drache am Himmel erschien.
    Noch einmal sprach sie ihnen Mut zu und sagte ,dass er nur ein Mensch sei und jeder weiß, dass Elfen viel stärker sind als Menschen!
    Silbertris aber wäre niemals gekommen, wenn nicht sein Vater vor rund einem Jahr schon einmal einen Kampf gegen die Elfen geführt hatte, indem ihm ein Dolch in den Rücken gerammt worden war und er deshalb erst mal nicht mehr kämpfen konnte, nun aber langsam daran gestorben ist, nun wollte er ihn rächen!Mittlerweile standen sie sich gegenüber und starten sich an. Silbertris war ein kräftig gebauter, vernarbter Mann, als habe er schon unzählig viele Kämpfe hinter sich.So standen sie bis sie plötzlich ein en Schrei von Leyla hörte, sofort dreht sie sich um und sah wie Silbertris Drache versuchte Leyla zu beißen. Silbertris nutzte diesen Moment aus und wollte auf sie einschlagen, doch sie konnte den Schlag mit ihrer übermenschlichen Schnelligkeit abwehren und schlug ihn zu Boden. Sie winkte einen Soldaten her, der ihn umlegte und sagte dann zu ihm:“Starrt hier nicht so rum, sondern kümmert euch um die feindlichen Soldaten! Ich werde euch helfen!“Es dauerte eine Weile bis sie alle feindlichen Soldaten erlegt hatten, aber haben es mit der Hilfe eines zufällig kommenden Elfen es noch geschafft. Der Elf stellte sich als der verschollene Sohn der Königin heraus und die beiden lebten glücklich und zufrieden miteinander als Prinz und Prinzessin!!!!!!!!
    ENDE

  25. Hannah sagt:

    Ein Ausschnit aus meinem Buch
    ‚Das Geheimnis und Ich‘

    ‚kaay, hier der erste teil des 1. Kapitels, da ich das 2. eh schon fertig hab :))
    Milenas Schule war klein & voller strengen Lehrer.
    Herr M. war der strengste, und nach Milenas Glück natürlich ihr Klassenlehrer, mit dem sie Mathe & biologie hatten.
    Dieses Schuljahr würden Milena und ihre Klasse einen neuen Raum bekommen, Herr M. aber behalten.
    Als sie den neuen Klassenraum betraten, kam ihnen ein müffiger Geruch entgegen.
    „In diesem Raum war schon seit Jahren keine Klasse mehr“ sprach Herr M. und öffnete die Fenster.
    Die Klasse setzte sich.
    Dieser Raum war beeindruckend und groß.
    Erstaunt schaute sich Melina in dem Raum um. Die Wwände waren aus geschliffenem Holz mit
    blumenmustern. Die tische waren am Rand mit wunderschönen Steinen besetzt.

    ICH ERZÄHLUNG

    Ich Erzählung, Milena

    Ich war begeistert von diesem Raum, wie hatten wir den nur verdient ?
    Da fing herr M. an zu sprechen und beantwortete genau meine Frage:
    „Da wir letztes Schuljahr den Wettbewerb für die Gemeinschaftslichste Klasse gewonnen hatten,
    kriegen wir diesen Klassenraum. Aber bildet euch nicht zuviel darauf ein!“
    bäähm, die schöne Atmosphäre des Raumes war weg, Herr M. hatte sie mit seiner Stimme zerrissen.
    Und direkt am ersten Schultag startete er rchtigen Unterricht und teile uns die Termine für die ersten Arbeiten in Deutsch und biologie.
    Nach einem langen ersten Schultag nur mit ihm, war ich völlig erleichtert als dieser Gong mit der schrecklichen Tonlage und Melodie erklang. Das möchte ich euch allein vom lesen nicht antun!
    Aber es war Opernsängerei…
    Ich fuhr mit dem bus, kam erst eine Stunde nach Schulschluss zuhause an, weil der bus sich voll verspätet hatte.

  26. Naomi sagt:

    Wer kennt sie nicht?
    -Halla, die Wunderstute!
    1945 erblickte eine kleine Hessenstute das Licht der Welt. Die Mutter, Helene, ein einfaches französisches Beutepferd und der Vater der Traberhengst Oberst waren keine Topvererber, zwar war zu erwarten das die Stute als Sportpferd durchgehen würde, aber eine vielversprechende Kariere war nicht zu erwarten…doch lag man falsch.

    Halla wurde zunächst als Rennpferd genutzt, dann erkannte man ihr enormes Springvermögen und sie wurden vom Deutschen Olympia Komitee für Reiterei entdeckt, also sollte sie in der Military eingesetzt werden. Sie galt als schwierig und wechselte mehrfach den Reiter, dennoch blieb sie erfolglos.
    Doch im Jahr 1951 änderte sich alles, ein junger aufstrebender Springreiter kaufte die Stute. Sein Name? Den kennt sicherlich jeder: Hans Günter Winkler.
    Halla wurde zum Erfolgspferd, sie gewann oft Turniere und konnte unter Winkler endlich richtig gefördert werden, doch zum Mythos wurde sie erst am 17. Juni 1956…
    Damals nahm die unglaubliche Geschichte ihren Lauf.
    Damals ritt Winkler mit der deutschen Mannschaft bei Olympia mit, doch er verletze sich schwer, war eigentlich unfähig zu reiten, doch würde er nicht reiten, fällt die deutsche Mannschaft aus der Wertung, der Sieg wäre Futsch gewesen.
    Also entschied sich Winkler doch zu Reiten, er wurde mit Schmerzmittel vollgepumpt und konnte kaum richtig laufen, er war nicht mal richtig anzusprechen. Ob das gut gehen würde, das war stark zu bezweifeln. Halla war sowieso ein schwieriges Pferd, eine richtige Stute eben, und dieses ungestüme Pferd sollte einen schwer verletzen Reiter der nichtmehr zurechnungsfähig war durch den schweren Olympiaparcour tragen?
    Doch dann geschah das Unglaubliche!
    Obwohl Winkler Halla nur noch an die Hindernisse ranführen konnte, aber sie nicht durch die übliche Signale wie Schenkeldruck zum Absprung bewegen konnte, sprang die Stute.
    Winkler, der nur durch enorm viel Kaffee am einschlafen gehindert werden konnte, schrie während er über den Sprüngen war, war der Einzige der Fehlerlos blieb und gewann somit Olympiagold!
    Insgesamt gewann sie dreimal bei Olympia Gold und hatte insgesamt 125 Siege im Springsport.
    Am 25. Oktober 1960 wurde sie aus dem Sport verabschiedet und wurde in der Zucht eingesetzt, sie brachte 8 Fohlen zur Welt, die aber nie so erfolgreich wie die Wunderstute waren.
    Am 19. Mai 1979starb sie im hohen Alter von 34 Jahren.
    Doch ihre Legende lebt weiter.
    In jedem Pferd steckt so ein Wundertier.
    Nicht Körperbau oder Blutlinie macht ein gutes Pferd, sonder Charakter und der richtige Reiter, der auf sein Pferd eingeht und sein Talent richtig einzusetzen weiß.
    So ein Traumpaar wie Winkler und Halla findet man nur selten, doch es gibt sie, und es zeigt das jedes Pferd ein Recht hat sein Talent zu zeigen und seinem Reiter zu beweisen das es etwas drauf hat.

    • Georg Maag sagt:

      Schoene Geschichte, und wahr noch dazu!
      Nun ja, im Sport gibt es seltsamerweise viele solcher unglaublichen Geschichten. Das ist vielleicht einer der Gruende, weshalb Sport so beliebt ist, denn manchmal gewinnt jemand, der gar nicht haette gewinnen koennen oder sollen.
      Nett geschrieben, gut gemacht!
      Ciao
      Georg

  27. Naomi sagt:

    Wie konntest du

    Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich „dein Baby“, und, obwohl ich einige Nippes „killte“ wurde ich deine beste Freundin. Wann immer ich etwas „anstellte“, hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: „Wie konntest du!?“,aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt.

    Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich. Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen. Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon. Von deinem Frühstück gab´s für mich immer was vom Schinken, „aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!“ Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.

    Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um „Karriere“ zu machen. Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zulernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. Und freute mich, als du endlich „deinen“ Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl. Ich war glücklich, weil du glücklich warst!

    Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süßen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne. Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.

    Ich liebte die Kinder, und wurde „Gefangener der Liebe“. Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin. Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufen lernen an mir fest. Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still. Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden. Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.

    Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir. Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes „Ja“ zur Antwort und wechseltest dann das Thema. Ich war früher „deine Samtpfote“ und bin heute „nur eine Katze“.

    Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt. Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. – Obwohl einmal ich deine Familie war.

    Die Autofahrt machte Spass, weil auch die Kinder mitfuhren. Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spass zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit.

    Du fülltest Papiere aus und sagtest, das du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde. Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig. Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegenüberstand. Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie „Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!“

    Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest. Zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen. Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen.

    Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen „guten Platz“ für mich zu finden. Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: „Wie konntest du?“

    Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuliess. Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen. Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurückkämest, und mich hier rausholen würdest. Dass alles nur ein böser Traum gewesen wäre und ich aufwachen würde….. bei dir zu Hause….

    Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an „meinem“ Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte? Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?

    Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süssen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte. Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf.

    Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich über einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle. Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens. Mir, der gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog. Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte. Ich schob meinen Kopf in ihr Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen. Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hineinfloss. Ich streckte mich schläfrig aus, schaute abei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:“ Wie konntest du?“

    Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:“ Es tut mir leid!“ Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.

    Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein „wie konntest du“ nicht an sie gerichtet war. Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch. Ich werde immer an dich denken und auf dich warten.

    Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität widerfährt….

    Einige Worte des Autors:
    Wenn „Wie konntest du“ Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen, in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen.

    vlg Naomi

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Naomi, danke fuer diese Geschichte, die sicher nicht nur mir sehr gefallen hat… und gefallen wird.
      Ich denke, dass du im Grund nicht an der Schreibwerkstatt interesiert bist. Das erkenne ich aus deinem Nachwort.
      Also kommentiere ich nicht, sonder sage nur „danke!“
      LG
      Georg

    • Luzia sagt:

      Die Geschichte ist wunderschön :)Woher hast du sie?
      Wie heißt der Autor?
      Freue mich auf Antwort…
      LG Luzia

  28. sabiha gümüs sagt:

    Die Detektive
    Max konnte seine Augen nicht trauen. Ein großer, schwarzer Mann kam auf ihn zugerannt.Der Mann hatte eine Pistole in der rechten Hand und in der linken einen schwazen sack.Max versuchte auszuweichen, aber in diesem Augenblick rannte der furchterregende Mann ihn um. Max prallte hart auf dem Boden auf. Dabei hatte der Tag so schön begonnen. Seine beste freundin war im urlaub gewesen und er freute sich mit Anja wieder Zeit verbringen zu können. Sie hatte viel vor und wollten einen Spaziergang im Stadtpark machen. Anja hatte auch die Idee, eine Eis essen zu gehen. Max wollte Anja einladen und so gingen sie zur Bank. Als Max durch die die Tür ging,da kam der schwaze gekleidete Mann auf ihn zugerannt als Max wieder zu sich kam, war der Mann über alle Berge. Da sah Max auf dem Boden eine Visitenkarte Liegen. Er hob sie auf und las darauf den Namen einer Firma: Druckerei Schmid Max und Anja rannten schnell zu Max nach Hause. Sie gingen zu ihrem Geheimversteck und tippen den Code zu ihrem Labor ein. Sie holten eine Lupe, Kamera, eine stift, ein Blatt, eineFolie,und Handschuhe und liefen zur Druckerei schmid. Plötzlich fiel Anja ein, dass der beste Freund ihres Vaters Macel dort arbeitet. Anja fragte sich ob Marcel er die Bank überfallen hatte. Als sie ankamen,klingelten sie an der Tür der Druckerei Keiner machte auf.Als Max eine Tür knallen hörte war er verwirrt Anaj und Max gingen zu der Tür, die geknallt hatte. Anja öffnete und sah zwei Männer die über die Bank sprachen und überbestimmte T-shirts. Aber über welche T-Shirts? Max fiel etwas ein:“ ich ahbe letztens etwas über illigalen T-Shirtverkauf gehört. Da verkaufen irend welchen Männer illegale T-Shirts das müssen die sein. Max fotografierte alles und sie gingen zur Polizei. Als sie Dort angekommen sind erzähten sie was in der Bank passiertwar. Der Polizist sagt:“ja wier ermitteln immer noch darüber. Wir haben berweise:“ sagte Max welche denn?“ fragte der Polizist.“ Der Mann heißt Marcel und arbeitet in der Druckerei. Er verkauft illigale T-Shirts. Und deshalb hat er auch die Bank überfallen um die T-Shirts zu kaufen.“ Die polizisten gingen sofort zum Tartort Druckerei und sahen den schwarz gekleideten Mann. Die zwei Männer wurden festgenommen und Max und Anja wurden belohnt. Alles hat einen Happy End gegeben.

    • Georg Maag sagt:

      Hallo Sahiba, und danke fuer die Geschichte.
      Da hast du eine ziemlich gute Idee fuer eine Geschichte entwickelt, aber irgendwie hast du dir dann nicht die Zeit genommen, sie zu bearbeiten, zu erreichern, und vor allem hast du die Fehler nicht verbessert. Leider gibt es davon ziemlich viele (und das ist oft ein Problem in dieser Schreibwerkstatt), was den Leser stoert.
      Ein Beispiel fuer einen nicht gut ausgedachten Inhalt:

      Ein großer, schwarzer Mann

      Was heisst „schwarz“? Das musst du erklaeren. Ein schwarzer Mann kann alles sein: schwarz gekleidet, mit einer schwarzen Maske ueber dem Gesicht, dunkle Hautfarbe usw. Wenn man schreibt, muss man solche Fehler absolut verbessern, ueberarbeiten, neu schreiben, ok?
      Ein Beispiel fuer Schreibfehler:

      einen schwazen sack

      Du hast eine Zeile darueber „schwarz“ richtig geschrieben und hier falsch. Das heisst, dass du die Geschichte nicht noch einmal gelesen und ueberarbeitet hast, sonst haettest du es bemerkt und verbessert! „Sack“ ist ein Substantiv, und alle Substantive werden gross geschrieben.
      Noch ein Beispiel:

      Max wollte Anja einladen und so gingen sie zur Bank.

      Warum muessen sie zur Bank? Wollen sie nicht ein Eis essen gehen? Die einzige Erklaerung waere, dass er Geld abheben moechte. Wenn das so ist, wie du es dir ausgedacht hast, dann musst du es mit ein paar Worten erklaeren, sonst kommt der Leser ganz einfach nicht mit.
      Das sind nur Beispiele, aber davon gibt es noch mindestens 10 andere aehnliche Ungenauigkeiten. Die koennten fast alle vermieden werden, wenn ihr eure Geschichten noch einmal lest, kontrolliert und verbessert. Wer das nicht macht, wird nie ein Autor werden, denn kein Verleger wuerde einen Roman akzeptieren, der voller Fehler ist!
      Bitte (und das gilt fuer alle!) macht doch ab und zu eine neue Zeile in euren Geschichten. Das waere hilfreich fuer die Leser. Wenn ihr nicht sicher seid, wie man neue Zeilen setzt, dann fragt doch eure Eltern oder den Deutschlehrer. Der wuerde sich sicher freuen ueber eine solche Frage.
      So, das war alles.
      Liebe Gruesse
      Georg

  29. osman gümüs sagt:

    Alarm für Cobra 11
    Ben sitzt wie immer beim bäcker während semir zu Hause mit seiner tochter spielet.plözlich bekommt semir ein anruf von seiner Chefin . semir geht sofort ran und fragt was los ist. die Chefin antwortet:“Eine junge Frau wurde entfürt .“Semir fährt sofort zum Bäcker und holt Ben ab.Zusammen wollen die zwei den auftrag lösen Sie rasen durch die Autobahn.Als der Entführer im stau steht steigt er aus und rennt durch den Wald.Ben steigt auch und rennt ihn hinter her plözlich rennt der Entfürer gegen ein Baum Ben nimmt ihn fest und bringt ihn inspolizeirevier.Die frau bedankt sich bei der Polizei.

    • Georg Maag sagt:

      Hallo, Osman, und danke fuer die Geschichte.
      Die Geschichte koennte ganz gut sein, wirklich, aber dazu gehoert, dass du dir mehr Zeit nimmst und sie besser entwickelst. So, wie du sie geschrieben hast, genuegt es nicht. Es gehoeren Details dazu, so wie Salz zur Suppe. Du musst dir die Geschichte 20 Mal im Kopf ausdenken, sie langsam entwickeln, aufschreiben und dann mehrmals verbessern, mehr Substanz dazugeben (wie sind die Personen, wie sehen sie aus, was charakterisiert sie, warum machen sie das?).
      Sonst bleibt die Geschichte ohne Spannung und ohne Substanz.
      Das ist keine Kritik, es ist ganz einfach das, was ein Schriftsteller machen muss, um eine schoene Geschichte gut aufs Papier oder ins Internet zu bringen.
      Also, versuche es weiter, ich bin sicher, es wird klappen, ok?
      Ciao
      Georg

  30. Emily sagt:

    und es geht weiter… 🙂 Die Fortsetzung zu meiner Geschichte.

    “Wenn du darauf bestehst. Ich habe sowieso nichts Besseres zu tun.”

    Gelangweilt stapfte ich durch den Rosengarten der sich fast unendlich weit bis zum Horizont erstreckte. Irgendein Hobbygärtner hatte sich hier mal richtig ausgetobt. Alles war ordentlich zu Recht gestutzt und stand genau an dem Platz wo es hingehörte. Kein Unkraut, kein Makel, so genau man auch suchte.
    Pah, wer füllt sich in so einem Garten noch wohl? Da könnte man auch Plastikpflanzen hinstellen, würde nicht viel anders aussehen.
    Abfällig wanderte mein Blick über die Blumenfelder hinauf zum Himmel, der passend zu meiner Stimmung Wolkenverhangen war. Es war schwül und ich hatte eigentlich keine richtige Lust dazu die Stadt zu besuchen, doch Hella zu Liebe würde ich es tun.
    Ich spreizte meine Flügel und erhob mich in den Himmel.
    Die Stadt lag über mir, in den Tiefen der Berge.

