Iwan und Lenny
Lenny ist 11 Jahre alt. Morgen wird sie 12; alles was sie sich wünscht ist ein Schäferhund. Iwan soll er heißen. Als Lenny am nächsten Morgen aufwachte, rief ihr Vater “Melanie komm ins Wohnzimmer”. Als sie rübergegangen war, beglückwünschen ihre Eltern sie zuerst. Dann öffnete sie das größte Geschenk: ein kleiner Schäferhund sprang heraus und schleckte ihr über das Gesicht. “Iwan!” rief Lenny überglücklich. Den ganzen Tag spielte sie mit dem Welpen. Am Abend ging sie glücklich ins Bett. Als sie am nächsten Morgen aufstand, sagte ihre Mutter: “wir können Iwan nicht behalten. Der Hausmeister erlaubt es nicht.” Lenny sprang auf und lief mit Iwan davon. Sie hatte keine Ahnung, wie sie in das Flugzeug gekommen war, aber sie befand sich darin. Als sie ausstieg, war sie in Amerika. Sie lief und lief und dann kam sie zu einem Indianerstamm. Ein Mädchen sagte: “Ich bin rote Blume. Willst du bei uns bleiben?” Lenny nickte. Sie wollten gerade das Tipi aufstellen, da… “Lenny, du musst mit Iwan Gassi gehen” rief ihre Mutter. Erleichtert sprang Lenny auf. Nur ein Traum, dachte sie glücklich.
Ciao Julia, und danke fuer deine Geschichte.
Ich finde sie sehr nett, und sie endet auch mit einer freudigen Ueberraschung, denn dann geht am Ende alles in Ordnung und der Hund kann bleiben und das Maedchen ist gluecklich.
Eine kleine Kritik, besser gesagt: zwei…
1) Einen Hund kann man nicht in einen Geschenkkarton packen. Da haette er keine Luft, und abgesehen davon ist es verboten und ausserdem wuerde der arme Hund im Karton ein Mordgebelle anstellen, und die Ueberraschung waere futsch. Da muesstest du dir einen anderen Weg ausdenken, wie man dem Maedchen einen Hund schenkt und zwar so, dass es eine Ueberraschung wird. (Im Nebenzimmer? “Geh mal vors Haus” und da steht die Mutter mit dem Hund?)
2) Du musst in deinen Erzaehlungen unbedingt neue Zeilen einbringen. Das schreibe ich unterdessen sicherlich zum hundersten Mal in diesem Forum Neue Zeilen helfen dem Leser, zu verstehen, wo der Fluss der Erzaehlung sich kurz unterbricht, also wenn jemand anders spricht, oder wenn eine neue Szene kommt, usw. Ein bisschen so, wie im Kino, dort ist es der Szenenwechsel, der funktioniert genau so.
Damit wird die Geschichte fluessiger, ok?
Das war auch schon alles.
Danke, und lieben Gruss
ciao
Georg
Der erste Schnee in diesem Jahr fiel am 17. Dezember. Ein Geburtstagsgeschenk für Marie- es war so schön, die lautlos zu Boden schwebenden Flocken zu beobachten und dabei Marzipantorte zu essen.
81 Kerzen hatten nicht auf die Torte gepasst, also hatte man sie weggelassen und die Torte stattdessen mit Schokoladensternchen dekoriert.
Marie blickte auf die Torte, und mit einem Mal war er wieder da, der Tag, and dem sie aufgehört hatte, ihren Geburtstag zu hassen.
Der 17. Dezember 1941. Ein kalter Tag in einem kalten Winter- ihr elfter Geburtstag. Ihr Geschenk waren die reparierten Stiefel, schwarze Stoffflicken auf braunem Leder. Scheußlich sah das aus, fand sie. Jetzt war sich schon elf und würde sogar ihre Puppe abgeben müssen. Ihre kleine Cousine Lena würde sie zu Weihnachten bekommen. Mit elf war man schon fast erwachsen. Marie verzweifelte bei dem Gedanken daran. „Fände ich nur den Menschen, der die Zeit erfunden hat“, dachte sie, „Ich würde ihn zwingen, Rechenschaft darüber abzulegen“.