    Durch die Augen eines anderen, einem der nicht hier lebte, war unsere Hauptstadt ein beeindruckendes Kunstwerk für die Ewigkeit.
    In den groben Stein waren Muster und Ornamente eingemeißelt, die nur noch für die Priester eine tiefgründige Bedeutung hatten. Die wenigen Häuser die man außerhalb des Berges sehen konnte klammerten sich an den Stein und trotzen Wind und Regen. Die meisten Wohnungen befanden sich aber im geschützten inneren Berg.

    Yume setzte auf, schüttelte ihre Flügel und trat ein in den Berg. Weite Gänge und große Marktplätze mit bunten Ständen durchzogen die Stadt. Immer wieder entdeckte man eine Treppe die nach oben oder nach unten führte und erst nach einer Weile wurde einem die Komplexität des großen Ganzen klar.
    Diese Stadt wurde nicht in einem Jahr erbaut, auch nicht in dreien. Ein ganzes Jahrzehnt hatte man gebraucht um den Berg aushöhlen. Ein Wunder das es noch nicht zu größeren Erdbeben gekommen war.
    Sie hatte keinen Plan wo sie hingehen sollte. Sie musste nicht einkaufen, so wie früher und verabreden tat sie sich schon seit Monaten nicht mehr.
    Ihre ehemaligen Freunde, jedenfalls dachte sie sie wären Freunde, hatten sich von ihr abgewandt als der Tag ihrer Hinrichtung näher rückte. Als hätten sie Angst mit drauf zu gehen.

    Yume setzte sich seufzend an den Rand eines Brunnen, der in der Mitte des Marktplatzes stand. Der Marktplatz war vollgestopft mit allerlei merkwürdigen Ständen. Aus allen Richtungen hörte man das Rufen der Händler die ihre ‘tolle’ Wahre anpriesen, als würde es sich um das Haar von Luja persönlich handeln.

    Die Göttin Luja stand in Stein gemeißelt in der Mitte des großen Brunnen. Lebensgroß überschaute sie den gesamten Platz. Zu ihren Füßen lagen Geldstücke, die dem ehemaligen Besitzer Glück bringen sollen.
    Sie war die heiligste aller Götter die die Engel anpriesen. Die Schöpferin allen Lebens, auch der der Menschen. Obwohl diese nicht an sie glaubten.

    Du gabst uns Leben, wir lebten,
    Du gabst uns Flügel, wir flogen,
    Du gabst uns deine Lehren und wir lehrten sie weiter,
    Du, unser aller Heil und Leben, Luja.

    Mit der Fingerkuppe ging ich jeden Buchstaben nach, der in den Brunnen eingraviert war.
    Kaum jemand glaubte mehr an die Göttin, nur noch die Priester hielten sie mit ihrem Gebeten am Leben. Und der Opfergabe die aller Fünfzehnjahre sterben musste. Ich.
    Die Engel hätten sich gegen die Grausamkeit wehren können. Doch die Priester hatten in dieser Welt zufiel Macht als das ein Aufgebären der Masse etwas bringen würde. So hoffte man lieber dass das Los nicht auf das eigene Kind fiel.
    Auch meine Eltern hatten gehofft. Hatten Nächtelang für Luja gebettet und gefleht für mein Leben. Doch die Göttin hatte sie nicht erhört. Unter Tausenden wurde ich auserwählt für unsere Göttin zu sterben.

    • Georg Maag sagt:

      Nun, Emily, der zweite Teil ist angekommen. Ich habe ihn mit Interesse gelesen.
      Hier werden die Zusammenhaenge klar, denn du erklaerst alles, was im ersten Teil nur angetippt wurde.
      Mit den Erklaerungen bei Fantasy kommt auch ein grosses Risiko. Nicht immer ist es einfach, Unerklaerliches verstaendlich werden zu lassen. Man „ueberschreibt“ schon mal sehr schnell, man laesst Details zu Abschnitten werden und andere werden fallen gelassen. Es ist nicht einfach, und darin liegt meines Erachtens eines der Probleme bei Fantasy.

      Ein Beispiel:

      Yume setzte auf, schüttelte ihre Flügel und trat ein in den Berg. Weite Gänge und große Marktplätze mit bunten Ständen durchzogen die Stadt. Immer wieder entdeckte man eine Treppe die nach oben oder nach unten führte und erst nach einer Weile wurde einem die Komplexität des großen Ganzen klar.
      Diese Stadt wurde nicht in einem Jahr erbaut, auch nicht in dreien. Ein ganzes Jahrzehnt hatte man gebraucht um den Berg aushöhlen. Ein Wunder das es noch nicht zu größeren Erdbeben gekommen war.

      Hier ist die Beschreibung immens wichtig, der Leser will so viel wie moeglich wissen: was sieht die Hauptfigur, was passiert um sie herum, was empfindet sie? All das ist in diesem Abschnitt etwas kurz gekommen. „Eintreten“ in den Berg? Wie sieht er denn aus? Hat er ein Portal als Eingang? Ist er von weitem erkennbar? Welche Gefuehle loest er aus?
      Ein kompliziertes Genre, kann man wohl sagen.
      Die Geschichte ist ansonsten gut ausgedacht und interessant, sie laesst viel Raum fuer Nebenhandlungen, Beobachtungen usw. Aber sie birgt auch viel Arbeit in sich fuer den Autoren.
      Pass auf die Rechtschreibung auf, ok?
      LG
      Georg

      • Emily sagt:

        Danke Georg Maag.
        Ich habe mir den Abschnitt, den sie angesprochen haben, noch einmal durchgelesen und musste zugeben dass ich da ein bisschen faul gewesen bin. Ich werde ihn mir heute noch einmal vornehmen und schauen was man da verbessern kann.
        Wegen der Rechtschreibung, ja^^ eines meiner größtem Probleme. Ich versuche zwar immer darauf zu achten, dass ich nicht zu viele Fehler mache, doch so Recht will es mir nicht gelingen.
        LG Emily

        • Georg Maag sagt:

          Freut mich sehr, Emily.
          Wenn man schreibt, darf man ganz einfach nicht faul sein. Das ist der groesste Feind des Schriftstellers, waehrend er eigentlich besser sein eigener Feind waere… und sich sehr anstrengt, besser zu werden, aus Fehlern zu lernen, alles x-Mal erneut zu schreiben, bis er sicher ist, dass diesmal alles stimmt. Harte Arbeit, aber auch manchmal (selten) der schoenste Job der Welt.
          Ciao
          Georg

  31. Emily sagt:

    Yume studierte die Wand über sich. Weiß und kalt, genau wie sie sich im Moment fühlte. Sie hatte keinen Grund aufzustehen. Sie musste nicht zur Schule und hatte auch sonst keine Pflichten.
    Yume musste nur mit dem Finger schnipsen schon kam ein Bediensteter und brachte ihr alles was sie wollte. Von rotbäckigen Äpfeln bis hin zu kleinen Desserts, die lieblich zubereitet auf goldenen Tellern serviert wurden. Momentan war sie der König in diesem Haus und niemand nahm es ihr übel das sie sich wie der größte Egoist benahm.
    Das Einzige was ihre Rolle störte waren die Gitter die, die Fenster verbarrikadierten und die Sicht auf den großen Garten draußen störten.
    Nach ihrem gestrigen Ausflug wurde sie hier her verlegt damit sie ja nicht auf die Idee kam wieder zu “flüchten”, so hatte es ihr der Mann freundlich erklärt, der für ihre Unterbringung zuständig war.
    Mit einem geheuchelten Lächeln hatte er sie in ihr neues Gefängnis geschoben, was als Mädchenzimmer mit weißen Möbeln, blauen Gardinen und einem großen, alten Bücherregal, das am Ende ihres Bettes stand, getarnt war. Genau wie alle andern, die für ihr Wohl in ihren letzten Tagen zuständig waren, hatte er für sie kein Mitleid übrig. Sie hatte es ja von Anfang an gewusst, wuchs mit der Erkenntnis auf das sie nur ein kurzes Leben hatte.

    “Yumeee, ich bin wieder da”, die freundliche Stimme ihres Kindermädchen drang zu Yume und ein kleines Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht.
    Sie hörte wie Hella den Schlüssel ins Schloss schob und die Tür zu ihrem Zimmer aufschloss. Sie war immer fröhlich und lies sich nichts von dem kommenden Ereignis anmerken. Yume beruhigte ihre Anwesenheit, fast so als wäre es immer noch wie früher.
    “Soll ich dir was zu essen machen, Mädchen? Ich habe in der Küche gesehen was dir die Dienerschaft so vorsetzt. Davon wird man doch nicht satt! Du wirst mir noch ganz wabbelig wenn du nicht bald was Ordentliches auf den Teller bekommst. Nicht nur Puddings und Donats.”
    Hella zog energisch Yumes Bettdecke weg und versuchte das Mädchen dazu zu bewegen sich aus dem Bett zu erheben. Ihre Flügel schlugen dabei immer wieder energisch.
    Am Ende ergab sich Yume und stand auf, schwankend und immer noch müde begab sie sich in das kleine Bad das gleich neben ihrem Zimmer lag.
    Nachdem sie abgeschlossen hatte zog sie ihr Nachthemd und die lockere Hose aus und stieg in die Dusche.
    Das kalte Wasser das auf sie hinunter prasselte holte sie langsam wieder ins Leben zurück.
    In Zwei Tagen wirst du sterben… Aus irgendeinem Grund erschreckte sie dieser Gedanke nicht mehr. Sie hatten gesagt dass es nicht weh tun würde. Sie hatten gesagt dass es schnell gehen würde. Ihr blieb nichts anderes übrig als ihnen zu vertrauen.
    “Yume? Wo bleibst du den schon wieder? Ich habe frische Brötchen mit gebracht! Wenn du nicht bald kommst werden sie noch kalt!”

    Yume verdrehte die Augen, stieg aus der Dusche und wickelte ihren Körper in ein weiches Handtuch. Als sie dem Spiegel einen kurzen Blick zuwarf sahen ihr zwei intensive hellgrüne Augen aus einem zarten Gesicht zurück.
    Die perfekte Opfergabe.

    “Du solltest mal wieder raus gehen, Yume. Es tut dir nicht gut wenn du die ganze Zeit in deinem Zimmer sitzt und Trübsal bläst.”
    Hella beobachtete Yume die ohne Lust an ihrem Brötchen knabberte. Yume sah unmerklich auf als Hella sie ansprach.
    Die beiden saßen in einem großen Raum. In der Mitte stand ein Tisch aus dunklem Holz mit zwei Stühlen.
    In der linken Ecke befand sich ein weißes Ledersofa das so aus sah als hätte noch nie jemand auf ihm gesessen. Nicht mal ein Staubkorn hatte sich dort hin verirrt. Es sah als hätte jemand die ganze Zeit das Sofa mit Plastikfolie bedeckt und es erst vor wenigen Minuten wieder von seiner Schutzfolie befreit.
    An den Wänden hingen seltsame abstrakte Bilder die wirkten als wären sie nicht von dieser Welt. Frauen in halb zerrissenen Tischdecken die mit Krokodilen, und anderen Tieren die Yume nicht erkannte, tanzten. Zwischen den Gemälden waren riesige Fenster, durch die warm das Licht ins Haus fiel. Natürlich wieder vergittert, versteht sich.
    “Letztes Mal als ich raus gegangen bin haben sie mich schon nach wenigen Stunden wieder zurück geholt.”
    “Du bist ja auch mitten in der Nacht verschwunden ohne einen Hinweis zu hinterlassen. Ist doch klar dass man da Verdacht schöpft. Wenn ich ein gutes Wort bei ihnen einlege erlauben sie dir bestimmt ein paar Stunden draußen. Sozusagen für dein seelisches Wohl!”
    “‘Für mein seelisches Wohl?’, das ist doch ein Scherz, oder? Als ob sie das interessieren würde. Das Einzige wofür sie sorgen ist das ich nicht zu abgemagert bin. Sie wollen nur dass das Schauspiel in zwei Tagen halbwegs überzeugend rüberkommt. Niemand von dehnen will eine glückliche Opfergabe!”, ihre letzten Worte betonte sie mit Nachdruck.
    Ein bedrückendes Schweigen herrschte zwischen den Beiden.
    Yume machte es schon lange nichts mehr aus das sie nicht mehr lange zu leben hatte, doch die meisten ihrer Freunde und Bekannten erschreckte sie mit ihrer Gleichgültigkeit über den eigenen Tod.
    Yume begann das wenige was auf dem Tisch stand abzuräumen und schaffte es in die Küche die an den Wohnraum anschloss. Auch sie war hell und lichtdurchflutet.
    Ein Kühlschrank randvoll gestopft mit allerlei Süßkram stand an der rechten Wand, dem Fenster zugewandt. Für jeden Zahnarzt der absolute Alptraum.
    Daneben stand ein Regal das in freundlichem Weiß gestrichen war.
    Trügerisch, war das ganze Haus doch eher mit einem Gefängnis zu vergleichen als mit einem Ferienhaus für Urlaube.

    • Georg Maag sagt:

      Sehr interessante Geschichte, Emily, hat mich gefesselt. Die Situation ist nur angetippt, man weiss, was passieren wird, aber nicht warum, und auch versteht man nicht, weshalb sie so nett behandelt wird. Das ist sehr gut ausgedacht und fesselt den Leser. (Zuviele und zu lange Erklaerungen in Geschichten erwecken leicht das Gegenteil, der Leser hat es irgendwann satt!)
      Gut geschrieben, auch vom Stil her.
      Bravissima
      ciao
      Georg

  32. Emily sagt:

    Yume sah hinunter ins Lichtermeer. Ihre Federn wurden leicht vom Wind bewegt und ihre Augen füllten sich mit salzigen Tränen die ihre Wangen hinunter liefen. Tränen vor Sehnsucht an etwas verloren was sie nie erreichen würde. Der Erdboden wie er sich vor ihr erstreckte.
    Ihre Finger fuhren über die schwarzen Wolkenschwaden die sich um sie herum wie riesige Gebirge erhoben und senkten. In diesem Moment zeigte sich der runde, uralte Mond wieder am Himmel und tauchte die Welt um sie herum in gleißendes Licht. Yume füllte das angenehme Kribbeln des Mondlichts auf ihrer bleichen Haut, die sich wie Sandpapier über ihren Körper straffte. Ihre hellblonden Haare hingen lang über ihren Rücken. Widerspenstig wehrten sie sich gegen jede Bürste oder Schere, die sie zu bändigen versuchte und standen lieber von ihrem Kopf ab.
    Sie streckte ihre Finger nach den Gebäuden aus, die so nah wirkten, nur einen Katzensprung entfernt. Doch sie würde ihren Grund nie erreichen, jedenfalls nicht lebend.

    Erschrocken sah sie auf als sie einen Luftzug neben sich wahrnahm.
    „Mutter… Es tut mir leid. Ich weiß ich dürfte nie so weit hier her kommen-„ Ihre Mutter schüttelte betrübt den Kopf. Sie wirkte erschöpft und niedergeschlagen. Tiefe Augenringe, von vielen schlaflosen Nächten, zeichneten sich unter ihren Augen ab. Auch sie hatte hellblondes Haar, allerdings in einem straffen Zopf im Nacken zusammengefasst. Ihre Züge waren ernst und passten zu ihren eisblauen Augen.
    „Ich nehme dir es nicht übel. Die Sehnsucht treibt jeden Mal hier her. Nur hier können wir dem Erdboden so nah sein. Nicht immer lebten wir vertrieben in den Wolkenbergen. Wir gehören dort hin genau wie die Menschen…“
    Erna stockte, ihre Stimme versiegte und die beiden saßen für einen Moment nebeneinander und schwiegen. Niemand wagte das Ungesagte auszusprechen.
    „Komm… sie werden uns schon vermissen.“ Erna setzte sich auf und breitete ihre Flügel aus und erhob sich eine Sekunde später in das gleißende Mondlicht. Sie wartete nicht auf Yume sondern flog einfach davon.
    Yume schlotterte. Ihr war plötzlich kalt. Sie hatte gehofft Erna würde bleiben. Sie in den Arm nehmen und sie trösten, wie sie es früher immer getan hatte. Doch es war zu spät. Ihr Todesurteil war gefällt.
    Yume erhob sich in die Luft und flog zum letzten Mal nur davon, über die Wolken, den Sinn des Ganzen suchend. Schlug Haken und flog Loopings. Wie in früheren Zeiten.
    Für einen Moment war ihre Welt wieder normal und sie verdrängte die Sorgen in den Hintergrund. Ihrem Rachen entlockte sich sogar ein Jauchzen.
    Sollte man seine letzten Tage nicht genießen?

    • Georg Maag sagt:

      Sehr interessante Geschichte, Emily, hat mir gefallen. Man versteht nicht zuviel von der Geschichte (was ein Vorteil ist, oft werden die Situationen zu oft und zu langwierig dem Leser erklaert, bis der Leser die Lust verloren hat) und man weiss auch nicht, wie sie wirklich zu Ende gehen wird. Aber es ist Spannung darin.
      Pass bitte auf, jedes Mal ein Komma vor einen Relativsatz zu setzen, sonst kommt man als Leser jedes Mal aus der Fassung. 😉
      Ciao
      Georg

  33. Clara sagt:

    Rot

    Ein Mann checkte in einem Hotel ein. An der Rezeption weist man ihn darauf hin, dass er nicht in Zimmer 213 gucken sollte.
    Zwei Tage lang ließ er es sich es in Zimmer 214 gutgehen, aber in der dritten Nacht hielt er es kaum aus und schaute durch das Schlüsselloch.
    Es war fast alles wie in seinem Zimmer, doch dieses war völlig wüst.
    Tische, Schränke und Stühle wurden umgeworfen.
    Nur ein Stuhl stand an seinem Platz, auf diesem saß ein Mädchen.
    Die Haare ordentlich nach hinten gekämmt, so wie es sich gehört.
    Als er am nächsten Morgen wieder durch das Schlüsselloch sah, war nur noch rot zu sehen. Und ein schwarzer kleiner Punkt darin.
    Er fragte an der Rezeption was denn dort geschehen sei und man erklärte ihm: „In Zimmer 213 wurde ein kleines Mädchen ermordet – sie war gerade mal 9 Jahre alt, als es geschehen ist. Aber sie war auch sehr merkwürdig. Sie hatte makellose weiße Haut, nur ihre Haare waren schwarz und immer nach hinten gekämmt. Ein hübsches Mädchen, aber ihre Augen, die waren rot! Echt gruselig…“

    • Georg Maag sagt:

      Nun, Clara, jetzt musst du wohl oder uebel eine Kritik ueber dich ergehen lassen!
      Die Geschichte hat eine gute Anfangsidee, ziemlich aehnlich wie die von Stephen King in „Shining“: Hotel, ein Zimmer, das man nicht betreten darf und in dem ein Verbrechen begangen wurde, ein (oder zwei) Maedchen, die dort gelebt hatten, usw.
      Das heisst aber nicht, dass deine Geschichte nur deshalb klappt, weil die Idee gut ist.
      Eine gute Anfangsidee ist fuer sich keine Garantie fuer eine gute Geschichte. Das, was eine gute Geschichte ausmacht, ist eher, wie sie geschrieben wird. Der Inhalt kann sogar zweitklassig sein und sie funktioniert trotzdem, weil sie gut ausgedacht und geschrieben wurde.
      Du hast so ziemlich alles rasend schnell heruntergeschrieben, und dann ein fach auf „veroeffentlichen“ geklickt.
      In Wahrheit ist das, was du geschrieben hast, nur ein „Skelett“ fuer eine Geschichte, eine Art Exposé fuer das, was du nachher und in Ruhe entwickeln und ausfuehrlich ueberarbeitet schreiben muesstest.
      Da stimmt fast nichts, vor allem wirfst du die Zeiten durcheinander, (Tische, Schränke und Stühle wurden umgeworfen), beschreibst die Figuren (Mann) mit keinem einzigen Wort und wir wissen nur, dass das Maedchen schwarze gekaemmte Haare und komische Augen hat. Das genuegt nicht, um einen Leser zu fesseln.
      Da hilft es auch nicht, am Ende „echt gruselig“ zu schreiben. Das ist uebrigens ein Kommentar, den kein Autor jemals benuetzen darf, denn es funktioniert nie. Um dem Leser Angst einzujagen, muss man ihn mit der Situation fesseln, ihn in die Geschichte hineinversetzen, die Figuren gut beschreiben.
      Ich hoffe, ich habe das klar erklaert.
      LG
      ciao
      Georg

    • Katharina♥ (Loow Lia) sagt:

      Ein kleiner Ausschnitt aus einem (fast fertigem ;D) Buch von mir (es geht um eine Überraschungsparty, die die Hauptperson für ihren Freund, der Geburtstag hat, organisiert):

      „Alles klar, Lina. Und nochmal tausend Dank für deine Hilfe!“ Schnell legte ich auf, fuhr meinen Laptop hoch und hängte mich ins W-LAN meiner Eltern. Ich öffnete den Browser und ging zuerst auf Mein!KiKA, wo ich mit flinken Fingern erst ‚Loow Lia‘, meinen Usernamen, und dann mein Passwort eintippte. Ich kündigte allen die ich kannte die Party an, außer natürlich Theo. Allein bei dem Gedanken an ihn explodierten in meinem Inneren tausende von Feuerwerken, obwohl wir nun schon seit zwei Monaten zusammen waren.
      Als ich auf Mein!KiKA alle Nachrichten versandt hatte, loggte ich mich aus und wechselte zu Instagram. Hier musste ich mich glücklicherweise nicht mehr anmelden, da ich keine Sicherheitssperre hatte. In großen Buchstaben leuchtete bereits mein Name, kataa4u, auf und darunter unzählige Fotos und Posts. Ich fügte sofort einen neuen hinzu, der „Heute Abend, um 19 Uhr, Party bei mir zu Hause“ lautete und entfernte meinen Schatz aus der Liste der Empfänger. Hastig klickte ich auf ‚Senden‘ und klappte den Laptop zu, da meine beste Freundin Lina sich bereit erklärt hatte, auf Facebook und TOPModel meine Party anzukündigen. Ich warf einen Blick auf die Uhr. Ich hatte noch knappe 6 Stunden. …

      Ich hoffe,
      dass das gut ist und man sich auch halbwegs auskennt 😉
      Liebe Grüße, Katharina♥

      • Georg Maag sagt:

        Hallo Katharina,
        und danke fuer den Beginn.
        Ich bin da etwas kritisch, denn du beschreibst in mindestens der Haelfte aller Zeilen Details, die im Grund nichts aussagen und den Leser nicht wirklich interessieren.
        Ein Beispiel?
        Niemand interessiert sich, wie du den Laptop hochfaehrst, wie dein Password ist usw. Das tut nichts zur Sache, denn es erweckt kein Interesse beim Leser. Der Leser will eine Story mit einem Inhalt lesen, der ihn packt und fesselt.
        Was du hier schreibst, ist zum Teil so ungefaehr, als wenn wir zum Essen bei einem Koch eingeladen sind, und der erzaehlte uns lang und breit, wie er dieses bestimmte Rezept zubereitet hat, und am Ende setzt er uns einen Minihappen vor, der nicht einmal so besonders gut schmeckt…
        Ich hoffe, du verstehst, was ich damit sagen moechte.
        Ciao
        Georg

  34. Clara sagt:

    Das grauenvolle Warten

    Es war 3 Uhr nachmittags. Herr und Frau Linder waren gerade tanken gewesen und fuhren Richtung Heimat, als nach 1 Stunde Autofahrt das Auto schon wieder stehen blieb.
    Beide wunderten sich und Herr Linder beschloss zurück zur Tankstelle gehen.
    Er ließ seine Ffrau zurück und versprach sobald wie möglich wieder zu kommen.
    So saß Frau Linder in einem Waldstück. Sie wusste nicht was sie während des Wartens tun sollte, also schaltete sie das Radio an.
    Da sie die moderne Musik nervtötend und Kopfschmerz bereitend fand, schaltete sie das Radio nach einer Weile wieder aus.
    Es wurde dunkler und dunkler.
    In der Dunkelheit und Stille bekam Frau Linder Angst, deswegen entschloss sie sich das Radio doch wieder anzustellen.
    In den Nachrichten kam eine Eilmeldung:
    ACHTUNG, ACHTUNG!!! EIN IRRER MANN IST ENTLAUFEN! BEGEBEN SIE SICH SO SCHNELL WIE MÖGLICH NACH HAUSE!!!!
    Es wurde später und später und Frau Linder wurde immer müder und müder.
    Nach den unendlich scheinenden Nachrichten stellte sie das Radio ab und schlief sofort ein.
    Plötzlich wurde sie von einem Klopfen geweckt.
    Ein Polizeiauto hielt hinter ihrem, ein Beamter stieg aus und rief: „Ist alles in Ordnung?“
    Ein müdes Nicken zum Rückspiegel.
    „Okay, sie tun jetzt genau was ich sage! Bei 1 machen sie die Autotür langsam auf, bei 2 springen sie aus dem Auto und bei 3 rennen sie so schnell wie möglich zu mir!“
    „1“, die Frau macht die Autotür langsam auf, „2“, sie springt aus dem Auto, „3!!!“, sie rennt so schnell wie möglich zu dem Beamten ,wie befohlen.
    Doch da steht niemand mehr.
    Man hört nur noch das dumpfe Klopfen und das langsame Keuchen der Frau.
    Sie blickte auf das Autodach.
    Dort saß der Irre aus den Nachrichten und jonglierte mit dem Kopf ihres Mannes.
    Jetzt schritt er langsam auf sie zu.
    Das Echo ihres angsterfüllten Schreies lag in der Waldluft.
    Aber niemand konnte sie hören…

    • Georg Maag sagt:

      Clara, hier klappt es schon besser, auch wenn du in manchen Passagen einfach zu hastig schreibst und den Leser nicht an der Hand fuehrst.
      Du wirfst immer wieder die Zeiten durcheinander. Die Faustregel waere, alles in der gleichen Zeit zu schreiben, abgesehen von Flash-Backs. Aenderungen in der Zeitwahl koennen den Leser irritieren, also muss man aufpassen.
      Was mir an der Geschichte nicht gefaellt, ist, dass an all dem, was hier passiert, keine einzige Begruendung gegeben wird. Warum passieren diese Greueltaten? Gibt es einen Grund dafuer?
      Nein.
      Das bedeutet, dass all dieser Terror ohne Motiv geschieht. Und as ist etwas, was gute Horrorautoren wie die Pest vermeiden. Kein Leser liebt es, Gewalt ohne jedes Motiv hinzunehmen…
      Also: aufpassen!
      Ciao
      Georg

  35. Clara sagt:

    Klaviere können schrecklich sein…

    An diesem Abend darf Katja´s Freundin Lilli bei ihr übernachten. Sie sahen fern, erzählten sich Witze und machten irgendwelchen Mist.
    Nach einiger schlafloser Zeit schliefen sie dann doch ein.
    Tief in der Nacht wurde Lilli von einer wunderschönen Klaviermelodie geweckt.
    Sie weckte Katja: „Seit wann habt ihr ein Klavier?“
    Schlaftrunkend antworte sie: „Was faselst du da denn für nen Mist?“ „Sag mal, hörst du es nicht? Diese Melodie?“, sagte Lilli aufgeregt.
    Jetzt hörte auch sie es und nickte stumm.
    Beide schlichen auf den Dachboden, woher die Musik kam.
    Sie schauten durch, die eine Spalt offene Tür, und sahen eine verschleierte Gestalt, die vor einem Klavier saß.
    Sie schlichen herein, der Boden war etwas morsch.
    Die fremde Gestalt bemerkte ihn.
    Es lief ihnen kalt über den Rücken. Das Wesen drehte sich blitzartig um, aber die Kapuze hing ihm so tief ins Gesicht das man nur einen weißen Schimmer erkennen konnte.
    Panisch packte Katja einen Besen und schlug wie wild um sich.
    Zu ihrem Entsetzen riss er ihr den Besen aus der Hand und dabei fiel die Kapuze herunter, zum Vorschein kam ein blanker Totenschädel!!
    Als er ihre Hände nimmt wird es kalt im Raum, sehr kalt. Beide zittern in ihren dünnen Hemden und schrien vor Angst.
    Das Wesen nimmt sie durch den Spiegel mit, der in einer Ecke steht.
    Zum letzten Mal schrien beide wie am Spieß, dann war plötzlich Ruhe.
    Ihre Eltern haben den Lärm bemerkt: „Katja? Was ist los!? Katja???“

    Clara 🙂

    • Georg Maag sagt:

      Danke, Clara, fuer die Story.
      Sie faengt gut an, ist fesselnd bis zu einem bestimmten Punkt. Dann sieht es so aus, als haettest du die Lust verloren, oder keine Zeit mehr gehabt, denn es wird etwas faselig und ueberhastet geschrieben.
      Ein Beispiel? Es sind zwei Maedchen, und als sie oben ankommen schreibst du: „Die fremde Gestalt bemerkte ihn.“
      Ihn???
      Und auch das Ende ist zu schnell heruntergeschrieben.
      Mein Tipp waere: ueberarbeite immer, was du schreibst, lese es 2 – 3 Mal, denke gut nach, ob jeder Satz, jedes Wort sitzt. Dann erst, wenn du weisst, es geht nicht besser, poste di Geschichte.
      Das mach ich selber auch, wenn ich schreibe. Es klingt vielleicht langweilig, aber es gehoert zum Schreiben wie das Wasser zum Meer!
      Wenn du keine Zeit hast, alles zu kontrollieren, dann warte einfach bis zum naechsten Tag. Es laeuft dir ja nichts weg, wenn du einen Tag Pause einlegst, richtig?
      Liebe Gruesse
      Georg

  36. Clara sagt:

    Mein Leben geht zurezit auf und ab wie eine Achterbahn.
    Die wenigen Loopings liegen anscheinend daran das ich umgezogen bin.
    Nach Berlin! Klar ist Berlin toll, aber warum müssen denn alle immer so einen Trubel um meinen Dad und meine Mum machen?
    Um das mal zu erklären: Meine Mum ist eine berühmte Modedesignerin. Julie Legrand´. Sie kommt aus Frankreich, wo ich auch die ersten zwei Jahre meines Lebens verbrachte.
    Mein Dad ist ein berühmter Schauspieler aus Paris. Nicloas Legrand´. Aufgewachsen ist er in der Bretagne.
    Einer wundervollen Landschaft in Südfrankreich.
    Dort verbrachte ich die Ferien oft allein mit meinen Freundinnen, da meine Eltern mal wieder keine Zeit hatten.
    Und ich?
    Ich bin ein ganz normales, aber viel zu verwöhntes Mädchen welches ihren Willen immer durchsetzt und ihre eigene Meinung stolz vertritt.
    Ich wurde geboren in Kiel, auf einem Schiff.
    An Deck und während eines Sturmes. Ich glaube das sagt alles über meinen früheren Charakter.
    Früher war ich ein Wildfang, jetzt bin ich so das typische Girly-girl.
    Geschwister habe ich keine, ich habe mir schon immer eine kleine Schwester gewünscht.
    Aber sie antworteten darauf nur: „Schätzchen, wir sind glücklich mit dir und wir haben auch keine Zeit für ein neues Baby!“
    Hier in Berlin bin ich dauernd umwimmelt von Kameras und Fotografen. Den meisten schenke ich ein Lächeln und eine französísche Beschimpfung, da sie das eh nie wissen werden was es zu bedeuten hat.
    Ich hoffe so schnell wie möglich von zu Hause wegzuziehen.
    An meinem 18.Geburtstag wird es die letzte Nacht sein die ich zu Hause in meinem Bett verbringen werde.
    Aber am nächsten Tag, das verspreche ich-´werde ich in eine WG mit meinen Freunden aus Frankreich ziehen, und das können sie mir nicht verbieten.
    Allerdings wird das noch 7 Jahre dauern bis ich, Julia, endlich weg bin.
    Ich habe meine Zukunftspläne in der Tasche und lerne auch fleißig dafür.
    Ich werde es schaffen, auch wenn meine Eltern nicht wollen.

    • Georg Maag sagt:

      Clara,
      das ist bei weitem die beste deiner Geschichten. Aber wie so oft hast du wohl keine Lust, deine Arbeit noch einmal zu lesen und zu kontrollieren. Das hilft aber sehr, und dann verschwinden auch Fehler wie „Bretagne in Suedfrankreich“ oder die „franzoesische Beschimpfung“: da wuerde ich eher vorsichtig sein, denn auch in Berlin verstehen viele solche Schimpfwoerter, und es koennte ein schlimmes Ende nehmen! 🙂
      Abgesehen davon (Habe dir bereits in anderen Posts zu deinen Fluechtigkeitsfehlern etwas geschrieben) ist Pfiff in dieser Geschichte, auch wenn deine „Eltern“, von denen du ja bereits mit 12 wegwillst, nicht richtig beschrieben werden. Sicher nicht genug, um als Leser zu verstehen, warum du wegwillst!
      Das ist die groesste Kritik, die ich hier ueben muss, und es ist auch ein wichtiger Faktor in der Geschichte, der ganz einfach voellig von dir uebergangen wird. Da klappt also nicht alles, aber jegtzt weisst du, warum, ok?
      Ciao
      Georg

  37. Clara sagt:

    „Wann kommt den der Siedler endlich? Nicht das ich scharf auf Mathe wär, ich langweile mich ja auch schon so genug, aber wenigstens hab ich da was zu tun… Oder schlafen, das wär jetzt schön“, träumte Hannah vor sich hin.
    Ihr Lehrer war schon 20 Minuten zu spät und der Klassenraum sah aus wie Hempels unterm Sofa. Während einige versuchten ihre Sachen vor Max, Simon, Johannes und Lucas in Sicherheit zu bringen die mit Wasserpistolen rumschossen, langweilten sich manche zu Tode.
    Schlafen konnte niemand, der Geräuschpegel war viel zu hoch um sich auch irgendwie zu verständigen.
    „Hast du die Hausaufgaben in Musik und Deutsch?“, schrie ihre beste Freundin Katja ihr ins Ohr.
    Wortlos schob ich ihr mein Heft rüber und sie begann eifrig zu schreiben. Nach nicht zu endenden 5 Minuten kam ihr Lehrer.
    Total verschwitzt und gehetzt betrat er mit dem Direktor und einem gutaussehenden Jungen den Raum.
    „Das ist euer neuer Mitschüler Josua! Er kommt aus Kroatien und bleibt ein Jahr bei uns. Hannah? Setzt du dich bitte neben ihn, du bist die zuverlässigste!“, sagte Herr Siedler und begann den Unterrcht vorzubereiten.
    Josua ging mit schnellen Schritten auf Hannah zu und zwinkerte.
    Sie lief rot an und sortierte hektisch ihre Stifte ein, doch soweit kam sie gar nicht. Jetzt erst hatte der Lehrer den Saustall im Klassnezimmer bemerkt und jetzt mussten alle mit anpacken und aufräumen.
    Hannah ließ ihhren Stift vor Schreck fallen und höflicherweise sprang er sofort auf und gab ihr den Stift mit den Worten: „Bitte sehr Hannah. Du heißt doch so, oder nicht?“
    „Ja, ich bin Hannah. Danke!“, sagte sie. Sie zitterte unmerklich bei diesen Worten und ihm entging das nicht. Mit einem Grinsen auf den Lippen fing er an mit aufzuräumen.
    „Er hat ja sooo einen süßen Akzent und hast du seine Oberarme gesehen? Sein Styling ist auch total cool und er ist auch total nett. Findest du nicht auch Katja?“, säuselte Hannah vor sich hin. „Hmm, wenn du meinst!“, grunzte Katja unfreundlich und bog in ihre Haussiedlung ein.
    Am nächsten Morgen fühlte sich Hannah wunderschön als sie aus der Tür kam. Sie hatte sich dezent geschminkt und selbst Katja staunte darüber.
    Josua empfing Hannah mit einer Umarmung und sie wäre fast erstickt vor Freude wenn Katja ihr nicht auf den Rücken geklopft hätte.