Aber selbst währenddessen verstrich Zeit. Inzwischen war es Mittag geworden, fünf Kartoffeln für jeden gab es zur Feier des Tages und sogar Quark. Ein schwacher Trost.
„Was macht dich so griesgrämig heute?“, fragte Maries Mutter. „Das Verstreichen der Zeit“ – sie antwortete so bestimmt, dass keiner nachhakte.
Doch dann schellte es an der Tür.
„Wer kann das sein?“, fragte Marie. „Geh zur Tür und schau nach!“
Sie fand niemanden vor der Tür. Lediglich ein Stück Streuselkuchen mit einer Kerze lag auf einem Teller vor ihr auf der Fußmatte- und daneben eine Karte mit goldenen Sternen.
Noch nie im Leben hatte Marie einen echten Streuselkuchen gegessen! Sie bracht ihn in die Küche und öffnete die Karte.
Noch wusste sie nicht, dass das, was dort stand, ihr Leben verändern würde:
Es gibt nichts Größeres als das Glück des Augenblicks.
Wünsch dir was!
Alles Gute zum Geburtstag, Marie!
Dein Schutzengel.
Maries Mutter zündete die Kerze auf dem Streuselkuchen an. Marie schloss die Augen und wusste mit einem Mal, was es hieß zu leben. Egal, was passieren würde, sie würde sich niemals verlieren. Sie würde ihren zwölften Geburtstag feiern, den fünfundzwanzigsten und den einundachtzigsten und sie würde dabei immer das Recht dazu behalten, glücklich zu sein.
Die Kerze war aus. Marie hatte sich nichts gewünscht, aber sie ärgerte sich nicht.
Der Streuselkuchen auf ihrer Gabel verwandelte sich in die Marzipantorte. Ja, die Zeiten hatten sich geändert. Aber Glück war nicht das, was über dem Selbstverständlichen lag. Glück war es, Geburtstag zu haben.
Ina, eine richtig schoene Geschichte. Sie hat mir wirklich sehr gefallen, das hast du toll gemacht.
Keine Kritik, die Zeitspruenge klappen ohne Probleme, die Persoenlichkeit der Frau liegt klar und hat keinen Knacks und funktioniert deshalb fuer den Leser.
Fein, vielen Dank!
Ciao
Georg
Danke:) Ich habe sie als Geburtstagsgeschenk für meine Oma geschrieben, weil ich von ihr wusste, dass sie als Kind nicht elf werden wollte und dass sie irgendwann ihre Puppe an ihre kleine Cousine abgeben musste… Meine Oma heißt Marianne, deshalb habe ich die Frau Marie genannt.
Einerseits hatte ich Angst, dass meiner Oma die Geschichte nicht gefallen würde, weil ich so viel dazugedichtet habe, was auch ganz anders gewesen sein konnte (zum Beispiel die traurige Stimmung am Anfang); andererseits fand ich die Idee witzig. Ich glaube, meiner Oma hat es ganz gut gefallen…
Das war ein richtig schoenes Geschenk, ich bin sicher, deine Oma war wahnsinnig stolz auf dich und auch ziemlich geruehrt, richtig?
Gut gemacht, so macht schreiben Spass!
Ciao
Georg
Lieber Herr Maag,
das ist auch wirklich kein Problem! Ich verstehe das und freue mich darauf, wenn sie meine Geschichte kommentieren. Ja, das ist die richtige Geschichte!
Liebe Grüße
Elena
Lieber Georg Maag,
ich würde mich wirklich freuen, wenn sie meine Geschichte einmal kommentieren würden. Ich warte nämlich schon ein halbes Jahr darauf! Nicht, dass sie dazu verpflichtet wären, aber sie hatten gesagt, dass sie es noch machen!
liebe Grüße Elena
Ja, Elena, da muss ich wohl etwas gepennt haben, wenn ich dir nicht auf die Geschichte geantwortet habe!
Ist es die Geschichte “in der das Eichhörnchen den Dachs auf eine Reise begleitet“? Das war, glaube ich, die einzige Geschichte, wo ich es verpast habe, darauf zu antworten.