    Ein Vierteljahr später:

    Hannah wollte sich heute endlich trauen ihn zu fragen ob er mit ihr zusammen sein will.
    Ganz hibbelig erwartete sie schon die Schule.
    Sie aß nicht einmal ihr Frühstück sondern raste aus dem Haus wie eine Irre.
    Er erwartete sie am Schultor und sie nahm all ihren Mut zusammen und sagte: „Josua, wir kennen uns doch jetzt schon ein bisschen besser!? Und da wollte ich dich fragen ob…“,sie machte eine Pause,“ich liebe dich. Willst du mit mir zusammen sein?“
    Er schaute sie erstaunt an und sagte dann: „Genau dasselbe wollte ich dich auch fragen! Und ja, wär ja sonst sinnlos.“ Er grinste sie an und sie lächelte zurück und sie verfielen in einen unendlichen Kuss.

    Das war mal eine Liebesgeschichte,
    Clara 🙂

    • Georg Maag sagt:

      Gut gemacht, Clara, gefaellt mir ganz gut. Habe auch keine grosse Kritik an diesem Stueck, keine Panik. Der letzte Teil mit dem Zeitknicks gefaellt mir weniger. Warum er ploetzlich bereit ist, versteht man nicht aus deinen Worten. Da muesste schon etwas passiert sein, damit er seine Meinung geaendert haette, denkst du nicht?
      Ciao
      Georg

      • Clara sagt:

        Worin soll er seine Meinung ändern?
        Er fand sie ja schon von Anfang an nett…

        • Georg Maag sagt:

          Nein, ich habe das etwas hastig ausgedrueckt. Vorher schien er irgendwie kein spezielles Interesse an ihr zu haben und ein Vierteljahr spaeter genuegt ein Satz, und er liegt zu ihren Fuessen. Irgendwie stimmt etwas im Zeitraum nicht, der zwischen den zwei Momenten der Erzaehlung verstreicht.
          Vielleicht haette ein kleiner Absatz geholfen, in dem du erzaehlst, dass Hannah immer wieder an ihn denkt, aber irgendwie nie den Mumm aufbringt, es ihm zu sagen.
          So, jetzt ist es wahrscheinlich klarer.
          Ciao
          Georg

  38. Alles (nur) Computer

    1

    Wirklich süchtig?

    Er ging den Gehweg hinunter, auf der anderen Straßenseite lief ein Mann mit einem Hund. Jeden Tag
    tat er das. Peter, so hieß der Junge, der den Mann oft beobachtete, musste sich nun beeilen. Die Schule
    fing gleich an. Er rannte los.
    Außer Atem setzte er sich nun auf seinen Platz. Er hängte seine Jacke an seinen Stuhl und griff in
    seine Tasche, um seine Mathesachen herauszuholen, da wurde die Tür ein zweites Mal geöffnet. Der
    Mathelehrer betrat den Raum. „Los, los, Hefte raus!“, rief er gut gelaunt. Er ging weiter zum Pult,
    stelle seine Tasche darauf und machte sich daran seine Sachen auszupacken. Dann öffnete er die Tafel
    und sagte:“ Beginnen wir heute mal mit etwas einfachem.“ Er schrieb ein paar gemischte Aufgaben an
    die Tafel und fragte: „Wer möchte mir nun die erste Aufgabe ausrechnen?“ Einige Schüler meldeten
    sich, auch Peter. Aber der Lehrer nahm ihn nicht dran. Stattdessen bat er Hans an die Tafel zu
    kommen. Alle sagen, er ist ein Streber. Fast keiner wollte etwas mit ihm zu tun haben. Doch Peter
    fand ihn eigentlich nicht so schlimm. Hans stand nun an der Tafel und löste die Aufgabe fast ohne
    groß nachzudenken. Peter fand das unfair. Fast immer kam Hans auch dran wenn er sich meldete.
    Warum musste man diesen Streber vorziehen? „Schlagt eure Bücher auf Seite 32 auf und macht
    bitte die Aufgaben vier, fünf und sechs.“, bat der Lehrer die Klasse.
    Bald klingelte es, – sie hatten etwa eine halbe Stunde ohne Zwischenfälle gearbeitet- die Schüler
    holten ihre Brote heraus und der Lehrer verließ eilends den Raum. Gleich darauf flog die Tür schon
    wieder auf. Ein Schüler namens Tom kam herein. Meistens war er sehr verschlossen und keiner
    wusste viel über ihn. Auch war er bei vielen Raufereien und Streichen an erster Stelle oder auch oft
    der Verursacher. Er sah übermüdet aus und hatte blaue Ränder unter den Augen. Peter fragte sich, wie
    man so schlimm aussehen könne. Nun betrat ein neuer Lehrer den Raum und ließ ein kurzes ‚Tag‘
    vernehmen. Dem Stundenplan zu urteilen hatten sie gerade Deutsch. Nun fragte der Lehrer: „Was
    haben wir in der letzten Stunde gemacht?“
    Diesmal meldete sich mehr als die Hälfte der Klasse. Peter warf einen Blick nach hinten. Tom saß
    teilnahmslos an seinem Tisch und schaute aus schläfrigen Augen starr geradeaus.
    In der Pause stand Peter mit Reiner und Leo auf dem Schulhof. „Meint ihr, er hat die Nacht
    durchgemacht, Party gemacht, ist um die Häuser gezogen und so?“, fragte Leo, aber mehr zu sich selbst. Reiner versuchte den Faden weiterzuspinnen: “Vielleicht, …ne, ne, schon gut. Es könnte ja auch sein, …na ja, vielleicht ist er drogensüchtig.“ Peter sagte etwas, doch es ging im Lärm den das Klingeln der Schulglocke ausgelöst hatte unter. Nach der Pause hatten sie Chemie. Tom saß immer noch genauso an seinem Tisch. In der Stunde ging es um Antioxidationsmittel. Es war zwar totlangweilig und einige schliefen auch. Auch wenn man Tom erst jetzt kennen gelernt hätte, könnte sehen, dass sein Gesichtsausdruck nichts mit dem Thema der Stunde zu tun hatte.
    In der nächsten Stunde zeigte sich jedoch kurz eine kleine Veränderung: Als sie gerade an ihren
    Aufgaben saßen, tippte er kaum merklich, aber immerwährend mit seinem Mittelfinger auf sein Buch.
    Vielleicht wollte er irgendjemanden nerven, obwohl das ständige Tippen sowieso bald jedem auffallen musste.
    Nach der Stunde gingen sie nach Hause. Sie unterhielten sich dabei über Tom. Dann verabschiedete
    sich Peter an seinem Haus und ging hinein.

    2

    Erste Entzugserscheinungen

    Tom saß zuhause vor einem großen Teller Spaghetti. „Es, sonst wird es kalt!“, versuchte ihn seine
    Mutter zum Essen zu ermuntern. Schnell aß Tom den Teller leer. „Nachschlag?“, fragte die Mutter.
    Aber ihr Sohn antwortete barsch: “Nein, nein. Danke!“ Dann ging er in sein Zimmer. Die Mutter blieb
    stehen; die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Mach erst deine Hausaufgaben!“, rief sie ihm
    hinterher. Er musste für Musik etwas abschreiben und auswendig lernen. Für Biologie musste er einen
    Text über Tiere, Lebensräume und so was schreiben. Als er eine ganze Weile nur aus dem Fenster
    gestarrt hatte, entschloss er sich nun Hausaufgabe zu machen. Dann nahm er aber seinen MP3-Player
    und hörte Musik. Die Hausaufgaben vergaß er vorerst.
    Als er drei Lieder gehört hatte, war auf einmal die Batterie leer. Tom nahm die Kopfhörer aus seinen
    Ohren und schleuderte den MP3-Player quer über den Schreibtisch. Er bemerkte nun, dass seine
    Hände zitterten. Da fielen ihm die Hausaufgaben wieder ein. „Schnell, schnell!“, dachte er genervt.
    Ihm wurde kalt, als hätte er Fieber. Aber er griff nach seinem Füller und machte sich an die
    Hausaufgaben. Seine Hände zitterten immer mehr und seine Schrift wurde immer krakeliger. Dann gab er es nach den Musikhausaufgaben endgültig auf. Er stand auf und stieß mit seinem Fuß gegen seinen Papierkorb.
    „Oh, der Papierkorb ist voll!“, bemerkte er. „Leeren!“ Er tippte mit seinem zittrigen Mittelfinger auf
    den Papierkorb, hörte dann abrupt wieder auf. Er merkte nämlich, dass er nicht mehr in der Lage war irgendetwas anderes zu tun als sich seinem Computer hinzugeben. Nun brach ihm kalter Angstschweiß aus und lief ihm den Rücken herunter, wie eine Horde Ameisen. Dann drückte er auf den Startknopf seines Computers. Ganz fest. So, als würde er es niemals wieder loslassen. Wie jemand der Angst hat dass es ihm aus den Händen gerissen werden würde. Dann ließ er los.
    Es ging ein Surren und ein Brummen durch den Raum. Tom wirkte zufrieden und so erleichtert, als der PC endlich lief. Sehnsüchtig berührte er die Tastatur und strich sachte darauf entlang. „Mach! Mach! Mach!“ Er schlug auf den Tisch. Es ertönte der Willkommenston. Schnell öffnete er Action of Africa, gab Accountname und Passwort ein. Dann wartete er bis er angemeldet war. Er wählte nun Ohja, seinen einheimischen
    Bärenkrieger und rüstete ihn mit zwei Dolchen Stufe 5 aus. Als nächstes klickte er auf ‚Start‘.

    Es wird geladen…
    Spiel startet…

    Als erstes öffnete er das Chatfenster.

    Tom: Hi alle zusammen
    Rick: Mann! Schau dir das an! Ich habe gerade Orca Lv 50 gefischt.
    Alex: Ey, geil!

    Sobald er das Spiel gestartet hatte, ging es Tom besser. Alle schlechten Gefühle waren wie weggeblasen. Tom machte das Chatfenster kleiner und lief mit Ohja vom Strand zum Urwald, der von allen
    ‚Affenwald‘ genannt wurde. Was genau das bedeutete würde Ohja bald am eigenen Leib erfahren. Als
    Ohja in den Wald lief, hörte man schon von weitem das Kreischen der Affen. Sie turnten durch die
    Bäume und sprangen von Ast zu Ast. Und nun sprangen die Affen auf Ohja nieder und attackierten
    ihn. Sie schlugen auf ihn ein und sie bissen, als er zurück schlug. Er schlug um sich, wirbelte herum
    und riss sich die Affen vom Leib. Aber für jeden Affen den er sich vom Leib gerissen hatte, kamen
    scheinbar drei Neue. Immer noch schlug er und riss sich die Affen vom Leib. Auch die Affen schlugen,
    bissen und hefteten sich wie Kletten an seinen Leib. Langsam schienen die Affen weniger zu werden.
    Dann kamen schon keine mehr nach. Fast geschafft! Plötzlich sah sich Ohja in einer noch misslicheren
    Lage: Die Affen warfen von den Bäumen mit Kokosnüssen und auch mit Bananen. Ohja schleuderte
    noch zwei weitere Affen von sich, dann zog er zwei Dolche aus der Scheide. Beide Dolche warf er
    nach den Affen. Doch die Affen wichen gekonnt aus. Glücklicher Weise streifte er einen Affen am
    Arm. Dieser schrie auf und rannte dann davon. Nun zog Ohja sein Beil hervor und schlug weiter nach
    den Affen, die wie zuvor nicht von ihm ablassen wollten. Es vielen drei von ihnen zu Boden. Mit dem
    Beil war er schon etwas geübter als mit den Dolchen die er gekonnt im Vorbeigehen einsammelte. Auf
    einmal erstrahlte der Bärenkrieger in hellem Licht. Über ihm erschien ein Schriftzug:

    Lv 25

    Unermüdlich kämpfte Ohja weiter. Er schlug und wirbelte herum, schlug und wirbelte herum, immer
    die gleiche Kombination. Aber auch die Affen ließen sich nicht abwimmeln. Doch nun es war fast
    geschafft, denn diese Kombination war sehr effektiv. Doch was nun kam, bemerkte er nicht. Oben im
    Baum, gut versteckt und perfekt angepasst, saß er da, der Schütze. Er hatte Tarnkleidung an, das
    Gesicht grün gefärbt und war mit einem Scharfschützengewehr ausgerüstet. Ein Schuss genügte um
    Ohja niederzustrecken. Schon als der Bärenkrieger fiel breitete sich eine riesige Blutlache unter ihm
    aus.
    „NEIN!“, schrie Tom. Doch er konnte nichts tun. Das war nicht die wirkliche Welt. Das war ein
    Computerspiel. Und doch fühlte Tom so etwas wie Trauer und Schmerz. Er war tot. Tot!
    Der Schütze schien höhnisch aufzulachen und verschwand dann im Geäst. Der Bärenkrieger blieb im
    Blut liegen und der Bildschirm verdunkelte sich.

    Es wird geladen…

    Das Auswahlfenster öffnete sich. Als nächstes wählte Tom seinen Amerikanischen Scharfschützen.
    Sein Name war Sean Armstrong. Ihn rüstete er mit einem verbesserten Scharfschützengewehr Stufe 25
    aus.

    Es wird geladen…

    Spiel startet…

    Diesmal startete er in der Stadt. Der Scharfschütze Sean Armstrong lud das Gewehr. Schießen. Auf
    alles schießen was sich bewegt, das wollte Tom jetzt. Es war ein unbeschreiblich starkes Gefühl. War
    es Rache? Sean zielte und schoss. Er traf einen Bürger in die Brust. Dieser war sofort tot. Ein roter
    Fleck breitete sich auf seinem Hemd aus. Nach etlichen Gewehrschüssen, Toten und Levelaufstiegen
    ging Tom in sein Bett und legte sich schlafen. Dabei schaute er noch auf seinen Wecker.

    3:00 Uhr

    Dann schlief er ein.

    3

    Überfall

    Peter war heute extra früher als sonst losgegangen. Wieder begegnete er dem Mann mit dem Hund.
    Als er an Timos Haus vorbei lief, kam dieser gerade durch die Tür.
    „Hi, Timo!“
    „Hey!“
    „Komm, beeil dich!“
    „Okay“
    Eine Weile liefen sie so schweigend nebeneinander. Dann griff Peter das Thema ‚Tom‘ wieder auf.
    „Was meinst du?“
    „Weiß nich‘. Hast du schon was rausbekommen?“
    „Nee. Was soll ich denn da rausbekommen?“
    „Weiß auch nicht“

    Tom lief stillschweigend den Fußweg entlang. Stillschweigend und alleine. Heute war er pünktlich losgegangen, aber er traf niemanden. Plötzlich fiel etwas auf seinen Rücken. Als er sich umschaute, entdeckte er auf seinem Rücken einen Affen. Tom störte sich nicht daran und lief weiter. Denn was sollte ein Affe denn schon tun? Es waren ja liebe Tiere. Plötzlich fing der Affe an zu schlagen und ihm in den Haaren zu ziehen. Tom versuchte ihn abzuschütteln, doch es half alles nichts. Wieder und
    wieder versuchte er es, doch er hatte keinen Erfolg. Auf einmal biss der Affe in seinen Nacken. Tom schrie auf. Schnell versuchte er, den Affen von sich zu reißen. Aber der Affe hielt sich eisern fest und ließ sich nicht einschüchtern. Wie aus der Ferne hörte Tom plötzlich Gekreische. Das Gekreische kam ihm seltsam bekannt vor. Der Affe schlug weiter auf ihn ein, trat, biss und kratzte.
    ‚Das ist ein schlimmer Alptraum! ‘, dachte Tom. ‘Ich will sofort aufwachen! ‘ Er wehrte sich weiter.
    Sie kamen auf einmal von allen Seiten, sie sprangen über Gartenzäune, Hecken und rissen allerhand
    mit sich. Man hörte Blumentöpfe splittern, Gartenmöbel umfallen und Wasche von den Spinnen
    reißen. Am deutlichsten hörte man ihr Gekreische. ‚Wo kommen die bloß alle her? Und, dass die
    keiner gesehen hat. Schließlich müssen die ja irgendwo ausgebrochen sein! ‘Tom war sichtlich
    verwirrt und begriff erst viel zu spät den Ernst der Lage. Da waren sie schon da, die Affen. Es waren
    sehr viele und sie wurden immer und immer mehr. Sie schlugen auf Tom ein; sie taten all das was,
    auch der erste Affe getan hatte und auch die Affen in Action of Africa getan hatten. Auch als er schon
    längst bewusstlos war, schlugen sie weiter auf ihn ein.
    Zwischendurch sah er vorbei laufende Beine, und fiel dann wieder in Ohnmacht. Peter und Timo liefen wieder stumm nebeneinander her. Die Suche nach einem neuen Gesprächsthema hatten sie aufgegeben. Es herrschte gedrückte Stimmung. Wenig später waren sie dann in der Schule.
    Clara und ihre Freundinnen liefen schwatzend und lachend die Straße entlang. Plötzlich erstarrten sie. Dort lag ein Junge ohnmächtig oder sogar tot- und überall diese Affen.
    Marie war geistesgegenwärtig und lief hin.
    „Clara, ruf ´nen Krankenwagen“, rief sie.
    Sie versuchte an den Jungen ranzukommen, doch Marie hatte solche Angst vor den Affen, sodass sie nicht weiter zu den Affen heranging.
    „Clara, ruf mal ´nen Krankenwagen“, wiederholte Marie.
    Erst jetzt erwachte Clara aus ihrer Starre. Sie kramte einige Zeit in ihrer Handtasche nach dem Handy. Marie versucht weiterhin an den schwerverletzten Jungen ranzukommen. Clara fand ihr kurz darauf ihr Handy, doch bei Marie verlief es erfolglos. Marie brauchte zwei Anläufe, bis sie die richtige Nummer gewählt hatte. Ihre Hände zitterten. Doch als sie gerade ihr Handy ans Ohr hielt, kam ein Affe, sprang auf ihre Schulter, und nahm es ihr weg. Dann sprang er so schnell weg, dass keiner ihn hätte halten können.
    Sie waren zehn Minuten zu früh, als Peter seine Tasche abstellte. Die beiden setzten sich zu den anderen. Leo erzählte eifrig von seinem Fußballspiel am Wochenende: „Und dann habe ich das erste Tor geschossen.“

    Staunend hörten die anderen zu.
    „Sie kamen noch nicht mal in die Nähe des Tores“.
    Auf einmal stürmten fünf Mädchen in den Klassenraum.
    „Draußen liegt ein schwer verletzter Junge, oder vielleicht ist er auch schon tot.“, rief Marie aufgeregt.
    „Das müssen wir uns angucken“, beschloss Reiner.
    Leo und ein paar andere liefen dem Mädchen hinterher. Timo rief den noch hinterher: „Gleich fängt der Unterricht an“, doch sie liefen einfach weiter. Kurz darauf klingelte es schon. Sie würden es nicht schaffen. Dann kam die Lehrerin.
    „Good morning everybody“
    „Good morning Mrs. Smith“
    „Sit down please. We want to rember us about the tenses.
    Explain please: What is the present progressive, Toni?”
    That`s the present. That you built with “ing” and the first form.”
    „Ah that’s right. Thank you. Please tell me something about the present perfect, Pete.”
    „With ed…”
    „Please answer in complete sentences. “You can build….”
    „Can but not must. Today I do not to use it. I use….”
    „No, no, excuse me! You build it with ed et the second form.”
    „Where?”
    „By irregular, Mrs. Smith”.
    „No, it is not right, Andrew”.
    „Withed et the third form by irregular…”
    „Ähm…! You build it… “
    „Yes, so it is. Thanks. Signalwords.”
    Reiner, Leo und die Mädchen erst nach der großen Pause wieder. „Nicht rankommen! Alles Affen!“, meinte Leo. „Was?!“ . Peter war ungläubig. Eins der Mädchen war beleidigt: „Hab` ich doch gesagt!“ Dann trennten sich ihre Wege.
    Als Tom erwachte, musste es etwa 12 Uhr sein. Die Affen waren fort, auch die Beine und die Gaffer. Langsam stand er auf. Er fühlte sich schlecht und wackelig auf den Beinen. In die Schule konnte er jetzt nicht mehr. Er ging weiter, obwohl er nicht wusste, wohin ihn seine Beine trugen. Immer weiter, an der Schule vorbei. Aus dem Ort hinaus, an einer Wiese vorbei.
    „Meint ihr, es war Tom?“
    „Klar“
    „Was macht er denn?“
    „Kommt, wir müssen rein, es hat geklingelt.“
    Den restlichen Tag erschien Tom nicht mehr in der Schule. Doch keiner erzählte den Lehrern was davon, was sie gesehen und gehört haben. Dann war Schulschluss, und Tom war nicht gekommen. Alle gingen nach Hause.

    Auf einmal schreckte Tom hoch. Er hatte sich weitgehend erholt. Nun stand er auf, und ging los.
    Die Schule musste vorbei sein, uns es machte keinen Sinn, noch mal dort hinzugehen. Er ging weiter, weiter durch den Wald den er gerade betreten hatte. Zwischendurch wurde ihn schwarz vor Augen oder schwindelig. Dann stand er ganz schnell wieder auf, und ging weiter. So wie jetzt auch.
    Dann sah er auf einmal einen Garten, mitten im Wald. Plötzlich verschwand dieser und um Tom herum war wieder die eiserne schwärze. Als er wieder erwachte, saß er an einen Baum gelehnt. War der Garten nur Illusion gewesen? Er blickte um sich; hier war gewiss kein Garten! Jetzt fantasierte er schon. War er denn krank? Er wollte unbedingt nach Hause.

    4

    Cayenne

    Er wusste nicht genau, wie er nach Hause gekommen war- nur, dass er sehr schnell gelaufen sein musste. Nun fand er sich am Tisch beim Mittagessen wieder.
    „Ich habe mir Sorgen gemacht“, empörte sich seine Mutter.
    „Brauchst du nicht“, entgegnete ihr Sohn.
    Damit gab sich seine Mutter nicht zufrieden. Sie fragte: „Wo bist du gewesen?“
    Tom wurde nun langsam sauer. Konnte seine Mutter nicht aufhören zu fragen? Er versuchte die in ihn aufsteigende Wut in Zaum zu halten, und antwortete:
    „Beim Freund“
    Er wollte aufstehen und gehen, aber seine Mutter war noch nicht fertig.
    „Du hättest Bescheid sagen können“, rief sie besorgt.
    „Vergessen“, meinte Tom knapp.
    Dann ging er. In seinem Zimmer machte er den Computer an. Er spielte wieder einmal Action Africa. Diesmal bemerkte Tom eine Veränderung. Er hatte nun, da Ohja tot war, eine neue Spielfigur kreiert. Die er nun ‚Cayenne, die Wölfin’ taufte. Sie war Schamanin, aber als Kriegerin gut zu gebrauchen, und durch Magie gestärkt.

    Es wird geladen…
    Das Spiel beginnt…

    Als erstes öffnete sich ein kleines Fenster.

    Wollen Sie das Tutorial spielen?
    JA
    NEIN
    Er wählte „Nein“ aus, denn er konnte das Tutorial nun schon auswendig.
    Kurz öffnete er noch das Chatfenster, unterhielt sich kurz mit seinem Freund, machte es anschließend wieder zu und widmete sich wieder seinem Spiel. Dann ging er zu den verwaisten Feldern. Die befanden sich nordwestlich seines Startdorfes. Hier sollte einmal eine Schlacht stattgefunden haben. Viele Krähen schwebten durch die Luft, oder saßen auf den Feldern.
    „Hey Fremder“
    Es war ein Bauer gewesen, der das gerufen hatte.
    „Soll ich dir die Geschichte der verwaisten Felder erzählen?“
    „Nein danke, kein Bedarf. Hab´s schon tausendmal gehört“, murmelte Tom.
    Er klickte auf ‚NEIN‘
    „Ich kenne es schon in- und auswendig.“
    Irgendein Kampf hat hier statt gefunden, dann siegte einer und er Geist des Toten suchte das Feld und die Bauern heim.
    „Ein Geist, wer es glaubt wird selig.“
    „Und diese dummen abergläubischen Bauern sind dann abgehauen- wie blöd muss man sein.“
    Er hatte den halben Weg schon geschafft, und das, was er suchte, kam in Sicht. Vor ihn lag eine Hütte, aus Holz und Schilf. Aus dem Schornstein stiegen allmählich ein paar Rauchwolken empor. Er verließ die Felder und ging über eine kleine Rasenfläche bis hin zum Haus. Davor stand der Einsiedler, dem das Haus gehörte.
    „Habt ihr auch von den Raubüberfällen gehört?“
    „Nein, es gab Überfälle?“
    „Wo und auf wen?“, fragte Cayenne.
    „Ja, die Überfälle passieren immer wieder. Sie überfallen meist uns Einsiedler oder die Bauern, und rauben Tiere, Frauen und Kinder.“
    „Mann, ich weiß das“, maulte Tom.
    Obwohl ihn die beiden nicht hören konnten.
    Cayenne drehte sich wie ein erschrockenes Tier den Kopf nach hinten, sodass Tom ihr Gesicht sehen konnte, vermutlich, weil sie Angst hatte, jeden Moment könnte eine Herde dieser wilden Räuber, hinter ihr auftauchen. Dann, wieder etwas ruhiger, wandte sie sich wieder an den Einsiedler.
    „ Was waren es für Räuber?“
    „Raubritter“, meinte der Einsiedler.
    „Wir vermuten, dass die ihr Lager im Süden aufgeschlagen haben und…“
    „Ich weiß!“, meckerte Tom, „Könntet ihr euch bitte mal beeilen.“
    „Okay, ich werde sie suchen.“, sagte Cayenne und verabschiedete sich.
    „Nicht so schnell.“, rief Tom. Cayenne drehte sich um und ging wieder auf den Einsiedler zu.
    „Erst mal bestechen.“ Tom lächelte. Cayenne sprach den Einsiedler erneut an.
    „Was kann ich noch für euch tun?“, fragte dieser freundlich.
    Ich möchte ihnen etwas schenken.
    Wo waren die Raubritter noch mal?
    Schon gut.

    Sie klickte auf das erste. Sogleich fragte sie der Einsiedler was sie ihm schenken wollte.

    Meinen Ring.
    Mein Geld: 1P Taler.
    Meinen Fächer.
    Alles.
    Schon gut.
    „Hier hast du meinen Fächer, den wirst du sicher brauchen. Vor allem, weil es in diesem Sommer wieder so heiß ist.“
    „Danke. Und viel Glück!“
    „So, jetzt stehe ich in der Gunst des Alten.“, murmelte Tom.

    Am Wald traf Cayenne einen Krieger, der, als Cayenne ihm von den Raubrittern erzählte, gleich einwilligte mitzukommen. Beim Fluss trafen sie ein Mädchen. Sie sagte sie suche ihre Familie. Aber als Revo, so hieß der Krieger, sie fragte, ob sie Waffen besitze oder damit umgehen könne, verneinte sie es. Doch das Mädchen wollte ihre Familie um jeden Preis wiederbekommen und mit ihnen ziehen. Im Falle eines Kampfes an ihrer Seite kämpfen.
    Als sie so nebeneinander her liefen, fragte Cayenne sie: „Wie heißt du?“
    „Olma“, sagte das Mädchen zaghaft.
    „Olma, kannst du uns einen Weg über den Fluss zeigen?“, fragte Cayenne sie dann.
    „Bei den Dörfern gibt es einen. Das ist der einzige…oder…nein! Es gibt noch einen. Allerdings wird er gemieden, Der Pfad des Todes“.
    „Was ist das für ein Pfad?“, erkundigte sich Revo.
    „Ein Pfad des Grauens und der Angst!“, erwiderte das Mädchen, theatralisch. Ja, Tom fand es theatralisch.
    „Was labert die denn für einen Mist?“, rief er aus.
    „Können wir diesen Pfad denn nicht nehmen?“, fragte sie Cayenne.
    „Klar können wir den nehmen. Aber wollt ihr über Leichen gehen?“
    „Eigentlich nicht. Aber was bleibt uns anderes übrig?“, meinte Cayenne.
    „Genau. Eine Dreitagesreise wäre jetzt nicht angebracht“, stimmte ihr auch Revo zu.
    „Gut! Kommt!“, rief das Mädchen und sprang leichtfüßig vor ihnen her. Dabei wehte ihr Kleid im Wind und ihre Zöpfe wippten bei jedem Hüpfer auf und ab.
    Nach einiger Zeit, es mochte so gegen Mittag sein, erreichten sie die besagte Stelle und überquerten dort den Fluss. Am Ufer machten sie Halt und aßen etwas von Früchten der Bäume und Palmen. Es gab Kokosnüsse, Bananen und vieles mehr. Nach dem Essen wollten sie schon weitergehen, doch Revo hielt sie zurück.
    „Moment!“, rief er „könnt ihr kämpfen?“ Doch aus ihren Gesichtern konnte er die Antwort schon sehen, bevor sie ‚Nein’ sagten. Aber beide nahmen es unterschiedlich auf- Olma angstvoll; Cayenne interessiert.
    „Na gut“, meinte Revo und zückte sein Schwert. „Nun schaut.“ Forderte er beide auf und tat so, als ob er mit einem unsichtbaren Gegner kämpfen müsste. Olma staunte sehr und auch Cayenne schien beeindruckt von diesen Angriffen, Paraden und Schlägen. Dann sagte Revo: „Nun seid ihr dran. Wer möchte? Du Cayenne, komm“
    Zaghaft trat Cayenne vor und Revo legte das Schwert in ihre Hand.
    „Keine Angst!“, meinte er „Das ist ein Kurzschwert. Leicht zu handhaben,…“
    „Also, du meinst ich kann das?“
    „Ja, sicher! Versuche es!“
    Er ließ sie ein bisschen umher schlagen, was aber mehr aussah wie Herumstochern in der Luft, dann bedeutete er ihr einen Moment innezuhalten. Nun ergriff er ihren Arm, führte ihn etwas durch die Luft und sagte dann kurz: „Warte“
    Er stellte sich ihr gegenüber. „So solltest du stehen.“ Sein stand war etwas breitbeinig aber sicher und fest. Etwas unbeholfen tat sie es ihm nach. Unbemerkt versuchte auch Olma mitzumachen.
    „So?“ fragte Cayenne zaghaft.

    „Ähm, ja…, okay.“ Dann zeigte er ihr ein paar Grundbewegungen, die sie mehr schlecht als recht nachmachte.
    „Gut.“, log er. Cayenne lächelte nur stolz.
    „Und Du?“ Er wandte sich an das kleine Mädchen.
    „Du, wie heißt du noch mal?“
    „Olma“.
    „Olma. – was machen wir mit dir? Ich gebe dir einen Dolch.“
    Olma wirkte etwas entsetzt, als sie den Dolch entgegen nahm.
    „ Passt doch. So, steck ihn in seinen Schuh…oh!“
    Sein Blick wanderte zu ihren nackten Füßen
    „Steck ihn in deine Rocktasche, okay?“
    Olma nickte. Etwas verunsichert steckte das Mädchen den Dolch dorthin.
    Langsam wurde Revo ungeduldig und fragte: „Können wir endlich los?“
    Cayenne nickte nur stumm. Als sie aufbrachen, rannte das Mädchen zu Cayenne und nahm ihre Hand. Revo lief etwas abseits.
    Viel passierte nicht. Dann sahen sie es: Es war ein recht kleines Lager in dem sich etwa 20 Raubritter befinden mussten. Zur Sicherheit speicherte Tom an dieser Stelle. Danach spielte er sofort weiter.
    „Cayenne, ich würde sagen, wir schleichen uns von hinten heran und…“, erklärte Revo.
    „Aber wir können nicht 20 Leute töten! Wir sind nur zwei, …drei.“, wandte Cayenne ein.
    Revo ließ sich davon nicht beeindrucken. „Geht schon!“, meinte er.
    „Wir töten die Beiden Aufseher. Aber jeder einen und gleichzeitig, denn sie haben Blickkontakt und schlagen sonst Alarm.“
    Cayenne verstand immer och nicht ganz. Sie fragte etwas verunsichert: „Okay, und dann?“
    „Hier.“ Er reichte Cayenne ein Messer. Steche es ihnen in die rechte Seite. Also nicht in Herz, sondern in die Lunge. Dann können si nicht mehr schreien.“
    „Und dann?“, wiederholte Cayenne ihre Frage.
    „Dann, äh…ich meine, logisch wäre, wir töten den Anführer.“
    „Schön.“ Und wie wollen wir das anstellen?“
    „Weiß nicht. Wird schon gehen.“
    Und als könne er Cayennes Gedanken lesen fügte er hinzu: „Das Zelt dort hinten siehst du es?“
    Cayenne nickte. „Das gehört dem Aufseher.“ Es war groß und trug eine rote Fahne.
    „Und wie…?“
    „Egal. Kommt jetzt!“
    „Und was ist mit mir?“, meldete sich plötzlich Olma zu Wort.
    „Du,…wartest hier.“

    Leise schlich sich Cayenne an den einen, Revo an den anderen Aufseher heran. Sie sahen wie zwei Schatten aus. Revo gab das vereinbarte Zeichen und ein Messer stach den Aufseher in den Rücken. Er wollte schreien doch es kam kein Ton aus seiner Kehle. Auch bekam er keine Luft. Und gleich darauf war er tot. Lautlos sackte er in den Matsch. Dem anderen Aufseher erging es nicht besser. Als ihm Cayennes Messer in den Rücken fuhr und ihm die Lunge durchbohrte, sah er seinen Kameraden in den Matsch fallen. Auch er wollte schreien, aber plötzlich konnte er das nicht mehr.
    „Weiter.“, flüsterte Revo in die Dunkelheit, obwohl Cayenne es sowieso nicht hören konnte. Doch sie verstand ihn.
    Ohne Zwischenfälle erreichten sie das Zelt des Anführers.

    ERROR!!!