Sag mir nur kurz Bescheid, ob es sich um diese Story handelt, und ich versuche, dir bald darauf zu antworten, ok?
Als kleine Entschuldigung kann ich dir versichern, dass ich dieses Forum auf freiwilliger Basis leite und nur ich selbst auf alle Posts antworte. Daneben habe ich mein eigenes Forum in Italien, was mir jeden Tag Zeit nimmt, und so ganz nebenher habe ich auch noch zwei Jobs (irgendwo muss man ja sein Geld verdienen ), zwei Hunde und renoviere gerade mein zukuenftiges Haus. Da kann es schon einmal passieren, dass ich etwas vergesse. War aber bestimmt keine Absicht.
Liebe Gruesse
ciao
Georg
Als ich in die Küche kam um nach meinem Kuchen zu gucken, entdeckte ich meinen Bruder Leon, der einen Keks stibitzen wollte. Schnell schob er die Schublade zu und stotterte: “Äh-Äh-i-i-ich wollte d-d-doch nur,”
“Einen Keks klauen!”unterbrach ich ihn.
Mein Bruder schaute mich mit großen Augen an.
“Bitte nicht verpetzen Tari O.K.!”
“Klar doch.”flüsterte ich,denn gerade kam Mama durch die Tür
“Da seid ihr ja, “rief Mama,”Ihr müsst heut noch mit Jule in den Garten gehen!”
schnell fragte ich “Wo ist Tant Julchen denn?”
“Warscheinlich zieht sie sich ihre Schuhe an.”murmelte Mama.
Ich seufzte und ging mit Leon in den Flur. Aber da war keine Jule “Oh backe!”fluchte ich.
“Ich gehe jetzt einkaufen,”rief Mama aus der Küche,”bleibt schön brav!”
Leon rief “Klar doch!” was eigentlich geflunkert war. Wie sollten wir denn brav sein wenn Jule weg ist.
Wir warteten bis Mama das Haus verlassen hatte und stellten Suchtrupps auf. Ich übernahm die Suche im Erdgeschoss, Leon hatte die Aufgabe im 1.Stock zu suchen. Wenn man an seiner Stelle nichts gefunden hat soll man in den Keller kommen und da suchen. Leon und ich hatten das ganze Haus nach Plan untersucht doch nirgends fanden wir die kleine Jule.
“Da wartet ja noch Ärger auf uns wenn wir sie nicht bald finden!” nuschelte Leon.
Ich dachte nach. Plötzlich hatte ich eine geniale Idee.
“Leon ich habe eine tolle Idee!”rief ich.
Leon fragte “Welche denn?”
“Wir suchen im Garten.”triumphierte ich.
“Cool, Tara!”schrie Leon.
Sofort gingen Leon und ich nach draußen. Und wer saß da im Sandkasten,und sang “bagge bagge guchen”? Natürlich Jule. “Mann Jule du hast uns aber einen Schreck eingejagt!” sangen Leon und ich im Chor.
Ja Charlotte, danke fuer die nette Geschichte.
Du hast aber in deinem Orginal nicht eine einzige neue Zeile gehabt. Darum habe ich mir die Zeit genommen und deine Story ueberarbeitet, ueberall neue Zeile gesetzt, wo es noetig ist, und jetzt laesst sie sich sehr viel besser lesen.
Kontyrolliere doch, wie deine Geschichte anfangs aussah, und du wirst die Unterschiede sofort finden!
Nun, was sagst du jetzt? Besser so? Und dabei habe ich nichts im Inhalt geaendert, ausser ein paar Fluechtigkeitsfehlern.
Alles klar? Pass in Zukunft auf die neuen Zeilen auf, ok?
Liebe Gruesse
ciao
Georg
Frau Turbahn hat drei Kinder, es sind Drillinge und Strolche. Zwei Jungen und ein Mädchen. Die Jungs heißen Tim und Tom. Das Mädel heißt Tina. Frau Turbahn hat auch einen Dackel namens Tuck.
Heute backt Frau Turbahn Kuchen. Tim, Tom und Tina dürfen ihn noch nicht essen.
Frau Turbahn steckt den Kuchen in den Backofen und schnalzt mit der Zunge: „Wenn die Kinder nur wüssten, dass jeder später einen eigenen Kuchen bekommt! Hihi!“
Als der Kuchen fertig ist, wird er von Frau Turbahn auf die Fensterbank gestellt.
Da guckt Tom gerade von oben aus dem Kinderzimmer nach unten und ruft: „Die Drillingsstrolche müssen wieder einspringen!“
Tom, Tina und Tim rasen die Treppe runter in den Garten und schleichen zur Küchenfensterbank. Sie nicken sich zu und heben den Teller mit dem Kuchen drauf von der Fensterbank und essen und essen und essen.
Als nur noch ein kleines Stück da liegt, kommt ihr Dackel Tuck. Tuck guckt die drei traurig an und winselt süß.
Tina nimmt den Teller und stellt ihn vor Tuck.
Als der den Kuchen aufgegessen hat, sind die Drillinge schon wieder in ihrem Zimmer.
Frau Turbahn möchte nach dem Kuchen gucken, doch: Der Kuchen ist weg!
Frau Turbahn beugt sich zum Fenster hinaus, sieht Tuck vor dem leeren Teller und schreit: „Du böser, böser, böser Hund! Du bekommst nichts mehr zu fressen, da du ja schon einen ganzen Kuchen gefressen hast! Du böser, böser Hund!“
Also backt Frau Turbahn neue Kuchen für die Kinder.
Eine halbe Stunde später sitzen die Drillinge am Küchentisch, grinsen und verdrücken die Kuchen.
Am nächsten Tag brechen sie und können nicht in die Schule.
Tim meint lachend: „Erst Kuchen und dann keine Schule! Kann es denn eigentlich noch besser werden?“
Tina und Tom lachen mit.
Nette Geschichte, Chiara, vielen Dank. Da haben die Strolche dann doch viel zu viel gefuttert, und wenn man danach sogar zuhause bleiben muss, ist das auch kein Zuckerschlecken, denn es geht einem schlecht!”
Nett, wirklich, hast mich zum Lachen gebracht.
Ciao
Georg
Iwan und Lenny
Lenny ist 11 Jahre alt. Morgen wird sie 12; alles was sie sich wünscht ist ein Schäferhund. Iwan soll er heißen. Als Lenny am nächsten Morgen aufwachte, rief ihr Vater “Melanie komm ins Wohnzimmer”. Als sie rübergegangen war, beglückwünschen ihre Eltern sie zuerst. Dann öffnete sie das größte Geschenk: ein kleiner Schäferhund sprang heraus und schleckte ihr über das Gesicht. “Iwan!” rief Lenny überglücklich. Den ganzen Tag spielte sie mit dem Welpen. Am Abend ging sie glücklich ins Bett. Als sie am nächsten Morgen aufstand, sagte ihre Mutter: “wir können Iwan nicht behalten. Der Hausmeister erlaubt es nicht.” Lenny sprang auf und lief mit Iwan davon. Sie hatte keine Ahnung, wie sie in das Flugzeug gekommen war, aber sie befand sich darin. Als sie ausstieg, war sie in Amerika. Sie lief und lief und dann kam sie zu einem Indianerstamm. Ein Mädchen sagte: “Ich bin rote Blume. Willst du bei uns bleiben?” Lenny nickte. Sie wollten gerade das Tipi aufstellen, da… “Lenny, du musst mit Iwan Gassi gehen” rief ihre Mutter. Erleichtert sprang Lenny auf. Nur ein Traum, dachte sie glücklich.
Ciao Julia, und danke fuer deine Geschichte.
Ich finde sie sehr nett, und sie endet auch mit einer freudigen Ueberraschung, denn dann geht am Ende alles in Ordnung und der Hund kann bleiben und das Maedchen ist gluecklich.
Eine kleine Kritik, besser gesagt: zwei…
1) Einen Hund kann man nicht in einen Geschenkkarton packen. Da haette er keine Luft, und abgesehen davon ist es verboten und ausserdem wuerde der arme Hund im Karton ein Mordgebelle anstellen, und die Ueberraschung waere futsch. Da muesstest du dir einen anderen Weg ausdenken, wie man dem Maedchen einen Hund schenkt und zwar so, dass es eine Ueberraschung wird. (Im Nebenzimmer? “Geh mal vors Haus” und da steht die Mutter mit dem Hund?)