    „Scheiße!“ fluchte Tom und schlug mit beiden Fäusten hart auf den Schreibtisch. Einige Zettel stoben auf. Der Computer war abgestürzt und Action of Africa ließ sich nicht mehr starten. Tom war am explodieren. Nebenbei fiel sein Blick auf die Uhr:
    6:00 Uhr
    aber er beachtete es nicht weiter. Sonst war das die Uhrzeit, bei der er den Wecker ausmachte- ausmachen ist noch ein sanfter Ausdruck für die eigentliche Tätigkeit- sich umdrehte und weiter schlief, obwohl er eigentlich zur Schule musste.
    In diesem Augenblick begann auch der Wecker zu klingeln und in diesem Augenblick führte er rasch die eben beschriebene Tätigkeit aus. Dann legte er sich ins Bett und stellte sich schlafen.
    Kurz darauf betrat seine Mutter das Zimmer.
    „Aufstehen, Liebling. Du musst zur Schuuuh-le!“, rief sie feierlich.
    „Hää…“, murmelte Tom gespielt schlaftrunken. „Mama! Nenn mich nie wieder so!“
    „Ja, okay Liebl… Tom.“
    „Und erst anklopfen!“
    „Ja. Steh aber jetzt bitte auf. Du musst zur Schule.“
    „Mama, ich glaube ich kann nicht zur Schule. Ich fühl mich nicht so gut.“
    „Was hast du denn?“
    „Es ist so hell.“, stöhnte Tom theatralisch. Seine Mutter schaute einen Moment aus dem Fenster, um sich zu vergewissern, ob Sohn nicht fantasierte. Es war hell. Die Sonne schien direkt durchs Fenster auf Toms Gesicht.
    „Ich mache die Vorhänge zu. Ist das okay?“
    „Ja, ja. Mach“, darauf hatte Tom nur gewartet. Er rieb mit seiner Hand über seine Stirn, sodass die Stirn ganz heiß wurde.
    „Mir ist so warm.“, meinte er.
    „Zeig mal. Oh, ja deine Stirn ist ganz heiß.“
    Daraufhin verließ Toms Mutter das Zimmer, streckte aber sofort wieder ihren Kopf herein und fragte: “Willst du etwas frühstücken Liebl…- Tom?“
    „Nein. Danke der Nachfrage!“, antwortete er und versuchte dabei etwas freundlich zu klingen- was er sonst nie tat.
    Seine Mutter verließ das Zimmer und Frühstückte in der Küche. Bevor sie ging, lief sie noch einmal zum Zimmer ihres Sohnes. Wie er es gewünscht hatte klopfte sie an und wartete auf ein ‚Herein‘. Kurze Zeit später hörte sie etwas dem entsprechendes.
    „Ja, Mama was is`?“
    „Ich gehe jetzt zur Arbeit. In der Küche steht Tee für dich. Bleib solange wie möglich im Bett. Je mehr Tee du trinkst und je länger du im Bett bleibst, umso schneller wirst du wieder gesund!“
    „Ja Mama. Ich weiß. Geh schon. Ich komm schon zurecht.“
    „Okay, Scha… Tschüss.“

    5

    Treffen mit (Un-)Bekannten

    Tom wartete einige Zeit, bis das Motorengeräusch vom Fiat seiner Mutter außer Hörweite war. Dann stand er auf. Er zog sich Jacke und Schuhe an und dachte: “Wenn ich gleich vom Kiosk zurück bin, spiele ich endlich weiter Action of Africa.“
    Schnell rannte er über die Straße. Vor einem Laden hielt er an.

    Heins Kiosk
    stand dort Oben auf dem Schild über der Tür. Ein Glöckchen klingelte, als er eintrat. Schnurstracks ging Tom auf ein Regal zu, welches Zeitungen und Zeitschriften beherbergte. Toms Blick schweifte über Magazine, Sportzeitschriften und Computer-Hefte. Tom griff nach einem Heft, dass ‚Roll-Play‘ hieß.
    Mit dem Heft in der Hand ging er zur Kasse, bezahlte und verließ den Laden. Abermals klingelte das Glöckchen. Mit seinem neuen Heft ging er über die Straße.
    Doch was war das? Vor seinem Haus standen ein Dutzend Penner. Anscheinend warteten sie auf ihn. Er wollte einfach an ihnen vorbei gehen und sie nicht beachten. Aber als sie ihn sahen, rannten sie auf ihn zu.
    „Was wird das denn?“ fragte sich Tom und ergriff wie einer Eingebung folgend die Flucht. Er rannte und rannte. Mitten auf der Straße. Und die Penner ließen nicht von ihm ab. Zum Glück war diese Straße verkehrsberuhigt. Aber vorne kam die Hauptstraße. Was sollte er tun. So konnte er nicht denken! Immer weiter rannte er und hoffte immer wenn er kurz einen Blick über die Schulter warf, die Penner wären verschwunden. Was wollten sie überhaupt?
    Da vorne war die Hauptstraße. Oder? War sie es wirklich? Nein, da war keine Straße! Und er rannte immer noch weiter. Plötzlich liefen seine Füße nicht mehr auf der Straße. Sie liefen im Matsch. Wo kam der Matsch auf einmal her? Langsam dämmerte es Tom. „Scheiße!“, rief er.
    Verschwommen nahm er Krieger war. Es mussten Raubritter sein. Jetzt war Tom sich sicher. Er war in einem Computerspiel. Das konnte aber niemals Wirklichkeit sein! Nun drehte er sich um. Da waren keine Penner. Waren sie wirklich da gewesen? Tom war sich da gar nicht mehr so sicher. Er musste hier weg. Nach Hause wollte er. Jetzt sofort!
    Ein Raubritter kam auf ihn zu, doch er beachtete ihn nicht und ging durch ihn durch. ‚Sie können mich nicht sehen! ‘, dachte Tom fröhlich. Er ging herüber zum ersten Aufseher, bei dem Revo stand. Kaum war er dort angekommen, fielen die beiden Aufseher in den Schlamm. „Revo, Cayenne?“, hauchte Tom. Es wurde ihm aber im nächsten Moment bewusst, dass wenn jemand ihn überhaupt hören konnte, würde es nur Revo sein. Und wirklich! Revo drehte sich um, sah aber durch ihn hindurch. Etwas verwirrt schaute er schon drein. Angst zeichnete sich auf seinem Gesicht aus, aber er schrie nicht. Hätte er geschrien, hätte er sich verraten.
    „Wer bist du?“, fragte Revo ihn „Wo kommst du so plötzlich her?“
    „Ich bin doch Tom…. Ach ja, du kennst mich nicht.“ Er reichte Revo die Hand. „Tom“, sagte er. Als Revo zögerte flüsterte er: „Revo?“
    „Ja.“, meinte dieser und war sichtlich verwundert. „Woher… woher kennst du meinen Namen?“, stotterte er.
    „Kann ich dir jetzt schlecht erklären. Weiter ihr musst zum Zelt.“
    „Ihr? Woher weist du von Cayenne und unserem Plan?“
    „Sagte ich doch schon! Geht jetzt!“
    „Einen Moment! Kannst du kämpfen?“
    „Ich weiß nicht…“
    „Wird schon gehen. Jedenfalls kann ich dich nicht hier alleine lassen.“
    „Okay, gehen wir.“
    Am Zelt trafen sie auf Cayenne.
    „Wir gehen jetzt rein.“
    „Okay. Und…“
    „Wir brauchen jemanden, der schmiere steht. Aber er hat zwei Wachen im Zelt.“, warnte sie Revo.
    Kurz darauf gingen beide ins Zelt. Draußen stand Tom nun alleine. Er konnte das immer noch nicht fassen. Sollte all das, dieses Spiel, Wirklichkeit sein? Vorher waren Revo, Cayenne und Olma nur Figuren in diesem Spiel gewesen. Nur ein virtueller Baustein. Ein Detail. Aber jetzt war alles anders. Er war bei ihnen. Er war einer von ihnen. Aber wie war das möglich. Dieses Spiel konnte nicht Wirklichkeit sein! So schnell er konnte und wollte er das nicht begreifen. Noch nicht.

    Als sie im Zelt waren ging alles ganz schnell. Ein kurzer Blick, ein Zeichen und beide wussten was zu tun war. Sie waren von hinten in das Zelt gekommen und hatten sich bemüht keinen Laut zu machen
    Auf einer komfortablen Liege schlief der Anführer. Aber er schien einen leichten Schlaf zu haben. Jetzt war Vorsicht geboten.
    Cayenne ging auf den schlafenden zu. Dieser schreckte hoch und wollte aufschreien, doch er war schon tot.
    Gerade als der Anführer hochschreckte, kamen die zwei Wachen herein. Revo war aber besser vorbereitet. Er hatte schon, als sie das Zelt betreten hatten, zwei Messer gezückt. Nun war er bereit. Er zielte und warf sie direkt in die Lungen der beiden Wachen, die sofort tot umfielen.
    „Und jetzt?“, fragte Cayenne sichtlich außer Atem.
    „Ich würde sagen wir ziehen erstmal die Klamotten von diesen Typen hier an.“, meinte Revo.
    Gelangweilt trat Tom von einem Fuß auf den anderen. Warum brauchte die solange? War etwas passiert? Aber er traute sich auch nicht seine Posten zu verlassen. „Ist das wahr?“, flüsterte Tom leise zu sich selbst und wusste sofort, dass es ein Fehler gewesen war. Und das wurde ihm im nächsten Moment bewusst. Eine kalte, scharfe Klinge schmiegte sich an seinen Hals. Sie würde ihn gewiss die Kehle durchschneiden, wenn er etwas Unüberlegtes tat. Denn dies musste das Schwert eines Raubritters sein. Was sollte er tun?
    „Was machst du denn hier? So spät in der Nacht sollte man nicht alleine sein. Und schon gar nicht hier.“, brummte der Raubritter. Sein Atem stank nach Bier und Fäulnis.
    „Ich glaube er ist nicht alleine!“, kam eine Stimme von hinten und der Raubritter spürte wie sich eine Dolchklinge zwischen seine Rippen bohrte. „Nur eine falsche Bewegung. Nur ein Stück weiter. Ein Stück…“, flüsterte Olma und drehte den Dolch demonstrierend in seinem Rücken. „Un jetzt nimm das Schwert da weg. Los!“ Der Raubritter machte keine Anstalten der Aufforderung Folge zu leisten und schien auch sonst wenig beeindruckt. Selbst die Tatsache, dass er gleich erdolcht werden könnte, schien ihn völlig kalt zu lassen.
    „Schwert weg!“ Olmas Stimme wurde drohend. Der Raubritter zögerte, dann war er tot. Olma hatte nicht gezögert. Doch jetzt sah ihr Gesicht bleich aus. „Was habe ich getan?“, hauchte Olma „Ich habe getötet!“
    „Ich weiß. Aber du musstest es. Damit hast du mich gerettet.“, meinte Tom.
    „Nein! Es war nicht richtig!“
    „Du hast dafür ein Leben gerettet!“
    Damit gab sich Olma halbwegs zufrieden.
    „Ich habe noch nie getötet.“, flüsterte sie nach einiger Zeit.
    „Ich auch nicht. Aber manchmal ist es notwendig. … Schon oft habe ich im Spiel getötet…“
    „Was? In welchem Spiel?“ Olma war auf einmal verwirrt.
    „Ach nichts. … Aber in Wirklichkeit töten… Nein! Das könnte ich auch nicht.“
    „Aber ich habe es getan!“
    „Es war Notwehr, Olma. Du konntest nichts anderes tun.“
    Eine Weile schwiegen beide. Dann sprach Tom leise weiter: „Ich meine richtig töten, bewusst,… Wer tut so was?“
    „Die!“, sagte Olma fest entschlossen, aber war doch darauf bedacht nicht zu laut zu reden.
    Sie redeten weiter. Diesmal aber über belanglose Dinge, wie wo sie herkamen und solche Sachen. Plötzlich kamen zwei Soldaten in Raubritterkleidung. Tom sprang auf.
    „Nicht so stürmisch! Wir sind es, Cayenne und Revo.“
    „Wir haben im Schlafsaal zehn Raubritter erdolcht…“, berichtete Cayenne.
    „Bleiben noch vier.“, kommentierte Olma.
    Sie brauchten sie nicht zu suchen. Zwei Raubritter standen auf einmal hinter ihnen. Sofort fuhr ihm Revos Klinge dem Soldaten dem Soldaten durch die Kehle. Der andere Soldat rief um Hilfe. Man konnte das schnalzen der Schuhe im Matsch hören. Auch der nächste war schnell erledigt: Revo verwickelte ihn scheinbar in einen Kampf, während Cayenne sich von hinten an den Soldaten heranschlich und ihre Klinge in seinen Rücken stieß.
    Nun kamen die letzten Raubritter des Lagers. Ihre schlurfenden Schritte und die schnalzenden Schuhe waren nicht zu überhören und ihre düsteren Gestalten waren nicht zu übersehen.

    „Noch zwei!“, kommentierte Olma und Tom war sichtlich verwundert. Denn gerade noch war sie entsetzt über das was sie getan hatte. Revo nahm sich den eine vor; Revo den anderen. Tom nahm Olmas Dolch, denn sie wollte nicht kämpfen und er wollte die beiden anderen weder enttäuschen, noch alleine lassen.
    Cayenne kämpfte gerade mit dem eine Raubritter und es war nicht abzusehen wer gewinnen würde. Tom kam ihr zur Hilfe und wollte den Raubritter von hinten erdolchen. Doch dabei passte er nicht auf und bekam den Schwertknauf des Raubritters, der gerade ausholen wollte, ab. Der Knauf traf seine Wange. Tom schrie vor Schmerz auf. Er schmeckte Blut. Seine Wange brannte höllisch. Langsam ließ er sich auf einen Stein sinken.
    Revo lieferte sich einen heftigen Schwertkampf, dem sein Gegner nach einiger Zeit erlag.
    Er kam zu ihnen geeilt, doch Cayenne brauchte seine Hilfe schon nicht mehr. Sie hatte dem Raubritter als er Tom getroffen hatte, sich nach ihm umgedreht hatte und auf ihn losgehen wollte, den Kopf abgeschlagen. Das Blut war nach alles Seiten gespritzt, als er fiel und dementsprechend sahen alle auch aus, als der Kampf vorbei war.
    Sie beschlossen den Einsiedler aufzusuchen und ihn um Rat zu fragen. Dort angekommen bat Tom den Einsiedler, dass er sie heile.
    „Cayenne. Ja, an dich erinnere ich mich. Kommt doch rein! Ihr seht ja schlimm aus!“
    Drei Tage war das jetzt her. Und Tom saß wieder mal am alten Holztisch und trank seinen Tee. Seiner Wange ging es schon bedeutend besser. Damit die Heilung besser voranschritt musste er auch diesen Tee mit Kamille trinken. Er war alleine und überlegte. Wie sollte er zurückkommen? Da griff er in seine Hosentasche und zog seinen iPod daraus hervor. ‚Ich schreibe Mama, sie soll das Spiel löschen. Dann bin ich wieder zu Hause. ‘ Schnell öffnete er eine neue Mail und begann zu schrieben. Doch auf einmal kam ihm noch ein zweiter Gedanke. ‚Wenn ich das Spiel lösche, sterbe ich vielleicht‘, dachte er. ‚Aber wenn das Spiel lösche, existiert es weiter. Denn es ist ja auf einem Server. Wenn man den Server zerstören würde,… Nein! So kann es nicht gehen. Das wäre zu schwer und kriminell. Außerdem würde ich das alles zerstören. ‘ Die Milliarden, die das Spiel dann nicht mehr spielen könnten, waren ihm egal. Denn es gab wichtigeres. ‚Wenn ich alles lösche sterbe ich vielleicht, aber Cayenne, Revo und Olma sicher. ‘
    Lange überlegte er hin und her und er wusste keinen Ausweg. In der Nacht kam ihm plötzlich der rettende Gedanke. ‚Ich muss einfach sterben! Das ist es! ‘, flüsterte er, sodass die anderen nicht erwachten.

    6

    Das Ende- Alles oder nichts

    Bei dem Gedanken zu sterben wurde ihm ganz anders. Er wusste nicht wie er darauf gekommen war. Aber es schien ihm die einzige Möglichkeit zur Rettung. Also schrieb er einen Zettel mit einer Nachricht, wobei er mir einer Feder auf gegerbter Tierhaut, die als Pergament diente, schreiben musste. Und das war gewiss nicht einfach. Doch kurz darauf war er soweit. Er verließ die Hütte; ein Zettel mit einer krakeligen Nachricht blieb zurück.
    Ich gehe wieder nach Hause. Ich werde gewiss nicht mehr zurückkommen.
    Es tut mir leid. Ich hoffe ihr seid nicht traurig und macht euch bitte keine
    Sorgen. Bitte kümmert euch um Olma.
    Tom

    Als er etwa eine halbe Stunde gegangen war hielt er an. Er hatte gefunden wonach er gesucht hatte. Ein Rudel Wölfe heulte um die Wette. Tom musste erst einmal allen Mut zusammen nehmen und sich klar machen, dass er es tun musste, dann ging er auf die Wölfe zu. Der Anführer bemerkte ihn zu erst und kam auf ihn zu. Die anderen Wölfe trabten hinterher. Leise schlichen die Wölfe um ihn herum. Hunger schienen sie nicht zu haben. Aber irgendwie musste Tom es doch schaffen. Er ging auf den Anführer zu und fauchte ihn an. Der Anführer fauchte zurück. Aber die Wölfe zeigten noch immer keine Reaktion. ‚Es muss klappen! ‘, dachte Tom. Panisch versuchte er seine Angst zu unterdrücken. Langsam zog Tom den Dolch hervor. ‚Ich kann doch nicht…‘ Aber er musste! Schnell und ohne hinzusehen stach er zu. Schwer verletzt stürzte der Anführer zu Boden.
    Er konnte nicht mehr sehen, was mit dem Anführer war, die Wölfe hatten sich schon auf ihn gestürzt und waren dabei ihn zu zerreißen.
    Was danach passierte wusste Tom nicht mehr. Aber er erwachte in eiserner Schwärze.
    „Was hat er getan?“
    „Selbstmord natürlich. Vielleicht sogar beabsichtigt.“
    „Er wird wohl kaum selbst dorthin gegangen sein.“
    „Das nehme ich an.“
    „Das glaubst du doch wohl selber nicht!“
    „Doch! Und…“
    Als erstes bemerkte Tom Stimmen, konnte aber kein Wort verstehen. Dann erhaschte er vom Gespräch nur ein paar Worte. ‚Bin ich im Himmel? ‘, fragte er sich. ‚Vor dem Jüngsten Gericht?‘ Wo war er? Auf einmal umfing Tom wieder eiserne Schwärze. Er war tot! Das war nun klar.
    Wieder erwachte er und was er sah machte ihn glücklicher als alles andere auf der Welt. Nun blickte er direkt in das Gesicht seiner Mutter. Er wollte etwas sagen, aber seine Stimme versagte ihm.
    „Ess! Ich habe dir extra Suppe gemacht. Sie ist nicht mehr heiß!“
    Er nahm den Löffel entgegen, den sie ihm hinhielt und schlürfte die Suppe. Sie schmeckte gut. Aber bei seiner Mutter war das nichts Besonderes. Immer kochte sie gut.
    „Schmeckt es?“
    „Hm“, machte Tom. Er hatte den Mund voll und etwas zu sagen wäre zu anstrengend.
    „Schön. Ruh dich noch etwas aus.“
    Dann übermannte Tom wieder die Ohnmacht und Müdigkeit.

    „Wie lange habe ich eigentlich geschlafen?“, fragte er am nächsten Morgen.
    „Heute Nacht?“
    „Nein davor.“
    „Fast eine Woche.“
    „Eine Woche! So lange!?“
    „Ja, so lange.“

    Langsam kam Tom wieder auf die Beine. Nach einer Woche konnte er wieder aufstehen. Sein Spielstand bei Action of Africa war nicht mehr zu reparieren. Und langsam sehnte er sich nach Revo und Cayenne und Olma. Aber er wusste nicht was er tun konnte. Sie waren weg. Für immer. Er würde sie nie wieder sehen. Nie!
    Doch das wichtigste war, dass er daraus gelernt hatte. Er meldete sich neu bei Action of Africa an und begann von neuen. Das hätte er vorher nie getan. Da wäre er am Boden zerstört gewesen. Jetzt plagten ihn ganz andere Dinge. Außerdem war das nur ein Spiel. Nun machte er sich einen neuen Spielstand und erstellte gleich vier Figuren. Diese vier Figuren nannte er Cayenne, Revo, Olma und Tom. Aber glücklich war er immer noch nicht. Diese Figuren, die jetzt ihre Namen trugen, waren nur virtuelle Bausteine. Nur kleine, nichts bedeutende Details. Das waren sie! Er löschte die Figuren wieder. Es war zu schmerzhaft sie immer wieder ansehen zu müssen. Er würde sie nie wiedersehen.
    Da kam ihn ein anderer Gedanke in den Sinn. Er würde sie wiedersehen. Irgendwann. Irgendwann würde er sie wiedersehen. Bestimmt!
    Irgendwann aber sicher!

    • Georg Maag sagt:

      Sebastian, da hast du aber eine ziemlich lange Story auf dem Forum veroeffentlicht! Bevor ich die Zeit finde, im Detail darauf zu antworten, wollte ich dich nach deinem Alter fragen…
      Danke,
      ciao
      Georg

    • Georg Maag sagt:

      Hallo Sebastian,
      es hat eine Weile gedauert, bevor ich die Zeit gefunden habe, dir zu antworten.
      Zunaechst frage ich mich, ob diese Geschichte irgend einen Zweck hat? Sie ist offensichtlich nicht fuer meine Schreibwerkstatt geschrieben worden. Es wuerde mich interessieren…
      Ich bin kein Fan von Fantasy. Ich kenne zufaellig ein paar Buecher fuer Jugendliche, die auf der Verwicklung zwischen Realitaet und Computerspielen basieren, und habe selbst ein unveroeffentliches Buch im PC, das mit demselben Trick arbeitet. Nur deshalb wage ich einen kleinen Kommentar:
      Du musst hart an deiner Sprache arbeiten. Solche Themen „fallen oft vom Stengel“, wenn die Sprache nicht sauber, einwandfrei und – so denke ich es jedenfalls – ziemlich einfach gehalten wird. Du hast massenhaft Saetze wie diesen: „Nun kamen die letzten Raubritter des Lagers. Ihre schlurfenden Schritte und die schnalzenden Schuhe waren nicht zu überhören und ihre düsteren Gestalten waren nicht zu übersehen.“
      So klappt es nicht. Angst und Spannung kommen nur mit einem subjektiven Gesichtspunkt der Beschreibung und schneller Schrift auf (Dick war da ein Koenig), wenn man „ueberschreibt“ oder langweilig, wird ist es blitzartig aus. Der Leser ist verloren. Fuer immer.
      Eine Geschichte wie diese verlangt nach harter Ueberarbeitung. Meine habe ich, denke ich, so ungefaehr 4 – 5 Mal neu geschrieben, den Gesichtspunkt geaendert und versucht, Bewegung und Spannung hineinzubringen. Und am Ende war kein „Release“ so ueberzeugend, dass ich das Buch einem Verleger angeboten haette!
      So, das war’s. Ich hoffe, es hilft beim Ueberarbeiten.
      Ciao
      Georg

    • Massie(kur) sagt:

      Ich habe mir dein Buch einmal durchgelesen. Und ich muss Georg Maag recht geben. Dir fehlt die Spannung für ein Buch dieser Art.
      Aber ich gebe dir einen kleinen Tipp. Lies doch mal das Buch Erebos. Das beste Buch, was ich zu diesem Thema kenne und sehr spannend geschrieben. Denn während die hauptfigur des Buches süchtig nach dem Spiel wird, wirst du süchtig nach dem Buch.;)
      Ich denke, es zu lesen wird dir Spaß machen UND helfen.

  39. Clara sagt:

    „Guckt er rüber?“, fragte Sara und konnte sich geradeso vor dem Sturz retten der die scharfe Kurve im Bus verursachte. „Ja, wie immer! Dein Exfreund liebt dich immer noch!!“, seufzte ihre Freundin Lily. „Yes! Ich glaub ich hab ihn an der Angel“, freute Sara sich. Sie liebt ihn ununterbrochen, in den Sommerferien dachte sie nur an ihn und an keinen anderen. Es ist schlimm mit ihr. „Wann sind wir denn endlich da?“, fragte jetzt Lily. „Na du hast es wohl sehr eilig zum Bräuer zu kommen!“, grinste Sara ihr jetzt frech ins Gesicht. „Nur weil du keine Ahnung von Mathe hast heißt das noch lange nicht das Mathe im Grunde genommen Spaß macht“, erwiederte jetzt Lily. Sie setzten ihre Diskussion noch den ganzen Tag fort und bemerkten dabei nicht wie oft imon zu ihnen hinüber sah und sich halb schlapp lachte wenn einer von den beiden zu ihm und seiner Gruppe hinüber sahen.
    Im Bus, als ER mal wieder hinübersah, fragte Lily: „Soll cih ihm heute schreiben das du immer noch total verknallt in ihn bist und mit ihm zusammen sein willst?“ Sara überlegte, und stimmte letztendlich nach vielen Überredungsversuchen zu. Total glücklich lief sie nach Hause und lächelte noch den ganzen Nachmittag. Den nächsten Morgen konnte sie kaum erwarten und wälzte sich nachts wieder mal im Bett herum.
    Früh schlang sie ihr Frühstück runter als ob sie gleich am verhungern wär. „Ich geh mal zu Lily!“, rief Sara und war schon aus dem Haus ohne auf eine Antwort zu warten.
    Zwei Minuten später klingelte sie auch schon bei Lily und sie hatte eindeutig schlechte Neuigkeiten so wie ihr Gesicht aussah. „Und was hat er gesagt? Will er? Was hat er denn jetzt geschrieben? Raus mit der Sprache!“, durchlöcherte Sara sie jetzt. Sie schüttelte nur müde den Kopf und schaute sie jetzt mit traurigen Augen an. Sara sackte in sich zusammen, aber sie weinte nicht. „Was bildet der sich den eigentlich ein?“, rief sie wütend. Lily gab ihr wortlos das Kissen mit seinem aufgemalten Gesicht. Jetzt schrie Sara ihre ganze Wut aus sich heraus. Es sprudelten die schlimmsten Wörter aus ihr heraus. Und jetzt erst merkte sie das sie nie in ihn verliebt war.
    „Ich war nie in ihn verliebt. Ich habe ihn gehasst, aber ich habe es als Liebe empfunden. Was fällt dem eigentleich ein mich so reinzulegen? Der kriegt was von mir zu hören!“, stellte Sara jetzt fest.
    Der Busfahrer sagte nichts sondern lachte vor Schadenfreude als Sara ihn anschrie und er keinen einzigen Laut rauskriegte. Und der ganze Bus lachte mit.
    THE END!! 🙂
    Ciao,
    Clara

    • Georg Maag sagt:

      Clara,
      das ist wieder ein Beispiel dafuer, dass man beim Schreiben viele neue Zeilen benoetigt, damit das Geschriebene dem Leser verstaendlicher wird. Ohne neue Zeilen bei Szenenwechsel, beim Wechsel im Dialog, bei Pausen in Gespraechen usw. kommt der Leser irgendwann nicht mehr mit, denn die Pausen fehlen.
      Kontrolliere doch einfach im erstbesten Buch und versuche zu verstehen, warum die neuen Zeilen dort sind, wo sie sind. Das hilft dir sicher sehr.
      Ciao
      Georg

  40. Mareike Meyer sagt:

    Annaa wachte mitten in der Nacht auf,denn sie hatte ein Geräusch von unten gehört.das verdächtig nach Einbrechern geklungen hatte,einen kurzen Augenblick überlegte sie ob sie nach unten gehen solle um zu sehen ob dort unten auch wirklich ein Einbrecher sei.Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen und schlich auf Zehenspitzen die Treppe hinunter,ganz leise denn sie hatte in Krimis oft gesehen das die Einbrecher bewaffnet waren.Sie steckte ihren kopf durch die Küchentür da wo sie das Geräusch gehört hatte,und was sah sie da kein Einbrecher sondern ihre Mutter Hochschwanger vor der Geschirrspülmaschine kniend Ende

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Mareike, danke fuer diese Kurzgeschichte.
      Die Idee ist gut, auch wenn du ein paar Minuten laenger ueber das Ende haettest nachdenken koennen, denn da war noch Stoff zur Verbesserung – mindestebns ein Wortwechsel zwischen Mutter und Tochter: „Was machst du denn da auf dem Boden?“ oder so aehnlich…
      Was total der Geschichte fehtl, sind die leeren Zeilen hinter jedem Punkt und Komma, und dann auch die neuen Zeilen, die doch jeden Text erst wirklich lesbar machen.
      Darueber habe ich schon sehr oft geschrieben, und wenn du ein bisschen auf dem Forum suchst, findest du bestimmt ein Post, wo ich das als Antwort auf eine Geschichte genauer beschreibe. Das waere nuetzlich, ok?
      Ciao
      Georg

  41. Clara sagt:

    Betrübt schaute Alexandra aus dem Fenster. Es regnete in Strömen und der Donner grollte. Und sie? Sie weinte im Takt der Regentropfen. Sie hatte dasGefühl gleich zu explodieren, und das alles nur wegen diesem Typ! Sie hatte ihre allerbeste Freundin verloren, nur wegen ihm!! Und das geschah alles folgendermaßen:
    Am Morgen an der Bushaltestelle kam Alex mal wieder zu spät und hetzte sich um den Bus rechtzeitig zu schaffen. Gerade so ließ sie sich auf den Sitz neben Anika fallen, beide schwiegen. Wie jeden Morgen, eigentlich ist es ja total trostlos so nebeneinander zu sitzen und nicht zu reden. Sie liefen schweigend nebeneinander in den Klassenraum, indem auch DER Schwarm der ganzen Klassenstufe ist: Tobias. Alexnadra himmelt ihn bereits seit fast einem Jahr an, aber er weiß es immer noch nicht.
    Sie sagt sie wartet den richtigen Moment ab, der wird aber wahrscheinlich niemals kommen.
    In der Pause kam er dann direkt auf Anika und sie zu, ihre Beine wurden wacklig und ihre Hände zitterten fürchterlich. Sie hasste das Gefühl und verachtete sich dafür. Als er dann auch noch mit einer supersüßen Stimme sagte: „Hey Anika, Hey Alexandra. Habt ihr Lust die Ferien mit einem Eisbecher zu feiern? Freu mich schon!“ Er drehte sich um und ging wieder zu seinen Freunden und schaute immer wieder hinüber. Anika hatte die ganze Zeit hysterisch gekichert, aber das tat sie ja immer wenn ein Junge in unsere Gegend kam und sie ansah. Genau dieses Verhalten, sie wusste nicht wie sie damit umgehen könnte.
    In der nächsten großen Pausen-nach den unendlichen Mathestunden-kam er dann wieder und fragte jetzt Anika ganz ängstlich: „Kann ich mal mit dir reden? Allein?“ Anika lächelte triumphierend und Tobias schob mich weg. Mit weit geöffneten Mund beobachtete Alexandra die Szene. Er fuhr sich immer durch die Haare und wusste anscheinend nicht wie er etwas formulieren sollte ging Anika einfach auf ihn zu und hielt ihm den Mund zu. Dann vereinten sich ihre Lippen und verfielen einem unendlichen Kuss. Ein heftiger Schmerz durchzog ihren Körper, aber Anika hatte ihr doch erzählt das sie Ben und nicht Tobias liebt! Anika kam jetzt auf sie zu, wütend funkelte Alexandra sie an: „Du Giftschlange! Verräterin!“ Weinend rannte sie davon und schwänzte die letzte Stunde.
    Jetzt saß sie nun hier und hatte ein Messer geholt, aber was durch ihren Kopf ging war nur Stille. Sie setzte es an, aber was würde ihr das denn bringen? Sie hätte ihr Leben an einen fiesen Typen und eine falsche Freundin vergeudet. Nein, sie stand jetzt wütend auf: „Ich gebe nicht auf!“ Sie schrie die Wand an, so blöd man sich vorkommen musste, ihre ganze Wut war auf einmal wie weggeblasen. Sie würde anfangen das Leben zu genießen!
    Ciao,
    Clara

    • Georg Maag sagt:

      Gute Beschreibung aus dem Leben in einer Klasse. Hat mir gefallen, wirklich. Die Gedanken, die ihr am Ende die Antwort auf diese Situation bringen, sind gut ausgedrueckt. Aber auch hier ist es nicht so, dass sie ihr „ganzes Leben“ vergeudet haette. Es geht doch im Grund nur um wenige Zeit innerhalb einer Klasse, und das ist kein „ganzes Leben“.
      Sonst wirklich nett und liest sich gut.
      Ciao
      Georg

  42. Clara sagt:

    „Aufstehen Marie!!“, rief Maries Mum, und das nicht zum ersten Mal. Marie grunzte nur und drehte sich wieder zur Seite um. Kurz darauf hörte man wieder ein lautes Schnarchen. „Marie!“, schrie sie jetzt und stand wutentbrannt in der Tür, „Wenn du jetzt nicht aufstehst, dann passiert was!“ Ein leises Gähnen unter der Decke. „Marie, bitte…“, sagte ihre Mum verzweifelt. Jetzt tauchte ein verwuschelter Haarschopf und ein übermüdetes Gesicht auf: „Ist ja gut, du hast gewonnen! Wie immer.“ Sie lachte und machte sich für die Schule fertig.

    In der Schule angekommen ging sie direkt zu ihrer Freundin Charly: „Schreiben wir heut nen Test oder so?“ „Ähm ja, wir schreiben heut ne Klassenarbeit in Geschichte. Hast du etwa nicht gelernt?“, Charly schaute sie fragend und entsetzt an. „Ähm, nein?! So ein Mist, so ein verdammter Mist! Wann schreiben wir denn?“, Marie war plötzlich hellwach. „Wir schreiben jetzt gleich, in der 1. Stunde!!! Aber keine Sorge, du kannst bei mir abschreiben“, beruhigte sie Charly. „Na dann…“, murmelte Marie.

    „Marie! Bitte gib du jetzt auch dein Blatt ab, du hast die Zeit um 10 Minuten überzogen!“, rief jetzt ihre Geschichtslehrerin und Marie gab ihr missmutig das Blatt.
    „Und, wie wars?!“, schaute Charly Marie erwartungsvoll an.
    „Dumm wars! Das was ich wusste reicht höchstens für ne 4! Wenn ich Glück habe!“, rief Marie und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Aber sie wollte nicht weinen und biss sich wütend auf die Lippe.

    Am Nachmittag empfing sie auch noch ihr Vater in der Küche, vier Zettel in der Hand: „Na, wie läufts so in der Schule?“ „Ja, ganz okay…“, antwortete sie verunsichert. „Und, möchtest du uns nicht etwas sagen? Bezüglich den letzten vier Mathetests?“, gab er jetzt wütend zurück. „Achso, das meinst du. Das tut mir echt leid Paps aber ich krieg das alles nicht in meinen Kopf!“, war Marie heute schon zum zweiten Mal den Tränen nahe. „Aber irgendwie ist es schon ungewöhnlich wenn man in den letzten Tests eine 5 und drei sechsen schreibt! Oder?!“, schrie ihr Vater jetzt und klopfte wütend auf den Tisch. „Was gehen dich eigentlich MEINE Noten an? Schließlich bist du ja selbst nie zu Hause und kümmerst dich einen Dreck um mich!“, schrie Marie sich heiser und knallte wütend ihre Zimmertür zu. Weinend saß sie auf dem Bett und versuchte sich wieder unter Kontrolle zu kriegen. Aber es wollte ihr nicht gelingen.

    Einen Tag später entschuldigte sich ihr Vater bei Marie, er hätte ja auch nie die besten Noten in der Schule gehabt und er sagte er wolle nur nicht das sie sich ihre Zukunft verbaute. Als sie dann auch die Geschichtsklassenarbeit zurück bekamen fiel ihr ein Stein vom Herzen:
    Eine 2! War ja klar, sie hatte immer ein schlechtes Gefühl bei Klassenarbeiten gehabt und zum Schluss war sogar ihr Vater stolz auf sie.