2) Du musst in deinen Erzaehlungen unbedingt neue Zeilen einbringen. Das schreibe ich unterdessen sicherlich zum hundersten Mal in diesem Forum Neue Zeilen helfen dem Leser, zu verstehen, wo der Fluss der Erzaehlung sich kurz unterbricht, also wenn jemand anders spricht, oder wenn eine neue Szene kommt, usw. Ein bisschen so, wie im Kino, dort ist es der Szenenwechsel, der funktioniert genau so.
Damit wird die Geschichte fluessiger, ok?
Das war auch schon alles.
Danke, und lieben Gruss
ciao
Georg
Eine Geburtstagsgeschichte
Der erste Schnee in diesem Jahr fiel am 17. Dezember. Ein Geburtstagsgeschenk für Marie- es war so schön, die lautlos zu Boden schwebenden Flocken zu beobachten und dabei Marzipantorte zu essen.
81 Kerzen hatten nicht auf die Torte gepasst, also hatte man sie weggelassen und die Torte stattdessen mit Schokoladensternchen dekoriert.
Marie blickte auf die Torte, und mit einem Mal war er wieder da, der Tag, and dem sie aufgehört hatte, ihren Geburtstag zu hassen.
Der 17. Dezember 1941. Ein kalter Tag in einem kalten Winter- ihr elfter Geburtstag. Ihr Geschenk waren die reparierten Stiefel, schwarze Stoffflicken auf braunem Leder. Scheußlich sah das aus, fand sie. Jetzt war sich schon elf und würde sogar ihre Puppe abgeben müssen. Ihre kleine Cousine Lena würde sie zu Weihnachten bekommen. Mit elf war man schon fast erwachsen. Marie verzweifelte bei dem Gedanken daran. „Fände ich nur den Menschen, der die Zeit erfunden hat“, dachte sie, „Ich würde ihn zwingen, Rechenschaft darüber abzulegen“.
Aber selbst währenddessen verstrich Zeit. Inzwischen war es Mittag geworden, fünf Kartoffeln für jeden gab es zur Feier des Tages und sogar Quark. Ein schwacher Trost.
„Was macht dich so griesgrämig heute?“, fragte Maries Mutter. „Das Verstreichen der Zeit“ – sie antwortete so bestimmt, dass keiner nachhakte.
Doch dann schellte es an der Tür.
„Wer kann das sein?“, fragte Marie. „Geh zur Tür und schau nach!“
Sie fand niemanden vor der Tür. Lediglich ein Stück Streuselkuchen mit einer Kerze lag auf einem Teller vor ihr auf der Fußmatte- und daneben eine Karte mit goldenen Sternen.
Noch nie im Leben hatte Marie einen echten Streuselkuchen gegessen! Sie bracht ihn in die Küche und öffnete die Karte.
Noch wusste sie nicht, dass das, was dort stand, ihr Leben verändern würde:
Es gibt nichts Größeres als das Glück des Augenblicks.
Wünsch dir was!
Alles Gute zum Geburtstag, Marie!
Dein Schutzengel.
Maries Mutter zündete die Kerze auf dem Streuselkuchen an. Marie schloss die Augen und wusste mit einem Mal, was es hieß zu leben. Egal, was passieren würde, sie würde sich niemals verlieren. Sie würde ihren zwölften Geburtstag feiern, den fünfundzwanzigsten und den einundachtzigsten und sie würde dabei immer das Recht dazu behalten, glücklich zu sein.
Die Kerze war aus. Marie hatte sich nichts gewünscht, aber sie ärgerte sich nicht.
Der Streuselkuchen auf ihrer Gabel verwandelte sich in die Marzipantorte. Ja, die Zeiten hatten sich geändert. Aber Glück war nicht das, was über dem Selbstverständlichen lag. Glück war es, Geburtstag zu haben.
Ina, eine richtig schoene Geschichte. Sie hat mir wirklich sehr gefallen, das hast du toll gemacht.
Keine Kritik, die Zeitspruenge klappen ohne Probleme, die Persoenlichkeit der Frau liegt klar und hat keinen Knacks und funktioniert deshalb fuer den Leser.
Fein, vielen Dank!
Ciao
Georg
Danke:) Ich habe sie als Geburtstagsgeschenk für meine Oma geschrieben, weil ich von ihr wusste, dass sie als Kind nicht elf werden wollte und dass sie irgendwann ihre Puppe an ihre kleine Cousine abgeben musste… Meine Oma heißt Marianne, deshalb habe ich die Frau Marie genannt.
Einerseits hatte ich Angst, dass meiner Oma die Geschichte nicht gefallen würde, weil ich so viel dazugedichtet habe, was auch ganz anders gewesen sein konnte (zum Beispiel die traurige Stimmung am Anfang); andererseits fand ich die Idee witzig. Ich glaube, meiner Oma hat es ganz gut gefallen…
Das war ein richtig schoenes Geschenk, ich bin sicher, deine Oma war wahnsinnig stolz auf dich und auch ziemlich geruehrt, richtig?
Gut gemacht, so macht schreiben Spass!
Ciao
Georg
Lieber Herr Maag,
und freue mich darauf, wenn sie meine Geschichte kommentieren. Ja, das ist die richtige Geschichte!
das ist auch wirklich kein Problem! Ich verstehe das
Liebe Grüße
Elena
Lieber Georg Maag,
ich würde mich wirklich freuen, wenn sie meine Geschichte einmal kommentieren würden. Ich warte nämlich schon ein halbes Jahr darauf! Nicht, dass sie dazu verpflichtet wären, aber sie hatten gesagt, dass sie es noch machen!
liebe Grüße Elena
Ja, Elena, da muss ich wohl etwas gepennt haben, wenn ich dir nicht auf die Geschichte geantwortet habe!
), zwei Hunde und renoviere gerade mein zukuenftiges Haus. Da kann es schon einmal passieren, dass ich etwas vergesse. War aber bestimmt keine Absicht.
Ist es die Geschichte “in der das Eichhörnchen den Dachs auf eine Reise begleitet“? Das war, glaube ich, die einzige Geschichte, wo ich es verpast habe, darauf zu antworten.
Sag mir nur kurz Bescheid, ob es sich um diese Story handelt, und ich versuche, dir bald darauf zu antworten, ok?
Als kleine Entschuldigung kann ich dir versichern, dass ich dieses Forum auf freiwilliger Basis leite und nur ich selbst auf alle Posts antworte. Daneben habe ich mein eigenes Forum in Italien, was mir jeden Tag Zeit nimmt, und so ganz nebenher habe ich auch noch zwei Jobs (irgendwo muss man ja sein Geld verdienen
Liebe Gruesse
ciao
Georg
Die Suche
Als ich in die Küche kam um nach meinem Kuchen zu gucken, entdeckte ich meinen Bruder Leon, der einen Keks stibitzen wollte. Schnell schob er die Schublade zu und stotterte: “Äh-Äh-i-i-ich wollte d-d-doch nur,”
“Einen Keks klauen!”unterbrach ich ihn.
Mein Bruder schaute mich mit großen Augen an.
“Bitte nicht verpetzen Tari O.K.!”
“Klar doch.”flüsterte ich,denn gerade kam Mama durch die Tür
“Da seid ihr ja, “rief Mama,”Ihr müsst heut noch mit Jule in den Garten gehen!”
schnell fragte ich “Wo ist Tant Julchen denn?”
“Warscheinlich zieht sie sich ihre Schuhe an.”murmelte Mama.
Ich seufzte und ging mit Leon in den Flur. Aber da war keine Jule “Oh backe!”fluchte ich.
“Ich gehe jetzt einkaufen,”rief Mama aus der Küche,”bleibt schön brav!”
Leon rief “Klar doch!” was eigentlich geflunkert war. Wie sollten wir denn brav sein wenn Jule weg ist.
Wir warteten bis Mama das Haus verlassen hatte und stellten Suchtrupps auf. Ich übernahm die Suche im Erdgeschoss, Leon hatte die Aufgabe im 1.Stock zu suchen. Wenn man an seiner Stelle nichts gefunden hat soll man in den Keller kommen und da suchen. Leon und ich hatten das ganze Haus nach Plan untersucht doch nirgends fanden wir die kleine Jule.