    Ciao,
    Eure Clara 🙂

    • Georg Maag sagt:

      Bei ganzen Geschichten gefaelltst du mir besser. Da ist Logik drinnen, oft auch Schwung und Spannung. Das machst du gut.
      Ausserdem habe ich bemerkt, dass jetzt mehr neue Zeilen auftauchen. Das hilft der Lesbarkeit sehr, und damit dem Leser.
      Gut gemacht,
      complimenti
      Georg

  43. Simon Unkel sagt:

    Die Verschwörung

    In den Osterferien machte ich mit meinen Eltern Urlaub in einer alten Burg, die jetzt ein Hotel war.
    Mit meinem neuen Freund Tom spielte ich im Burghof Fußball. Dabei rollte der Ball gegen eine rostige Tür. Als ich ihn aufheben wollte, wurde die Tüt einen Spalt weit geöffnet. Tom bemerkte es auch und rannte zu mir. Zusammen gingen wir in einen modrigen Raum. Plötzlich huschte eine schwarze Gestalt an uns vorbei und schlug die Türe zu. Wir versuchten die Tür zu öffnen, aber sie klemmte. wir waren gefangen und schrieen um Hilfe. Aber niemand kam. Es war kalt und und wir zitterten am ganzen Körper. „Komm, suchen wir die Wände nach einem Gang ab“, stammelte ich. Nach einer Weile drückte ich auf eine Stelle an der Wand. Es tat sich eine Öffnung vor uns auf. „Wow, nicht schlecht!“, staunte Tom. Als wir in dem Gang waren, mussten wir gebückt gehen, weil es so niedrig war. Plötzlich sah ich einen blassen Schimmer. Als wir an dem Schimmer ankamen, sahen wir, dass es eine kleine Höhle war. Ich erschrak, als wir den Hotelchef sahen. Plötzlich schrie einer der Männer: „Schaut mal, dort sind Kinder. Sie müssen den Geheimgang gefunden haben. Ihnen nach!“ befahl der Hotelchef. „Weg hier!“, zischte ich, und wir krochen so schnell wir konnten zurück zum Ausgang. Draussen angekommen, rannten wir zu unseren Eltern. Wir brabbelten so wild durcheinander, dass sie erst einmal nichts verstanden. Aber als wir ordentlich redeten, verstanden sie. Sie riefen die Polizei und kurze Zeit später wurden die Verbrecher festgenommen. Der Polizeiinspektor und seine Männer fanden bei der Durchsuchung der geheimen Höhle kistenweise Diebes- und Schmugglergut. Tom und ich hatten eine schöne Zeit miteinander.

    • Georg Maag sagt:

      Tolle Idee, Simon. Gut gemacht. Nur haettest du dir etwas mehr Zeit nehmen koennen, die Szenen besser vorbereiten und definieren koennen, waehrend du so direkt von Tat zu Tat schreitest und dem Leser damit etwas Druck machst. Er kann sich gar nicht auf die jeweilige Szene einstellen, schon beginnt die naechste!
      Aber, wie gesagt, es hat mir gefallen.
      Ein bisschen mehr neue Zeilen braeuchte der Text, damit der Leser versteht, dass sich in der Erzaehlung etwas aendert (wer spricht, oder der Blickwinkel der Erzaehlung usw)
      Ciao
      Georg

  44. von shahad sagt:

    Tim ist jetzt 11 jahre alt.Er geht in die vierte Klasse.Er schreibt immer eine sehr gute note.
    Morgen geht er zur Schule. „Aufstehen zeit für Schule!“ sagte seine mama.
    Tim ging los.
    In der Schule krikten die Kinder Zeugnise.Tim hatte nur einser gehabt.
    Er schrie „juhhhhho!“
    ENDE

    • Georg Maag sagt:

      Schoen fuer Tim, wenn er nur Einser kriegt!
      Pass auf, dass du die neuen Zeilen nicht vergisst, ih habe sie fuer dich eingesetzt.
      Ciao
      Georg

  45. Julia Herr sagt:

    Iwan und Lenny
    Lenny ist 11 Jahre alt. Morgen wird sie 12; alles was sie sich wünscht ist ein Schäferhund. Iwan soll er heißen. Als Lenny am nächsten Morgen aufwachte, rief ihr Vater „Melanie komm ins Wohnzimmer“. Als sie rübergegangen war, beglückwünschen ihre Eltern sie zuerst. Dann öffnete sie das größte Geschenk: ein kleiner Schäferhund sprang heraus und schleckte ihr über das Gesicht. „Iwan!“ rief Lenny überglücklich. Den ganzen Tag spielte sie mit dem Welpen. Am Abend ging sie glücklich ins Bett. Als sie am nächsten Morgen aufstand, sagte ihre Mutter: „wir können Iwan nicht behalten. Der Hausmeister erlaubt es nicht.“ Lenny sprang auf und lief mit Iwan davon. Sie hatte keine Ahnung, wie sie in das Flugzeug gekommen war, aber sie befand sich darin. Als sie ausstieg, war sie in Amerika. Sie lief und lief und dann kam sie zu einem Indianerstamm. Ein Mädchen sagte: „Ich bin rote Blume. Willst du bei uns bleiben?“ Lenny nickte. Sie wollten gerade das Tipi aufstellen, da… „Lenny, du musst mit Iwan Gassi gehen“ rief ihre Mutter. Erleichtert sprang Lenny auf. Nur ein Traum, dachte sie glücklich.

    • Georg Maag sagt:

      Ciao Julia, und danke fuer deine Geschichte.
      Ich finde sie sehr nett, und sie endet auch mit einer freudigen Ueberraschung, denn dann geht am Ende alles in Ordnung und der Hund kann bleiben und das Maedchen ist gluecklich.
      Eine kleine Kritik, besser gesagt: zwei…
      1) Einen Hund kann man nicht in einen Geschenkkarton packen. Da haette er keine Luft, und abgesehen davon ist es verboten und ausserdem wuerde der arme Hund im Karton ein Mordgebelle anstellen, und die Ueberraschung waere futsch. Da muesstest du dir einen anderen Weg ausdenken, wie man dem Maedchen einen Hund schenkt und zwar so, dass es eine Ueberraschung wird. (Im Nebenzimmer? „Geh mal vors Haus“ und da steht die Mutter mit dem Hund?)
      2) Du musst in deinen Erzaehlungen unbedingt neue Zeilen einbringen. Das schreibe ich unterdessen sicherlich zum hundersten Mal in diesem Forum Neue Zeilen helfen dem Leser, zu verstehen, wo der Fluss der Erzaehlung sich kurz unterbricht, also wenn jemand anders spricht, oder wenn eine neue Szene kommt, usw. Ein bisschen so, wie im Kino, dort ist es der Szenenwechsel, der funktioniert genau so.
      Damit wird die Geschichte fluessiger, ok?
      Das war auch schon alles.
      Danke, und lieben Gruss
      ciao
      Georg

  46. Ina sagt:

    Eine Geburtstagsgeschichte

    Der erste Schnee in diesem Jahr fiel am 17. Dezember. Ein Geburtstagsgeschenk für Marie- es war so schön, die lautlos zu Boden schwebenden Flocken zu beobachten und dabei Marzipantorte zu essen.
    81 Kerzen hatten nicht auf die Torte gepasst, also hatte man sie weggelassen und die Torte stattdessen mit Schokoladensternchen dekoriert.
    Marie blickte auf die Torte, und mit einem Mal war er wieder da, der Tag, and dem sie aufgehört hatte, ihren Geburtstag zu hassen.

    Der 17. Dezember 1941. Ein kalter Tag in einem kalten Winter- ihr elfter Geburtstag. Ihr Geschenk waren die reparierten Stiefel, schwarze Stoffflicken auf braunem Leder. Scheußlich sah das aus, fand sie. Jetzt war sich schon elf und würde sogar ihre Puppe abgeben müssen. Ihre kleine Cousine Lena würde sie zu Weihnachten bekommen. Mit elf war man schon fast erwachsen. Marie verzweifelte bei dem Gedanken daran. „Fände ich nur den Menschen, der die Zeit erfunden hat“, dachte sie, „Ich würde ihn zwingen, Rechenschaft darüber abzulegen“.
    Aber selbst währenddessen verstrich Zeit. Inzwischen war es Mittag geworden, fünf Kartoffeln für jeden gab es zur Feier des Tages und sogar Quark. Ein schwacher Trost.
    „Was macht dich so griesgrämig heute?“, fragte Maries Mutter. „Das Verstreichen der Zeit“ – sie antwortete so bestimmt, dass keiner nachhakte.
    Doch dann schellte es an der Tür.

    „Wer kann das sein?“, fragte Marie. „Geh zur Tür und schau nach!“

    Sie fand niemanden vor der Tür. Lediglich ein Stück Streuselkuchen mit einer Kerze lag auf einem Teller vor ihr auf der Fußmatte- und daneben eine Karte mit goldenen Sternen.
    Noch nie im Leben hatte Marie einen echten Streuselkuchen gegessen! Sie bracht ihn in die Küche und öffnete die Karte.
    Noch wusste sie nicht, dass das, was dort stand, ihr Leben verändern würde:

    Es gibt nichts Größeres als das Glück des Augenblicks.

    Wünsch dir was!

    Alles Gute zum Geburtstag, Marie!

    Dein Schutzengel.

    Maries Mutter zündete die Kerze auf dem Streuselkuchen an. Marie schloss die Augen und wusste mit einem Mal, was es hieß zu leben. Egal, was passieren würde, sie würde sich niemals verlieren. Sie würde ihren zwölften Geburtstag feiern, den fünfundzwanzigsten und den einundachtzigsten und sie würde dabei immer das Recht dazu behalten, glücklich zu sein.
    Die Kerze war aus. Marie hatte sich nichts gewünscht, aber sie ärgerte sich nicht.

    Der Streuselkuchen auf ihrer Gabel verwandelte sich in die Marzipantorte. Ja, die Zeiten hatten sich geändert. Aber Glück war nicht das, was über dem Selbstverständlichen lag. Glück war es, Geburtstag zu haben.

    • Georg Maag sagt:

      Ina, eine richtig schoene Geschichte. Sie hat mir wirklich sehr gefallen, das hast du toll gemacht.
      Keine Kritik, die Zeitspruenge klappen ohne Probleme, die Persoenlichkeit der Frau liegt klar und hat keinen Knacks und funktioniert deshalb fuer den Leser.
      Fein, vielen Dank!
      Ciao
      Georg

      • Ina sagt:

        Danke:) Ich habe sie als Geburtstagsgeschenk für meine Oma geschrieben, weil ich von ihr wusste, dass sie als Kind nicht elf werden wollte und dass sie irgendwann ihre Puppe an ihre kleine Cousine abgeben musste… Meine Oma heißt Marianne, deshalb habe ich die Frau Marie genannt.
        Einerseits hatte ich Angst, dass meiner Oma die Geschichte nicht gefallen würde, weil ich so viel dazugedichtet habe, was auch ganz anders gewesen sein konnte (zum Beispiel die traurige Stimmung am Anfang); andererseits fand ich die Idee witzig. Ich glaube, meiner Oma hat es ganz gut gefallen…

        • Georg Maag sagt:

          Das war ein richtig schoenes Geschenk, ich bin sicher, deine Oma war wahnsinnig stolz auf dich und auch ziemlich geruehrt, richtig?
          Gut gemacht, so macht schreiben Spass!
          Ciao
          Georg

    • Jana sagt:

      Hallo,
      ich möchte gerne auch etwas zu deiner Geschichte sagen. Ich finde es eine tolle Idee und gut erzählt. Schöne geschichte!
      lg Jana

    • Ana ;-) sagt:

      Coole Geschichte hat mir echt gefallen Ina.
      ich wollte nur mal schnell schreiben das
      ich auch am 17 Dezember Geburtstag habe.

      CIAO

      Ana 🙂

  47. Elena sagt:

    Lieber Herr Maag,
    das ist auch wirklich kein Problem! Ich verstehe das 🙂 und freue mich darauf, wenn sie meine Geschichte kommentieren. Ja, das ist die richtige Geschichte!
    Liebe Grüße
    Elena

  48. Elena sagt:

    Lieber Georg Maag,
    ich würde mich wirklich freuen, wenn sie meine Geschichte einmal kommentieren würden. Ich warte nämlich schon ein halbes Jahr darauf! Nicht, dass sie dazu verpflichtet wären, aber sie hatten gesagt, dass sie es noch machen! 🙂
    liebe Grüße Elena

    • Georg Maag sagt:

      Ja, Elena, da muss ich wohl etwas gepennt haben, wenn ich dir nicht auf die Geschichte geantwortet habe!
      Ist es die Geschichte „in der das Eichhörnchen den Dachs auf eine Reise begleitet„? Das war, glaube ich, die einzige Geschichte, wo ich es verpast habe, darauf zu antworten.
      Sag mir nur kurz Bescheid, ob es sich um diese Story handelt, und ich versuche, dir bald darauf zu antworten, ok?
      Als kleine Entschuldigung kann ich dir versichern, dass ich dieses Forum auf freiwilliger Basis leite und nur ich selbst auf alle Posts antworte. Daneben habe ich mein eigenes Forum in Italien, was mir jeden Tag Zeit nimmt, und so ganz nebenher habe ich auch noch zwei Jobs (irgendwo muss man ja sein Geld verdienen :-)), zwei Hunde und renoviere gerade mein zukuenftiges Haus. Da kann es schon einmal passieren, dass ich etwas vergesse. War aber bestimmt keine Absicht.
      Liebe Gruesse
      ciao
      Georg

  49. charlotte beyhl sagt:

    Die Suche

    Als ich in die Küche kam um nach meinem Kuchen zu gucken, entdeckte ich meinen Bruder Leon, der einen Keks stibitzen wollte. Schnell schob er die Schublade zu und stotterte: „Äh-Äh-i-i-ich wollte d-d-doch nur,“
    „Einen Keks klauen!“unterbrach ich ihn.
    Mein Bruder schaute mich mit großen Augen an.
    „Bitte nicht verpetzen Tari O.K.!“
    „Klar doch.“flüsterte ich,denn gerade kam Mama durch die Tür
    „Da seid ihr ja, „rief Mama,“Ihr müsst heut noch mit Jule in den Garten gehen!“
    schnell fragte ich „Wo ist Tant Julchen denn?“
    „Warscheinlich zieht sie sich ihre Schuhe an.“murmelte Mama.
    Ich seufzte und ging mit Leon in den Flur. Aber da war keine Jule „Oh backe!“fluchte ich.
    „Ich gehe jetzt einkaufen,“rief Mama aus der Küche,“bleibt schön brav!“
    Leon rief „Klar doch!“ was eigentlich geflunkert war. Wie sollten wir denn brav sein wenn Jule weg ist.
    Wir warteten bis Mama das Haus verlassen hatte und stellten Suchtrupps auf. Ich übernahm die Suche im Erdgeschoss, Leon hatte die Aufgabe im 1.Stock zu suchen. Wenn man an seiner Stelle nichts gefunden hat soll man in den Keller kommen und da suchen. Leon und ich hatten das ganze Haus nach Plan untersucht doch nirgends fanden wir die kleine Jule.
    „Da wartet ja noch Ärger auf uns wenn wir sie nicht bald finden!“ nuschelte Leon.
    Ich dachte nach. Plötzlich hatte ich eine geniale Idee.
    „Leon ich habe eine tolle Idee!“rief ich.
    Leon fragte „Welche denn?“
    „Wir suchen im Garten.“triumphierte ich.
    „Cool, Tara!“schrie Leon.
    Sofort gingen Leon und ich nach draußen. Und wer saß da im Sandkasten,und sang „bagge bagge guchen“? Natürlich Jule. „Mann Jule du hast uns aber einen Schreck eingejagt!“ sangen Leon und ich im Chor.

    • Georg Maag sagt:

      Ja Charlotte, danke fuer die nette Geschichte.
      Du hast aber in deinem Orginal nicht eine einzige neue Zeile gehabt. Darum habe ich mir die Zeit genommen und deine Story ueberarbeitet, ueberall neue Zeile gesetzt, wo es noetig ist, und jetzt laesst sie sich sehr viel besser lesen.
      Kontyrolliere doch, wie deine Geschichte anfangs aussah, und du wirst die Unterschiede sofort finden!
      Nun, was sagst du jetzt? Besser so? Und dabei habe ich nichts im Inhalt geaendert, ausser ein paar Fluechtigkeitsfehlern.
      Alles klar? Pass in Zukunft auf die neuen Zeilen auf, ok?
      Liebe Gruesse
      ciao
      Georg

  50. Chiara Scinetti sagt:

    Der Kuchen

    Frau Turbahn hat drei Kinder, es sind Drillinge und Strolche. Zwei Jungen und ein Mädchen. Die Jungs heißen Tim und Tom. Das Mädel heißt Tina. Frau Turbahn hat auch einen Dackel namens Tuck.
    Heute backt Frau Turbahn Kuchen. Tim, Tom und Tina dürfen ihn noch nicht essen.

    Frau Turbahn steckt den Kuchen in den Backofen und schnalzt mit der Zunge: „Wenn die Kinder nur wüssten, dass jeder später einen eigenen Kuchen bekommt! Hihi!“
    Als der Kuchen fertig ist, wird er von Frau Turbahn auf die Fensterbank gestellt.
    Da guckt Tom gerade von oben aus dem Kinderzimmer nach unten und ruft: „Die Drillingsstrolche müssen wieder einspringen!“
    Tom, Tina und Tim rasen die Treppe runter in den Garten und schleichen zur Küchenfensterbank. Sie nicken sich zu und heben den Teller mit dem Kuchen drauf von der Fensterbank und essen und essen und essen.
    Als nur noch ein kleines Stück da liegt, kommt ihr Dackel Tuck. Tuck guckt die drei traurig an und winselt süß.
    Tina nimmt den Teller und stellt ihn vor Tuck.
    Als der den Kuchen aufgegessen hat, sind die Drillinge schon wieder in ihrem Zimmer.
    Frau Turbahn möchte nach dem Kuchen gucken, doch: Der Kuchen ist weg!
    Frau Turbahn beugt sich zum Fenster hinaus, sieht Tuck vor dem leeren Teller und schreit: „Du böser, böser, böser Hund! Du bekommst nichts mehr zu fressen, da du ja schon einen ganzen Kuchen gefressen hast! Du böser, böser Hund!“
    Also backt Frau Turbahn neue Kuchen für die Kinder.

    Eine halbe Stunde später sitzen die Drillinge am Küchentisch, grinsen und verdrücken die Kuchen.
    Am nächsten Tag brechen sie und können nicht in die Schule.
    Tim meint lachend: „Erst Kuchen und dann keine Schule! Kann es denn eigentlich noch besser werden?“
    Tina und Tom lachen mit.

    Chiara aus Frankfurt, 10 Jahre

    • Georg Maag sagt:

      Nette Geschichte, Chiara, vielen Dank. Da haben die Strolche dann doch viel zu viel gefuttert, und wenn man danach sogar zuhause bleiben muss, ist das auch kein Zuckerschlecken, denn es geht einem schlecht!“
      Nett, wirklich, hast mich zum Lachen gebracht.
      Ciao
      Georg

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