“Da wartet ja noch Ärger auf uns wenn wir sie nicht bald finden!” nuschelte Leon.
Ich dachte nach. Plötzlich hatte ich eine geniale Idee.
“Leon ich habe eine tolle Idee!”rief ich.
Leon fragte “Welche denn?”
“Wir suchen im Garten.”triumphierte ich.
“Cool, Tara!”schrie Leon.
Sofort gingen Leon und ich nach draußen. Und wer saß da im Sandkasten,und sang “bagge bagge guchen”? Natürlich Jule. “Mann Jule du hast uns aber einen Schreck eingejagt!” sangen Leon und ich im Chor.
Ja Charlotte, danke fuer die nette Geschichte.
Du hast aber in deinem Orginal nicht eine einzige neue Zeile gehabt. Darum habe ich mir die Zeit genommen und deine Story ueberarbeitet, ueberall neue Zeile gesetzt, wo es noetig ist, und jetzt laesst sie sich sehr viel besser lesen.
Kontyrolliere doch, wie deine Geschichte anfangs aussah, und du wirst die Unterschiede sofort finden!
Nun, was sagst du jetzt? Besser so? Und dabei habe ich nichts im Inhalt geaendert, ausser ein paar Fluechtigkeitsfehlern.
Alles klar? Pass in Zukunft auf die neuen Zeilen auf, ok?
Liebe Gruesse
ciao
Georg
Der Kuchen
Frau Turbahn hat drei Kinder, es sind Drillinge und Strolche. Zwei Jungen und ein Mädchen. Die Jungs heißen Tim und Tom. Das Mädel heißt Tina. Frau Turbahn hat auch einen Dackel namens Tuck.
Heute backt Frau Turbahn Kuchen. Tim, Tom und Tina dürfen ihn noch nicht essen.
Frau Turbahn steckt den Kuchen in den Backofen und schnalzt mit der Zunge: „Wenn die Kinder nur wüssten, dass jeder später einen eigenen Kuchen bekommt! Hihi!“
Als der Kuchen fertig ist, wird er von Frau Turbahn auf die Fensterbank gestellt.
Da guckt Tom gerade von oben aus dem Kinderzimmer nach unten und ruft: „Die Drillingsstrolche müssen wieder einspringen!“
Tom, Tina und Tim rasen die Treppe runter in den Garten und schleichen zur Küchenfensterbank. Sie nicken sich zu und heben den Teller mit dem Kuchen drauf von der Fensterbank und essen und essen und essen.
Als nur noch ein kleines Stück da liegt, kommt ihr Dackel Tuck. Tuck guckt die drei traurig an und winselt süß.
Tina nimmt den Teller und stellt ihn vor Tuck.
Als der den Kuchen aufgegessen hat, sind die Drillinge schon wieder in ihrem Zimmer.
Frau Turbahn möchte nach dem Kuchen gucken, doch: Der Kuchen ist weg!
Frau Turbahn beugt sich zum Fenster hinaus, sieht Tuck vor dem leeren Teller und schreit: „Du böser, böser, böser Hund! Du bekommst nichts mehr zu fressen, da du ja schon einen ganzen Kuchen gefressen hast! Du böser, böser Hund!“
Also backt Frau Turbahn neue Kuchen für die Kinder.
Eine halbe Stunde später sitzen die Drillinge am Küchentisch, grinsen und verdrücken die Kuchen.
Am nächsten Tag brechen sie und können nicht in die Schule.
Tim meint lachend: „Erst Kuchen und dann keine Schule! Kann es denn eigentlich noch besser werden?“
Tina und Tom lachen mit.
Chiara aus Frankfurt, 10 Jahre
Nette Geschichte, Chiara, vielen Dank. Da haben die Strolche dann doch viel zu viel gefuttert, und wenn man danach sogar zuhause bleiben muss, ist das auch kein Zuckerschlecken, denn es geht einem schlecht!”
Nett, wirklich, hast mich zum Lachen gebracht.
Ciao
Georg